[A-RP Gilde] Der Orden: "Das Refugium des Wolfes"

-= Das „Refugium des Wolfes“ stellt sich vor =-

Die Stadt Sturmwind war noch am Schlafen und die Kathedrale warf ihren Schatten über den Platz.
Das Wasser des Brunnens plätscherte leise vor sich hin, als würde selbst kühle nass noch schlafen und ungerne von der Sonne geweckt werden, welche die Steine der Gebäude gerade so in ihrem kräftigen Orange umrandete.
In den Bäumen begannen langsam die Vögel zu erwachen und gaben ihr morgendliches Lied zum Besten, als plötzlich eine schwere Tür geöffnet wird, dessen Scharniere mal wieder den ein oder anderen Tropfen Öl vertragen konnte.
Das Konzert in den Bäumen verstummte für einen kurzen Moment, als hätte sich Jemand im Publikum lauthals geräuspert.
Doch kaum erstarb das wehleidige Geräusch des Metalls, erklang auch schon wieder kurz darauf die gefiederte Sonate.

Aus dem Dunklen des Innenraumes trat ein Schatten mit einer animalischen Schnauze, spitzen Ohren, welcher in eine Robe gehüllt war.
Ein brauner Worgen trat hinaus, stellte sich vor die Tür und schloss die gelblichen Augen. Die Pranken schob er in den jeweils gegenüberliegenden Ärmel der Robe, so das die Öffnungen für die Arme sich aneinander schmiegten.
Die kühle Morgenluft wurde mit sich weitenden Nasenlöchern eingeatmet, nur um den Atem kurz zu halten und dann zufrieden sowie warm zu Lächeln.
„Ein herrlicher Morgen“ sprach er mit einem zufriedenen Seufzen, wobei die Stimme so melodisch klang wie es nur bei einem Frühaufsteher geht.
Kurz streckte er die Nase den ersten Sonnenstrahlen entgegen, als würde er die Wärme und das Licht genießen.

Die Augen öffneten sich wieder und die hellen Iriden wanderten zur Kathedralen, welche kurz schweigend angesehen wurde, als wäre dieses Gebäude ein Vorbild für ihn.
„Ein neuer Tag um Gutes zu bewirken“ erklang die Stimme, als würde dies seine alltägliche Motivation sein.

Die Pranken lösten sich voneinander, die Säume der Ärmel glitten ausschweifend hinab und der Griff ging an den Gürtel der Robe, welcher der Hüfte eine Form gab. Die gekürzten und stumpf gefeilten Krallen tasteten nach einem Schlüsselbund, welchen der Worgen dann nach dem Passenden durchsuchte. So glitten die Schlüssel am großen Ring umher und klapperten aneinander.
„Da hast du dich also versteckt“
umschloss er einen der unzähligen Schlüssel am breiten Ende, trat an einen metallischen Kasten. Dieser war an einer ebenso metallischen Stange angebracht und mit einem schweren Schloss versehen worden.
Der Bart des Schlüssels wurde in das Schloss geschoben und dann zweimal gedreht, als der Verschluss schnalzte als sei er von der Attacke empört. Die kleine Tür sprang auf und der zurecht gemachte Fellträger öffnete einen ledernen Beutel, welcher ebenso am Gürtel neben einem verzierten Gebetsbuch mit Goldschnitt hing. Der Beutel wurde geöffnet und so griff er in den Kasten, zog diverse Münzen hinaus und ließ diese in den Beutel verschwinden, welche ihre Ankunft mit einem Klimpern bekundeten.
Leise und nur für sich begann er die Ausbeute zu zählen und lächelte zufrieden, als wäre er mit der Menge durchaus zufrieden. Das Bändchen des Beutels wurde wieder zu gezogen und Tür des Spendenkastens geschlossen als hinter dem Rücken des Worgen eine lallende Stimme ertönte:

„Eh… Köter“

Die Ohren des Worgen zuckten, der Schlüssel wurde aus der Tür gezogen als diese hörbar geschlossen wurde und der Fellträger wendete sich um.
Er erblickte einen zerzausten Mann und leicht schwankenden Herren, welcher eine braue Glasflasche in der Hand hielt. Die glasigen Augen versuchten den Befellten zu fixieren, was augenscheinlich in Doppelbildern endete.

„Licht mit Euch werter Herr, was kann ich für Euch tun?“

Entgegnete der Worgen höflich mit einem Lächeln

„Biste nich’ dieser… Schmeric Kleverohr?“
„Eric Evermore ist mein Name, korrekt“
Wurde der Name korrigiert
„Sach’ich ja…“ entgegnete der Herr, welcher schwer durch die Nase einatmete. „Hab’ dich geseh’n, dahinten… irgendwo…“ untermalte der Herr deutend mit fuchtelnder Hand auf die gegenüberliegende Richtung des Kathedralenplatzes.
„Mit diesen komischen… Echsen, hast was gelabert von wegen Hass und… Respekt oder so“.
„Oh ihr wart bei der Ansprache zum Volke anwesend, als die werte…“ setzte Eric gerade an um das Gespräch weiter zu führen.
„Redest zu viel“ wurde er abrupt unterbrochen, woraufhin Eric eine Braue hob und den Mann fragend anblickte.
„Hab Sach’n über dich eure komische Gemeinde gehört… die Waschweiber hatten so das Ein oder Andere zu Euch zu sagen… Keine schönen Dinge… kann’ich dir… hicks… sagen“
„Nun viele Personen haben viele Meinungen und Meinungen entsprechend nicht immer Tatsachen.“ erwiderte der haarige Priester in einem ruhigen Ton ohne sein Lächeln ersterben zu lassen. Dabei deutete er mit dem rechten Arm auf die noch offen stehende Tür des Hauses „Ihr seid gerne eingeladen Euch eine eigene Meinung zu bilden, bei einem deftigen Frühstück, einer warmen Tasse Tee… Oder sollte der Alkohol Euch übermannen kann ich Euch auch ein warmes Bett anbieten.“
Der Mann schnaufte Missmutig, gar verächtlich „Damit’de mir an die Wäsche kannst oder was? Ich weiß genau was ihr dort oben anstellt“ ertönte eine Unterstellung „Alles nur männliche Köter untereinander, ek’lhaff… Hockt nur daob’n, Weiber wollt’ihr wohl keine hab’n un’ die die da sind sin’ nur dazu da um zu putzen!“ wurde am Ende noch abgewunken.
„Nun ein Jeder ist hier willkommen, der Herr. Das Licht scheint auf uns alle, es urteilt nicht über das Aussehen, die Vorlieben, die Interessen oder Prof…“
begann Eric seine Erklärung, als der Herr ihn abermals unterbrach. „Das Licht… Das’ich nich’ lache! Ihr solltet Euch aus Sturmwin’ verzieh’n… In’n Wald gehört ihr! Nur Angst un’ Schreck’n verbreitet ihr… egal wo ihr geht un’ steht! Ein Kult, Fanatiker seid ihr… Rudelfugium wär wohl besser, Stadtrud’l!“
Eric atmete tief durch die Nase ein, der Brustkorb hob sich und er schüttelte seufzend den Kopf „Nach all diesen Jahren unterliegen die Worgen immer noch dieser Stigmatisierung und selbst wenn es Worgen versuchen ehrbare Bürger dieser wunderbaren Stadt zu sein und ihr Möglichstes zu tun um die Welt für Jeden zu einem besseren Ort zu machen, wird Rufmord begangen. Mein werter Herr ich beende diese Unterhaltung hier und jetzt.
Ihr dürft gerne wiederkommen wenn sich der Alkoholgehalt eures Blutes wieder auf einem Niveau befindet, welches eine gesittete und respektvolle Unterhaltung zulässt. Ebenso sind eure „Waschweiber“ eingeladen mit uns zu sprechen um die Möglichkeit zu eröffnen andere Sichtweisen zu zulassen.“ waren seine direkten allerdings nicht mahnenden oder unhöflichen Worte.
„Das Refugium des Wolfes steht für Alle offen die über den Tellerrand des Tratsches blicken können und wollen.
Jeder der Wert auf Respekt, Akzeptanz und das Gute im Herzen legt darf hier eintreten, ungeachtet vom Aussehen, der Stellung in der Gesellschaft, der Herkunft, den finanziellen Mitteln oder dem Bildungsstand, welchen ich hier bei einigen Bürgern der Stadt doch mittlerweile häufig in Frage stelle.“
Der Mann stutzte, als hätte seine Ehefrau ihn gerade dabei erwischt einer Dirne in den Hintern zu kneifen, nur um ihm eine Backpfeife als Denkzettel zu verpassen. Eric atmete abermals durch die Nase „Möge das Licht eure Pfade stets erhellen.“ Beendete Eric seinen Teil der Unterhaltung, ohne dabei die Höflichkeit oder den Anstand zu missen. Er wendete sich um, ging wieder ins Gebäude, schloss die Tür hinter sich und ließ einen verdutzten Mann zurück, welcher ihn mit offenem Mund hinterher schaute…


-OOC-

Einen wunderschönen guten Tag werter Leser,

ich hoffe ich konnte dich mit dem kleinem Einblick in den Alltag eines Worgen in Sturmwind erheitern oder neugierig machen.
Das „Refugium des Wolfes“ ist nun seit bald vier vollen Jahren ein Begriff in Sturmwind und hat sich in das Bild des Sturmwind RP’s integriert.

in den letzten Tagen und Wochen habe ich mir vermehrt Gedanken darüber gemacht, wie ich das Konzept der Gilde besser und klarer erläutern und formulieren kann. Denn nicht nur die Spieler hinter den Charakteren, sondern auch die Gilde selbst hat im Laufe ihrer Existenz diverse Wandlungen und Anpassungen durchgemacht. Durch IC Geschehnisse oder Probleme und Herausforderungen, die ich, als Gildenleiter, nicht von Anfang an so bedacht habe.
Daher möchte ich diesen Post nutzen, um offen und Transparent das überarbeitete Konzept hier zu präsentieren.
Im Anschluss möchte ich noch einige OOC Worte an Euch richten, aus Eigeninteresse.

Konzeptanpassung

Das Refugium des Wolfes – Ein Orden des Lichts

Das Refugium des Wolfes ist ein kirchlicher Orden innerhalb der Kirche des Lichts, gegründet in Sturmwind von drei Worgen:

• Kreuzritter Sir Moarik Northmoor
• Bruder Eric Evermore
• Magus Duncan Evermore

Der Orden steht fest auf dem Fundament der drei Tugenden des Lichts:
Respekt, Mitgefühl und Beharrlichkeit.

Er folgt dem Glauben, dass das Licht nicht nur durch Gebete oder Dogmen wirkt, sondern durch die Handlungen jener, die nach seinen Prinzipien leben, unabhängig von Herkunft, Volk oder Gestalt.

Das Refugium des Wolfes versteht sich als Gemeinschaft, die sowohl Glauben als auch im Handeln Verantwortung trägt.
Sein Ziel ist es, Hoffnung zu bringen, Leid zu lindern und die Dunkelheit, in welcher Form auch immer, zurückzudrängen.

Der Orden vereint Geistliche, Krieger, Heiler, Magier und einfache Gläubige, die ein gemeinsames Ziel teilen:
das Gute zu mehren und dort zu handeln, wo Hilfe gebraucht wird.


Glaube und Haltung
Im Zentrum des Refugiums steht die Überzeugung, dass das Licht in allen Wesen wirken kann, unabhängig von Volk, Aussehen oder Fluch.
Diese Haltung entspringt den Erfahrungen seiner Gründer: Worgen, die trotz jahrelanger Ablehnung und Hass in der Stadt Sturmwind daran festhielten, dass jeder eine Chance verdient hat.

So steht der Orden gegen Vorurteile, Ausgrenzung und Fanatismus und predigt stattdessen Akzeptanz, Verständnis und tätige Nächstenliebe.


Aufbau und Auftrag
Der Orden gliedert sich in zwei wesentliche Säulen:

  1. Das Refugium – ein Armenhaus in Sturmwind, das den Bedürftigen der Stadt Hilfe, Schutz und Wärme bietet.

  2. Die Bruderschaft – bildet den tatkräftigen Arm des Ordens.
    Sie vereint jene, die bereit sind, über die Mauern Sturmwinds hinauszugehen, um das Licht mit Taten zu vertreten, im Schutz, in der Verteidigung oder in der Hilfe für jene, die sich nicht selbst helfen können.

Beide Bereiche sind untrennbar miteinander verbunden.
Das Refugium heilt die Wunden, die das Böse schlägt, und die Bruderschaft zieht hinaus, um zu verhindern, dass neue entstehen.

Gemeinsam bilden sie den Orden „Refugium des Wolfes“, der im Namen des Lichts für das Gute einsteht, mit Mitgefühl in der einen und Entschlossenheit in der anderen Hand.

Das Refugium – Haus des Lichts und der Hoffnung

Das Refugium bildet das Herz des Ordens.
Es ist ein Armenhaus in Sturmwind, das allen offensteht, die Hilfe, Zuflucht oder einfach ein freundliches Wort suchen.
Hier vereinen sich der Glaube an das Licht und tätige Nächstenliebe in Form von Schutz, Heilung, Nahrung oder Beistand.


Aufgaben und Ziel
Das Armenhaus des Ordens folgt Erics Überzeugung:
Glaube zeigt sich in Taten und das Licht leuchtet dort am hellsten, wo man anderen hilft.

Im Refugium finden Bedürftige:

• Eine warme Mahlzeit, Kleidung und einen Platz zum Schlafen
• Heilung durch Priester, Heiler oder Ärzte, die ehrenamtlich helfen
• Zuwendung und seelsorgerische Begleitung, wenn das Leben schwer geworden ist
• Zuflucht, wenn sie in der Stadt keinen anderen Ort der Sicherheit mehr kennen

Doch das Refugium ist mehr als nur eine Unterkunft. Es ist ein Ort der Hoffnung, an dem das Licht durch kleine Gesten spürbar wird. Durch Armenspeisungen, Gespräche im Glauben, Unterstützung in Notlagen oder kleine Feierlichkeiten, die Freude und Gemeinschaft in die Stadt bringen.

Zum Winterhauchfest wurden bereits Geschenke an die Bürger verteilt. Zu den Schlotternächten schmückt das Refugium seine Hallen, verkleidet sich und bringt den Menschen der Stadt kleine Aufmerksamkeiten und hoffentlich ein Lächeln.
Denn Freude ist ebenfalls eine Form des Lichts.


Geist und Haltung
Das Refugium steht allen offen, die Gutes im Herzen tragen. Egal ob Priester, Krieger, Magier, Heiler, Druide, Schamane oder einfacher Bürger.
Hier zählt nicht der Rang, nicht die Herkunft und nicht das Ansehen, sondern die Absicht, anderen beizustehen.

Das Haus wird vom Orden unterstützt, doch jeder darf helfen, mit Händen, mit Herz oder mit Glauben.
Im Refugium entzündet sich das Licht durch Mitgefühl.
Es erinnert daran, dass jedes gute Werk, so klein es auch sein mag, das Dunkel ein Stück weiter vertreibt.

Die Bruderschaft – Der Schild und das Schwert des Refugiums

Die Bruderschaft bildet den zweiten großen Pfeiler des Ordens.
Sie vereint jene, die bereit sind, das Licht nicht nur im Herzen, sondern auch mit der Tat zu verteidigen.
Ihr Auftrag ist es, das Gute zu schützen, das Böse zu bannen und dort einzuschreiten, wo finstere Mächte das Gleichgewicht gefährden.


Aufgaben und Ziel
Die Bruderschaft dient als Schutzarm des Ordens.
Sie steht bereit, wenn das Böse die Stadt, das Land oder das Volk bedroht, sei es durch dämonische Einflüsse, Leere und Schatten, Nekromantie oder andere finstere Mächte.

Dabei agiert sie nicht als militärische Einheit im strengen Sinne, sondern als gemeinschaftlicher Bund von Gläubigen und Streiterinnen und Streitern, die Seite an Seite handeln, um Azeroth und seine Völker zu schützen.

Ihre Aufgaben umfassen:
• Schutz der Bedürftigen und Schwachen, innerhalb und außerhalb der Stadt
• Unterstützung der Allianz in Kämpfen gegen finstere Mächte
• Läuterung und Bannung dunkler Einflüsse, wenn Gefahr droht
• Hilfeleistung für Bürger Sturmwinds, die sich an den Orden wenden
• Ausbildung junger Gläubiger im Umgang mit dem Licht, im Glauben und im Kampf

Die Bruderschaft steht sowohl der Kirche des Lichts als auch dem Königreich Sturmwind treu zur Seite.
Sie respektiert die Autorität des Gesetzes und der Stadtwache, agiert jedoch eigenständig im Rahmen kirchlicher und moralischer Verantwortung.


Haltung und Ethik
Die Mitglieder der Bruderschaft folgen keinem starren Militärkodex, sondern einem Eid:
dem Eid, das Licht zu schützen, Gerechtigkeit zu wahren und Unschuldige zu verteidigen.

Sie handeln aus Überzeugung, nicht aus Befehl.
Disziplin und Zusammenhalt sind wichtig, doch Herz und Verstand führen sie gleichermaßen.

Ob Paladin, Priester, Krieger, Magier oder Jäger, jeder, der sich der Aufgabe verschreibt, kann Teil dieser Bruderschaft werden.
Sie trainieren gemeinsam, bereiten sich auf Einsätze vor und wirken als leuchtendes Beispiel dafür, dass Glaube und Tat Hand in Hand gehen können. Auch wenn man nicht das Licht als kosmische Macht nutzt.


Beteiligung in Sturmwind
Auch innerhalb der Stadt steht die Bruderschaft für Schutz und Sicherheit.
Sollten finstere Mächte, wie das Chaos selbst, Leere und Schatten, Nekromantie unrechtmäßig gewirkt werden, handelt der Orden im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Legitimierte Praktizierende, etwa die Ren’dorei, werden respektiert, solange sie verantwortungsbewusst handeln.
Doch jene, die ohne Kontrolle oder Segen solche Mächte wirken, werden ermahnt, geläutert oder der Stadtwache beziehungsweise der Kirche übergeben.

So kann man die Bruderschaft in allen Belangen um Hilfe bitten, ohne dass sie der Wache ihre Aufgaben nimmt.
Sie handelt im Namen des Lichts, aber stets in Achtung der Gesetze Sturmwinds.


Selbstverständnis
Die Bruderschaft versteht sich nicht als Richter in den Reihen des Königreichs, sondern als Hüter und Beschützer.
Sie wird alles in ihrer Macht Stehende tun, um nach bestem Wissen und Gewissen für Sicherheit zu sorgen
oder andere Gemeinden dabei zu unterstützen, wenn Dunkelheit nach den Mauern der Stadt greift.

Wo das Licht droht, erloschen zu werden, steht die Bruderschaft bereit. Nicht, um zu herrschen, sondern um zu Verteidigen.

Verhältnis zur Kirche des Lichts und zur Allianz

Das Refugium des Wolfes ist Teil der Kirche des Lichts und erkennt ihre Lehren und Autorität an.
Gleichzeitig handelt der Orden weitgehend eigenständig, um dort zu helfen, wo die Kirche selbst nicht präsent ist oder Unterstützung benötigt.


Zur Kirche des Lichts
Die Werte und Prinzipien der Kirche bilden das geistige Fundament des Ordens.
Doch während manche Glaubensgemeinschaften das Licht vor allem durch Gebet und Predigt verkünden, sieht das Refugium den Glauben als etwas, das gelebt werden muss, durch Mitgefühl, Schutz und Taten im Alltag.

So besteht eine enge Verbundenheit mit der Kirche, aber auch ein gewisser Freiraum in der Auslegung.
Der Orden achtet und ehrt die Priesterschaft, erkennt jedoch an, dass das Licht auf viele Weisen wirken kann, nicht nur durch Rituale oder Praktiken fern ab vom Grundkern der Tugenden, sondern auch durch Nächstenliebe, Aufopferung und Mut.


Zum Königreich und zur Allianz
Als Orden innerhalb Sturmwinds respektiert das Refugium die Gesetze des Königreichs und die Autorität der Herrschaft.
Seine Mitglieder stehen loyal an der Seite der Allianz und handeln stets im Rahmen des geltenden Rechts.

Die Bruderschaft unterstützt die Allianz in Kämpfen gegen Bedrohungen durch die Geißel, Dämonen, Schattenwirker, Leere oder andere Mächte der Dunkelheit.
Zugleich bewahrt sie Unabhängigkeit, um dort tätig zu werden, wo Hilfe gebraucht wird, selbst in kleineren oder persönlichen Anliegen der Bürger.


Verhältnis zur Stadt Sturmwind
Innerhalb der Stadt steht der Orden auch für Sicherheit und Schutz, wenn unrechtmäßige Wirker dunkler Kräfte den Frieden bedrohen.
Legitimierte Wirker, wie etwa die Ren’dorei, werden respektiert, solange sie verantwortungsvoll handeln und ihre Gaben nicht gegen Unschuldige einsetzen.

Sollten finstere Kräfte unkontrolliert wirken, handelt der Orden im Rahmen seiner Möglichkeiten:
Er berät, bannt, schützt oder übergibt die Betroffenen der Stadtwache oder der Kirche, um Schaden von Sturmwind und seinen Bürgern abzuwenden.

Dabei versteht sich das Refugium nicht als Gesetzeshüter, sondern als Verbündeter der bestehenden Ordnung.
Es nimmt der Wache keine Aufgaben ab, sondern steht ihr bei Bedarf im Glauben und in Taten unterstützend zur Seite.


Selbstverständnis
Das Refugium des Wolfes versteht sich nicht als Richter über Gut und Böse in den Reihen des Königreichs.
Doch es wird alles in seiner Macht Stehende tun, um nach bestem Wissen und Gewissen für Sicherheit und Schutz zu sorgen,
oder andere Gemeinden und Institutionen dabei zu unterstützen, wenn die Dunkelheit in die Mauern Sturmwinds greift.

Wo die Gesetze enden, aber das Gewissen spricht, dort beginnt der Auftrag des Lichts.

Über das Spiel im Refugium

Wir sind eine von den Tugenden des Lichts inspirierte Rollenspielgemeinschaft, die sowohl soziales als auch kämpferisches RP bietet.
Unser Fokus liegt auf Charakterentwicklung, Gemeinschaft und einem glaubwürdigen, loreorientierten Spielstil.


Unsere Spielweise
Im Refugium darf jeder seinen Platz finden: vom gläubigen Priester bis zum stillen Heiler, vom zweifelnden Suchenden bis zum Ritter im Dienste des Lichts.
Niemand muss kämpfen, niemand muss predigen, jeder spielt so, wie es zum eigenen Charakter passt und Spaß macht, solange es in das Konzept der Gilde passt.

Wir legen großen Wert auf ein RP auf Augenhöhe.
Das bedeutet: respektvoller Umgang, verlässliches Spielverhalten, Reife und Freude am gemeinsamen Erzählen.
Konflikte dürfen im RP entstehen, aber sie bleiben im RP.
OOC erwarten wir Ehrlichkeit, Fairness und das Bewusstsein für die Grenzen anderer.


Was wir bieten
Soziales RP im Armenhaus: Alltag, Glauben, Heilung und das Zusammenleben in Sturmwind werden lebendig und greifbar dargestellt.
Einsatz- und Plot-RP: Über die Bruderschaft werden gemeinsame Unternehmungen gegen finstere Mächte gespielt, mit einem eigenem Würfelsystem, das jedem Charakter Stärken und Schwächen verleiht.
Ausbildung und Training: Ob Paladin, Priester, Heiler oder einfacher Gläubiger – wer lernen oder lehren will, findet hier Raum dafür.
Feste und Feiern: Das Refugium begeht Feiertage, Rituale und kleine Stadtfeste, um den Glauben, die Gemeinschaft und das Leben selbst zu feiern.
Seelsorge und Gespräche: Ob über Glauben, Moral, Schuld, Zweifel oder einfach das Leben, jedes ehrliche Gespräch ist Teil unseres Spiels.
Authentizität: Wir legen Wert auf tiefe, lebendige Charaktere.
Für uns bedeutet gutes Rollenspiel, dass Figuren mehr sind als bloße Abziehbilder ihrer Klasse.
Sie sind Individuen mit Stärken, Schwächen, Gedanken, Vergangenheit und Emotionen.
Auch Tragik, Zweifel und Fehler gehören für uns zu einem echten, glaubwürdigen Rollenspiel.


Was uns wichtig ist
Wir sind kein militärischer Orden und kein streng hierarchisches Rollenspielprojekt.
Unsere Gemeinschaft lebt vom Miteinander, vom Austausch und davon, dass jeder seinen Beitrag auf seine eigene Weise leistet. Im Glauben, im Handeln oder einfach in einer guten Geschichte.

Wir verstehen uns als Gruppe, die sich gegenseitig inspiriert, unterstützt und respektiert, im Spiel wie auch außerhalb.
Neue Mitglieder sollen sich willkommen fühlen, ohne Druck, Erwartungen oder starre Vorgaben.
Was zählt, ist das gemeinsame Erzählen mit Herz, Tiefe und Überzeugung.


Zum Abschluss
Das Refugium ist kein Ort für Perfektion, sondern für Personen, die wachsen wollen, mit all ihren Schatten, Zweifeln und Stärken.
Wir laden alle ein, die nicht nur eine Gilde suchen, sondern eine Gemeinschaft:
einen Ort, an dem Glaube, Mitgefühl und Charaktertiefe Hand in Hand gehen.


Im Zuge dessen haben meine Gilde und ich uns bemüht unsere Statements und Argumente sachlich und fundiert, verständlich nieder zu schreiben, was die Themen “Dauerworgen” und “Worgen und das Heilige Licht” angeht.
Dies soll unsere Ansichten transparent der Community mitzuteilen um eventuelle Missverständnisse zu klären.

Diese Statements sind keine Rechtfertigung, sie dienen als Erklärung und dürfen auch weiterhin dem persönlichen Geschmack eines jeden Spielers widerstreben, oder als für das eigene Spiel als ungeeignet gesehen werden.

Doch dies sind unsere Gründe und Ansichten die wir vertreten.
Ebenso sind dies Fakten in der Lore, die ein Gesamtbild ergeben und Dinge beleuchten, die viele Spieler vergessen oder übersehen.

Und nein OOC Abneigung und Hass gegenüber eine Personengruppe oder ein Volk in einem Videospiel sind keine Argumente.

Statements
Leider unterliegen wir oft der Betitelung von Failkonzepten, Free Fantasy, dämlichen Headcanons oder anderen Dingen.
Das Thema “Dauerworgen” und “Worgen die Licht wirken” ist häufig in der Community ein Thema für Diskussionen oder auch teils leider Beleidigungen.
Daher haben meine Gilde und ich uns diesen beiden Themen einmal gewidmet und dazugehörige Statements verfasst, welche ich nun hier gerne offen teilen möchte.

Dauerworgen

Dieses Thema taucht immer wieder in der Community auf, meist mit der Behauptung das ein Worgen, der dauerhaft in seiner Worgenform lebt, nicht lorekonform ist. Dauerworgen beschreibt daher keinen Kontrollverlust des Fluchs, sondern die bewusste Entscheidung, die vereinten Anteile, Verstand und Instinkt, sichtbar zu leben. Der Maßstab ist hier „Gleichgewicht“, nicht „Zwang“ Das Zauberwort ist: Selbstbeherrschung statt Unterdrückung. Die innere Ruhe entsteht nicht durch das Wegdrücken „der Bestie“, sondern durch deren Annahme und Integration. Wer das Gleichgewicht erreicht, steht im Einklang mit Mensch und Bestie. Wir haben in der Lore und im Spiel selbst unzählige Beispiele von Fluchträgern, die in der Worgenform ihren Alltag bestreiten. In Gilneas selbst, in Dragonflight am Spa in Valdrakken, Fiora in den Pestländern usw. Ebenso gab es in Dragonflight, im Rahmen einer Quest zum Thema Dracthyr und ihr Anlitz, Aussagen von zwei Fluchträger-NPC’s, wie sie ihre Form und den Fluch sehen.

[Varden Claridge]
”Ich dachte immer, ich hätte nur meine menschliche Gestalt in mir. Wie sollte ich als haariger Bastard ich selbst sein?

Ich weigerte mich, mich als Worgen zu bezeichnen. Ich redete mir ein, es sei nur ein Fluch, für den ich mich niemals entschieden hatte!

Aber ich träumte von der Jagd. Ich konnte die frische Waldluft förmlich riechen. Ich konnte mich nicht mehr gegen das wehren, was ich geworden war. Es war für mich an der Zeit, es anzunehmen.

Ich bin Varden Claridge. Ich bin ein Worgen. Dafür habe ich mich nicht entschieden, aber ich habe es akzeptiert”

Wer aufmerksam seinen Text liest wird Sätze lesen wie „Ich konnte mich nicht dagegen wehren. Es war für mich Zeit, es anzunehmen“ oder ebenso klare Worte „Ich bin ein Worgen“ und „ich habe es akzeptiert“.

[Netheril Flinkbach]
”Die Definition meines Ichs verändert sich stetig. Wenn ihr mich fragen würdet wer ich vor diesem Fluch war, würde ich Euch antworten, dass ich erbittert für den Schutz meines Volkes kämpfte. Dass ich vor nichts zurückschreckte, um seine Sicherheit zu garantieren - und dass ich zu weit ging. Aber nach Jahrhunderten in Gestalt eines Tiers, das nur seinen Instinkten folgt, ist das, was ihr vor Euch seht, nicht mehr das Wesen was ich einst war.

All die Jahre, die ich verloren habe…

Ich habe Demut gelernt und so mein wahres Ich gefunden. Ich habe einen Druiden gefunden, der nicht mehr kämpfen, sondern lehren möchte. Der zukünftige Generationen vor der Gefahr warnen möchte, die ihnen durch Arroganz droht.”

Wer ich heute bin? Worgen… und Lehrer”

Hier wird es sich sogar um einen Worgen handeln, der einst ein Kaldorei war. Doch auch er sagt „Ich habe mein wahres Ich gefunden“ oder „Ich bin ein Worgen“

Dauerworgen stehen für eine erfolgreiche Integration beider Anteile. Der Fluch wird nicht als „Krankheit“ oder als Fluch im bösen Sinne gesehen, sondern als neuer „evolutionärer Zustand“. Jeder vernunftbegabte Worgen, der nicht der Wildnis verfallen ist, hat einen Weg gefunden mit diesen neuen Aspekten seiner Selbst umzugehen. Meist geschieht dies im „Ritual des Gleichgewichts“, bei dem die Fluchträger mit Hilfe von Druiden ihr inneres Gleichgewicht wiederfinden. In diesem Ritual wird der Verfluchte mit dem Ziel konfrontiert, den Wolf in sich zu akzeptieren, statt ihn zu bekämpfen. Dabei durchlebt der Betroffene drei seelische Prüfungen, die jeweils einen Teil seiner Selbst symbolisieren:

Zorn
Steht für die rohe, instinktive Gewalt des Fluchs. Der Betroffene muss sich der Wut stellen, die der Wolf in ihm weckt. All der Hass, Schmerz und die ungezähmte Wildheit.
Lehre: Kontrolle bedeutet nicht, Zorn zu unterdrücken, sondern ihn zu beherrschen.

Erinnerungen / Menschlichkeit
Symbolisiert das frühere Leben, die Menschlichkeit, die durch den Fluch verloren zu gehen droht. In dieser Phase sieht der Worgen Bilder seiner Vergangenheit, der Kindheit, Familie, des Menschseins.
Lehre: Die Vergangenheit ist Teil der Identität; wer sie verdrängt, verliert den Halt. Der Mensch im Worgen muss erinnert und integriert werden.

Akzeptanz
Der Abschluss des Rituals. Hier verschmelzen beide Anteile, der menschliche Verstand und der Instinkt des Wolfes. Der Geist beruhigt sich, der Fluch wird nicht länger als „Krankheit“ gesehen, sondern als Bestandteil des Selbst.
Lehre: Harmonie entsteht, wenn Mensch und Wolf eins werden.

Worgen sind keine reinen Menschen mehr, sie sind aber auch keine wilden Bestien. Sie sind, wie wir es in den NPC Texten lesen, Worgen. Sie bezeichnen sich selbst so, was die Akzeptanz ihres neuen Zustandes verdeutlicht. Nach dem Ritual des Gleichgewichts ist der Worgen nicht mehr vom Fluch getrieben. Er kann selbst entscheiden, wann und wie er welche Form lebt. Das Ritual bedeutet nicht, dass Mensch und Wolf sich „abwechselnd“ ausleben müssen, sondern dass beide Teile vereint sind. Und auch wenn das Ritual das Gleichgewicht herstellt, ist dies kein dauerhafter Schutzschild. Es ist wie eine mentale Disziplin, wer sie pflegt, bleibt stabil; wer sie vernachlässigt, kann wanken. Doch dies geschieht nicht nur über die Gestalt, sondern auch über Verhalten, Handeln und Lebensweise.

  • Menschliche Seite: Disziplin, Mitgefühl, Diplomatie, Sprache, Kultur, Glauben, nachdenken, Selbstreflexion

  • Tierische Seite: Jagd, Bewegung, Instinkt, Kampf, Schutztrieb, Wachsamkeit, Geruch, Wahrnehmung, Soziales, körperliche Präsenz, emotionale Direktheit

  • Das bedeutet: Ein Worgen kann seine Wolfsnatur auch in der Jagd, im Training, im Kampf oder Meditation ausleben; symbolisch, nicht zwingend durch die Gestalt.

Ein anderer kann seine Menschlichkeit in Vernunft, Rücksicht oder Zivilisation ausleben. Beide Seiten haben ein Anrecht auf ihre Existenz, doch Beides ist weitaus mehr als nur eine physische Gestalt. Doch muss jeder Worgen diese beiden Seiten akzeptieren und so ausleben, wie es individuell für ihn funktioniert. Faktoren die den Worgen aus dem Gleichgewicht bringen können, sind:

  • starker seelischer Schmerz

  • Exzessive Gewalt oder Blutrausch

  • magische Einflüsse

  • Isolation und Selbsthass

Ein Worgen kann sich wandeln, wenn er es für sinnvoll erachtet. Sei es aus Rücksicht, Tarnung, Diplomatie oder weil er darum gebeten wurde. Doch am Ende des Tages ist dies eine individuelle Entscheidung, sowohl des Charakters und des Spielers dahinter. OOC Aussagen wie „Das gilt nicht, weil ich den Charakter nie als Mensch sehe“, sind keine stichhaltigen Argumente, sondern Strohmannargumente. Nach derselben Logik könnte man behaupten, dass ein Fluchträger, der ausschließlich in der Menschengestalt auftritt „nie“ seine Worgenform nutzt, weil es ja nicht aktiv im Rollenspiel gesehen wird; was offensichtlich, wenn man die Lore bespielt, ebenso unzutreffend wäre und falsch.

Das Rollenspiel lebt von Darstellung, Interpretationen und innerer Logik, nicht davon, wer gerade hinsieht. Wir sind keine Kinder, die sich die Augen zuhalten und glauben: „Was ich nicht sehe, existiert nicht.“ Die innere und äußere Gestalt eines Charakters sind Teil seiner Geschichte, und die verdient es, respektiert zu werden. Solange sie nicht im krassen Konflikt mit der Lore der Welt steht.

Worgen und das Heilige Licht

Ja, Worgenpaladine sind, aktuell, Headcanon. Wir können sie im Spiel nicht erstellen, und es existieren derzeit keine sichtbaren Worgen, die in Plattenrüstung das Licht wirken. Das ist mir bewusst.
Doch sollten wir alle ehrlich sein: Headcanon ist ein fester Bestandteil im Rollenspiel. Wir alle interpretieren Lore, erweitern sie oder passen sie an, damit sie für uns Sinn ergibt. Barden, hunderte von Orden, der zwanzigste Tavernenbetrieb in Sturmwind, das 3000 Adelshaus, Vermischung von realen Religionen mit der des Lichts, wo Lichtcharaktere Keuschheit predigen oder in Sturmwind Hass und Ablehnung verbreiten.

Selbst die Gesetze, wie wir sie hier in Sturmwind bespielen, sind ausgedacht, von Spielern zusammengestellt und entwickelt, sie sind Headcanon. Wir alle füllen Lücken. Deshalb möchten wir hier unsere Sicht darlegen, weshalb wir den Glauben eines Worgen an das Licht und das Wirken daraus, dennoch als stimmig und vertretbar finden.
Es ist kein Gesetz, aber formulierte Gründe, Gedanken Belege die uns zu dieser Entscheidung bringen.

Goldrinn und der Fluch

Das Licht in World of Warcraft wirkt durch Überzeugung, Willen und Mitgefühl. Nirgends in der Lore steht geschrieben, das eine körperliche Veränderung, einem den Zugang zum Licht verwehrt. Selbst Untote, die vom Licht getrennt sind, können das Licht wirken, zwar mit Schmerzen, aber es ist nicht unmöglich. Wenn also selbst ein Körper ohne Leben das Licht anrufen kann, warum sollte ein Worgen, dessen Glauben unverändert ist, davon ausgeschlossen werden? Am Ende von Dragonflight, als Xal’atath im Telogruriss für Chaos gesorgt hat und wir Alleria in diesen begleitet haben, konnte man im Kampf gegen die Leere eine Ren’dorei sehen, die Platte, Flegel und Schild trug, die Weihe wirkte. Ein klarer Beweis dafür ist, dass selbst Ren’dorei, deren Körper und Geist stark von der Leere gezeichnet sind, dennoch fähig sind, das Licht zu wirken und Plattenrüstungen zu tragen. Der Fluch der Worgen ist kein dämonischer und auch kein nekromantischer Zustand, sondern ein uralter, druidischer.
Er entstammt den Druiden des Rudels, Jüngern Goldrinns, deren Zorn und Wildheit sie aus dem Gleichgewicht brachten. Er ist eine Verbindung von Natur und Instinkt, kein Bann göttlicher Mächte.

Durch das Ritual des Gleichgewichts wird der Fluch nicht gebrochen, sondern integriert. Worgen lernen den Menschen und das Tier in Harmonie zu vereinen. Damit ist der Fluch nicht mehr Fluch, im magisch negativen Sinne, sondern ein Zustand; eine neue Form von Balance zwischen Körper, Seele und Geist.
Da das Licht auf Tugenden reagiert, nicht auf Körperformen, besteht kein Grund weshalb eine Seele, die durch Disziplin und Mitgefühl gereift ist, das Licht nicht mehr wirken könnte.
Ein Worgen, der das Ritual des Gleichgewichts durchlebt hat, bleibt (was die Lore zeigt), ein Wesen mit einem menschlichen Verstand, und kein verfluchtes Monster ohne Zugang zu spirituellen Kräften**.

Goldrinn war ebenso ein Symbol für Mut, Tapferkeit und Opferbereitschaft. Sein Zorn war ungezähmt, aber sein Herz edel, sein Wille galt dem Schutz derer, die er als Rudel sah. Selbst Goldrinn bewunderte Varian dafür, das er seinen Zorn beherrschen konnte und sogar für Schutz und Gerechtigkeit nutzte; essentielle Grundsätze des Lichts. Unter der Kategorie des Warcraft-Wiki „Wolfheart“ steht geschrieben:

„Whereas Goldrinn’s noble heart was overshadowed by his desire for bloodlust and vengeance, Varian’s ferocity was tempered by his desire to protect and uphold justice. His choice to champion Varian seems to be another last redeeming act to Elune“ Auch wenn Varian weder Paladin noch Worgen war, durchzog er das Ritual des Gleichgewichts und fühlte sich, nach Jahren von Wut und Zorn, endlich wieder im inneren Frieden und in Harmonie.

Wenn also Goldrinn selbst in Varian ein Ideal erkannte, das er selbst nicht erreichte, dann besteht kein Widerspruch zwischen der Wildheit und den Tugenden des Lichts. Varian wurde nicht alleine auserwählt weil er wild war, sondern weil er seine Wildheit bändigen konnte, um sie in den Dienst von Schutz und Gerechtigkeit zu stellen. Damit spiegelt Varian genau das wider, was das Licht von seinen Dienern verlangt: Kontrolle, Opferbereitschaft, Disziplin und den Willen, für andere einzustehen.
Worgen sind, seit Anbeginn von Cataclysm, als sie als spielbare Rasse im Spiel implementiert wurden, in der Lage Priester zu sein.

Das Licht unter den Menschen

Die Menschen erhielten den Zugang zum Licht vor Jahrtausenden, zu den Zeiten der Troll-Kriege gegen die Amani.
Eine erfahrene Kriegerin namens Mereldar erhielt Nachts in ihren Träumen, Visionen von hellen, vor Macht surrenden Wesen. Diese brachten ihr die Weisheiten von Heiligkeit, Schutz, Gerechtigkeit, Vergeltung und Mitgefühl.
Als sie diese Lehren annahm und verinnerlichte, konnte sie Verwundete aus dem Krieg gegen die Trolle, mit Licht heilen. Und so verbreitete sich über die Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg die Religion des Heiligen Lichts unter den Zivilisationen der Menschen und wurde so die primäre Religion dieses Volkes, ein integraler Bestandteil. Auch Gilneas gehörte zu diesen Königreichen, denn auch dort steht, mitten im Zentrum der Hauptstadt, eine Kirche.
Dies bedeutet das ebenso Gilneer, also auch gilnearische Worgen, diese Religion gelebt haben, sie ein Teil ihrer Kultur und ihres Glaubens ist.
Sie wurden so erzogen, es ist ein Teil ihrer Vergangenheit, Identität, ihrer Kultur und ihrer Menschlichkeit, mit der Worgen im Gleichgewicht sein müssen.

Erst im Jahre 5, nach der Eröffnung des dunklen Portals, also Jahrtausende nachdem Mereldar das Licht zu den Menschen brachte, sich diese Religion gründete und unter den Menschen verbreitete, wurden die ersten Paladine der Menschen ausgebildet.
Diese wurden durch Alonsus Faol, welcher heute als untoter Priester immer noch das Licht wirkt, ins Leben gerufen.
Alonsus Faol gründete den „Orden der silbernen Hand“ um Priester im Kampf auszubilden oder Krieger und Ritter im Licht zu unterrichten, diese Schüler nannte er „Paladine“. Paladine existieren in den Reihen der Menschen also erst rund 40 Jahre und sind einfach nur erschaffen / ausgebildet worden, um eine starke Macht im Krieg gegen die Orcs und deren Todesritter zu haben.

„Faol ermahnte die Paladine, ein schlichtes Leben zu führen. Sie sollten im Krieg, weder Ruhm, noch Reichtum suchen. Bis zum Ende ihrer Tage würden sie die Bedürfnisse anderer über ihre eigenen stellen.“
(Zitat aus den Chroniken, Band III Seite 152")

Keine Keuschheit, keine Reinheit, kein Zölibat oder sonstigen Dogmen unserer realen Welt.

  • Gilneer / Worgen sind bald seit 18 Jahren (wieder) ein fester Bestandteil der Allianz. Ausreichend Zeit das Priestertum und das Kämpferrische zu verbinden… Ergo ein Paladin zu werden.

  • Blizzard selbst beschreibt, in der neuen und überarbeiteten Version von „Exiles Reach“ die Allianz selbst wie folgt: „Ihr seid ein Teil der edlen Allianz, eine Koalition aus Königreichen, die Ideale wie Mut und Gerechtigkeit in Azeroth bewahren.“

  • In der anfänglichen Questreihe für Midnight, wenn die Lichtwirker durch den Sonnenbrunnen selbst als Verteidigung gegen den Armeen der Leere nach Quel’thalas teleportiert werden, steht dort die Worgen Fiona, welche durchgehend Smite gegen Diener der Leere wirkt.
    Der Sonnenbrunnen, welcher ebenso zum Teil Licht in sich trägt, oder (wir wissen es aktuell nicht) das Licht selbst, hat eine Worgenpriesterin zur Verteidigung von Azeroth selbst zu sich gerufen.

Zorn und das Licht

Das Licht schließt Zorn nicht aus. Es existiert der „Zorn des Lichts“ und bei Paladinen auch der „Zorn der Gerechtigkeit“.
Das Licht verbietet niemandem Emotionen zu empfinden. Seine einzige Voraussetzung ist die tiefe Überzeugung, im Namen des Guten zu handeln. Selbst Varian, der von Goldrinn bewundert wurde, verkörpert diesen gerechten Zorn: seine Wildheit wurde nicht verdammt, sondern gelenkt, durch seinen Willen, Gerechtigkeit zu üben.

Die Tugenden des Lichts, egal ob „Respekt, Mitgefühl und Beharrlichkeit“ oder „Heiligkeit, Schutz, Gerechtigkeit, Vergeltung und Mitgefühl“ sind keine starren Gebote, sondern Lehren der Selbstreflexion.
Sie fordern, sich selbst zu erkennen, die eigenen Gefühle zu verstehen und Verantwortung für sie zu übernehmen. Dies bedeutet nicht Emotionen zu unterdrücken, sondern sie anzunehmen, zu akzeptieren.
Dies sehen wir aktuell besonders gut, wenn man die Story-Kampagne von Midnight spielt und man die Geschichte von Arathor und Alonsus Faol verfolgt.
In dieser Kampagne, welcher fester Bestandteil der Hauptquestreihe ist, wird sich auf emotionale Ebene mit dem Thema von Überzeugung, dem eigenen Wertegefühl von „gut“ und dem Wesen von ALLEN Paladinen, auf menschliche Ebene, befasst.

Wie das Ritual des Gleichgewichts den Worgen lehrt, Zorn und Frieden zu vereinen, so lehrt das Licht Emotionen und Weisheit zu vereinen.
Zorn ist eine Emotion, und wer ihn verleugnet, lässt ihn wachsen, bis er unkontrollierbar wird und hervorbricht.
Ein Paladin darf Zorn empfinden, er darf ihn kanalisieren, solange sein Herz fest an das Gute glaubt und sein Wille rein bleibt. Solange der Lichtwirker vollkommen davon überzeugt ist, für seine Definition von „Gut“ zu handeln, kann er das Licht kanalisieren.
Warum also sollte ein Worgen, der seinen inneren Zorn akzeptiert, ihn im Gleichgewicht hält und an das Licht in sich glaubt, nicht fähig sein, diesen Zorn in den Dient der Gerechtigkeit zu stellen?
Ein solcher Gläubiger, im Kampf ausgebildet und durch Erfahrungen geformt, kann das Licht empfangen, in Rüstung, mit Waffe in der Hand und mit fester Stimme rufen „Im Namen der Gerechtigkeit“. Dabei ist es vollkommen Irrelevant ob er ein Krieger mit Licht ist, Paladin, Kreuzritter oder sonst etwas.
Das Licht prüft den Geist, nicht das Fleisch

Funfact

In einem Interview mit den Entwicklern, wurden diese gefragt wieso die „Haranir“ in Midnight keine Paladine werden können, obwohl sie Krieger und Priester werden können. Die Antwort war: Weil sie kein Konzept dafür haben. Die Entwickler nennen selbst Sätze wie:

  • They dont have a tradition of paladinship in their culture
  • They never found a paladinic order
  • That means that the doors are open for the future for them to learn things like that
  • And i say the same is true of all races in Azeroth. They’re not incapable of learning ways of fighting or power sources

Es gibt keine spezifischen Gründe, weshalb eines der Völker Azeroth, nicht gezielt Fähigkeiten, sei es im Kampf oder magisch, lernen könnte.. Damit bestätigten die Entwickler, das die Völker Azeroths im Endeffekt alles lernen können.

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Nach einigen Wochen in denen im Refugium nur äußerst selten Jemand zu sehen war und des Nachts meist die Fenster so dunkel erschienen wie in manchen Seelen das Gemüt, stand in den frühen Morgenstunden die Tür des Gebäudes offen.

Wer genau hinein blickte erkannte den Priester des Hauses: Eric Evermore.
Dieser war damit beschäftigt den Boden zu fegen, den Staub zu wischen und den Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss zu lüften. Ein Schäferworgen trat aus jenem mit einem großen Bärenfell und einem Klopfer in den Pranken, womit das Fell ordentlich neben dem Gebäude ausgeklopft wurde.
Allgemein wirkte es beinahe wie eine Art Frühjahrsputz, eventuell um einladend zu wirken und den Mief der vergangenen Wochen in Abwesenheit zu beseitigen.
Ebenso schien ein weißer Worgen die Vorräte des Hauses wieder auf zu stocken, denn er kam mit einem Karren wieder, welcher stark beladen schien.
Eric wirkte zufrieden als Moarik mit den erwünschten Waren kam und so machten sich Beide daran das Lager wieder aufzufüllen.

Nach einiger Zeit wurde ein Aufsteller am Aufstieg aufgestellt, auf welchem in geschwungenen Letter folgende Worte standen.

"Das Licht sei mit dir,
das Refugium des Wolfes öffnet wieder seine Tore für Hilfsgesuche diverser Arten. Wir bieten dir:

  • Speis & Trank für die Armen, sowie frische Kleidung und ein Ort zum Waschen bei Bedarf.
  • Einen geschützten Ort zum Schlafen.
  • Heilung von Kranken, Schwache oder Verwundeten. Niemand muss Schmerzen erdulden.
  • Schutz und Unterstützung wenn du in Gefahr sein solltest
    Tatkräftige Hilfe bei gefährlichen Angelegenheiten. Plagen dich Geister, Gnolle, seltsame Mächte oder unliebsame Gauner? Wir bieten dir unsere Hilfe an!
  • Aufklärung in Bezug auf den Worgenfluch. Nicht alle felligen Bewohner der Stadt sind wilde Bestien. Wir helfen auch gerne wenn du deine Angst vor Fellträgern bezwingen möchtest.
    Bist du ein Fluchträger und sucht eine Gesellschaft von Gleichgesinnten? Einen Ort an dem du sein darfst wie du bist ohne Hohn und Spott? Eine Gemeinde die zusammen hält?
    Hier wirst du fündig, hier musst du dich nicht verstellen.
  • Offene Gesellschaft und Unterhaltungen bei Tee und Keksen.

Bei Fragen oder Bedarf stehen wir dir gerne nach besten Wissen und Gewissen zur Seite.
So trete ein, lasse Vorurteile und Hass vor der Tür und lasse Respekt in dein Herz hinein.
Egal ob Fell, ob lange Ohre, egal ob Hörner oder Schwingen, den Hass den werden wir gemeinsam nieder ringen!

Möge das Licht deine Pfade stets erhellen."

Im Inneren knistert ein warmes, einladendes Feuer und es duftet als würde ein würzig, deftiger Eintopf für Besucher warm gehalten.

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An einigen Anschlagstafeln der Stadt hingen neue Flugblätter welcher offenbar in den frühen Morgenstunden dort angebracht wurden.
In geschwungenen aber dennoch lesbaren Lettern stehen folgende Worte geschrieben.

"Das Licht sei mit Euch werte Bürger der Stadt,

das Refugium des Wolfes veranstaltet am kommenden Mittwochabend [22.02] zur siebten Abendstunde vor den Toren des eigenen Hauses eine öffentliche Versorgung der Bedürftigen und Mittellosen der Stadt.
So ist ein Jeder dazu eingeladen uns zu besuchen um eine warme Mahlzeit und/oder ein Getränk zu erhalten.

Für die Armen der Stadt stehen ebenso folgende Möglichkeiten offen:

  • Neue, frische Kleidung zu bekommen.
  • Die vorhandene Kleidung flicken zu lassen.
  • Eine warme Decke für kalte Nächte erhalten.
  • Medizinische sowie geistige Versorgung.
  • Im geschützten Raum ein Bad zu nehmen.
  • Kleine Nützlichkeiten wie Lederbeutel, Trinkschläuche usw.

Natürlich sind ebenso die Bürger eingeladen dessen finanzielle Situation gefestigt ist zu uns zu kommen, etwas zu essen und uns gegebenenfalls kennenzulernen.

So lasset Respekt walten und möge das Licht eure Pfade stets erhellen!

Mit werten Grüßen
Eric Evermore und das Refugium des Wolfes"

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Am Nachmittag beginnt es auf dem Kathedralenplatz etwas lebhafter zu werden.
Wer sich auf dem Platz aufhält wird hören wie Dinge umher getragen wurden und mehrere Stimmen ertönen.

„Stell das bitte dort drüben hin, Moarik“ Sprach eine freundliche Stimme in einem ruhigen Ton. „So?“ „Nein eher so… Es soll ja auch direkt gesehen werden, hm?“ „All’s klärchen“ Wurden einige Worte gewechselt als hörbar ein Tisch draußen abgestellt wurde.
„Sehr schön, das gefällt mir!“ Kam es elanvoll.

Wer nun um die Ecke spähte sah Eric und Moarik, wie diese scheinbar etwas vor dem Refugium aufbauten.
So stand ein großer Tisch links neben dem Aufgang, welcher direkt zu sehen war wenn man am Waisenhaus auf das Gebäude zu ging.
„Das Essen holen wir später, es soll ja auch noch warm sein.“ Murmelte der Priester im Fell mehr zu sich, als würde er gerade nachdenken. Dabei stellte er sich vor den Tisch und ließ den Blick schweifen.
„Den Topf stellen wir hier rechts auf… Die Versorgungspäkchen links daneben und… die Kleidung dann ganz links…“ Kam es nachdenklich murmelnd.
Der weiße Worgen zuckte mit den Schultern „Wenn’de meinst. Ich stells nur auf un’ pass nachher drauf auf das keiner hier ein’n auf dicke Hose macht, Eric.“
„Ja das weiß ich doch… Ich möchte nur das alles perfekt ist und gut ankommt. Du weißt ja, die Sorge einiger Bürger weil…“ „Jaja weil wir Worg’n sind, bla bla…“ Unterbrach Moarik ihn mit einem Rollen der Augen.
„Ja Moarik, weil wir zum Großteil Worgen sind.“ Beendete Eric seinen Gedankengang, ehe er hinauf lief und im Inneren des Hauses verschwand.
Moarik schnaufte nasal und seufzte. „Wie mir das auf’n Keks geht… Worg’n mimimi hier, Worg’n mimimi da“ Maulte Mo ein wenig während er auf Eric zu warten schien, als dieser auch schon mit einem großen Aufsteller wieder hinaus kam. „Ich gebe dir ja Recht, allerdings ist es doch schon wesentlich besser geworden in den letzten Jahren!“ Erwiderte der Priester mit einem munteren Tonfall, als wolle die steigende Akzeptanz hervor heben. „Wir tun auch weiterhin unser Bestes, um zu helfen dass das so weitergeht“ Ruft eine Stimme aus einem kleinen Stoffzelt in der Ecke an der Hauswand, hinter dem Tisch hervor. Kurz darauf schaut auch die Schnauze des Schäferworgens hervor.
„Klar mach’n wir das, Duncan.“ Kommts daraufhin von Mo erwidert.
Eric stellte dann den Aufsteller vor den Tisch und richtete diesen aus.
Folgende Worte standen in einer fein säuberlichen Schrift auf die Tafel geschrieben.

"- Kleidung und Decken
[Du musst nicht frieren, wenn du also defekte Kleidung hast werden wir dir diese gerne flicken. Oder du bekommst neue, frische Kleidung und / oder eine Wolldecke für kalte Nächte]

- Versorgungspaket
[Du kannst ein Versorgungspaket bekommen, welche dir das Leben ein wenig erleichtert. Es ist genug für Alle da.]

- Eintopf
[Ein Jeder, egal ob Arm oder Reich, darf hier heute etwas zu Essen bekommen.
Eine warme Mahlzeit und ein gefüllter Magen erhellen auch das düsterste Gemüt!]

- Waschzuber
[Bei Bedarf kannst du dich im Innenhof des Refugiums, geschützt vor neugierigen Blicken, in Ruhe waschen bevor du in deine neue, frische Kleidung schlüpfst.]

- Medizinische Versorgung
[Hast du Wunden oder Schmerzen? Sag uns bescheid und unser Priester „Eric Evermore“ wird sich um dich kümmern. Niemand muss mit Schmerzen durch den Alltag gehen.]

- Unterkunft für die Nacht
[Auf der Straße bist du alleine und voller Sorgen? Du musst nicht auf den kühlen Steinen verweilen, wir bieten dir die Möglichkeit in einem warmen Bett zu schlafen.]

- Aufklärung zum Worgenfluch
[Du hast Angst vor Worgen oder hast Fragen zu den befellten Bürgern?
Sprich uns an, wir klären dich gerne auf denn auch unsere wölfischen Bürger sind ein wertvoller Teil der Allianz. Wir sagen „Nein“ zu Vorurteilen und Stigmatisierung!]"

Eric schaute sich die Tafel an und lächelte zufrieden, mit ansteckend guter Laune. „Meinst du das reicht, reicht das?“ Erkundigte er sich dann bei Moarik, welcher dann auch schon an seine Seite stellte um die Tafel anzusehen.
Die dicke, beringte Nase wackelte und die Ohren zucken auf und ab beim Lesen. „Ich hoffs doch, mehr können wa’ nich’ mach’n“
Wobei Eric schweigend die Worte Moariks abnickte. „Ich hoffe es… Komm lass uns den Rest holen, damit für heute Abend alles bereit ist.“

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Ich wollte mich einmal an für den schönen Abend bedanken und ein Danke die Leute die teilgenommen haben! :slight_smile:

Ebenso wollte ich kundgeben dass das Refugium nun auch im Wiki vertreten ist, hurra, hurra!

Am Abend des heutigen Tages sieht man viel Tumult vor dem Refugium. Es treten einige Dracthyr ein, welche freudig begrüßt werden als hätte man auf diese gewartet.
Nach einiger Zeit kommen die Dracthyr am Abend wieder hinaus und tragen nun die Erkennungsbrosche des Refugiums.
Eric und Duncan treten mit hinaus, stellen sich vor die Gebäude auf der rechten Seite des Platzes. Der Priester deutet auf die Eingänge des Refugiums sowie dem Gebäude daneben.
Er spricht Worte wie „Durchbruch“ und „Zusammenschluss“, welche wohl großen Freiraum für Interpretationen lassen.

Zufrieden seufzt der Priester in Fell und Robe, ehe er hörbar laut spricht „Ein erfolgreicher Tag. Zusammenschluss mit den Dracthyr sowie ein neuer Arzt in den eigenen Reihen… Dem Licht sei Dank, das Refugium wächst und wächst.“
„Ich bin sehr gespannt wie sich das entwickeln wird… Aber ja, wir stehen mehr als nur gut da.“ Stimmt ihm der bebrillte Magier zu.

Am nächsten Morgen hört man laute Geräusche wie bei Bauarbeiten aus dem Refugium heraushallen…

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Der Priester im Fellkleid schlenderte am frühen Morgen durch die Straßen der Stadt und verteilte Flugzettel an interessierte Bürger

"Werter Bürger,

das Refugium des Wolfes lädt heute Abend ab der siebten Abendstunde einem Grillfest im Elwynn ein.
Jeder der möchte und keine Probleme mit einer Gruppierung von Worgen hat ist herzlich eingeladen am Steinhügelsee mit uns einen gemütlichen Abend an einem warmen Feuer zu verbringen.

Für alle Geschmäcker ist gesorgt worden, so wird ein Eber über dem Feuer gegrillt, es wird diverse Fleischwaren geben von Würstchen bis hin zum Steak.
So sind ebenso diverse Salate im Angebot und süße Köstlichkeiten von unseren Worgenbäcker Moarik White.

Für den Durst ist ebenso gesorgt worden.
So stehen diverse Fässchen mit Bier bereit, Limonaden, Brausen, Säfte und andere alkoholische Getränke.

Fühlt Euch herzlich eingeladen!

Möge das Licht eure Pfade stets erhellen.
Eric Evermore und das Refugium des Wolfes"

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Seid gegrüßt liebe Mitspieler,

Uns wurde zugetragen, das wohl manche eventuell Probleme mit uns haben. Wir würden diese gerne klären um eventuelle Missverständnisse oder Diskrepanzen zu klären um ein friedliches Miteinander zu fördern…

Wenn ihr also etwas auf dem Herzen habt, seid ihr eingeladen Eric oder Duncan OOC anzuschreiben, vielleicht kann man eventuelle Probleme klären und so friedlich miteinander das Rollenspiel genießen :grinning:

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Im Laufe des Tages wurden durch einen weißen Worgen, mit blauen Augen, Flugblätter verteilt.
Er grüßte jeden freundlich mit einem zahnigen Lächeln, als würde er sich Mühe geben offen und herzig zu wirken.

„Licht mit dir, darf ich Euch’n Flugzett’l geb’n? Geht um die Versorgung von Bedürftig’n des Refugiums!
Was?
Ja wir sind’n paar Fluchträg’r ab’r auch Dracthyr un’ auch ganz normale Mensch, wir hab’n unser Gemeindehaus dort hint’n am Kathedral’nplatz!
Hä?
Ne wir woll’n einfach nett sein, and’ren helf’n… Ja… Ja ich weiß versteh’n viele nich’, seh’n nur das Fell un’ denk’n gleich imm’r oooh neeein wie schreeeecklich!
Hm?
Ne man muss nich’ arm sein um zu uns komm’n zu dürf’n, dürft auch so vorbei komm’n, mit uns quatsch’n, was mit uns ess’n oder nen Keks knuspern!
Würd mich freu’n Euch zu seh’n!
Tschüssi, hab’n schick’n Tag!“

Bürger der Stadt,
das Refugium des Wolfes veranstaltet am Freitag den 24.03 zur siebten Abendstunde wieder eine Versorgung für die Armen, Bedürftigen oder Hilflosen der Stadt.
Ein Jeder ist willkommen uns am Kathedralenplatz zu besuchen und mit uns zu speisen.
Ebenso bieten wir folgende Dinge an, also keine Scheu wenn du etwas benötigst, es kostet dich auch Nichts wenn du etwas benötigst
- Kleidung und Decken
[Du musst nicht frieren, wenn du also defekte Kleidung hast werden wir dir diese gerne flicken. Oder du bekommst neue, frische Kleidung und / oder eine Wolldecke für kalte Nächte]
- Versorgungspaket
[Du kannst ein Versorgungspaket bekommen, welche dir das Leben ein wenig erleichtert. Es ist genug für Alle da.]
- Erbsensuppe mit Würstchen
[Ein Jeder, egal ob Arm oder Reich, darf hier heute etwas zu Essen bekommen.
Eine warme Mahlzeit und ein gefüllter Magen erhellen auch das düsterste Gemüt!]
- Waschzuber
[Bei Bedarf kannst du dich im Innenhof des Refugiums, geschützt vor neugierigen Blicken, in Ruhe waschen bevor du in deine neue, frische Kleidung schlüpfst.]
- Medizinische Versorgung
[Hast du Wunden oder Schmerzen? Sag uns bescheid und unser Priester „Eric Evermore“ wird sich um dich kümmern. Niemand muss mit Schmerzen durch den Alltag gehen.]
- Unterkunft für die Nacht
[Auf der Straße bist du alleine und voller Sorgen? Du musst nicht auf den kühlen Steinen verweilen, wir bieten dir die Möglichkeit in einem warmen Bett zu schlafen.]
- Kekse und Gebäck
[Unser gilnearischer Bäcker bietet seine Backkünste an und so kann sich ein Jeder gerne ein paar Köstlichkeiten abholen]
- Aufklärung zum Worgenfluch
[Du hast Angst vor Worgen oder hast Fragen zu den befellten Bürgern?
Sprich uns an, wir klären dich gerne auf denn auch unsere wölfischen Bürger sind ein wertvoller Teil der Allianz. Wir sagen „Nein“ zu Vorurteilen und Stigmatisierung!]

Und so dackelte der Worgen munter fröhlich weiter durch die Stadt und sprach fast Jeden an, als habe er keine Scheu.
Wenn allerdings Jemand Ablehnung zeigt oder Furcht wird er die Person nicht bedrängen und einfach weiter ziehen.

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Am Gebäude des Refugiums wurde Zettel befestigt, welcher in geschwungenen und schönen Lettern etwas verkündete.

"Werte Hilfesuchende,

das Refugium schließt in der kommenden Woche seine Pforten. Die Mitglieder des Refugiums nehmen sich eine Woche der Erholung und werden ab dem 8.05 wieder regulär zur Verfügung stehen.

Bis dahin wünschen die Mitglieder des Refugiums Allen eine ruhige Zeit.
Möge das Licht die Pfade eines Jeden stets erhellen.

Eric Evermore"

Am späten Nachmittag des heutigen Sonntags konnte man sehen wie am Refugium wieder betrieb herrschte.
Die Mitglieder wuselten im und um das Gebäude herum, es wirkte wie eine Reisegruppe die wieder zurück gekommen ist.
So wurde sich verabschiedet, es wurde sich in diverse Richtungen verstreut und das Türschild, welches darauf hindeutete das kein Betrieb ist, wurde entfernt.

Das Refugium hat ab morgen wieder regulären Betrieb wie es scheint.

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Etwas scheint sich zu tun im Refugium des Wolfes. Am Vormittag kann man sehen, wie zwei handwerklich ausgestattete Zwerge mit einem Handkarren zum Refugium des Wolfes kommen. Im Karren geladen haben sie einiges an Werkzeug, eine Leiter, Hammer, Meißel, Stifte und dergleichen. Der Ältere der beiden Zwerge verschwindet kurz im Inneren des Gebäudes, kommt nach wenigen Momenten jedoch bereits wieder heraus. Was auch immer besprochen wurde schien nicht lang gedauert zu haben.

Nun besprechen sich die Zwerge, deuten auf den Eingang abwechselnd, fuchteln mit den massigen Händen und machen sich dann ans Werk. Die Leiter wird aufgestellt, der Ältere klettert hinauf, bis er über der Tür des Gebäudes verharrt. Sein jüngerer Kollege reicht ihm erst den Stift - es wird gezeichnet, gekritzelt, wohl vorbereitet. Dann folgen Hammer und Meißel. So kann man es hören, das stete ‚Tock - Tock - Tock‘ des Meißelns der Worte in die Fassade des Gebäudes. Nach gut einer Stunde steht dort nun schwungvoll geschrieben: ‚Orden: Das Refugium des Wolfes‘.

Das Werk wird betrachtet, die Leiter und das Werkzeug verräumt und das Zeugnis der Meißelarbeiten wird weggefegt. Anschließend machen sich die Zwerge wieder auf ihren Weg.

Scheinbar fand eine Änderung statt im Refugium des Wolfes. Sie scheinen nunmehr ein Orden zu sein? Jedenfalls wenn man den dort eingravierten Worten glauben kann, ja! Wie es dazu wohl gekommen ist? Ansonsten bleibt alles wie es war, die Aufsteller welche Einladen zum Versorgen und Verpflegen der Bedürftigen zum Beispiel. Selbe Mission im neuen Gewand?!

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An der Tür des Armenhauses vom Refugium des Wolfes hängt ein Zettel aus.

Werte Bürger Sturmwinds,

ein Großteil der Mitglieder des Refugium wird ab Freitag (7.07) zu einer Expedition auf die Dracheninseln abreisen.
Daher wird das Armenhaus aktuell unterbesetzt sein, doch werden wir auch bald wieder da sein und weiterhin für das Gute einstehen!

Gezeichnet
Eric Evermore

Es kommt Trubel auf, an der Seite der Kathedrale. Vermehrt sieht man wieder Aktivitäten im Armenhaus des Ordens. Scheinbar hat die Expedition ihr Ende gefunden und der ausgeflogene Trupp ist wieder in das heimatliche Gefilde zurückgekehrt.

Manche sahen etwas zerrupfter aus, müde und erschöpft. Aber vollzählig scheinen sie zu sein.

In den folgenden Tagen scheint der normale Betrieb wieder aufgenommen zu werden, sodass der Orden des Refugium des Wolfes wieder in ganzer Besatzung vor Ort anzutreffen sein wird.

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Der elfte Monat des Jahres neigte sich langsam dem Ende zu.
Die Nacht verdrängt zunehmend zu immer früheren Zeiten den etwas wärmeren Tag und kühle Erfrischungen bleiben zusehends im heimischen Keller verwahrt, nur um durch wärmere Getränke ersetzt zu werden.
Der erste Frost zog bereits in der Nacht heimlich über die Lande und Atemwölkchen wurden so stete Begleiter wie der Tabakqualm aus den ortansässigen Tavernen und die Zeit von Altvater Winter rückte immer näher - Das Winterhauchfest!
Winterhauch… Frohsinn… Geschenke… Nächstenliebe… Freude…
Egal welche Gefühlsregung diese Worte in einem auslösten, so war es wie jedes Jahr unumgänglich das dieses Fest stattfinden würde.
So manch einer würde es bestimmt gerne verdrängen, es nicht wahr haben nur um dann noch schnell auf den letzten Drücker mit zusammengedrückten Oberschenkeln eilig durch die Stadt zu hampeln, wie ein Betrunkener mit voller Blase auf der Suche nach einem Ort der Erleichterung…

Doch waren an einigen Orten der Stadt kleine Flugzettel zu finden. Manche an Laternen, manche an einer Hauswand, bestimmt auch am nahen Anschlagsbrett, manche flatterten durch die Gassen, nass und matschig, doch sollte es wohl manchen Auffallen das sie vorhanden sind.
Die Hand wurde aus dem Mantel gezogen und nachdem mit einem tiefen Stoß aus der Lunge die Griffel aufgewärmt wurden, um den langen Weg zu diesem Papierchen auch zu überstehen, konnten die folgenden Zeilen gelesen werden

Licht mit Euch werte Bürger Sturmwinds,

so wie alle Jahre wieder naht auch wieder dieses Jahr das Winterhauchfest.
Die Zeit an denen die Waffen auch mal Ruhen sollen, die erbittertsten Feinde trotz bösen Blutes eventuell mal freundlich gegrüßt werden und so ist dies auch die Zeit in welcher man sich auch mal auf gewisse Werte fokussiert: Nächstenliebe, Achtsamkeit, Hilfsbereitschaft, soziales Engagement.

So möchten wir, vom „Refugium des Wolfes“, uns dieser Werte dieses Jahr widmen und Altvater Winter etwas unterstützen
Am >14. sowie den 17. Tag des 12. Monats< die Bürger der Stadt beschenken.
Daher werden wir uns zur >siebten Abendstunde< auf dem Kathedralenplatz sammeln und durch die Straßen der Stadt ziehen, um die ärmeren Bürger der Stadt mit nützlichen Utensilien zu beschenken, damit die kalte Jahreszeit einfacher zu ertragen ist.

Natürlich haben wir allerdings auch etwas für die Kinder parat.
Doch denkt bitte daran das kleine Kinder um diese Zeiten alleine nichts in der Stadt zu suchen haben, daher begleitet euren Nachwuchs bitte.

Sollten die erwachsenen Bürger ebenso Interesse und Spaß haben auf uns zu zugehen, haben wir vielleicht auch etwas für diese in petto! Man darf gespannt sein, besonders gerne hören unsere Helferlein aber ein Gedicht!

Wir freuen uns Euch zu sehen und wünschen allen Anderen ansonsten schon einmal alles erdenklich Gute und eine besinnliche Zeit.

Möge das Licht eure Pfade stets erhellen!
Mit besten Wünschen
Das Refugium des Wolfes

PS
Sollte Interesse an kleinen Spenden bestehen, welche wir an diesem Tage verschenken sollen, nehmen wir diese gerne an und werden sie in die Geschenke einbauen.

OOC

Am 2023-12-14T18:00:00Z sowie auch am 17.12 möchte unsere Gilde durch die Stadt gehen und kleine oder große Geschenke verteilen, an alle verteilen die dies gern bespielen mögen.

Hierbei sind alle gern gesehen die uns besuchen wollen und daran teilhaben möchten.
Sei es zum Staunen, (Aus)-Lachen oder um etwas zu ergattern.
Dabei ist das „Wie“ natürlich entscheidend. Von aufgesagten Gedichten, schüchternem Bitten bis hin zu „EY GIB’MA WAS AB EEEEH!“ oder dem „Diebstahl“ ist Alles erlaubt.

Wenn ihr also Interesse habt, freuen wir uns Euch zu sehen und mit Euch zu interagieren! :slight_smile:

(Edit: Weiteres Datum ergänzt)

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"Haltet eure Mützen fest und eure Hände bereit. Die Winterhauchworgenwichtel von Altvater Winter sind unterwegs um schon einmal ein paar Geschenke an die guten Bürger der Stadt zu verteilen!
Unsere Pfoten und Füße tragen uns durch die Stadt, kommt uns entgegen, es ist für Jeden etwas dabei! "
- Schallte es am Abend des vierzehnten Tages es zwölften Monats durch die Straßen Sturmwinds. Und ganz treu dem Ausruf liefen viele Winterhauchwichtel, sowohl Worgen als auch Halbelfen durch die Stadt und beschenkten fleißig jene Bürger die sie finden konnten. Ob arm, ob reich, ob groß oder klein, jeder bekam eine Kleinigkeit!

In diesem Sinne ein großes großes Dankeschön an alle, die uns gefunden und mit uns gespielt haben. Wir haben uns sehr über eure Reaktionen gefreut und hoffen das auch wir euch den Abend etwas versüßen konnten.

Und für alle die uns vielleicht verpasst haben, die Winterhauchwichtel werden am 17.12. noch einmal durch die Stadt laufen und weitere Geschenke verteilen! Hoffentlich sieht man sich dann!

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Am Nachmittag des 17. Dezembers sieht man wie ein weißer Worgen, gekleidet in einem hässliche, bunten, kratzigen Winterhauchpollunder welcher eine Tanne durch die Gassen der Stadt zum Refugium trägt.
Auf dem Weg dort hin summt er manchmal leise und fröhlich eine Melodie vor sich hin

Am erst’n Tag des Winterhauchs,
da schickte mir mein Liebst’r
'n Rebhuhn an nem Birnbaum

Er bog um die Ecke, ließ den Baum über den Weg der Brücke zum Kathedralenplatz schleifen und summte die zweite Strophe

"Am zweit’n Tag des Wint’rhauchs
da schickte mir mein Liebst’r
Zwei Turteltaub’n und
'n Rebhuhn an nem Birnbaum

Er lief durch den Tunnel und die dritte Strophe hallte an den Mauern zurück

"Am dritt’ n Tag des Wint’rhauchs
da schickte mir mein Liebst’r
Drei westfällische Henn’n,
Zwei Turteltaub’n und
'n Rebhuhn an nem Birnbaum"

Es ging weiter und die Kinder im Waisenhaus hörten laut und deutlich die vierte Strophe durch die Fenster schallen

"Am viert’n Tag des Wint’rhauchs
da schickte mir mein Liebst’r
Vier rufende Vög’l,
Drei westfällische Henn’n,
Zwei Turteltaub’n und
'n Rebhuhn an nem Birnbaum"

Da lief der weiße Worgen mit der roten Bommelmütze eine Ehrenrunde, am Brunnen vorbei und sang umso lauter

"Am fünft’n Tag des Wint’rhauchs
da schickte mir mein Liebst’rr
Fünf gold’ne Ringe,
Vier rufende Vög’l,
Drei westfällische Henn’n,
Zwei Turteltaub’n und
'n Rebhuhn an nem Birnbaum"

Die schrille, kratzige Stimme war bis zu Aufgang der Kathedrale zu hören

"Am sechst’n Tag des Wint’rhauchs
da schickte mir mein Liebst’r
Sechs eierleg’nde Gänse,
Fünf gold’ne Ringe,
Vier rufende Vög’l,
Drei westfällische Henn’n,
Zwei Turteltaub’n und
'n Rebhuhn an nem Birnbaum"

Er holte tief Luft, die raue schwingende Stimme verlor die Töne, als sei sie zu kaputt um diese noch gezielt zu treffen

"Am siebt’n Tag des Wint’rhauchs
da schickte mir mein Liebst’r
Sieb’n schwimm’nde Schwäne,
Sechs eierleg’nde Gänse,
Fünf gold’ne Ringe,
Vier rufende Vög’l,
Drei westfällische Henn’n,
Zwei Turteltaub’n und
'n Rebhuhn an nem Birnbaum"

Da stoppte er kurz, schien zu überlegen und murmelte leise

„Was soll’ich mit soviel Fed’rvieh?“

Stille trat ein… Da zuckte er mit den Schultern

"Egaaaal!

"Am acht’n Tag des Wint’rhauchs
da schickte mir mein Liebst’r
Acht melk’nde Mägde,
Sieb’n schwimm’nde Schwäne,
Sechs eierleg’nde Gänse,
Fünf gold’ne Ringe,
Vier rufende Vög’l,
Drei westfällische Henn’n,
Zwei Turteltaub’n und
'n Rebhuhn an nem Birnbaum"

Er war dabei mehr am Lachen, doch da schallte eine Stimme vom Refugium herüber

„Moarik! Jetzt ist mal gut, du musst nicht ganz Sturmwind unterhalten. Bring den Baum rein!“

Da meckerte der weiße Worgen leise mürrisch in sich hinein

„Jaja… bla blaaaaa“

Und die folgende Strophe war wieder leiser, fast nur für sich

"Am neunt’n Tag des Wint’rhauchs
da schickte mir mein Liebst’r
Neun tanzende Dam… KERLE,
Acht melk’nde Mägde,
Sieb’n schwimm’nde Schwäne,
Sechs eierleg’nde Gänse,
Fünf gold’ne Ringe,
Vier rufende Vög’l,
Drei westfällische Henn’n,
Zwei Turteltaub’n und
'n Rebhuhn an nem Birnbaum"

Nun stand er am Baumkasten, vor dem Refugium und wurde langsam wieder lauter

"Am zehnt’n Tag des Wint’rhauchs
da schickte mir mein Liebst’r
Zehn spring’nde Herr’n,
Neun tanzende Kerle,
Acht melk’nde Mägde,
Sieb’n schwimm’nde Schwäne,
Sechs eierleg’nde Gänse,
Fünf gold’ne Ringe,
Vier rufende Vög’l,
Drei westfällische Henn’n,
Zwei Turteltaub’n und
'n Rebhuhn an nem Birnbaum"

Der Baum und der Worgen schliffen sich denn Aufstieg zum Refugium hinauf

"Am elft’n Tag des Wint’rhauchs
da schickte mir mein Liebst’r
Elf spielende Dud’lsackspiel’r,
Zehn spring’nde Herr’n,
Neun tanzende Kerle,
Acht melk’nde Mägde,
Sieb’n schwimm’nde Schwäne,
Sechs eierleg’nde Gänse,
Fünf gold’ne Ringe,
Vier rufende Vög’l,
Drei westfällische Henn’n,
Zwei Turteltaub’n und
'n Rebhuhn an nem Birnbaum"

Er hatte es geschafft, er stand mit dem Baum endlich genau vor der Türe des Armenhauses und Eric Evermore stand schon mit gespielt strengen Blick dort, wohl auf den Baum wartend.
Doch Moarik drehte sich rum, so das er wieder den Platz besingen konnte, holte tief Luft und jodelte aus voller Lunge das Finale

"Am zwölft’n Tag des Wint’rhauchs
da schickte mir mein Liebst’r

Er atmete tiiiiief ein

Zwölf tromm’lnde Tromml’r,
Elf spielende Dud’lsackspiel’r,
Zehn spring’nde Herr’n,
Neun tanzende Kerle,
Acht melk’nde Mägde,
Sieb’n schwimm’nde Schwäne,
Sechs eierleg’nde Gänse,
Fünf gold’ne Ringe,
Vier rufende Vög’l,
Drei westfällische Henn’n,
Zwei Turteltaub’n und
'n Rebhuhn an NEM BIRNBAAAAAAAAAAAUUUUUUUM!"

Da grunzte er lachend, als er fertig war, voller Freude und ohne Scham

„Sind wir fertig Herr NOCH White?“

„Eeeeyup!“ lachte er dämlich und rief nochmal laut

„FROHE FEIERTAGE STURMWIND! VIEL FREUDE UN’ ALL’S LIEBE ZUM WINT’RHAUCH! MAMPFT NICH’ ZUVIEL BRAT’N UN’ KEKSEEEEEE… UN’ DENKT DRAN, HEUTE AB’ND GIBTS WIED’R WINT’RHAUCHWORG’NWICHTELGESCHENKE!“

Eric seufzte tief durch und danach ging Moarik der weiße Worgen lachend hinein, es wurde auf einen Baum gewartet


OOC wünsche wir ebenso Allen schon einmal eine ruhige, besinnliche Weihnachtszeit, viel Freude mit den Liebsten und das auch an den grummeligsten Grummelkopf gedacht wird!

Alles Gute wünscht: Das Refugium des Wolfes!

P.S
Unser Startpost wurde erweitert, ergänzt und editiert!
Mitsamt Gilden-FAQ

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„Wieso is’ der Weg so laaaaaaang“
Warf der weiße Worgen Namens Moarik genervt den Kopf in den Nacken und maulte gen Himmel.
„EEEEeeeeh… Hät vielleicht nich so lang mach’n soll’n“ ´
Er stand vor seiner Haustür, in der Kanalstraße 2 des Handelsviertels und war mehr damit beschäftigt sich gerade selbst zu bemitleiden als das er auch nur einen Schritt tat. Er sah zauselig aus, müde, die Augenlider wogen schwer. Mit den beiden Pranken wurde sich durch das Gesicht gerieben, dann die Mähne glatt nach hinten gestrichen und ein tiefer Atemzug genommen. „Bäh!“
War der einzige Kommentar den er dazu noch von sich gab. Sein Frühstück, welches er auf dem Weg durch Sturmwind zu sich nahm war die obligatorische Kippe. Eine knitterige und krause Fluppe hing locker in seinem Mundwinkel und qualmte vor sich hin.
So schlurfte er langsam durch die Gasse, fachworgisch wurde mal im zuckenden Ohr gebohrt, sich am Rücken gekratzt oder in der Nase gebohrt.

Sein Weg führte ihn bis zum Kathedralenviertel, der aufgerauchte Glimmstängel wurde fachgerecht mit einem Schnippen im Kanal entsorgt - hat bestimmt keiner gesehen, da war er sich sicher!
Also bog er um die Ecke und bewegte sich zum Refugium. Der Blick hob sich, musterte die Mauer des Gebäudes und die Nase wurde sich samt einem Hochziehene gerieben, ein Seufzen später hob er sich den Aufgang hinauf und erblickte an der Tür einen Aushang

"Werte Bürger der Stadt,

das Refugium des Wolfes schließt sich der Rückeroberung von Gilneas an.
Dies bedeutet das ein Großteil unserer Leute ab Samstag den 27.01 nicht anwesend sein werden.
Dennoch bleiben einige unserer werten Mitglieder in Sturmwind, um auch weiterhin vor Ort helfen zu können.

Wir hoffen das wir bald gesund und erfolgreich wieder nach Sturmwind kommen.
Bis dahin möge das Licht die pfade von einem jedem erhellen.

Hochachtungsvoll
Eric Evermore"

Die ungleichen blauen Augen wanderten über die Worte, doch abgesehen von einem Gähnen lockten diese keine Reaktion von ihm hervor.
Noch während das Maul aufgerissen war, die Zunge nach oben gekräuselt und er sich irgendwie streckte, wurde die Tür geöffnet

„Eric bin daaaaaa… Ich brauch erstma’n Kaffee…“

Da fiel die Tür ins Schloss.
In den kommenden Stunden sah man durch das Fenster offenbar wie diverse Vorbereitungen getroffen wurden.
Kisten wurden gepackt und gestapelt, Dinge verstaut, Kisten nach draußen gestellt und gelagert. Man sah Worgen ein und aus gehen aus dem Gebäude - Es wurden Vorbereitungen getroffen um sich morgen auf den Weg zum Schiff zu begeben.

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Ab dem heutigen Tag erkennt man wieder Trubel am Refugium. Die tapferen Mitglieder welche in den Kampf gezogen sind um Gilneas zu befreien scheinen wieder vor Ort zu sein.
Es scheint keiner zu fehlen? Es sind sogar mehr geworden? Oha! Aber der Alltag des Refugiums hat wieder Einzug in Sturmwind gefunden.

Werte Bürger Sturwinds,

unsere lieben Mitglieder sind aus Gilneas zurück. Gilneas gehört wieder den Gilneern!
Ab sofort sind wir wieder vollständig und wieder vollends für Euch hier.
Wir hoffen das es in der Stadt ruhig war und es den Bürgern weiterhin gut geht.

Mit werten Grüßen
Eric Evermore

Auch im Refugium des Wolfes verging kein Tag ohne Aktivität, und unaufhörlich setzten die Mitglieder ihren Weg in verschiedenste Richtungen fort. Die Vielzahl an Ordenmitgliedern widmete sich ihren täglichen Aufgaben mit Hingabe. Man konnte oft sehen, wie sie am Tage Sturmwind sauber hielten: Sie sammelten Müll am Kathedralenplatz auf, fegten die Stufen der Kathedrale, pflegten den Brunnen und entfernten Unkraut an der Löwenruh, um die Gedenkstätten stets makellos zu erhalten. Gelegentlich wurden an der Gedenkstätte der Gefallenen Kerzen entzündet, um den Helden zu gedenken, die ihr Leben im Kampf ließen.

Doch nach der Rückeroberung von Gilneas und dem tatkräftigen Einsatz des Ordens in Debton war klar, dass sich das Leben vieler veränderte. Es wurde geheiratet, gefeiert und neue Lebenswege eingeschlagen. Manche waren vorhersehbar, manche neu, manche bereits seit Langem beschritten und wieder andere wurden vertieft.

So begab sich das Refugium auch in den Silberwald, um eine Gruppe von Scharlachroten zu verfolgen, die aus Gilneas geflohen waren. Doch entgegen mancher Erwartungen war es kein reines Schlachtfest; denen, die sich ergaben, wurde Gnade gezeigt, und sogar ein ehemaliger Scharlachroter, der den Weg der Veränderung wählte, wurde nach Sturmwind überführt, um seine gerechte Strafe zu erhalten.

Kurz darauf erreichte den Ordensherren Eric Evermore eine schreckliche Nachricht: Ein Mitglied war verstorben. Doch dieser Brief warf Fragen auf, denn das Datum des Todes stimmte nicht überein - an diesem Tag war das Mitglied noch lebendig gesehen worden. So begaben sich einige Mitglieder auf die Suche und folgten der Spur bis nach Kul Tiras, verfolgten Hinweise in verschiedenen Orten, bis sie schließlich nach Drustvar gelangten und das verloren geglaubte Mitglied retteten.

Doch nicht nur die großen Abenteuer beschäftigten die tapferen Männer und Frauen. Es wurde häufiger als zuvor beobachtet, wie sich die Ordensmitglieder zum Trainieren hinter der Botschaft versammelten. Dort wurden Übungskämpfe ausgetragen, Techniken verfeinert und sogar das Licht herbeigerufen. Es war erkennbar, dass sich einige vermehrt dem Weg des Lichts widmeten.

Gilneas hatte viele Veränderungen gebracht, die Meisten durchaus positiver Natur.

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