[A-RP] Auktionshaus Eisenherz 💰

SpĂ€t in der Nacht wirft der Mann einen Blick in den kleinen Lagerraum, in welchem sich einige KuriositĂ€ten und SchĂ€tze vom Schlachtfeld finden lassen “Mal schauen
 Mal schauen, was wĂ€re denn nur geeignet.” So lĂ€sst er den Blick schweifen, ehe sich die TĂŒr des Raumes schon wieder schließt

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Mehrere Plakate wurden auf hölzerne Schilder angepinnt und aufgeklebt. Neben dem AuktionsgebĂ€ude sind sie auch an manch anderer Stelle auf dem MarktgelĂ€nde der Wyvernwacht verteilt worden. In großen, klaren Lettern ist die AnkĂŒndigung zu lesen, auf dessen Urheberschaft nur die geflĂŒgelte Harpyie mit den ausgebreiteten Schwingen verweist, die die AushĂ€nge krönt.

SchÀtze des Schlachtfelds

Die Auktion auf dem erbaulichen Jahrmarkt
  1. Tag des 8. Monats
    fĂŒnfter Tag der Woche
    zur 7. Abenstunde

Silberne Taschenuhr

Das GehĂ€use des kleinen technischen Meisterwerks wurde aus Feinsilber gefertigt. In den Deckel sind mehrere Palmen auf einer kleinen, stilisierten Insel eingraviert. Ein Hauch von SĂŒdsee umgibt diesen Zeitmesser. Auf der unteren Deckelseite befindet sich eine breite Delle, die dem einstigen TrĂ€ger womöglich einmal GlĂŒck brachte. Stunden- und Minutenzeiger wandern in Gestalt einer hohen schlanken und einer kurzen breiten Palme ĂŒber das Ziffernblatt. Statt Beschriftungen weist das Ziffernblatt kleine Edelsteine auf, die auf den ersten Blick wie Diamanten wirken. Hierbei handelt es sich jedoch um Imitate. Kurios an dieser Taschenuhr ist, dass die Zeiger entgegen der ĂŒblichen Laufrichtung ĂŒber das Ziffernblatt wandern.

Herkunft: Geborgen auf dem Schlachtfeld Stromgardes
Mindestgebot: 20 Silber

Große Kriegstrommel

Die massige Trommel mit dem Durchmesser von anderthalb Armspannen wurde aus rotem Kernholz Mulgores und feinem Kodoleder gefertigt. Traditionelle bunte BĂ€nder, Perlen und Feder schmĂŒcken das Instrument rund herum und belegen seine AuthentizitĂ€t. Einseitig wurde der Federschmuck leicht zerrupft. Deutliche Blutspuren sind nicht mehr an ihm zu finden. Auf dem Trommelfell sind deutliche Abnutzungsspuren zu sehen, wo Pranken oder SchlĂ€ger dem Feind die nahende Ankunft verkĂŒndete und die Moral der eigenen Truppen stĂ€rkte. Die Trommel lĂ€sst sich auch von der Hand eines Menschen schlagen. Ihr Klang ist satt und tönend. Von einem Kenner geschlagen vermag sie Erinnerungen an die Schlacht herauf beschwören.

Herkunft: Erbeutet auf dem Schlachtfeld Lordaerons, Tirisfal
Mindestgebot: 60 Silber

Doppelschneidige Kriegsaxt

Die doppelschneidige Streitaxt beeindruckt mit massigen Schneiden aus dunklem Stahl. Zahlreiche Kratzer lassen erahnen die Geschichte der Waffe nur erahnen. Mit gewöhnlicher Politur konnten nur oberflĂ€chlichere Kratzer beseitigt werden. Die StabilitĂ€t der Waffe ist nicht beeintrĂ€chtigt. Der lange Schaft mĂŒndet in einem breiten Stiefknauf, der von schwarzem und braunen Leder kunstvoll umwickelt wurde. Die Kriegsaxt ist schlicht und effektiv. WĂ€hrend sie von einem Ork zweihĂ€ndig geschwungen werden kann, wĂ€re sie von einem durchschnittlichen Menschen ob des beeindruckenden Gewichts von zehn Steinen und der stattlichen GrĂ¶ĂŸe dreihĂ€ndig zu fĂŒhren, solange kein kundiger Waffenbauer einige Anpassungen vornimmt.

Herkunft: Erbeutet im Alteractal
Mindestgebot: 1 Gold

Lordaeroner Wappenschild

Dieser Schild weckt mehr als nur die eine oder andere Erinnerung. Er spricht die Sprache einer langen und lĂ€ngst vergangenen Geschichte. Einstmals stolz ausgestellt, sei es bei einem hohen Beamten oder einem verdienten WĂŒrdentrĂ€ger, ist er heute wie das Land selbst nur noch ein Schatten seiner einstigen Pracht. Der Zahn der Zeit fraß das Weiß des Wappens nahezu gĂ€nzlich und nagte an dem einst krĂ€ftigen Blau. Das Metall korrodierte, doch war der Rost besonders an den beiden Schildhaltern in Klingengestalt nicht freundlich. Hart wie die Menschen Lordaerons selbst wurde der Zierschild jedoch weder gebrochen noch durchbrochen. Ein geschickter Restaurator kann das Mahnmal der VergĂ€nglichkeit erneut erblĂŒhen lassen.

Herkunft: Geborgen in Tirisfal
Mindestgebot: 2 Gold

Langbogen mit bunten BĂ€ndern

Blickt man ĂŒber die Zierde von bunten BĂ€nder, bestĂŒckt von RaptorenzĂ€hnen, flankiert von Federn und gekrönt von Raptorenkrallen hinweg, sieht man einen auf seine besondere Art sehr hĂŒbschen Bogen. Die Waffe ist makellos und scheint neu zu sein, als hĂ€tte sein einstiger Besitzer nie die Gelegenheit gehabt ihn zu nutzen. Wurde der Bogen ursprĂŒnglich mutmaßlich als Kurzbogen konzipiert, ist er von einem durchschnittlichen Menschen als Langbogen nutzbar. Dem geneigten SchĂŒtzen sollte die kleine Einkerbung auf der linken Seite interessieren, welche das SchĂŒtzenparadoxon verringert. Das traditionelle Schutzschild wurde abmontiert um einen Blick auf den Bogen selber zu ermöglichen

Herkunft: Erbeutet am Pass zum Hinterland
Mindestgebot: 3 Gold

Glaswaren aus Silbermond

Das kleine Ensemble besteht aus sechs langstieligen GlĂ€sern und zwei hohen Karaffen. In den typischen Farben der jĂŒngeren Geschichte Silbermonds gehalten dominiert das krĂ€ftige Rot, verziert von goldenen Mustern elfischen Stils. Das Glas weist einen feinen, prismatischen Schliff auf, durch es gekonnt brilliert. Eine Untersuchung förderte eine Verzauberung zu Tage, die einerseits die Robustheit des filigranen Glases erheblich verstĂ€rkt und zum anderen die Glaswaren je nach Einfall des Sonnenlichts mit einem warmen Leuchten versieht. Die StĂŒcke tragen die PrĂ€gung einer bekannten Manufaktur aus Silbermond, die das KĂŒrzel SM trĂ€gt. Das Ensemble konnte im Kommandozelt eines Offiziers sicher gestellt werden.

Herkunft: Erbeutet im HĂŒgelland, nahe Stromgarde.
Mindestgebot: 5 Gold

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Und so begibt es sich, dass am Vortag der Auktion, ein Tross aus dreien bei Burg Wyvernsturz ankommen, die Auktionsobjekte und sich selber samt Zelten und Verpflegung fĂŒr die Festlichkeiten im GepĂ€ck. Summend sitzt der Zottelkopf auf der Kutsche. “Diese Auktion wird ein wunderprĂ€chtiger Erfolg werden!”, wird bei Ankunft am Tor freudig zu den Mitreisenden gesprochen.

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Und am heutigen Abend sollte es nun also soweit sein: die große Auktion wĂŒrde stattfinden. Nach einer kurzen Sichtung der RĂ€umlichkeiten wanderte der Blick der rothaarigen Lady nochmals genau ĂŒber die Liste der Objekte, die angeboten werden wĂŒrden: eine kleine und reichlich verzierte silberne Taschenuhr, eine große Kriegstrommel, die wohl einst einmal einem Tauren gehört haben mag, eine wuchtige doppelschneidige Kriegsaxt nach orkischer Machart, ein Lordaeroner Wappenschild aus besseren Zeiten, ein Langbogen mit bunten BĂ€ndern und Raptoren-TrophĂ€en verziert, sowie tatsĂ€chlich vollkommen unbeschĂ€digte edle Glaswaren aus Silbermond, die jedem Tisch bei Hofe schmeicheln wĂŒrden. Wenn all diese Dinge nur sprechen und erzĂ€hlen könnten
 es wĂ€ren gewiss interessante Geschichten, die sie zum Besten geben wĂŒrden.

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Und damit wÀre die Auktion im Kasten!
Einen großen, famosen, herrlichen, genialen Dank an den Orden fĂŒr die Ermöglichung der Teilnahme!
Und selbstnatĂŒrlich auch an alle Bietenden die teilgenommen haben, wir hoffen ihr hattet so viel Spass wie wir!

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Auktion auf dem Winterturnier: Legenden, Sagen, Mythen

Das Auktionshaus Eisenherz prÀsentiert Legenden, Sagen, Mythen!

Die Auktion wird auf dem Winterturnier in BÀrenfels, am Dienstag, den 26. November abgehalten. Ab 20 Uhr werden in gewohnter Manier alle Auktionsposten versteigern. Die Reihenfolge ergibt sich aus dem zuvor veröffentlichen Katalog, der unter anderem auch hier zu finden sein wird, wenn das Sortiment zusammen gestellt worden sein wird.

Anbieter

Tretet mit uns in Kontakt, um einen Auktionsposten anzubieten! Gerne sprechen wir Details und Konditionen ic ab.

Wen die Mundpropaganda noch nicht erreicht hat, der wurde womöglich durch einen der AushÀnge aufmerksam, die an diversen Brettern in verschiedenen Stadtvierteln Sturmwinds und Eisenschmiede angebracht wurden.

Handwerker, HĂ€ndler, Meister der ZĂŒnfte!

Am 26. Tag des elften Monats findet die Auktion auf dem Winterturnier in BĂ€renfels statt, Legenden, Sagen, Mythen gewidmet.

Legenden können inspirieren, Sagen anspornen, Mythen beflĂŒgeln. Lassen wir uns auf diesen Schwingen tragen. Ganz gleich ob es sich um ein legendĂ€res Kleinod handelt, die Verkörperung einer Sage oder eine Anlehnung an einen Mythos: die Auktion bietet die Möglichkeit das Objekt der Öffentlichkeit vorzustellen und von unserem erfahrenen Auktionator versteigern zu lassen.

Explizit sind auch Auktionsposten willkommen, die sich an kommende, kĂŒnftige Legenden richten und die Streiter des Turniers in den anstehenden TurnierkĂ€mpfen dienlich sind.

Wer sich dazu berufen fĂŒhlt etwas anzubieten ist eingeladen mit dem Auktionshaus Eisenherz in Kontakt zu treten. Sir Porcio Celaino [Porcio] und Adjutant Roanen Brownstone [Roanen/Brownstone] sind im Stadthaus Hekates in Sturmwind zu erreichen.

Der Katalog der Ausstellung wird im elften Monat abgeschlossen werden. Interessenten ist geraten sich zeitnah in Verbindung zu setzen.

Bieter

Die Auktion steht grundsĂ€tzlich allen offen, die unsere Gastgeber auf BĂ€renfels willkommen heißen. Eine vorherige Registrierung ist nicht notwendig. Bezahlt wird in Emote-WĂ€hrung. Sollte nicht explizit etwas Andersartiges angekĂŒndigt handelt es sich bei den Auktionsposten um Emote-GegenstĂ€nde.

Über den Wert des lieben Geldes gibt es nach wie vor unterschiedliche Vorstellungen. Die Frage nach der Kaufkraft einer Gold-, Silber- oder KupfermĂŒnze wollen wir nicht abschließend klĂ€ren. In Bezug auf die Auktion ist es von Relevanz einen gemeinsamen Korrespondenzrahmen zu finden. Bei einer Auktion zu der man sich nicht in unbestimmte Bereiche von „wenig“ oder „viel“ retten kann, sondern Zahlen genannt werden brauchen wir einen Maßstab.

Es geht NICHT darum kategorisch festzulegen wie es um die WĂ€hrung bestellt ist. Wer einen anderen Ansatz verfolgt kann das gerne tun; fĂŒr die Auktion bitten wir jedoch entsprechend eigenstĂ€ndig umzurechnen.

1 GoldmĂŒnze ≜ 100 €uro
1 SilbermĂŒnze ≜ 1€uro
1 KupfermĂŒnze ≜ 1Cent
Ein mittelgroßes Brot durchschnittlicher GĂŒte koste in Sturmwind 3 Silber.

Weitere Informationen zum Winterturnier sind hier zu finden:

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Der Zotteladjutant steht, spÀt am Montagabend, mit einem Klemmbrett bewaffnet im Stadthaus des Hauses Hekate und hakt Posten ab.
“Haben alle Posten, haben alle Namen
 Perfekt, die Auktion kann kommen!”

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Zehn Plakate wurden auf zehn hölzerne Schilder gepinnt und aufgeklebt. Direkt neben der AuktionsbĂŒhne sind sie auf BĂ€renfels zu finden. In großen, klaren Lettern ist die AnkĂŒndigung zu lesen:

Legenden, Sagen, Mythen

Das Auktionshaus Eisenherz prÀsentiert die Auktion auf dem Winterturnier zu BÀrenfels

26. Tag des 11. Monats
zweiter Tag der Woche
zur 8. Abenstunde

Der grĂŒne GĂŒrtel
Sir Iefan Ryder

Mindestgebot 60 SilbermĂŒnzen

Der breite LedergĂŒrtel ist einheitlich in einem leichten, unaufdringlichen GrĂŒn gefĂ€rbt. Die eiserne GĂŒrtelschnall besitzt einen interessanten GrĂŒnstich, ohne bemalt worden zu sein. Auf dieser hervorragenden Schmiedearbeit prangt ein prachtvoller Helm, der von zwei nach oben gerichteten Schwertern flankiert wird. Der Schatz von einem GĂŒrtel weist seinem Alter entsprechend einige Gebrauchsspuren auf. Beide Knicke wurden geglĂ€ttet. Auch die FĂŒtterung wurde bereits fachmĂ€nnisch ausgebessert.

Der grĂŒne GĂŒrtel

Der Beschreibung nach kann es sich um den legendĂ€ren GrĂŒnen GĂŒrtel handeln. Am letzten Tag eines großen Turniers trat ein riesiger Ritter in grĂŒner RĂŒstung auf den Platz und sprach eine Forderung aus: "Wer seines Ruhms wĂŒrdig ist soll meine riesige Axt nehmen und einen Schlag gegen mich fĂŒhren. Überlebe ich, so werde ich den Schlag in einem Jahr erwidern." Ein junger Ritter nahm die Herausforderung an. Mit einem Schlag köpfte er den Herausforderer. Dieser nahm seinen Kopf und mahnte den Schwur zu wahren, sich dem Vergeltungsschlag zu stellen.

Als es an der Zeit war, zog der junge Ritter allen Zuredens zum Trotz los um den grĂŒnen Ritter zu suchen. Er erreichte schließlich eine abgelegene Burg nahe der Kapelle, an dem der grĂŒne Ritter weilen sollte. Der Burgherr nahm ihn als Gast bis zum Tag des Axthiebs auf und bot dem Ritter einen Tauschhandel an, der schnell besiegelt wurde: was immer der Burgherr am folgenden Tag erjage soll dem Neffen gehören, der dafĂŒr soll geben was ihm der Zufall bescherte.

Als der Burgherr zur Jagd ausgeritten war, betrat die Hausherrin des Ritters Gemach und versuchte ihn zu verfĂŒhren. Weithin fĂŒr seine Minnedienste bekannt und geschĂ€tzt, hielt der Ritter der VerfĂŒhrung stand ohne es an Etikette mangeln zu lassen. Auch ihren GĂŒrtel wollte er nicht annehmen, bis die Dame erklĂ€rt, jener GĂŒrtel habe die Macht Menschen vor dem Tode zu bewahren
So blieb es bei einem Kuss den er, den Regeln des TauschgeschĂ€fts treu, am Abend dem Burgherrn weitergab ohne zu sagen woher er stammt. Den GĂŒrtel jedoch erwĂ€hnte er nicht, der Bitte der Dame folgend.

Am folgenden Tag rĂŒstete der Ritter sich, gĂŒrtete auch den grĂŒnen GĂŒrtel und stellte sich, allen Flehens der Dame nicht den Tod zu suchen und seinen Schwur zu vergessen zum Trotz dem grĂŒnen Ritter an der Kapelle. Bereit den Axtschlag zu empfangen harrte der JĂŒngling aus. Der grĂŒne Ritter schwang die gewaltige Axt, ritzte die Haut im Nacken des Mannes auf, aber ließ ihm sein Leben. Er selbst, der grĂŒne Ritter, sei sein Gastgeber gewesen und habe seine Frau veranlasst ihn zu verfĂŒhren um seine Tugendhaftigkeit zu prĂŒfen. Da er den GĂŒrtel nicht aus Habgier oder Liebeswerben annahm, sondern aus dem menschlichsten aller GelĂŒste, weil er sein Leben liebe, sei ihm das Verschweigen des Geschenks verziehen.

Als Zeichen der Ehrhaftigkeit und der Liebe zum Leben trug der junge Ritter fortan den GrĂŒnen GĂŒrtel.

Siebenmeilenstiefel
Lawrence Wraith

Mindestgebot 70 SilbermĂŒnzen

Dieses Paar hĂŒbscher Stiefel ist den berĂŒhmten Siebenmeilenstiefeln nachempfunden. Angeblich handelt es sich um eine konkrete Nachbildung, bei der allein die eisernen Schnallen kunstfertiger ausgestaltet wurden. Die Stiefel sind in meisterlicher Handwerkskunst aus dunklem Rindsleder in MenschengrĂ¶ĂŸe gefertigt. Das weiche Futter der Stiefel garantiert einen bequemen Halt fĂŒr die FĂŒĂŸe. Die feste Sohle bietet ausreichend Schutz, ohne den Stiefel allzu viel Gewicht angedeihen zu lassen.

Die beiden Schnallen durch die man den Sitz der Stiefel justieren kann sind ganz im Stil des MĂ€rchens gehalten: die obere stellt einen Winzling in GrĂ¶ĂŸe eines Daumens dar, auf der unteren durchbricht die Zier mit einem Giganten von einem Oger die Ausmaße der funktionellen Schnalle und schmĂŒckt den Stiefel stilvoll.

Siebenmeilenstiefel

Die sagenumwobenen Stiefel werden erstmalig in einem MĂ€rchen erwĂ€hnt. In Westfall lebte einst ein armer Holzhacker mit seinem Weib. Sie wurden mit sieben Söhne gesegnet, deren jĂŒngster bei der Geburt nicht grĂ¶ĂŸer als ein Daumen war und auch in spĂ€teren Jahren nicht wuchs. Daher wurde er DĂ€umling genannt. Als er sieben Jahre alt war, brach eine Hungersnot ĂŒber das Land herein. Trotz aller BemĂŒhungen gelang es den Eltern irgendwann nicht mehr die Kinder zu versorgen. Von der Not gebeutelt beschlossen sie sie im DĂ€mmerwald auszusetzen.

Die Kinder irrten im Wald umher und kamen an einen Hort, wo ein Oger mit seiner Frau und ihren sieben Töchtern lebte. Die Frau des Ogers hatte Mitleid mit den hungrigen Jungen und nahm sie bei sich auf. Trotz ihrer Versuche sie vor ihrem Mann zu verstecken, entdeckte der Oger sie. Nur durch eine List gelang es Ihr ihn davon zu ĂŒberzeugen die Jungen nicht sofort zu fressen, sondern erst zu mĂ€sten. Der DĂ€umling traute dem Oger nicht und vertauschte spĂ€t in der Nacht die sieben MĂŒtzen, die er und seine BrĂŒder trugen mit den sieben Kronen, welche die Töchter des Ogers zierten. Des Nachts betrat der Oger das dunkle Zimmer in dem die Jungen und seine Töchter schliefen und tastete nach den MĂŒtzen. Eine Kehle nach der anderen schnitt er durch, im Glauben die Knaben zu schlachten.

Die Jungen flohen rasch, ehe die TĂ€uschung bemerkt wurde. Nach Rache dĂŒrstend zog der Oger seine verzauberten Siebenmeilenstiefel an, die ihm weite Reisen in kĂŒrzester Zeit ermöglichten. Noch ehe er die Knaben fand, entschloss er sich seinen Rausch auszuschlafen. Der junge DĂ€umling ergriff die Gelegenheit und stahl dem Oger die Stiefel. Da sie magisch waren, schrumpften sie um seine FĂŒĂŸe. Im Nu erreichte er Dunkelhain, wo er bei der Nachtwache Hilfe fand um das Monster zu besiegen.

Wagemutig erschlug die Wache den Oger. Als sie sich gegen die Ogerin wendeten stellten sich ihnen die sieben Knaben mutig in den Weg, um die GĂŒte der Ogerin zu vergelten. Doch die sie waren kein Hindernis fĂŒr die Soldaten und wurden in dem Gemenge allesamt erschlagen. Die Eltern der Knaben wurden die verzauberten Stiefel ĂŒberbracht und fĂŒhrten ein reiches Leben mit dem Geld, das als Bote verdient werden konnte.

Gunstband aus Stratholme
Orden des Erbauers

Mindestgebot 1 GoldmĂŒnze

Das Gunstband ist aus feinem weißem Leinen gefertigt. Eine strahlend blaue Borte sĂ€umt es. Beide Enden des Bandes sind mit dem traditionellen L Lordaerons versehen und geben dem Betrachter Aufschluss auf die Herkunft. Der Zahn der Zeit war dem Band gegenĂŒber gnĂ€diger als dem Land, aus dem es stammt.

Die Stickereien des Bandes zeigen drei szenische Darstellungen einer jungen Frau und eines gekrönten jungen Mannes. Die erste Stickerei zeigt die beiden rennend auf weiter Flur, das Frau in deutlichem Vorsprung. Die zweite Stickerei zeigt die beiden im Speerwurf, der Speer der Frau deutlich weiter fliegend als der des Prinzen. In der dritten und letzten Stickerei tanzt das Paar. Die Szenen könnten einem Betrachter aus der Geschichte Die flinke Rosalind bekannt vorkommen.

Die flinke Rosalind

Über die Zeit ist verloren gegangen zu welchem Turnier das Band gefertigt wurde und auch, wem es ursprĂŒnglich angetragen worden ist. Die Darstellungen haben seit jeher weitlĂ€ufige Spekulationen geschĂŒrt, wer dieses Band als Gunstzeichen fĂŒr wen anfertigten ließ.

Es mag ein Zeichen des trotzigen Grafensohnes gewesen sein, der damit seinen Unmut ĂŒber das Verbot der Teilnahme von Frauen in den Turnieren zu jener Zeit kundtat. Womöglich wollte er seine Zuneigung gegenĂŒber der Tochter eines verfeindeten Hauses ausdrĂŒcken. Ebenso könnte es der Versuch sein den Verlobten der Dargestellten zu brĂŒskieren. Es heißt, der Mann sei dreimal so alt gewesen, im ganzen Land als fauler, aufbrausender Tunichtgut verschrien, jedoch der Herr von weitlĂ€ufigen LĂ€ndereien und ein Freund ihres Vaters gewesen.

Der genaue Hintergrund und die ursprĂŒngliche Intention hinter den Darstellungen des Gunstbandes werden sich womöglich niemals mehr aufklĂ€ren lassen. Bestrebungen dieses Band in Vergessenheit geraten zu lassen, gab es seit dem schicksalhaften Turnier, bei dem es verliehen worden ist. Das alte Band stammt aus Bestand eines verschiedenen lordaeroner Grafengeschlecht aus der Stadt Stratholme, die heute in Ruinen liegt. Es erinnert nicht nur an das in Stratholme vernichtete Leben, sondern auch an die Lieder, Geschichten und Legenden, die mit der Stadt verstarben.

Schaukelpferd aus Gilneas
Dr. Elith Blackwood

Mindestgebot 3 GoldmĂŒnzen

Das antike Schaukelpferd wurde in traditioneller Handarbeit aus massivem Holz aus dem Schwarzforst Gilneas gefertigt. Das Pferd ist in einem sanften Beige bemalt. Hufe und das detailreiche Gesicht wurden kunstvoll in Schwarz gestaltet. Die Augen des Pferdes bestehen aus zwei dunklen Glasperlen, auf denen selbst die Pupillen gemalt wurden und das Schaukelpferd einen vertrauensvollen, ruhigen Blick angedeihen lassen. Die pechschwarze MÀhne besteht aus echten Pferdehaaren. Einige StrÀhnen wurden bereits zu filigranen Zöpfen zusammengeflochten.

Sattel und Zaumzeug sind aus kunstvoll verziertem Leder geformt, das zu den frĂŒhen Glanzzeiten dieses Pferdchen wohl in krĂ€ftigem bordeauxrot strahlte. Heute ist es ein warmes rot. Der Rand des Sattels besticht mit einer aufwĂ€ndigen goldenen Stickerei, die ebenfalls schon etwas verblichen ist.

Das Pferd ruht auf einem sichelförmigen Holzgestell, an dem auf beiden Seiten ein kleiner Sitz angebracht wurde, so dass zwei Kinder gleichzeitig schaukeln konnten.

Dr. Elith Blackwood spendet den Erlös der Ersteigerung zur HĂ€lfte dem Waisenhaus von Sturmwind. Die andere HĂ€lfte soll der Armenspeisung zu Gute kommen. Das Auktionshaus Eisenherz verzichtet auf sĂ€mtliche GebĂŒhren und bietet diesen Auktionsposten pro bono an, um den guten Zweck zu unterstĂŒtzen.

Ein Schaukelpferd

Anduin Lothar, Alexandros Mograine, Arthas Menethil, Bolvar Fordragon, Liam GraumĂ€hne: mĂ€chtige Namen mĂ€chtiger Streiter, welche allesamt eines gemeinsam haben; Sie waren einst Kinder und ĂŒbten die ersten SchwĂŒnge ihres Holzschwerts auf dem RĂŒcken eines Schaukelpferdes. Stolz und standhaft hĂ€lt auch dieses Ross jeder Gefahr stand. Selbst erwachsenen Rittern meist noch ein sentimentaler Schatz, eine Erinnerung an die besseren Tage und eine unbeschwerte Kindheit ist ein Schaukelpferd weit mehr als die Summe seiner Teile.

Kinder lassen sie davon trĂ€umen, einmal ihren VĂ€tern und MĂŒttern nachzueifern, glorreiche Helden zu werden und fĂŒr das Richtige zu streiten. Ein Schaukelpferd vermag die Grenzen von Raum und Zeit ĂŒberwinden. Ein Schaukelpferd kann auf Abenteuer in die ganze Welt und die grĂ¶ĂŸten Schlachten tragen, ohne dass das behĂŒtete Heim verlassen werden muss. Dieses Schaukelpferd wartet auf einen neuen Herrn, mit dem es abermals gemeinsam aufbrechen kann.

Bannerstange aus dem ersten Turnier von Eiskrone
Orden des Erbauers

Mindestgebot 5 GoldmĂŒnzen

Die imposante, T-förmige Bannerstange glĂ€nzt in poliertem mit Mithril veredelten Eisen. In den Kreuzpunkt wurde in feinster Handwerkskunst das Emblem des Argentumkreuzzugs geschlagen. BeschlĂ€ge aus reinem Echtsilber zieren den Querbalken. Die szenischen Darstellungen zeigen sowohl Mitglieder des Argentumkreuzzugs als auch andere Teilnehmer verschiedener Völker, die im Tjost gegeneinander antreten. Diese ungewöhnliche und unnatĂŒrliche Eintracht der Völker der Allianz und der Horde kann nur auf das berĂŒchtigten Turnier von Eiskrone zurĂŒck gefĂŒhrt werden.

Eine unbeachtliche Schramme auf Haltehöhe lĂ€sst vermuten, dass das Banner tatsĂ€chlich einmal auf dem TurniergelĂ€nde in Nordend stand. Durch eine vollumfassende und grĂŒndliche ÜberprĂŒfung der Bannerstange wurde ein Echo heiliger Magie ausgemacht, das Lichtwirker und besonders empfindsame Personen nachspĂŒren können.

Das Turnier der Eiskrone

Dem Mythos zu Folge wurden die ersten in Nordend aufgestellten Bannerstangen des legendĂ€ren Turnieres in Eiskrone von niemand geringerem als Tirion Fordring höchstselbst gesegnet. Er soll das Licht um ein sicheres Turnier auf dem feindlichen Land gebeten haben, damit die grĂ¶ĂŸte Bedrohung alles Lebens und der untote Feind der Menschheit das Spektakel nicht stören möge. Es konnte bislang nicht ĂŒberprĂŒft werden ob die Magie tatsĂ€chlich den Einfluss von Eiskrone zurĂŒckdrĂ€ngte und einen gewissen Schutz gewĂ€hren konnte oder gewĂ€hrt.

Der Turnierplatz selbst widersteht auch heute noch dem eisigen Land. Die meisten Teilnehmer des Turniers ĂŒberlebten das Spektakel, bei dem angeblich Bestien Nordends, gigantische DĂ€monen und Ă€hnliche Kreaturen den Streitern entgegengeschickt wurden. BerĂŒchtigt ist das Turnier nicht nur fĂŒr seine ungewöhnliche Lage, sondern auch fĂŒr einen höchst außergewöhnliche Buhurt.

Es wird vermutet, dass die Banner des Kreuzzuges lange Zeit jeden ernsten Schaden von Streitern und Zuschauern des Spektakels fernhielten. GerĂŒchte zu folgen wurden etliche Banner von feierwĂŒtigen GĂ€sten umgestoßen, so dass ihr Schutz vorĂŒbergehend außer Kraft gesetzt wurde und ein zeitweises Eindringen der Geißel ermöglichte. FĂŒr wahrscheinlicher wird gehalten, dass der Schutz sabotiert wurde.

Die Bannerstange wird selbstverstĂ€ndlich ohne das Banner des Argentumkreuzzugs angeboten, eignet sich an Hand der Maße jedoch fĂŒr jede gĂ€ngige Beflaggung.

Die Laute der letzten Blauen Blume
Sir Porcio Celaino

Mindestgebot 7 GoldmĂŒnzen

Der Schallkörper der Laute wurden aus hellem Ahornholz gefertigt. Durch die helle Lasur strahlt das Holz in mattem Glanz und vereint Decke und Hals aus Fichtenholz zu einer harmonischen Einheit. In die Decke wurde statt der verbreiteten Rosette eine in sich verschnörkelte Blume hinein geschnitzt. Der traditionellen Bauweise folgend knickt der Wirbelkasten nach hinten ab. Farblich setzen sich die Saitenhalter in einem warmen Braun ab. Die Saiten der siebenchörigen Laute bestehen aus Messing. Warm und voll klingt das Instrument, wird es von kundigen HÀnden zum erklingen gebracht.

Aufbewahrt wird das kostbare Instrument in einer gut gefĂŒtterten Tasche aus blauem Samt, auf die dieselbe stilisierte Blume gestickt wurde, die auch in die Decke des Instruments geschnitzt wurde.

Die blaue Blume

Die Laute wurde als Preis der letzten Nacht der Blauen Blume ausgeschrieben. Diese sagenumwobenen Wettbewerbe der Musik und der Musiker wurden in Kreuzlingen, im Rotkamm abgehalten. Die hoch dotierten Preise lockten Musiker aus allen Königreichen an. Viele Geschichte und noch mehr GerĂŒchte ranken sich um die NĂ€chte der Blauen Blume.

Die Laute der letzten Blauen Blume wurde fachmĂ€nnisch mit aller Sorgfalt verwahrt, jedoch nicht gespielt. JungfrĂ€ulich wartet sie auf einen KĂŒnstler, der sich ihrer annimmt, sei es in der Tradition der Blauen Blume oder ĂŒber sie hinaus.

Nach dem Freiherr von Eichendorff:

Die blaue Blume

Ich suche die blaue Blume,
Ich suche und finde sie nie,
Mir trÀumt, dass in der Blume
Mein gutes GlĂŒck mir blĂŒh.

Ich wandre mit meiner Harfe
Durch LĂ€nder, StĂ€dt und Au’n,
Ob nirgends in der Runde
Die blaue Blume zu schaun.

Ich wandre schon seit lange,
Hab lang gehofft, vertraut,
Doch ach, noch nirgends hab ich
Die blaue Blum geschaut.

Die immerblĂŒhende Rose
Diann Rose

Mindestgebot 8 GoldmĂŒnzen

Unter der glĂ€sernen Kuppel, auf dem silbernen Podest schwebt die langstielige Rose. Der Stiel ist gĂ€nzlich grĂŒn mit krĂ€ftigem Blattwerk. Die Dornen sind reich gesĂ€t und verzieren in einer gewissen regelmĂ€ĂŸigen Abfolge den Rosenstiel. Dieser mĂŒndet in eine große bauchige Knospe, die noch gĂ€nzlich verschlossen ist. Die tiefrote BlĂŒte ist zu erahnen.

Auch wenn Wasser und jegliches Wurzelwerk fehlen ist die Rose unnatĂŒrlich frisch und lebendig. Ein leichtes hellgrĂŒnes Flimmern glimmt immer wieder sachte an den Spitzen der Dornen auf und verstĂ€rkt den Eindruck, die Blume wĂŒrde eine Art Winterschlaf halten.

Die (n)immerblĂŒhende Rose

Der Legende nach entsprang einst eine verbotene Liebe zwischen einem Mann edlen Bluts und einem einfachen BlumenmÀdchen. Allen Widrigkeiten zum Trotz fanden sich zwei verwandte Seelen und schlugen im geheimen Einklang zusammen. Die Frau pflanzte als Zeichen ihrer immerwÀhrenden Liebe einen Rosenstrauch, die mit dem Blut der Liebenden zu keimen begann.

Als der Krieg den Geliebten zu sich rief, gab die Frau ihm die schönste aller Rosen mit auf dem Weg. Er verkĂŒndete so lange siegreich zu sein, wie die Rosen ihrer Liebe in ihrem Garten blĂŒhten. Die Geliebte könne sich seiner RĂŒckkehr sicher sein, solange auch nur eine Knospe sprieße. Stolz und unbeugsam blĂŒhte die Rose. Wochen vergingen, Monate verstrichen und die Rosen erstrahlten in voller BlĂŒte. Sommer wich Herbst und wĂ€hrend alles GrĂŒn unter der Schneedecke schlummerte, standen in Rosen in ganzer Pracht. In einer kristallklaren Winternacht schloss sich die BlĂŒte.

Bange wartete die Geliebte, dass die Blume erneut erblĂŒhte. Kein Bitten, kein Betteln, kein Beten wollte helfen. Monate vergingen und der FrĂŒhling legte sich warm ĂŒber das Land. Frisch spross alles GrĂŒn, allein die Rosen verweigerten sich. Als der Bote sie endlich erreichte kannte sie seine Nachricht bereits und wusste um die Nacht, in der ihr Geliebter gefallen ist: als Held in fremden Land, die Rose hinter seinen Schild gesteckt.

Seither schlummern die Rosen und warten auf die wahre Liebe zweier Herzen, fĂŒr die sie erneut blĂŒhen wird.

Reiter’s Nacht
Gernold Drake

Mindestgebot 20 GoldmĂŒnzen

Der prĂ€chtige Sattel Reiter’s Nacht und die beiden passenden Satteltaschen sind aus kostbarem schwarzen Drachenleder gefertigt, das fĂŒr seine hervorragenden Eigenschaften berĂŒhmt ist. Der Hinterwiesel, der in die SitzflĂ€che ĂŒber geht und zum Vorderwiesel wird ist in einem dunklen glatten Leder gehalten. Es schmiegt sich farblich passend zu dem schwarzen schuppigen Drachenleder aus dem die Vorderseite der SattelblĂ€tter gefertigt wurde. Die RĂŒckseite, die dem Tier anliegt wurde ebenso aus schuppenfreien Drachenleder gefertigt und weißt eine gute Robustheit auf ebenso wie das hervorragend gepolsterte Sattelkissen.

Die SteigbĂŒgelriemen bestehen ebenfalls aus schuppigen Schwarzdrachenleder und enden in SteigbĂŒgeln, in deren TrittflĂ€che eine Schwertlilie eingelassen wurde: eine Arbeit der Schmiede Lahnstein. Der Aufsteigriemen am Vorderwiesel und der Sattelkammer bildet eine sehr gut genĂ€hte dunkle Lederarbeit, wie die SitzflĂ€che selbst. Der Sattelgurt besteht aus schuppenfreien Schwarzdrachenleder und wird mit Messingschnallen befestigt.

Am Hinterwiesel erstrecken sich seitlich zwei dunkle Lederriemen, die Ă€hnlich, wie der Aufsteigriemen gearbeitet sind. Hieran können die beiden Satteltaschen befestigt werden, die ebenso aus dem robusten schuppigen Schwarzdrachenleder gefertigt worden sind. Sie werden mit einer Messingschließe verschlossen.

Drachentöter

Zahllose Legenden ranken sich um Drachentöter. Es sind Helden, die sich einer schier unĂŒberwindbaren Herausforderung stellen, vor der andere den Blick abwenden, statt auf sie zuzutreten. Es sind Helden, die sich sehenden Auges einer Gefahr stellen und den Preis dafĂŒr bezahlen. Es sind Helden, die sich der Gefahr der ewigen Nacht stellen. Scheitern sie, wird die Zeit sie vergessen, sind sie siegreich kann ihre Legende sie unsterblich machen. Nicht die Drachen werden besungen, es sind die Drachentöter, die wir verehren.

Reiter’s Nacht, schwarz wie die sternenlose Nacht selbst, wurde aus dem Leder eines jungen Schwarzdrachens gefertigt, mutmaßlich ein Abkömmling des fĂŒrchterlichen Schreckens des Schwarzfelses Nefarian. Das Tier wurde von mutigen Soldaten nahe der Grenze des Rotkammgebirges erlegt. Die gesamte Fertigung zeichnet sich als MeisterstĂŒck der jungen Lederin Jonet Drake aus. Mit dieser Arbeit bestand sie die MeisterprĂŒfung zur Lederin und Sattlerin bei Drake’s Drug’s and Leather.

Silberne Einigkeit
Sensua Silberfeder

Mindestgebot 30 GoldmĂŒnzen

Silberne Einigkeit ist ein Langschwert von ĂŒberdurchschnittlicher LĂ€nge und trotzdem angenehmen Gewicht. Die einfache, schwarze Lederscheide des Schwertes wurde stellenweise mit Silber verstĂ€rkt, gibt aber keinen Einblick auf die Klinge selbst.

Gezogen erweist sich das Langschwert als ein wahrer Blickfang und eine außergewöhnliche Klinge. In der Mitte wurde die Stahlklinge geteilt und durch die geschwungene Feder eines weißen Falkenschreiters ersetzt. Umschlossen von Baumharz ist diese Feder fest mit dem Schwert verbunden. WĂ€hrend die Hinterseite der Klinge grĂ¶ĂŸtenteils eine gewöhnliche Stahlklinge ist, so ist die Vorderseite der Klinge aus in Form gebrachtem Baumharz gefertigt, welches einen sehr klaren Blick auf die verarbeitete Feder ermöglicht.

An der Parierstange wurden die Nachbildungen von vier silbernen Federn angebracht. Sie schmĂŒcken das GriffstĂŒck und umrahmen die beiden wunderschön geschliffenen blaue Saphire am Übergang zur Klinge. Das GriffstĂŒck selbst ist aus dunklem Holz gefertigt und mit goldenen Elementen umspielt Hier findet sich zwei HĂ€nde, auch wenn das Langschwert auf Grund seiner ungewöhnlichen Leichtigkeit auch einhĂ€ndig gefĂŒhrt werden kann.

Die Klinge selbst ist selbstverstĂ€ndlich geschĂ€rft und kann schneiden. Jedoch ist die Waffe durch die Konstruktion mit dem Baumharz nicht sehr stabil. Die Harzseite der Klinge wĂŒrde unter Belastung sehr schnell zerspringen und die Feder zu Boden gleiten lassen.

Feder und Schwert

Die Feder ist mĂ€chtiger als das Schwert. Die einen halten es fĂŒr ein Mythos der Gelehrten, die nur die Feder zu schwingen vermögen, statt Schweiß, TrĂ€nen und Blut an der Schwertarbeit zu verlieren. Andere halten den Mythos fĂŒr die Quintessenz der Erkenntnis, wie beschrĂ€nkt der Wirkungskreis eines Schwertes ist, im Wissen was es nicht zu bewĂ€ltigen vermag.

Die Silberne Einigkeit bietet eine dritte Antwort. Sei es eine Erinnerung der Konsequenzen, sei es ein Mahnmal gegen die Leichtfertigkeit: Die Feder ist mÀchtiger als das Schwert, nicht wahr?

SelbstverstĂ€ndlich könnte das Schwert durch eine Verzauberung auch die StabilitĂ€t einer Gebrauchswaffe gewinnen und als solche genutzt und gefĂŒhrt werden. Eine derartige Verzauberung ist nicht Teil des Auktionspostens, kann jedoch nach eigenem GutdĂŒnken beim Verzauberer des Vertrauens erworben werden; oder bewusst nicht.

Kohlhuf
Orden des Erbauers

Mindestgebot 50G

Der Destrier zeichnet sich durch einen beeindruckenden Muskelbau aus. Klare, dunkle und gesunde Augen zeigen ein ruhiges Interesse an seiner Umwelt. Das Tier ist auch bei Menschenmassen und jeder Art LĂ€rm entspannt und folgsam. Den Namen verdankt es den pechschwarzen Hufen. Generell ist schwarz die dominierende Farbe des Pferdes. Nur ein einziger weißer Fleck, kaum grĂ¶ĂŸer als ein Fingernagel, findet sich an der linken Seite der Unterlippe. Beim Blick ins Maul sieht man die komplette Zahnreihe, sowie ein gesundes helles Zahnfleisch. Die Zunge hat einen dunklen Pigmentfleck. MĂ€hne und Schweif des Tieres sind von durchschnittlicher LĂ€nge und lassen sich leicht einflechten.

Kohlenhuf entstammt einer Linie von kul tiranischen Streitrösser, auf denen die Prachtmeers, die Sturmsangs und die Kronsteigs seit Äonen gegen ihre Feinde zu Land und auch auf ihren Schiffen reiten.

Der Rappenreiter

Der Hengst befand sich einst im Besitz eines sturmsangtaler Handwerkers. Der Mann plante weitere Deiche zu bauen, um mehr Ackerland zu erwirtschaften. Mit diesen PlĂ€nen stieß er auf nicht viel Gegenliebe einiger anderer ansĂ€ssigen Bauern. Da der Kul Tiraner sich nur einen jungen Rappen leisten konnte, nannten sie die Leute ihn den Rappenreiter.

Als der neue Deich fertig war, verweigerte sich der Handwerker dem alten Brauch, ein lebendes Tier in den Deich einzubauen. Um die StabilitĂ€t zu gewĂ€hren, genĂŒgten seine Berechnungen, kein Aberglaube. Der Bruch mit der Sitte erboste selbst den Gezeitenweisen.

In der Zeit der herbstlichen StĂŒrme drohte der neue Deich zu brechen. Sehr zum UnglĂŒck des Rappenreiters war die eigene Familie ihm trotz mehrmaligem Bitten nachgeritten. Die GrĂŒnde hierfĂŒr sind ausnahmslos niemanden bekannt. Bekannt ist allein, dass keiner der vergrĂ€mten AnsĂ€ssigen sie aufhielt. So kam es, dass der Deich brach und die Familie ertrank. Geschockt ĂŒber den Tod der Liebsten wollte sich der Rappenreiter selbst das Leben nehmen und ritt ins Wasser. Zu seinem Leidwesen jedoch kann Kohlhuf ausgezeichnet schwimmen, so dass Ross und Reiter ĂŒberlebten. Eine Woche spĂ€ter tauschte er das Pferd gegen ein Seil, mit welchem er sich erhĂ€ngte. Trotz des kleinen Bruchs steht der Deich noch immer und vollfĂŒhrt seinen Dienst.

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Am heutigen Dienstag ist es soweit!

Alle Anbieter dĂŒrfen gerne eine eigene Beschreibung ihres Auktionsposten hier vorstellen.

Wir freuen uns bereits auf die Auktion!

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Silberne Einigkeit

“Die Feder in diesem Schwert gehörte einst einem weißen Falkenschreiter! GezĂŒchtet um in dem sagenumwobenen Kavallerie der Blutelfen zu dienen, einem Blutritter ein stolzes, prĂ€chtiges Tier zu werden! Ein Bruch im rechten Bein sollte das Ende doch bedeuten, sollte ihn dahin fĂŒhren, wo alle ausgemusterten Falkenschreiter enden wĂŒrden. Und es wĂ€r ganz bestimmt keine schöne Farm in den WĂ€ldern des Immersangs gewesen! Doch am Ende hatte jemand doch ein Herz
 Zusammen mit vielen anderen Falkenschreitern wurde eben jener Falkenschreiter vor der Schlachtung gerettet und verkauft, auf das diese Exoten bei Sammler weiterleben könnten, sie ein neues Heim finden könnten.TatsĂ€chlich fand auch eben jener Falkenschreiter ein neues Heim. Ein silbernes Heim! Vor Jahrhunderten hatte die Familie etliche Falkenschreiterherden, doch verloren sie im Krieg alles. Am Ende von der Geißel fast ausgelöscht worden, war der Wiederaufbau die Aufgabe von dem letzten Familienmitglied, von Sensua Silberfeder. So fanden diese zwei Seelen, beinahe zerstört von Kriegen, zusammen. Der Falkenschreiter, er bekam den Namen Saphiro und er blĂŒhte förmlich auf! Er warf sein altes Federkleid ab und ihm wuchsen neue, krĂ€ftige Schwungfedern. Die schönste Feder, dass Ende dieses schrecklichen Weges, sollte aber nicht verloren gehen. Die Schwungfeder wurde schließlich in das Schwert verarbeitet, als Zeichen dafĂŒr, dass der Krieg seine Opfer finden mag und doch Frieden herrschen kann, es doch weitergehen kann. Die Feder ist mĂ€chtiger als das Schwert, heißt es. Und doch kann Feder ohne Schwert nicht existieren. WĂ€re Saphiro jeh an einen Ort gekommen, an dem er wundervoll seine Lebenstage verbringen kann, gĂ€b es den Krieg nicht? HĂ€tte Magistrix Silberfeder ihr GeschĂ€ft wieder aufgebaut, lebten ihre Eltern noch?”

Dies soll die Geschichte hinter dem Schwert Silberne Einigkeit und dem Ursprung der Feder sein. Doch, ungeachtet der Vergangenheit und der Bedeutung, so ist dieses Schwert ein echter Blickfang. Ein Langschwert von ĂŒberdurchschnittlicher LĂ€nge und vergleichsweise geringem Gewicht, prunkvoll verziert mit Gold, Silber und Saphiren! FĂŒr zwei HĂ€nde fĂŒhrbar, ebenso auch fĂŒr eins. Scharf und zugleich doch zerbrechlich. Obgleich die Klinge geschĂ€rft und hart ist, wĂŒrde die Seite mit dem Harz und der Feder bei Belastung zerbrechen. Das Schwert kann durch eine Verzauberung auch die StabilitĂ€t einer Gebrauchswaffe erreichen und als solche genutzt und gefĂŒhrt werden, oder aber es bleibt, unverzaubert, als Mahnmal in der heimischen Sammlung.

Verbildlichung, Gezeichnet von Minea: https://i.imgur.com/QilRX9l.png

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FĂŒr unsere guten Freunde einfach mal ein Trustlevel 3 Feeling:

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