[A-RP] Luce ar Macil


#1

Luce ar Macil


“Wenn du das Fliegen einmal erlebt hast, wirst du für immer auf Erden wandeln, mit deinen Augen himmelwärts gerichtet. Denn dort bist du gewesen und dort wird es dich immer wieder hinziehen.”

Leonardo Da Vinci


I. Beweggründe der Gilde "Luce ar Macil

Die Gilde “Luce ar Macil” besteht aus Mitgliedern der unterschiedlichsten Erfahrungen des Rollenspiels. Vom Neuling, Veteran bis hin zum Rückkehrer ist alles vertreten. Die Mitglieder sammelten Erfahrungen auf Seiten der Horde, sowie der Allianz und führten Teils selbst mehrjährig bestehende Gilden oder waren Teil von größeren Projekten, welche sie mit vollem Einsatz unterstützt haben.

Wie so oft verlaufen sich jedoch Interessen, oder das was man zunächst in einem Projekt sah verlor sich im großen Ganzen des alltäglichen Aldor-Wahnsinns.

Die Mitglieder der Gilde pflegen das Rollenspiel aufgrund der gewonnenen Liebe zu dieser Freizeitbeschäftigung und suchen stets nach Möglichkeiten Ihre Konzepte und auch die Konzepte anderer in unsere kleine Welt des Rollenspiels zu integrieren.

Dem Einen oder Anderen mag die Gilde noch ein Begriff sein, denn sie war schon einst ein Bestandteil des Rollenspiels. Nach einem Leitungswechsel ist die Gilde nun wieder in alten Händen und bemüht sich um einen Wiederaufbau.
Doch wir richten den Blick zuversichtlich in die Zukunft, wollen wachsen und wieder aufblühen!

II. In der Kürze liegt die Würze (Konzept)

Als Teil des Heeres der Allianz ist die “Luce ar Macil” eine recht kleine Einheit.
Wir verstehen uns auf den Einsatz im Feld und auch auf das in Angriff nehmen diverser (feindlicher) Aktionen im Rahmen von Aufklärungs-Missionen. Im Vergleich zur Vergangenheit haben wir uns dazu entschieden, hauptsächlich erstmals eine Reiterei zu bilden. Dies bedeutet, dass wir meist beritten in den Kampf fliegen. Jawoll, fliegen!

Wir setzen auf Plots (egal, ob gildenintern oder Großplots, wie z.B. der “Schlacht um Unterstadt” und auf das Spiel mit anderen Spielern, Gilden und Projekten.
So ist es also u.a. auch das Ziel, viel umher zu kommen und nicht nur ewig an einem Punkt fest zu sitzen. Azeroth ist groß und will bereist werden!
Natürlich gibt es auch Sozial-RP, doch das Militärs-RP steht klar im Fokus.
Bei der Führung setzen wir auf Transparenz, denn das Miteinander ist uns äußerst wichtig. Um dies zu bewerkstelligen würden wir gerne nicht allzu groß werden.
Auch IC ist die Gemeinschaft ein essenzieller Teil, weshalb wir es vorziehen das Meiste natürlich durch das Play miteinander aufzubauen. OOC und IC spielt meist doch zusammen und so sind wir bemüht darum Mitspieler zu finden, die zu uns passen und wir zu ihnen.

II.I. Aufgaben der “Luce ar Macil”

Der Aufgabenbereich der “Luce ar Macil” gliedert sich in eine überschaubare Anzahl:

Rekrutierung und Ausbildung

Im Zuge der selbstständigen Reiterei innerhalb des Heeres der Allianz, obliegt es der “Luce ar Macil” selbst neue Rekruten für die Einheit für tauglich zu erklären, sie gegebenenfalls zu sondieren oder ihnen eine zivilorientierte Aufgabe zuzuweisen. Ausbildungen und Weiterbildungen werden von der Reiterei angeboten, müssen aber auch teilweise aus Eigeninitiative bestehen.

Sicherung der Grenzen

Wie schon in vergangener Zeit üblich, besteht das Haupteinsatzgebiet des elfischen Militärs, auch innerhalb der Allianz, in der Grenzverteidigung.

Kriegs -und Aufklärungseinsätze

Sofern der Kriegszustand ausgerufen wurde, verlagert sich der Einsatzschwerpunkt der “Luce ar Macil”. Zwar ist der Grenzschutz weiterhin ein fester Bestandteil der Einheit, doch kann dieses auch zur Unterstützung an die Front beordert werden, um zum bestehenden Heer dazu zu stoßen oder um Aufklärung für weitere und folgende Truppen zu gewährleisten.

Weiterbildung

Innerhalb der “Luce ar Macil” ist die Weiterbildung und Ausdehnung, sowie die Ausschöpfung des eigenen Potentials ein wichtiger Bestandteil. Somit haben sich nicht im Dienst befindliche Mitglieder stets um eine Weiterbildung Ihres Wissens oder auch Ihrer physischen Verfassung zu kümmern, sofern jene nicht für einige Tage freigestellt wurden. Außenstehenden bietet die “Luce ar Macil” die Möglichkeit bei gemeinsamen Weiterbildungen teilzuhaben.



III. Hierarchie

Der Hauptmann

Der Hauptmann der Einheit ist tatsächlich ein NPC, da wir in der Vergangenheit festgestellt haben, dass eine feste Führung zu Problemen in Punkto Aktivität und “Bestimmung” existiert haben. Ja! Ihr habt richtig gelesen. Ihr als Mitglieder habt die Möglichkeit, über die Entscheidungen unseres Oberhauptes mitzubestimmen. Wir wünschen sogar, dass ihr Vorschläge macht, falls ihr denkt, zu diesem oder jenem Thema sollte er sich äußern. Entscheidungen des Hauptmannes werden gildenintern und demokratisch abgestimmt/ bestimmt.
Diese Methode ist neu für uns und noch in der Probephase.

Der Leutnant

Der Leutnant ist der direkte Untergebene des Hauptmannes und hat somit die meisten Befugnisse. Er verkünden u.a. die nächsten Schritte der Einheit und teilt die Entscheidungen des Hauptmannes IC mit. Sein Wort ist Gesetz und sollte eingehalten werden.

Die Unteroffiziere

Diese sind dem Hauptmann und dem Leutnant unterstellt. Auch sie verkünden u.a. die nächsten Schritte der Einheit.
Zudem dienen sie zur Sicherung der Einhaltung der Befehle und des geregelten Ablaufs des Dienstes. Der Stallmeister z.B. verwaltet zusätzlich noch den Bereich der Tiere und kümmert sich um die Ausbildung in diesem Bereich, z.B. dem Reiten.

Die Soldaten

Die Soldaten sind in drei Sparten unterteilt: Wirker, Späher und Frontbrecher.
Jeder von ihnen hat individuelle Aufgaben, abseits ihrer persönlichen Professionen.
So schickt man z.B. einen gerüsteten Krieger in die Sparte der Frontbrecher, denn jene werden auch am Boden kämpfen müssen und dafür sorgen, dass die feindlichen Reihen auseinander gehen.

Der Rekrut

Rekruten sind die Neulinge der Einheit und müssen während ihrer achtwöchigen Probezeit ihren Willen unter Beweis stellen. Sie erwartet ein Gespräch mit der rechten Hand und ein Eignungstest, mit anschließender Einschätzung Ihrer Fähigkeiten.



IV. Rassenbeschränkung & Ausnahmen

Aufgrund der Thematik und dem Gedanken an eine Anlaufstelle für Ren’dorei und Quel’dorei, ist eine Aufnahme von anderen Rassen nur im seltensten Falle, sowie nur aufgrund von Rollenspielereignissen möglich.

Das bedeutet nicht, dass wir das Rollenspiel mit anderen Rassen meiden oder entgehen wollen, sondern schlicht eine Ren’- und Quel’dorei geprägte Anlaufstelle im Rahmen des Militärs bieten möchten.

V. Wer hat bei uns Platz?

Wir halten es recht offen, wer bei uns seinen Platz finden kann.
Euer Charakter und ihr habt Interesse an der Gilde? Dann nehmt Kontakt auf und spielt einfach mal mit uns. Es ist dabei irrelevant, welche Charakterzüge euer Charakter aufweist und was er verkörpert, insofern es im Rahmen der Lore bleibt.
Wie bei Punkt II erwähnt ist es uns allerdings sehr wichtig, dass Ihr OOC wie IC zu uns und unserem Playstil passt.

Zudem sind bei uns Todesritter und Dämonenjäger eher unerwünscht.
Diese können zwar in die Gilde, aber nicht in die Einheit, aufgenommen werden und erhalten den Status “Verbündeter”, doch wir sehen lieber davon ab.

V.I. Was wir von Euch wünschen

Wenn Ihr euch dazu entschieden habt, bei uns mal vorbei zu schauen, so sollen euch folgende Punkte über unsere Wünsche an Euch aufklären:

  • In erster Linie natürlich Spaß am Spiel, aktivität und Interesse an der Gilde!

  • Es wäre schön, wenn man regelmäßig mit uns spielen könnte, jedoch wissen wir alle, dass das reale Leben immer das Vorrecht hat! Da gibt es keine Diskussion.

  • Rechtschreibung ist für uns wichtig.

  • Wir spielen im Rahmen der Lore, die uns Blizzard gibt. Bitte haltet diese ein.

  • Konsequenz im Spiel und auch im OOC.

  • Humor

VI. “Luce ar Macil” sucht!

Wir rekrutieren! Im Prinzip kann man mit fast jedem Konzept zu uns heran treten, insofern es passt. Doch insbesondere suchen wir gerade:

  • Wirker (z.B. Arkanisten)
  • Frontbrecher

VII. RP außerhalb des Militärs

Wie bereits erwähnt steht bei uns das Militärs-RP im Fokus.
Da dieses aber nicht rund um die Uhr aufrecht erhalten werden kann,
ist das Sozial-RP auch ein Bestandteil unseres Spiels. Dies wird meist in die Freizeit (außerhalb des Dienstes also) gepackt und kann verschiedene Gesichtszüge annehmen. Gewiss wird man uns daher auch ab und zu bei RP-Hubs, wie Sturmwind, finden. Wir bemühen uns jedoch, nie allzu lange bei solchen Hubs zu verweilen. Events, die zu unserer Gilde bzw. den Charakteren in dieser passen und sich auf sozialer Ebene befinden, werden ebenso gerne mal besucht. Zivilisten sind uns auch willkommen, allerdings sind Diese kein fester Bestandteil der Einheit, da ihr RP meist hauptsächlich auf sozialer Ebene stattfindet und darauf aufbaut.

VIII. Wo findet man uns?


Bespielt werden mehrere Orte, je nach Bedarf und wie es IC passt.
In der Regel jedoch sind wir in Sturmwind anzutreffen, wenn wir nicht gerade unterwegs sind. So haben wir dort als Basis die Kaserne nahe der Botschaft für uns ausgewählt. Sie ist gut zu erreichen und bietet für uns einen guten Platz für das Rollenspiel. Zudem bietet uns die Umgebung die passende Möglichkeit für z.B. Übungseinheiten.

Wir haben diesen Ort mehrere Tage lang beobachtet und keine Aktivitäten fest gestellt. Sollten wir uns irren, so bitten wir darum, dass man uns im Spiel oder im Discord anschreibt.

IX. Kontakt

Generell gilt, dass jedes Mitglied angeschrieben werden kann.
Ansonsten dürft ihr gerne “Milondras” oder “Nessadrielle” im Spiel kontaktieren,
direkt unserem Discord (https://discord.gg/vuY68cD) joinen, oder mich im Discord anschreiben (Kira Antlerfox#4739).

X. Sonstiges

  • Der Name “Luce ar Macil” wurde nicht aus dem Thalassischem/ Darnassischem übersetzt. Es wurde sich mit dem Elbisch von Tolkin beholfen, da eine Übersetzung nur bedingt möglich war. Übersetzt heißt der Name “Zauber und Schwert”.

  • Teils wird auch Ashran und Sturmwind bespielt. Sonstige Orte werden spontan für Reisen etc. genutzt.

  • Als fester Spieltag ist bisher der Freitag angedacht. Natürlich kann man auch unabhängig davon mit uns bzw. untereinander spielen!

  • Je nach Mission ist zwischen Rüstungen zu unterscheiden, die entweder erdfarben sind, oder die Farben der Allianz tragen.



*Dieser Eintrag wurde ohne Trust-Lvl 3 erstellt. Diverse Änderungen können noch erfolgen. PS: Der Fuchs ist ein Foren-Char!*

Rollenspielgildenübersicht 2019
#2

Update

Wir haben unser Gesuche aktualisiert!
Meldet euch einfach bei den angegebenen Kontakten, IC, oder kommt aufs Discord. Da wir beim “Brechen des Kreislaufs” - Plot ([RP][Militär][H/A][Plot] Das Brechen des Kreislaufs) mitwirken, können wir in dieser Zeit (14.10. - 26.10.) natürlich keine Rekruten aufnehmen.


(Nessadrielle) #3

Eleganten Schrittes, gerüstet, wie auch mit Bogen und Pfeilen in einem Köcher bewaffnet, betritt die junge Umbralwaldläuferin den Raum, blickt sich ruhig um, rollt dabei ein Blatt Papier zusammen und zieht einen Pfeil aus ihrem Köcher. Sie bindet das Papier in einer ungewöhnlichen Art und Weise an den Schaft des Pfeils und verharrt einen Moment aufmerksam die große Tafel betrachtend, die diverse Informationen zu der Einheit “Luce ar Macil” aufführt und schrägt dann ihren Kopf ein wenig. Ein leises: “Hmm.” wird sie zu Protokoll geben und ihren Bogen von der Schulter nehmen, den Pfeil sorgfältig und in einer eleganten und flüssigen Bewegung ihrem Bogen zuführen. Der linke Zeigefinger wird dabei ausgestreckt und scheint eine Art Zielfokus zu werden. Mit dem Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand wird sie die Sehne spannen und das Pfeilende lose halten. Gekonnt gelangen die Finger, die den Bogen spannen sollen, zu ihrem rechten Mundwinkel. Ihre Atmung ist ruhig und es wird kaum Zeit vergehen, diese Haltung aufrecht zu erhalten, ehe die beiden Finger sich von der Sehne lösen, sie vorschnellen lassen und auf diese Weise den Pfeil auf die Reise schicken lassen. …

“…Klock…” Das Geräusch, als der Pfeil am oberen Ende der großen Tafel nahezu mittig einschlägt und stecken bleibt. Dies zeugt von Augenmaß, sollte man meinen.

Die Seilbefestigung des Papiers beginnt sich nun teilweise zu lösen und so rollt sich das Papier ab, bleibt jedoch mit restlichen Seilstücken am Pfeil fixiert. Es offenbart sich ein in thalassisch geschriebener Text. Ein Wort, … dessen Bedeutung wie folgt lautet:

“Push!”

Ein sanftes Schmunzeln setzt sich in das Gesicht der Elfe, welcher nun eine schmale violettfarbene Strähne ihrer Haare ins Gesicht fällt. Davon unbeeindruckt, legt sie ihren Bogen wieder auf die Schulter und wendet sich ab. Sie wird den Raum so elegant, wie sie zuvor kam, wieder verlassen.


#4

Geschichte

Die Gedanken der, für Elfen gesehen, eher jungen Kriegsveteranin der Ren’dorei kreisen in einem wirren Chaos, welches nach Ordnung suchte, während sie sich gedanklich auf die bevorstehende Versammlung vorbereitet. Es fällt ihr schwer. Ersichtlich schwer, sich zu konzentrieren. Ihren Kopf mit beiden Händen haltend und zusammen gekniffenen Augen, sitzt sie auf einem Fels etwas abseits des Lagerplatzes ihrer Einheit.
“Nessadrielle? Die Stimmen der Leere, hmm?”
kommt eine brummige eher ruhige Stimme, eines Ren’dorei, der sich zu ihr begibt und direkt vor Ihr stehen bleibt. Sie hebt ihren Kopf und blickt den Kameraden mit einem fragenden Blick an.
“Nun. … Ja. Auch. Es breitet sich schon seit einer ganzen Weile eine Finsternis aus, die ich in dieser Form zuvor nicht spürte. Als wäre die bevorstehende Schlacht nur ein Bruchteil der Gefahr, der wir uns stellen müssen. Die Stimmen bereiten mir Kopfschmerzen. Sie schüren Wut in mir. Sie verlangen das ich meine Beherrschung verliere und mich gegen die Truppen Saurfangs gleichermaßen stelle, wie ich es gegen die Truppen Orgrimmars tun soll, aber auch die Worte über Augen, die sich öffnen und Dunkelheit, die sich ausbreitet.”
Noch während dieser Worte, legt sich eine Hand, des Ren’dorei ihr gegenüber, auf die Schulterpolster der Waldläuferrüstung. Aufmunternd und lächelnd beugt sich der Umbralwaldläufer zu ihr runter
“Eins nach dem Anderen. Denk daran. Du bist nicht allein. Diese Last tragen wir alle. Wir Ren’dorei. … Gemeinsam stehen wir das durch, aber jetzt solltest du dich auf die kommende Schlacht konzentrieren. … Komm!” So reicht er ihr nun seine Hände, um sie auf ihre Beine zu ziehen. Ein Schmunzeln entkommt ihrer Mine, ehe sie nach den Händen greift und sich aufhelfen lässt. “Magistrix Al’maril begleitet dich zum Kriegsrat. Dort sind genügend strategische Köpfe, die einander helfen werden und auch dir helfen werden, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ihr solltet aufbrechen.” Sagte Nathrael und deutete zu jener Quel’doreidame, die er Anfangs erwähnte “Danke Nathrael.” Sie atmet einmal tief durch und fässt dabei neuen Mut. Die Worte waren karg, zu Wenige, um all ihre Sorgen zu schmälern, aber hatte er recht. Eins nach dem Anderen. Fokus Nessadrielle! Dachte sie sich und schritt zur Arkanistin, um mit ihr entschlossen zum Kriegsrat aufzubrechen.

Dort angekommen, wurden verschiedene Informationen weiter gereicht. Betreffend der Lage innerhalb Orgrimmars, aber auch die Verteidigung Klingenhügels wurde angesprochen und es fanden sich rasch Truppführer, die sich dem annehmen wollten. Im ersten Moment dachte sich Nessadrielle, dass ihre Einheit Spähflüge durchführen könnte, um die nähere Umgebung vor Feindbewegung im Auge zu behalten. Es wäre sinnvoll, aber würde den Gegner nicht ablenken, beschäftigen oder gar schwächen, dachte sie. Auch dafür müssen sich Einheiten stark machen. Die Konzentration auf mehrere Gebiete lenken. Dem Feind ihre freien Möglichkeiten der Truppenbewegungen nehmen, sie zu bestimmten Handlungen zwingen, da sie ebenso bedroht werden. Nur wie? Die Informationen waren hierfür kaum brauchbar. Orgrimmar selbst, scheint derweil eine unbetretbare Festung zu sein.

Eine Woche etwa, wird es brauchen, bis alle Soldaten für die Belagerung eingetroffen sind und ihre Kriegsmaschinen in Stellung bringen können. Solange müssen die Rebellen vor Ort, ob im Klingenhügel oder vor und in Orgrimmar selbst aushalten. Im Verlauf des Gespräches der einzelnen Strategen und willigen Truppführern, kam dann eine Information zu Tage, die rasch die Aufmerksamkeit der Stallmeisterin des Luce ar Macil weckte. “Goblins versorgen Orgrimmar vom Norden über Azshara mit allerlei Gütern.” Ein Mogul der Goblins wurde in diesem Zuge ebenso erwähnt. Windmünze oder wie auch immer er hieß. Diesen würde sie wahrscheinlich kaum an seinen Teleporteranlagen innerhalb der Stadt hindern können, aber Karawanen, die über das Nordtor in’s Stadtinnere gelangen sollen? Waldläufer und Umbralwaldläufer der Quel’- und Ren’dorei, die Überfälle auf Karawanen in einem Waldgebiet durchführen können? Ja! Dafür ist die Flugstaffel der Einheit wie geschaffen! Als sie ihren Plan vortrug, fand er zügig Gehör und so wurde ihr die Führung für diese Mission zugeteilt. Es fanden sich vereinzelte weitere Kampfeinheiten, die ihre Flugtruppen für dieses Vorhaben bereit stellen möchten. Alles in Allem wird es schwer werden. Die Konzentration auf die Rebellen im Süden wird nach Azshara im Norden verlegt, wenn sie dort für Störungen sorgen. Eine kleine Einheit, aber wenn es auf diese Weise genügend Zeit verschafft und den Loyalisten den Nachschub stört, hat diese Mission enormen Erfolg. Hoffnung. Sie stirbt nicht. Die Rebellen müssen siegen, sonst ist alles Leben verloren.

• von Nessadrielle ([RP][Militär][H/A][Plot] Das Brechen des Kreislaufs)


#5

Geschichte

Mechanischer Verfall
(Azshara - Event, erster Tag, Rebellen und Allianz, BdK)

An einem Ende des Klingenhügels zeichneten sich in der rötlichen Abenddämmerung kleine Silhouetten ab. Sie sprachen leise und wohl eher knapp angebunden. Wer gute Ohren hatte, konnte wissen, dass Jene sich in einem militärischem Ton beredeten.
“Wenn sie mir zu nahe kommen, fackelt sie ab.”, war der letzte Satz des Mannes mit dem Bogen, ehe er sich abwand. Die Frau neben ihm nickte und folgte brav.

Sie kamen näher und alsbald standen sie in der Mitte des Zeltlagers der Einheit “Luce ar Macil”. Um sie herum Soldaten und Stallmeisterin Silbersang, die auf Befehle warteten. Diese gab es so auch alsbald und jeder wusste, was zu tun war.
Für sie ging es nun zwei Tage lang ans Eingemachte.

Azshara… Ein Land, was sich die Goblin unter den Nagel gerissen hatten. Viele Versorgungen gingen hier vonstatten. Waren wie Rüstungen, Waffen, aber auch Nahrungsmittel und Maschinerien fanden hier ihren Weg nach Orgrimmar. Ein Perfektes Ziel! Die Lufttruppe hätte gewiss leichtes Spiel damit, ein paar Sachen zu zerstören oder Versorgungswege zu unterbrechen.
Schon am Tag des Rates meldete sich die Einheit, sowie ein paar Freiwillige dafür.

Feldwebel Ando’salar überließ Silbersang das Kommando, denn es war sie, die die Karte von Azshara von einem Goblin erhielt und sich bereits schon Gedanken gemacht hatte.

Zur 19. Abendsstunde war es dann soweit…

Die Quel’dorei blickte durch die bunt gemischte Truppe, die sich versammelt hatte. Gewiss, selbst für sie war dies unnatürlich, doch das brachte der Krieg meistens mit sich. Alte Feinde konnten schnell zu Verbündeten werden. Der blaue Blick ruhte einige Momente auf den beiden Todesrittern, wie aber auch auf dem Illidari. Alles Freiwillige, die sich gemeldet hatten. Gerade Jene… Sie verhielt sich ruhig, so wie immer. Innerlich jedoch scheuchte sie die Gedanken aus vergangener Zeit eilig davon. Diese hatten hier nichts zu suchen!

Silbersang klärte sie im Laufe der nächsten halben Stunde auf. Finerwe selbst hörte zwar zu, doch kannte sie das Meiste bereits, stand sie Silbersang zuvor als Berater zur Seite.
Sie dachte lieber über Anderes nach… “Fern halten von Orgrimmar, fern halten vom Bilgewasserhafen. Welche Zauber und Formeln wären wohl am geeignetsten? Hoffentlich kommt Jeder unbeschadet davon. Schilde wären nicht schlecht… Was ist mit den Begleitern? Haben wir genug Proviant dabei?”

Tatsächlich war Finerwe eine Jener, die viel nachdachte. Vielleicht war das so ein Ding von Magiern im Allgemeinen? Oder vielleicht auch nur, weil sie einst Mutter war und eine Frau ist. Kurz entkam ihr ein Seufzen bei all diesen Gedanken…

“Noch Fragen? Nein? Gut. Aufsitzen, wir fliegen los!”

Die Worte Silbersangs halfen ihr aus dem Wirrwarr der Gedankenflut und sie salutierte gen der Befehlshaberin. So ging sie zu ihrem gefiederten Begleiter, Aranal. Sein Name bedeutete ‘Aufstieg’ im Thalassischem. Er war ein älterer, doch treuer Freund der Quel’dorei. Kurz überprüfte sie den Sattel, ehe sie aufstieg.

Ohne große Umschweife machte sich die Gruppe auf. Es wurde etwas dunkler…

Im Schutz der Dämmerung, so war der Plan, ließ es sich besser fliegen und ein eventueller Übergriff sollte schnell und gezielt vonstatten gehen.

Sie kamen alsbald an und die hochbergtaurische Druidin, Apisho, überflog in ihrer Gefiedergestalt das Areal. Sie kommunizierte mit der Natur, so, wie es Finerwe stets von Waldläufern kannte. Kleine Vögelchen zwitscherten ihr im wahrsten Sinne des Wortes wohl zu, wie die Lage aussah. Die blauhaarige Quel’dorei war immer wieder begeistert von dem Können der Druiden. Sie hatte es oft bestaunen dürfen, doch aus der Nähe war es nach wie vor das Schönste für sie. Diese Ruhe, die die Druidin mit sich brachte beruhigte sie auf irgendeine Weise. Leider jedoch wurde dieses Gefühl dank der anwesenden Todesritter und des Illidaris nigiert. Die Leerenelfen um sie herum, an die schien sie sich gewöhnt zu haben. Sie waren zwar so anders, aber… dennoch gleich. Oder zumindest recht ähnlich. Gerade Silbersang schien sie mehr und mehr zu leiden.

“Denkt daran, dass unsere Angriffe schnell sein sollen. - Apisho, ihr sagtet, auf einer dieser… Raketenbahnen… seien Maschinen, die verlagert werden sollten? Jene werden wir zunächst angreifen.” Wieder war es die junge Befehlshaberin. Die Hochbergtauren nickte. Dies war das erste Ziel der Gruppe. Und tatsächlich! Als sie sich dem Ziel näherten waren unzählige Goblins am Werk. Wohl Ingenieure, die die Maschinerin auf einem art Güterzug wohl von A nach B geschafft hatten. Sie hatten gerade die Zugmaschine abgekoppelt und einige von Ihnen werkelten noch in diesem Gefährt herum. Hinten drauf mussten einst der Panzer und der Schredderer gewesen sein, die Beide schon abgeladen waren. Finerwe verstand von diesem ganzen Zeugs nichts. Für sie waren das schon immer einfach nur große, schwere Metallhaufen, die gefährlich sein konnten. Auch wenn sie nur bedingt natürliche Kräfte nutzte war sie doch so eingestellt, dass jene Maschinerien nichts Gutes bedeuteten und nicht in diese Welt passten. Aber dies war eben nur ein persönliches Empfinden.

“Wir teilen den Schwarm auf! Al’maril! Ihr tragt nun Verantwortung für die Todesritter und den Illiadri!”, hörte sie die Stimme von Silbersang. “Verstanden!”, erwiderte Fine. Die kleine Gruppe war sich schnell einig, dass ihr Fokus auf die Maschinen und Goblin auf der Raketenbahn liegen sollte. Der Rest der “Luce ar Macil” wollte wohl ein paar Bodentruppen auseinander nehmen. Finerwe legte Vertrauen in ihre Kameraden, ungewöhnlicherweise auch in die Ritter und in den Jäger. Beide Arten konnte sie nicht zwingend leiden, doch sie waren goldwert an ihrer Seite!
“Zugriff!”, schrie sie im Befehlston. Vehk, der Illidari, machte sich daran das Fanrzeug und den Schredder zu attackieren. Finerwe tat es ihm gleich und fixierte den Panzer. Fast schon gemeinsam flogen sie auf Maschinerien zu.

Ein Zauber, ein schöner Zauber! Das war nun natürlich das Richtige für eine Magistrix. Die Rechte wurde ausgestreckt und eine eisige Windböhe traf den Panzer! Aber es kam doch anders, als geplant. Der Panzer rutschte zwar, war aber wohl zu schwer und kippte nicht, wie angedacht, von der Bahn, die einige Meter über den Boden schwebte. Die Goblin, die im Panzer waren, mussten die Quel’dorei schon beim Anfliegen bemerkt haben. Das Rohr wand sich zu dieser hin, ehe sie schossen! Die Augen der Magistrix weiteten sich und schnell schlich sich ein Zauber von ihren Lippen, die die Kugel gut verlangsamte, doch…

Es war etwas zu spät und etwas zu wenig, um es ganz zu verhindern. Die große Kugel traf den Hippogryphen unter ihr und sie segelte beinahe kerzengerade hinab gen Boden! Aranal riss sich zusammen und mit einem Flügelschlag konnte er den Sturz etwas abfangen. Dennoch lagen sie Beide anschließend im Dreck.

Es knarzte. Verschwommenen Blickes sah sie hinauf. Er fällt, er fällt! Tatsächlich, der Rückstoß war es, sodass der Panzer, der leicht gefroren war, doch über die eisige Bahn noch hinab rutschte.

Dunkelheit.

Schmerzen hatten ihr die Sicht genommen und wohl auch das Bewusstsein.

So bekam die Magistrix nichts von zusätzlichen Maschinerin mit, von denen sie angegriffen wurden, sie hörte keine weinenden Goblins, die im Aufzug des anliegenden Turmes zusammen getrieben und ausgesaugt wurden und sie bekam selbst nicht mit, dass Apicho ihr und ihrem Hippogryphen wohl das Leben rettete.

Alles musste ihr im Nachhinein erzählt werden. Fast schon traurig, nicht? Schließlich konnte sie nicht viel dazu beitragen, keine Leute beschützen oder diversen Feinden den Garaus machen. Oder war es gar Glück? Es waren Bilder, die ihr immerhin erspart geblieben sind.

Letzten Endes zählte jedoch nur Eins: Alle waren am Leben und die Mission hatte erfolg. Zudem bleiben sie zunächst unentdeckt, da dies alles hinter einem hohen Hügel stattgefunden hatte. Als Finerwe wieder zu sich kam, war der Spuk schon vorbei und die Truppe suchte sich ein geschütztes Nachtlager.

• von Finerwe Al’maril ([RP][Militär][H/A][Plot] Das Brechen des Kreislaufs)


#6

Update

Wir sind nun wieder in Sturmwind!
Eine passende Gelegenheit mit uns Kontakt aufzunehmen,
oder bei Interesse einfach mit uns zu spielen.
Rekrutiert wird auch weiterhin.

Der BdK-Plot hat uns viel Spaß gemacht :slight_smile:
Ein besonderes Danke an die Leitung, an die [Verlassenen-RP] Seuchenfaust und
an die Todesritter der [N-RP] Die Schwarze Wacht. :heart:


(Nessadrielle) #7

Die Einheit verlässt das Schiff, welches in Sturmwind eingetroffen ist. Ein gewisser Stolz und eine angenehme Ruhe und Sorglosigkeit macht die Runde unter den Kameraden und Kameradinnen. Der Krieg ist beendet und es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis die gesamte Welt es erfahren hat und ihre Kampfhandlungen einstellt.

Die Anstrengungen der Soldaten des Luce ar Macil haben Spuren hinterlassen. Sie wirken erschöpft, doch auch erleichtert wieder in Sturmwind zu sein. Es gab keine Verluste, was die Hauptsache war. Doch gab es Verletzungen, sogar eine Entführung eines der Mitglieder, die große Sorge bereitete und es gab auf dem Feld verschiedene anstrengende Hindernisse zu überwinden.

Das Vertrautmachen mit den Rebellen, die Hochfürst Saurfang um sich scharrte, das unbemerkte Umfliegen Orgrimmars, um sich in Aszhara eine Übersicht zu verschaffen, Goblinversorgungslinien, die unterbrochen wurden, auch gar zerstört wurden, die Suche nach einem geflohenen Gefangenen, die zu einer Entführung eines ehemaligen Rekruten führte, der letzte gemeinsame Aufmarsch zu den Toren Orgrimmars, um diesen Krieg ein für alle Male zu beenden.

Die Einheit war nicht allein. Todesritter, Dämonenjäger, eine Taurendruidin begleiteten sie teilweise auf ihren Missionen. Eine Unterstützung, für die die Einheit mehr als dankbar ist. So waren die Verletzungen und Verluste unter Ihnen minimal.

Nessadrielle seufzt erleichtert aus, schließt ihre Augen und legt den Kopf in den Nacken, als sie sich in ihrer zivilen Kleidung, auf einem Mauerstück ausruhte und ihren Rücken an die Wand eines Turmes am Hafen anlehnte. “Es … ist vorbei.” murmelt sie leise für sich selbst. Einen Moment der Entspannung und Ruhe wird vergehen, ehe ihre Augenlieder beginnen zu zucken und sie ihre Augenbrauen zusammen zieht, allgemein ihren Körper etwas verkrampft
"Genieße die Ruhe, … Kind der Leere! Richte deinen Blick auf die Wahrheit! Begreife, welch Wahnsinn diese Welt plagt! Es ist Zeit! Zeit Euch die Augen zu öffnen! Diene mir! Dein Verstand wird dem kommenden Ereignissen nicht stand halten! Sieh, wie diese Welt wirklich ist! Trete in die Schatten ein! Leid, Angst, Wahnsinn! Rette dich! Sie sind verloren! Sie alle! … "
Diese echobegleiteten Stimmen trommeln in ihre Gedanken ein und es wird schlimmer. Immer schlimmer. Warum? Warum sind sie nun so stark? Sie schüttelt ihren Kopf “Genug!” Sagt sie laut und so blicken vereinzelte Bürger an der Promenade des Hafens zu ihr, die sich gerade zufällig in ihrer Nähe befanden. Aus ihren Gedanken gerissen, blickt sie nun ebenso verwundert zu den Anwesenden, ehe ihr ein aufgezwungenes Lächeln über die Lippen kommt. Sie erhebt sich und senkt den Kopf, sucht langsamen Schrittes einen anderen Platz, wo sie ihre Gedanken ordnen konnte, ohne die Aufmerksamkeit, die sie soeben herbeiführte. Etwas stimmt nicht und sie musste etwas tun, um dem entgegen zu wirken. Sich ablenken vielleicht. Eine ganze Weile läuft sie durch den Park der Löwenruh, als sie die Treppen zum Magierviertel erklimmt und sich zu einem Geschäft auf macht, wo sie die Sattel für die Drachenfalken, in ihrer Obhut, in Auftrag gab. Fast dort angekommen, kommt ihr ein bekanntes Gesicht entgegen. Dem Ren’dorei scheint ein Auge zu fehlen. Zumindest trug er, seit sie ihn kennenlernte eine Augenklappe. Der Feldwebel der Einheit selbst, war es. Sie beginnt zu schmunzeln und sprach ihn an. Die Unruhe begann zu verfliegen. Im Laufe des Abends fanden sie weitere Mitglieder und Bekannte der Truppen und Diese gaben der jungen Umbralwaldläuferin die Ablenkung, die sie anstrebte und brauchte. Ein Ren’dorei unter Ihnen tat es besonders. Nathrael. An seiner Seite wird sie sich von den Strapazen der Belagerung erholen können. Schon bald könnte der wohlverdiente Urlaub vorübergehen und neue Herausforderungen auf die Einheit warten. Doch dies war nicht wichtig. Sie wird bereit sein. Denn ihre Kameraden stehen und halten zusammen. Egal was passiert. Dessen war sie sich bewusst.

(Und damit ein kleiner Schubser nach oben)


#8

Update

Da die Zeiten des Krieges vorbei sind, haben wir uns einen Ort innerhalb Sturmwinds gesucht, bei dem wir nun meist anzutreffen sind.