[Gilneas-Projekt] Die Zuflucht vom Pfeifenden Kessel | 21.12 20 Uhr

[PLOTINFORMATIONEN!]
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Nächstes Treffen: 2020-12-21T19:00:00Z
Thema: Das Zwielicht des Schwarzforst

Temporäre Info: Besucher der Taverne erleben unter Umständen schlechte Träume, nervenaufreibende Visionen und (natürlich seltener) kleine Wunden, die sich scheinbar aus dem Nichts auftun. (Zeitlich begrenzt auf Plotende und nach Spielerentscheidung)

Generelle Charakteristika des Rollenspiels: Überleben, Ressourcenknappheit, Eventbasiertes Rollenspiel, tavernenartig, Grusel bis in Richtung Horror

Die Zuflucht vom Pfeifenden Kessel:
Die ehemalige Taverne liegt an der Westgrenze Sturmsiels und thront sowie über dem Meer als auch dem dichten Schwarzforst. Das Gebäude ist aus dunklem Schiefer erbaut und zweckmäßig verputzt, aber eindrücklich sind vor allem die mit Brettern zugenagelten Fenster. Es ist eindeutig schon vor Jahrzehnten erbaut worden und die salzige Meeresluft tat dem Gebäude keinen Gefallen. Anbei ist ein kleiner Gasthof, der ebenso wenig Glanz besitzt wie die Taverne. Allerdings sind dort Betten verfügbar und Unterschlupf vor dem beständigen Regen dürfte jedem Besucher ein wohliges Gefühl im Herzen bereiten.
Es gibt zwei Eingänge. Einerseits den Haupteingang von der Straße aus, auf der anderen Seite den Hintereingang des Hofes. Beide Türen besitzen Sehschlitze, die von innen heraus geöffnet werden können. Die Türen sind beide verschlossen und Klopfen ist nötig, um eine Reaktion zu erhalten. Zweckmäßige Sitzmöglichkeiten, Dekoration aus dem letzten Jahrzehnt, abgetretene Teppiche. All das macht die urige Atmosphäre des Pfeifenden Kessels aus. Ein alter Kamin bietet ein prasselndes Feuer, das Ruß und Rauch im Schankraum verteilt. Es riecht beinahe wie im Räucherhaus, aber immerhin hält es einen warm. Spinnweben haben sich an Orten, wie etwa dem Dach oder hinterste Ecken, abgesetzt, aber allgemein scheint sich jemand um Sauberkeit zu bemühen, wenngleich der Aufwand nicht immer bei hundert Prozent zu liegen scheint. Hinterm Tresen sind einige Fässer aufgereiht, allerdings lassen die hölzernen Behältnisse nicht auf den Inhalt schließen. Neben den Fässern befindet sich außerdem ein Bottich mit kräutervermengtem Wasser, daneben ein in die Jahre gekommener Holzofen.

Vielleicht kennen die Leute uns noch aus der Vergangenheit oder möglicherweise erkennt das hier jemand aus meinem Kurzgeschichten-Thread, aber nichtsdestotrotz möchten wir auch unabhängig davon an die Server-Community herantreten. Um es zusammenzufassen: Meine Kurzgeschichten und einige andere Ereignisse haben mich dazu gebracht wieder mit meiner alten Truppe vom damaligen Gilneas-Rollenspiel in Kontakt zu geraten. Da habe ich mir gedacht, dass es nichts Besseres gibt, als die alten, guten Zeiten in die Gegenwart zu bringen.

Deshalb möchte ich ein regelmäßiges Projekt in Gilneas etablieren, das nicht als Gildenkonzept oder Alltagsrollenspiel funktionieren soll, sondern gewissermaßen als Angelpunkt für eventbasiertes CommunityRP.

Wie soll das aussehen?
Die Zuflucht vom Pfeifenden Kessel kann am ehesten als Taverne beschrieben werden, aber ich möchte nicht, dass dies die einzige Charakteristik ist. Ich will außerdem eine Community etablieren, die getrennt von den Rollenspielhubs des Servers agiert und regelmäßig zusammenkommt.

Wofür?
Grundsätzlich Rollenspiel, aber ich möchte einen besonderen Wert auf Anteilnahme und Kreativität legen. Eine Taverne zu bespielen mag für die meisten Leute bedeuten, dass sie in Kontakt mit Rollenspielern geraten, aber dabei bleibt es die meiste Zeit auch. Ich möchte nicht nur, dass man auf Charakterkonzepte stoßen kann, sondern gleichzeitig auch Stories abseits des eigenen Charakters und seiner Beziehungen schafft. Events, die das Projekt weitertreiben und Geschichten schreiben. Gewissermaßen soll der Pfeifende Kessel Dreh- und Angelpunkt gemeinsamen Rollenspiels werden.

Ich möchte hier außerdem anmerken, dass der Pfeifende Kessel keine schicke Szenekneipe ist, die dessen Besucher mit einer reichen Auswahl an ausländischen Spezialitäten verwöhnen kann. Man befindet sich in einem aufgegebenen Gebiet, welches die Speisekarte sehr einschränkt. Dazu werde ich an den einzelnen Eventtagen noch ausführlicheres schreiben.

Warum?
Jeder mag eventbasiertes Rollenspiel.

Wann?
Termine finden regelmäßig statt. Diese werden hier im Thread angekündigt. Ich möchte versuchen, die Termine wöchentlich zu halten, aber gebe keine Garantie. Wenn terminunabhängiges Rollenspiel stattfindet, gebe ich früh genug Bescheid.

Wo?
Der Pfeifende Kessel ist ein ehemaliges Gasthaus in Sturmsiel. Auf der Gebietskarte befindet es sich linksseitig am Ausgang der Stadt.

Was war damals?
Wir bespielten den Pfeifenden Kessel damals in Cataclysm als Tavernenprojekt, das aber schnell in Richtung paramilitärisches Rollenspiel gedriftet ist. Wir blieben auf kleinem Profil, schließlich war das ein Projekt von Freunden für Freunde. Hauptsächlich funktionierte das Rollenspiel auf persönlicher Einladung, was zwar Immersion schaffte, weil man eine gemeinsame Basis hatte. Aber natürlich war die Dimension eine relativ kleine.

Das soll heute ein bisschen anders werden, schließlich hat man mittlerweile die Erfahrung auch mit größeren Projekten umzugehen.

Was kann man sich denn unter dem Rollenspiel vorstellen?
Gilneas ist nach dem heutigen Stand eine riesige Grauzone und man sucht vergeblich nach aktuellen Informationen über das Gebiet. Deshalb halte ich es für angebracht, dass ich innerhalb des Projekts als Spielleiter agiere und für Teilnehmer einen gewissen Rahmen verankere, der nicht nur Fundament für unser Rollenspiel werden soll, sondern auch die Zone für unser Rollenspiel definiert.

Ich möchte das allerdings nicht in Anweisungen dirigieren, sondern im Thread ic-Gerüchte verbreiten. So stelle ich fest, dass ich den Status Quo nicht verändere, aber gleichzeitig den Leuten einen Rahmen biete. Im Rollenspiel muss zwangsläufig darauf zurückgegriffen werden, weil ansonsten jeder seine eigene Suppe kocht.

In aller Kürze: Für uns ist Gilneas ist ein zum großen Teil verlassenes Gebiet, das durch den Krieg nicht nur an Wirtschaftlichkeit verlor, sondern auch an Glanz. Es befinden sich allerdings weiterhin mutige Seelen in Gilneas, die das Gebiet nicht aufgeben wollen. Darunter können sich natürlich auch Abenteurer, Plünderer, Helden oder Gestrandete befinden. Die Rohstoffe sind knapp und jeder Tag ist einer, der nicht gelebt, sondern überlebt werden muss.

Für wen ist das Projekt gedacht?
Grundsätzlich kann man natürlich sagen, dass jeder willkommen ist. Dennoch muss gesagt werden, dass Atmosphäre, Authentizität, Konsequenz und gute Charaktere der Kern jedes guten Rollenspiels sind und man kein unterhaltsames Projekt haben, wenn diese Eigenschaften fehlen.

Wir siedeln uns ganz klar in einem „Low-Fantasy-Setting“ an. Das soll kein Drehbuch sein, aber beschreibt einfach die generelle Einstellung des Projektes. Das bedeutet nicht, dass alles auf Mittelalter/Menschen/ihrwisstschonwas reduziert wird, aber dass gewisse Dinge einfach nicht mit dem Rahmen funktionieren. Die vier Kernpunkte von oben basieren auf einer gewissen Balance, die wir erhalten möchten. Ich zähle mal gewisse Dinge auf, die in ein solches Projekt passen:

Passend: Patriotische Gilneer, Abenteurer, Reisende

Eher passend: Low-Power-Konzepte, verdeckte Hexenmeister und Schattenanbeter

Eher unpassend: High-Power-Konzepte, Todesritter, Dämonenjäger, Leerenelfen, Lichtgeschmiedete (vollkommen unpassend für reguläre Besucher, aber als !Rarität! geeignet)

Unpassend: Adlige mit NPC-Armeen und unendlichen Geldbeuteln, Wildworgen, Touristen

OOC unerwünscht sind: Lorefremde Spieler, Selbstdarsteller, Streithähne, Leute mit ausschließlich Nehmerqualitäten

Spezialpunkt: Portalreisen und ähnliche Fortbewegung
Das Konzept lebt davon, dass es abgeschieden ist. Deshalb bitten wir solche Arten der Fortbewegung zu minimieren und sich vielleicht auch Gedanken um Reagenzien/Kraftaufwand zu machen. (Etwa Portalreisen nur mit Portalsteinen)

Gerüchte um den pfeifenden Kessel:

  • Gendric Abberworth ist der sture Besitzer einer Zuflucht in Gilneas. Er bietet Unterkunft und Nahrung, für einen Preis.

  • Sturmsiel soll verlassen worden sein und Abberworth der einzige verbleibende Bewohner, aber immer mal wieder kehren verlorene Seelen in seiner Zuflucht ein

  • Abberworth verbreitet Schauergeschichten über den Schwarzforst. Darunter Erzählungen über das Verschwinden seines ehemaligen Geschäftspartners Llewelyn Paisley. Er wolle ihn außerdem suchen.

  • Reisende in Gilneas verbreiten Kunde, dass Abberworth massig Vorräte aus dem Ausland erhalten habe und dass Bier wieder Einzug in seiner Zuflucht gefunden habe.

  • Abberworth akzeptiere nicht nur bare Münze, sondern vor allem Tauschgeschäfte und Dienstleistungen.

Gerüchte über Gilneas (innerhalb des Projektes):

  • Gilneas ist zum größten Teil verlassen

  • Versprengte Loyalisten der Banshee-Königin streifen durch das Gebiet

  • Man erzählt sich, dass allerlei üble Gestalten in den Wäldern hausen

  • Sturmsiel sei geplagt von marodierenden Ghulhorden

  • Banden von Plünderern rauben den wenigen ehrbaren Leuten das letzte Hemd

Schlusswort:
Ich hoffe, das Projekt findet in der Form Anklang. Es soll ein regelmäßiges Zusammenkommen in freundlicher Atmosphäre werden und vor allem soll es Abstand nehmen von den derzeitigen Zentren des Rollenspiels. Wir hoffen so, dass gemütliches Rollenspiel mit Beständigkeit in Gilneas möglich wird und dass wir nicht nur den ein oder anderen Tavernenabend zusammen verbringen, sondern auch den ein oder anderen Plot planen.

Natürlich ist Feedback, Kritik oder ähnliches gern gesehen. :slight_smile:

Verknüpftes:
Die Tränen meiner Heimat - Geschichten aus dem Pfeifenden Kessel

https://www.worldofwarcraft.com/invite/gOEX24TPO5?region=EU&faction=Alliance Ingame-Community-Channel

Anmerkungen:
Die Taverne kann ehemaligen Bewohnern Sturmsiels durchaus bekannt sein.

Ende

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Einmal hoch hiermit!
Ich für meinen Teil bin begeistert von dem Ansatz der hier geboten wird. Mehr noch, ich werde wohl an dem Abend mal wieder auf der Halbinsel vorbeischauen.

Hier wird mal ein wirklich hervorstechendes Konzept angeboten. Der Kampf ums Überleben in einer von der Zivilisation verlassenen, düsteren Region. Zwischen Geisterstädten, knorrig verwucherten Wäldern, kargen Klippen und dem Niemandsland lange ausgetragener Schlachten.

Und noch besser, es kann nicht mal eben irgendein Erzmagier oder Adelsmann mit den Fingern schnippen und die aufkommenden Widrigkeiten sind gelöst.

Hinzu kommt eine allgegenwärtige ominöse Präsenz, diverser realer und den Alpträumen der wenigen versprengten Zurückgebliebenen entsprungenen Schrecken, welche in der Nacht mehr als ein mal poltern.

Eine Zuflucht am Ende der Welt fern ab von der nächsten großen sicheren Stadt.

Und es werden sogar die dunklen Gestalten angesprochen die die Halbinsel lediglich ihrer zurückgelassenen Schätze berauben wollen.

Für einen vom Licht verlassenen Landstrich ist Gilneas wirklich ein hübsches Fleckchen. Also ich bin mehr als Interessiert an dieser Möglichkeit.

Ich schau bei Zeiten mal vorbei.

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Gendric stieß die schwere Eichenholztür auf und warf sie knarzend wieder zurück in ihre Angeln, nachdem er beflügelten Schrittes in den Pfeifenden Kessel getreten war. Der gealterte Mann rümpfte die Nase angesichts des modrigen Geruches in der Luft, schließlich war dort eine längere Zeit nicht gelüftet worden. Auch der allesbesetzende Staub und die Spinnweben, die sich quer durch den Raum zogen, luden den Wirt nicht gerade ein, aber er dachte sich, dass alles schon wieder in Ordnung gerate. Er streifte den wassernassen Mantel ab, seufzte angesichts der Kälte in der Stube und hing das triefende Teil an einen Haken über dem Kaminsims. Holzscheite befanden sich noch in einem Korb, was dem Gilneer ein Lächeln ins Gesicht trieb, und mit Feuerschwamm und Eisenschlag loderte bald ein knisterndes Feuer in der Feuerstelle. Wärme und der aufsteigende Geruch des Qualms erfüllten bald den ganzen Schankraum. Sogar eine uralte Flasche Wein aus den Hügellanden fand Gendric. Er fand sie hinter einigen Kisten versteckt, denn man konnte nie wissen, wann ein ordentlicher Schluck eines edlen Tropfens sich wohltuend um die eigene Seele legen konnte. Er machte es sich auf einem alten Holzschemel gemütlich, während er den Alkohol in einem alten Blechbecher genoss und in die aufstiebenden Flammen blickte. Da schaute er zurück und lächelte über vergangene Gefahren. Er war nun wieder Zuhause. Endlich.

Danke dir, Wispel. :+1:
Ich hätte es nicht besser zusammenfassen können. Ohne genauer ins Detail zu gehen kann ich verraten, dass Gilneas als „verlassene, düstere Region“ definitiv eine große Rolle im Projekt spielen wird.

Auch wenn das natürlich die Basis sein wird: Hier soll es um mehr gehen als nur gemütliche Tavernenabende. Natürlich muss man immer gucken, wie sich die Realität mit dem Ideal verbinden lässt, aber wir haben hier schon einige Ideen zu Situationen des nackten Überlebens, Horrorszenarien mit übernatürlichem Anstrich, aber auch ruhige Abende, die in Gesellschaft verbracht werden wollen.

Ich möchte zunächst allerdings mit einer gewissen Gemächlichkeit am Montag, dem 24.08, anfangen, so dass sich Interessierte erst einmal mit der Umgebung vertraut machen können.

Ich freu mich auf den ein oder anderen Besucher :slight_smile:

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Gilneas.
Einst der Rubin in Lordaeron, gehandelt als letzte Bastion gegen die Untoten, die innerhalb des dritten Krieges sämtliche Landschaften hinter dem Graumähnenwall wie die Pest höchstselbst befallen hatten.
Gilneas.
Der letzte Rest galanter Lebensfreude und des Glückes der Bewohner dieses Landschaftsstücks, oh du Himmelhoch jauchzende Wonne patriotischer Herzen.

Wie so oft regnete es in Gilneas. Einem Mantra gleich wiegten sich die wettergegerbten, kahlen Äste im peitschenden, rasend-kalten Wind und gaben der Witterfront ihren beispiellosen Namen. Die Fenster der nackten, rötlichen Backsteinhäuser waren heute noch mit Brettern spärlich versiegelt, und sie war sehr froh darüber, dass sich nach all den Jahren ihrer Abstinenz in ihrer Heimat kaum etwas verändert hatte. Zugegeben schwor sie sich, ihre Vergangenheit, ihren Kummer und ihren Schmerz nach all den Verlusten hinter sich zu lassen, doch ihre patriotische Seite, ihren Wurzeln, hätte sie sich niemals umfassend entziehen können.
Nethalia löste sich aus ihrer sitzenden Bewegung und warf dem spärlichen, fast schon traurigen, kleinen Feuerchen in ihrem Kamin einen letzten Blick zu, der einem Abschied gleichkam. Das waren die letzten, trockenen Holzscheite gewesen. Ab nun hieß es wieder frieren - und was viel schlimmer war - keinen warmen Honigmet mehr!
Sie schlüpfte in ihre sporadisch geflickten Lederstiefel, setzte sich einen typisch gilnearischen Hut auf und trat mit wehendem Mantel vor die Tür.
Der Wind begrüßte sie beißend und sie grüßte brummend zurück. Kaum hatte sie das Haus verlassen, schlug die Tür hinter ihr zu, als überließe das alte, verlassene Gemäuer sie ihrem Schicksal.

Du warst nicht mal besser als eine verfluchte Scheune. Sei nicht so undankbar. Ich habe dir wieder einen Sinn gegeben, einen Nutzen. Einen Zweck.
Ihre Gedanken kreisten sich in ihrem Ärger kurzzeitig um den verlassenen Hof, den sie nunmehr seit Wochen behaust hatte. Knappe Mahlzeiten und die mögliche Verwundbarkeit vor den zersprengten Truppen der Verlassenen, Plünderern und anderem Gesindel waren seitdem an der Tagesordnung. Und doch wog sie sich, nicht zuletzt aufgrund des Fluches, den sie mittlerweile als eine Art Segen empfand, in Sicherheit. So schnell würde sie nicht fallen. Und wenn doch, würde sie wiederauferstehen - so wie Gilneas.

Während sie sich von der Hauptstraße immer weiter entfernte und sich durch den aufgeweichten, matschigen Boden nahe des Schwarzforstes einen Weg weiterhin südlich haltend, einen Weg bahnte, musste sie plötzlich an den alten Paisley denken. Wie er eines Tages im Forst verschwand. Sie schnaubte, als sich ihre Nackenhaare bei dem Gedanken an den toten Wirten aufstellten.

Tja, Shawn. Was ist wohl besser? Auf der Hauptstraße möglichen Untoten oder Plünderern zu begegnen, oder alte Märchen zu ignorieren?

Sie biss sich auf die Lippe und hielt sich weiter am Schwarzforst, passierte umgestürzte Bäume und horchte immer wieder in das monotone prasseln des Regens. Immerhin hatte der Regen Gilneas nie wirklich verlassen. Trotz der beißenden Kälte, die ihr mittlerweile den Atem weiß vor ihrem Munde stehen ließ, erfüllte dieser Gedanke ihr abgestumpftes Herz für einen flüchtigen Augenblick mit Wärme.
Und so haben auch die Kultur und die Geschichten Gilneas’, dieses Land nie wirklich verlassen, sondern vielmehr Azeroth beschenkt.
Sie spürte, dass sie müde war. In all diesen Wochen habe sie bisher keine freundliche, alteingesessene Seele vorgefunden, keine Überlebenden. Selbst ihre Ausflüge in Gilneas-Hauptstadt waren nicht von Erfolg gekrönt, vielmehr habe sie dort hin und wieder im Schatten der Gebäude die Silhouetten von Verlassenen ausmachen können. So führte sie ihre Suche letztendlich in diesen Teil Gilneas, um mit Sturmsiel abschließen zu können.
Sturmsiel, das auch gleichzeitig die Mutter der Taverne ‚Vom Pfeifenden Kessel‘ war, einer Zuflucht, die vom superstitiösen, mokanten Gendric Abberworth geführt wurde. Jenem Tattergreis, der sie stets an ihre zugegebenermaßen ungesunde Trunkenheit , ihren selbsterwählten Nemesis, erinnerte. Sie lächelte, als ihr in ihrem Marsch dorthin ein altes, gilnearisches Lied einfiel. Sollte sie dort jemanden finden, der ihr wohlgesonnen war, so schwor sie sich, dieses Lied bei einem schönen, warmen Honigmet anzustimmen.

Auf die guten, alten Zeiten willen - und doch riss sie bei dem Gedanken an den Liedtext den Mund auf und sang leise in den ohrenbetäubenden Regen hinein:

"Befestigt und fundiert,
bestritten und geehrt,
des Königs ‚frohe‘ Kunde,
ein Mauerwerk muss her!

Geschützt und abgeschirmt,
vor Neid, Tod und dem Leid.
Ein Mal des zweiten Krieges,
für nimmermehr vereint.

Und so sollte es wohl sein,
von der Allianz entzweit,
vor der Welt nunmehr geheim,
die Nation von Gilneas."


(Hoffentlich) kreativer Push! Ich freue mich sehr, den alten Haufen von einst heute Abend erstmalig wieder in Aktion zu erleben. Für Gilneas!

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Zusammenfassung der Informationen

Informationen 24.08.2020 20 Uhr
Wetter: Es regnet kräftig und dunkle, himmelverhüllende Wolken ziehen über das beschauliche Sturmsiel hinweg. Blitze zucken in der Ferne und ihr donnerndes Grollen kündigen schwere Unwetter an. Dabei bringt der Wind eine Kälte, die bis ins Mark dringt. Das Meer ist dadurch sehr unruhig und schlägt mit tosenden Wellen an die Sturmsieler Klippen.

Die Sonne scheint bereits untergegangen zu sein und möglicherweise ist eine Lichtquelle außerhalb der Taverne nötig.

Der Pfeifende Kessel:
Es gibt zwei Eingänge. Einerseits den Haupteingang von der Straße aus, auf der anderen Seite den Hintereingang des Hofes. Beide Türen besitzen Sehschlitze, die von innen heraus geöffnet werden können. Die Türen sind beide verschlossen und Klopfen ist nötig, um eine Reaktion zu erhalten. Von außen ist ersichtlich, dass die Taverne geschäftig ist – schließlich dringt Rauch aus dem Kamin. In den Fenstern, welche durch Holzbretter gesichert und verbarrikadiert sind, flackern immer mal wieder Lichtreflektionen auf.

Zweckmäßige Sitzmöglichkeiten, Dekoration aus dem letzten Jahrzehnt, abgetretene Teppiche. All das macht die urige Atmosphäre des Pfeifenden Kessels aus. Ein alter Kamin bietet ein prasselndes Feuer, das Ruß und Rauch im Schankraum verteilt. Es riecht beinahe wie im Räucherhaus, aber immerhin hält es einen warm. Spinnweben haben sich an Orten, wie etwa dem Dach oder hinterste Ecken, abgesetzt, aber allgemein scheint sich jemand um Sauberkeit zu bemühen, wenngleich der Aufwand nicht immer bei hundert Prozent zu liegen scheint.

Hinterm Tresen sind einige Fässer aufgereiht, allerdings lassen die hölzernen Behältnisse nicht auf den Inhalt schließen. Neben den Fässern befindet sich außerdem ein Bottich mit kräutervermengtem Wasser, daneben ein in die Jahre gekommener Holzofen.

Auf dem Kaminfeuer köchelt ein Eintopf gemütlich vor sich hin. Der Kessel ist scheinbar gefüllt mit allerlei zufälligen Zutaten. Der aufmerksame Beobachter erkennt etwa geschnittene Wurzeln, Zwiebeln, Karotten, Fischreste oder etwa Schmalz, das sich am Rand absetzt. Für den Geschmack wurden scheinbar frische Waldkräuter hinzugemischt, aber es ist nicht ersichtlich welche.

OoC:

Und somit starten wir heute in den ersten Abend im pfeifenden Kessel seit bestimmt 7 Jahren. Ich hoffe auf Kundschaft im Niemandsland und wünsche viel Spaß am Rollenspiel. Ich bin unheimlich gespannt wohin sich das Projekt entwickeln wird. Wir haben schon einige wilde Spekulationen, aber lassen wir erstmal das Rollenspiel auf uns zukommen.

Also: 20 Uhr, Sturmsieler Taverne OPEN END

Wir freuen uns :slight_smile:

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War ein klasse Abend!

Hat sehr viel Spaß gemacht, gerne mehr. :slight_smile:

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Das hat heute definitiv Spaß gemacht. Es war auch mal wieder ein schöner Einstieg ins Rollenspiel, das ich jetzt seit etwa 2 Jahren eher gemieden habe. Angesichts der ausgeuferten Länge des Rollenspiels (um 2 Uhr morgens verschwand der letzte Gast) bin ich jetzt allerdings erstmal reif fürs Bett.

Toll war auf jeden Fall die Bodenständigkeit der Konzepte und auch die angesprochenen Möglichkeiten, um das Rollenspiel zu vertiefen, bieten in Zukunft sicherlich viel Stoff für Geschichten.

Dabei möchten wir auch anmerken, dass wir am Dienstag, den 25.08 direkt wieder ins Rollenspiel einsteigen und den Abend quasi fortführen. Ansonsten ist jedoch nichts größeres geplant und man kann sich einfach auf einen gemütlichen Abend mit Schauergeschichten einstellen. Gerne integrieren wir auch neue Charaktere in die Gemeinschaft.
Ich suche für diesen Zweck übrigens auch noch einen Charakter für einen Türsteher. Vielleicht hat da ja wer Interesse. :grin:

Bis dahin
Gendric

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Hoch damit!
Auch jetzt sind wir gerade wieder dabei, teilweise absonderliche, eigenbrötlerische Charaktere zu spielen, die sich in Sturmsiel verschanzt haben. Wer Lust hat, dazu zustoßen, ist hiermit herzlichst eingeladen.
Für Gilneas!

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Ich wünsche einen guten Tag!
Allgemein sind wir bisher zufrieden was die Rezeption unseres Projektes angeht, obwohl wir uns natürlich auch noch den ein oder anderen Besucher mehr wünschen würden. Aber wir sind zuversichtlich mit den bald beginnenden Events Leute zu finden, die sich dauerhaft mit uns in Gilneas niederlassen wollen.

Unser nächstes Treffen findet am 31.08 um 19 Uhr statt. Ich möchte dabei die Weichen für meinen Schwarzforstplot stellen, also wäre ein Besuch treffend, wenn man teilnehmen möchte.

Bei der Gelegenheit möchte ich auch anmerken, dass die Teilnehmer des Projektes nun schon mehrere Ideen für Aktionen eingebracht haben. Ich will ein paar aufzählen, vielleicht weckt es ja Interesse bei dem ein oder anderen. (OoC-Informationen)

  • Die Gebrüder Blackburn suchen ein gestrandetes Schiff, das wohl schon vor einiger Zeit an der Küste Gilneas auf Grund gelaufen sein muss. Was es damit wohl auf sich hat?
  • Die Gnomenfrau Wispel erzählt von untergegangenen Schätzen in den an die Fluten verlorenen Ländereien Gilneas’. Ob man sie trotz widriger Umstände und der Geister der Ertrunkenen bergen kann?
  • Der Wirt erzählt von zwielichtigen Gestalten, die verstohlen in den Schwarzforst pilgern. Niemand weiß von ihren Absichten, aber Abberworth besteht darauf, dass niemand zu tief in den Wald streunt. Aber sicherlich wird die Neugier bald die Angst vor Gefahr überwiegen, so ist es doch immer!

Obwohl ich die Events auch hier im Forum ankündigen werde, so würde ich es dennoch empfehlen auch iC in der Taverne vorstellig zu werden. So ergeben sich weniger Drehbuch-Momente und allgemein hat man eine geselligere Atmosphäre.

Gleichzeitig möchte ich auch nachfragen, ob Interesse an einem Pre-Event-Plot im Rahmen unserer Zuflucht herrscht. Natürlich in einer recht kleinen Dimension gehalten für Leute, die nicht unmittelbar Lust auf große Serverplots haben.

Das wärs eigentlich schon mit den Informationen. Nächste Woche gehts weiter und ich freue mich jetzt schon. :slight_smile:
Bis dann
Gendric

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Gebt mir eure Müden, eure Armen,
Eure geknechteten Massen, die eine Mahlzeit begehren,
Den elenden Unrat eurer gedrängten Küsten;
Schickt sie mir, die Heimatsuchenden, vom Sturme Getriebenen
Eine frei interpretierte Version des „New Colossus“ nach Emma Lazarus.

Auch heute Abend öffnet der Pfeifende Kessel in Sturmsiel. Thematisch kann man das übliche erwarten, allerdings wird Gendric heute nicht nur als Wirt fungieren, sondern auch als Questgeber. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber wer auf dichte Atmosphäre steht, der kommt heute auf seine Kosten. Es ist auch der Beginn einer iC-Rekrutierung für einen dem Rahmen angepassten Plot.
Ich werde sicherlich früher online sein als die veranschlagten 19 Uhr und mindestens bis 23 Uhr am Start für Interessierte sein.
Wir freuen uns über jeden Besucher. :slight_smile:

IC-Informationen für den 31.08

Wetter

Den Himmel verschleiernde Wolken verhängen den Himmel und lassen schwere Regentropfen auf das geschundene Gilneas fallen. Ein tückischer Wind zieht von Osten heraus auf und lässt seine Opfer bitterlich frieren.

Tageslicht verschwindet ab etwa 20 Uhr, dann senkt sich die dunkle Schwärze der Nacht über Sturmsiel.

Menü

à la carte. (Es gibt keine Karte, also frag gefälligst den Wirt.)

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Zittrig wusch der Wirt mit dem Fetzen eines Lappens über seinen in die Jahre gekommenen Tresen und biss die Zähne so fest aufeinander, dass er befürchtete, sie brächen im nächsten Augenblick. Das Rasseln scharfkantiger Ketten und das Dröhnen ungezähmter Schmerzensschreie hallten in seinen Ohren nach. Eine hereinbrechende Morgensonne erinnerte ihn an eine Nacht albtraumhaften Schlafes, was Gendric zusätzlich zu den gestrigen Geschehnissen belastete. So viele Jahre lang dachte er, dass nun endlich Frieden eingekehrt wäre, dass sein Freund Paisley gerächt worden war und der Spuk ein Ende gefunden hätte, aber trotz allem ließ er sich von der Hoffnung verführen und täuschte sich. Das schmerzerfüllte Schluchzen eines Mannes schlich sich in seine Ohren. Aufbrodelnde Wut ließ Gendric den Lappen quer durch den Schankraum werfen. Das nasse Teil klatschte dabei mit einem überdeutlich schmatzenden Geräusch auf den steinernen Boden und zu seinem Schock wirkte es für Gendric, als würde Blut aus dem Stoff laufen. Er presste die Augen ungläubig aufeinander. Als er sie vorsichtig öffnete, stand er nach wie vor hinter seinem Tresen und musste sich über eine pitschnasse Hand wundern. Scheinbar hatte er den Lappen nicht weggeworfen, sondern geistesabwesend an dem Material geklammert. Ein pulsierender Schmerz begann in seiner Hand zu wuchern. Seine gestrige Schnittwunde hatte sich wieder geöffnet. Und zu seinem Unglück war sie größer geworden. Blut lief in dicken Fäden seinen Unterarm hinab.

Heyo, liebe Leute!

Wir hatten gestern den Auftakt zu unserem ersten Plot. Ich will nicht zu viel Meta-Informationen herausgeben, aber es sei gesagt, dass er sich mit übler Hexerei im Schwarzforst befasst.
Wir möchten hier eine eindeutige Horrorstory erzählen, die nicht nur mit den Charakteren spielt, sondern auch mit den Spielern.
Als Spielleiter möchte ich insbesondere darauf achten den Ausgang der Story vollkommen offen zu halten. Ich werde deshalb mehrere Enden konzipieren, die je nach Charakterleistung und weiteren Einflüssen erreichbar sind. Dabei sollen vor allem die Charaktere anhand ihrer Persönlichkeit Einfluss nehmen können, aber natürlich beeinflussen auch die Umstände die Charaktere.
Deshalb werde ich eine Spielmechanik austüfteln, die wechselseitig Aktion und Reaktion bestimmen wird. Grundsätzlich wird ein „Geistige Gesundheit“-Wert bestimmen, welchen Widrigkeiten die Truppe ausgesetzt werden wird und letztlich entscheidet es auch, wie weit sie in den Schwarzforst vordringen können. Man darf sich darunter etwa vorstellen, dass Schwarzmalerei die Gruppe weiter in den Wahnsinn treibt, während aufmunternde Reden das Gegenteil bewirken.
Hinzu kommen würfelgestützte Events, die einerseits an festen Punkten in der Story auftreten, allerdings auch von den Spielern von Zeit zu Zeit angefragt werden können, um die Chancen ihrer Charaktere zu erhöhen. Allerdings können diese Events auch schief gehen und negative Konsequenzen sind die Folge. Diese Mechanik soll einerseits für eine spannende Spielmechanik sorgen, sondern auch andererseits die Charaktere für die Zukunft prägen.

Neben den Gefahren für das seelische Wohl lauern auch noch echte Gefahren im Wald und diese werden selbstverständlich ihre ganz eigene Tücke besitzen, aber der Gruselfaktor wird sicherlich nicht höher, wenn ich hier über sie spreche.

Ich will hier ehrlich gesagt auch nicht zu viel verraten, weil ich die Inhalte lieber im Rollenspiel für sich sprechen lassen möchte und die Teilnehmer auch nicht mit theoretischen Erläuterungen quälen will, die ich ohnehin selbst ausführen werde.

Der eigentliche Plot wird frühstens am 14.09 beginnen (Nachtrag: veraltete Information) und wird garantiert einen Abend füllen. Je nach Anzahl der Mitspieler kann ich mir auch vorstellen ihn über 2-3 Abende zu strecken.
Im Laufe der nächsten Woche kann man sich deshalb noch ic (lieber) und ooc (weniger lieb) anmelden. Am besten wäre es tatsächlich, wenn man in der Taverne bei den wöchentlichen Sitzungen vorstellig wird. Das Thema wird ohnehin den Tavernenalltag bestimmen.

Wie immer freue ich mich über jegliche Rückmeldung!
Bei jeglichen Rückfragen steht der Forenbeitrag für euch zur Verfügung. Alternativ kann man mich auch gerne ingame anschreiben.

Machts gut
Gendric

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Das Ritual

„Die Anordnung der Glyphen und die Linienführung müssen exakt sein, sonst funktionieren Beschwörungskreise nicht wie vorgesehen.“

Die Worte ihres alten Meisters hallten klar und deutlich im Verstand der blassen Gnomin wieder. Wispel Frost war gerade dabei die letzten Striche mit ihrem blutgetränkten Pinsel auf dem glatt geschliffenen Steinboden zu vollenden.

Es hatte Stunden gedauert, weil sie mehr als ein mal von vorne beginnen musste. Inzwischen hatte die dunkle Nacht die vergessene Hütte an der Grenze des sonst schon so düsteren Schwarzforst umschlungen. Aber das war es ihr wert. Ein mathematisch perfekter Beschwörungszirkel. Ein wenig generisch, immerhin hatte die Kampfmagierin keine genauen Informationen über ihr Ziel, doch es müsste genügen. Eine Hexe aus eben diesem Wald, die Schatten zu Flüchen und Alpträumen webend. Wispel musste jeden Trick im Buch anwenden um so einen Gegner niederzuringen.

Hier war sie also gelandet, verstrickt in einen Kampf gegen eine wiedernatürliche Präsenz, mit der sie sich unter anderen Umständen verbündet hätte. Sie schnaubte spöttisch. „Was tut man nicht alles um seine Ziele zu erreichen, nicht wahr?“ In Gedanken war sie wieder bei ihrem Meister von einst. Lange vor alldem. Lange bevor ihre Seele in ewiges Eis gehüllt wurde.

„Die Linienführung, verdammt noch mal! Siehst du dummes Ding nicht, dass deine Unachtsamkeit das gesamte Ritual ruinieren wird?“ Es folgte wie immer ein Schlag mit dem knochigen Krückstock des Alten. Das Mädchen nickte nur hastig, bevor sie zum alchemagischen Lösungsmittel griff. Wieder und wieder würde sie es heute Nacht versuchen bis sie schließlich die in seinen Augen perfekte Glyphe vollendet hatte.

Es ging hierbei nicht ein mal mehr um Perfektion. Der alte Magier war einfach darauf aus sie zu schikanieren. Vielleicht übte er auch schon für sein, von ihm selbst vorgesehenes Nachleben. Das Ritual des Lichs ähnelte in seiner Komplexität den mächtigsten Beschwörungsriten die ein halbwegs kompetenter Arkanwirker durchführen konnte. Und doch war es anders. Der Alte wollte sich selbst beschwören.

Sie wusste, dass sie ihren Nutzen für ihn verloren hatte sobald er in die untote Existenz übergehen würde. Sie hatte keine Wahl. Nur er bot ihr hinter verschlossenen Türen das Wissen das die anderen Kirin’tor für zu gefährlich für die Hände einer aufstrebenden Adeptin erachteten. Und so erduldete sie mit jedem Tag seiner schwindenden Lebenskraft schlimmere und schlimmere Strafen für jeden noch so kleinen Fehler.

Heute Abend würde es sein Ende finden. Heute Abend würde die große Transformation des alten Wirkers zu einem Wesen aus dunkler Magie, Knochen und purer Bösartigkeit von statten gehen. Inzwischen wünschte sie sich dass es einfach vorüber wäre und sie aus seinen Diensten entlassen würde. So stimmte sie auch zu ein letztes Opfer für das Ritual vorzubereiten.

Ein in einer dunklen Seitengasse zusammengesunkener Säufer war ausreichend. Inzwischen lange genug von der Flasche entfernt, dass der wohl letzte und schlimmste Kater seines Lebens ihn quälen würde, lag er mit Armen und Beinen in Eisen gelegt auf dem Altar. Ein schwarzer Leinensack verdeckte das Gesicht des Mannes und sein Oberkörper war entkleidet worden. Jetzt würde sie mit ihrem Werk beginnen.

„Exakte Linien, exakte Glyphen. Wir zeichnen nach dem Muster und dann schneiden wir entsprechend, dass das Blut sauber fließen kann.“ Mit einem fast schon freudigen Summen machte die Gnomin sich an die Arbeit. Verständlicherweise zum Unbehagen ihres Opfers. „Bitte, beim Licht, was auch immer ihr tut, ich flehe euch an! Ich tue alles für euch, alles! Bitte habt erbarmen! Ich will nicht sterben! Beim Licht nein!“

Dieses mal war sie es die ihrem Zorn mit einem kräftigen Schlag Luft machte. „Ruhe!“ donnerte sie der armseligen Kreatur entgegen. Das Wimmern hielt an und der Mann windete sich weiter in seinen Fesseln. Nichtsdestotrotz vollendete sie ihre Zeichnungen und nahm mit einer neu gewonnen Bestimmtheit den Ritualdolch in die Hand.

Geschrei. Schmerzerfülltes Geschrei untermalt von dem widerwärtigen Klang von zerschnittenem Fleisch und spritzenden Körpersäften. Die gequälten Laute verebbten mit der Zeit immer mehr in ein schwächer werdendes Gurgeln und röcheln. Schließlich liebkosten die blutverkrusteten Finger einer kleinen Hand den erschlafft zur Seite gesunkenen Kopf, der noch immer von schwarzen Leinen umhüllt war. „Schhhh… Schhhhh! Nun darfst du schlafen.“

Sie hatte sich dabei ertappt wie ihr Tränen aus den Augen quollen. Die kleine Adeptin verfügte noch immer nicht über die notwendige emotionale Kälte derartige Gräuel vollkommen ungerührt zu vollbringen. Was machte sie eigentlich hier? Warum hatte sie überhaupt diesen dunklen Pfad beschritten? Leider hatte sie bereits zu viele Grenzen überschritten, zu viele Schandtaten im Namen ihres dunklen Meisters vollbracht. Für jemanden wie sie gab es kein Zurück.

Und so erhärteten die zuvor noch so traurigen Züge auf dem Gesicht der Gnomin. Heute war die letzte Gelegenheit Stärke gegenüber ihrem Meister zu zeigen bevor er sie zurücklassen würde. Heute war die letzte Gelegenheit ihren Stolz und ihre Willenskraft zu beweisen. Und so zwang sie sich etwas auf das sie immer wieder auf dem Rest ihres Weges begleiten würde.

Ihre Mundwinkel zuckten und ihre bebenden Lippen öffneten sich zu einem zahnigen Grinsen. Zuerst war es verkrampft, gar schmerzhaft. Aber sie würde die Fassung wahren, das wiederholte sie wieder und wieder in Gedanken. Immerhin hatte sie gute, ja sogar perfekte Arbeit geleistet. Ein Meisterwerk selbst wenn ihr Meister es nie wertschätzen würde. Mathematisch genaue Linien, saubere Schnitte, ein Kunstwerk! Zufrieden begutachtete sie ihre Arbeit am einst lebendigen Körper vor ihr. Verspielt zupfte sie am nun nicht mehr nötigen Leinen vor dem Antlitz ihres Opfers.

Doch als sie den Stoff vom Gesicht des Toten entfernte blickte ihr ein nur allzu vertrautes Augenpaar vorwurfsvoll entgegen…

Die Krähen wurden an diesem Morgen von einem markerschütternden Kreischen aus den Bäumen getrieben. Das panische Geschrei entsprang einer kleinen Gestalt aus Eis und Schnee, die mit weit aufgerissenen Augen teils gesplittert und im Raum verteilt, teils zu einer Wasserlache geschmolzen in ihrer eigenen am Boden fest gefrorenen Kleidung erwachte. Es brauchte eine gute Stunde bis sie wieder zur Fassung und Form zurückgefunden hatte.

Ein schrecklicher Traum hatte sie diese Nacht eingeholt. Kein Traum natürlichen Ursprungs, denn sie konnte seit Jahren nicht mehr träumen. Dies war das Werk ihrer Widersacherin. Eine Warnung vielleicht oder vielleicht auch eine Herausforderung.

Missmutig betrachtete sie die verwaschenen Überreste ihres am Abend noch so makellosen Beschwörungskreises. „Ich verstehe schon du untotes Scheusal. Aber ich gebe mich nicht so leicht geschlagen. Wir werden ja sehen wer von uns die bessere Hexe ist.“

Mit diesen Worten griff sie zum alchemagischen Lösungsmittel und begann von vorn…

(Ich war mal so frei einen kleinen, kreativen Pusch für unser hübsches kleines Projekt zu fabrizieren. Vielleicht machen gewisse angedeutete Plotstränge es auch Anderen noch schmackhaft dem schaurigen Treiben auf der Halbinsel beizuwohnen.)

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Also wenn ich motivierte Teilnehmer gesucht habe, dann hab ich sie mit diesem Projekt auf jeden Fall gefunden! Ich bin echt positiv überrascht. Danke, Wispel!

Ich hab heute nicht viel neues zu erzählen, allerdings würde ich gerne anmerken, dass wir bisher bei sechs Teilnehmern sind.
Und ich bin mir sicher, dass da mehr geht! Die 10 können wir doch wohl noch vollmachen, oder? Bei der Anzahl würde ich den Plot auch sicher auf mehrere Tage strecken.

Also wer einen Plot sucht, der atmosphärisch mit Horroraspekten (thematisch in Richtung Gore/satanisches) geprägt ist, der wird hier fündig. Nichts wird sein, wie es scheint und wenn man sicher gerade einer Sache sicher ist, dann kommt es ganz anders.

Montag, der 07.09, ist der nächste Termin. Wir werden nicht nur einen einfachen Tavernenabend verbringen, sondern den baldigen Plot auch iC planen. Wer darauf Lust hat, der kann und soll sich einklinken.

Freue mich!
Gendric

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IC-Informationen für den 07.09

Wetter

Abends legt sich ein dichter Nebel über das beschauliche Sturmsiel, welches dadurch in eine unheimliche Stille getaucht wird. Ein Wetterleuchten beginnt nördlich des Schwarzforsts. Dabei scheint es fast windstill zu sein. Das Meer ist dadurch sehr zahm und schwappt gemächlich vor sich hin.

Menü

Frisch gefangene Forelle mit trockenem Brot. Sprecht den Wirt an!

Heute Abend um 19 Uhr gehts weiter. Wir werden auch iC weitere Aktionen bezüglich unseres Plots besprechen. Wer also einsteigen will, der ist weiterhin herzlich eingeladen.
Unser Projekt lebt hier auch von unregelmäßigen Besuchern, also auch das Hineinschnuppern bereichert uns. :slight_smile:

Freue mich schon!
Gendric

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IC-Informationen für den 14.09

Wetter

Abendlich wird Sturmsiel Opfer eines beginnenden Regenschauers, welcher mit dunklen Wolken vom Meer heranzieht. Die Sicht ist miserabel und der Wind weht mit ohrenbetäubenden Böen. Das Meer ist dadurch sehr unruhig und schlägt wild an die Klippen des Dorfes.

20 Uhr. Wir beginnen den Plot doch etwas gemächlicher als geplant, aber gut Ding will Weile haben. Allerdings bedeutet das nicht, dass wir trotzdem nichts geplant haben. Ich freue mich heute wieder in den Pfeifenden Kessel einladen zu dürfen :slight_smile:

Gendric

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IC-Informationen für den 21.09.2020

Wetter

Ein dichter Nebel zieht vom Schwarzforst aus nach Sturmsiel hinein. Es bleibt dabei allgemein trocken, aber in der Ferne kündigt sich ein Gewitter an, das wohl frühstens in später Nacht oder im Morgengrauen über Sturmsiel hereinbrechen wird.

Wir haben jetzt seit Beginn jeden Montag Rollenspiel gehabt und ich bin froh, dass wir regelmäßig zusammenkommen können. Dennoch läuft das Projekt ein wenig schleppender als erwartet. Dazu kommen sicherlich auch meine Verpflichtungen im realen Leben, die mich daran hindern dem Projekt mehr Lebensblut einzuhauchen.

Allerdings freut es mich bekanntgeben zu können, dass wir mittlerweile einen festen Kern besitzen, der sich mit Ideen und allgemeinen Zukunftsentwicklungen befasst. Dahingehend haben wir bereits mehrere Plotideen, die man nur noch umsetzen müsste.

Wenn ihr einen Platz in einem regelmäßig stattfindenden Projekt sucht, das sich thematisch ein wenig vom Allgemeingeschehen abgrenzt, dann seid ihr bei uns genau richtig.

Habe die Ehre
euer Gendric

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IC-Informationen für den 28.09.20

Wetter

Herbststürme suchen Sturmsiel heim. Der Wind heult an jeder Ritze und durchdringt Fleisch, Knochen und Mark. Der Himmel spuckt einem dicke Regentropfen ins Gesicht und beinahe möchte man denken, dass Gilneas selbst einen loswerden will.

Es war kalt draußen geworden und der Wirt Gendric Abberworth kuschelte sich gerade vor dem prasselnden Kaminfeuer unter eine miefende Decke, da schoss ihm ein Gedanke, wie ein Blitz, durch den Kopf. Er musste seufzen und gab sich seinen Selbstzweifeln hin. War er zu hart zu den Neuankömmlingen gewesen? „Sie stammen nicht aus Gilneas“, hörte er sich sagen. Aber seine Worte waren ihm selbst fremd geworden. Er schüttelte für sich allein den Kopf und stierte seinen Blick verloren in die aufstiebenden Flammen. Das Leben in Gilneas war hart geworden und er auch. Gendric hatte so viel Zeit damit verbracht allein zu überleben, dass er einfach vergaß, wie selig Kameradschaft sein kann. In seiner Einsamkeit zählte vor allem sein Wille, seine Meinung und seine Taten, aber angesichts der Fremden, die nun hin und wieder seine Taverne besuchten, konnte er nicht so weitermachen. Das verstand er nun allmählich.

Wispel Frost hatte er wortwörtlich in den Regen geschickt. So unheimlich diese Gnomenfrau für ihn gewesen sein mag, so bedingungslos hatte sie ihre Hilfe angeboten und Gendric fragte sich in diesem Moment, ob sein Handeln nicht unüberlegt und vor allem herzlos gewesen sein mochte. Insgeheim schämte er sich für dieses Verhalten, aber die Gründe für sein striktes Handeln waren gegeben. Gendric hasste Magie inbrünstig, auch wenn sie in gewissen Aspekten durchaus nützlich sein konnte. Aber mit ihrem ständigen Gerede über Hexerei, üblen Flüchen und derlei Hokuspokus, wie er es abwertend nannte, konnte er nichts anfangen.

Nethalia Shawn war zwar zurückgekehrt, allerdings konnte Gendric sein Herz nicht um die alte, verlorengeglaubte Freundin legen. Sie hatte die Taverne verlassen, Gilneas verlassen und ihr Volk im Stich gelassen. Für ihn waren das abscheuliche Dinge, die ihn auch schon damals plagten. Nichtsdestotrotz war sie nun wieder hier und versprach Besserung, aber Optimismus konnte Gendric nur für sein Gilneas aufbringen und weniger für seine Freunde. Daher ignorierte er auch ihre Schuldgefühle, die sie in übertriebenem Ehrgeiz zur Schau stellte.

Was ihn jedoch störte, waren die Pandaren, die für ihn zwar nicht viel mehr waren als sprechende Bären, aber dennoch hilfreich zur Seite stehen wollten. Ein Geschwisterpaar, uneins wie Tag und Nacht, aber dennoch eine Einheit. Jedenfalls war das sein Eindruck. Er entwickelte die Befürchtung, dass er sich ihnen gegenüber ungastlich verhalten hatte mit seinem Gerede über fremde Eindringlinge, die sich an Gilneas laben wollen würden.

Während der Kamin weiter loderte und die Stube mit Licht und Wärme versorgte, dachte Gendric darüber nach, wie er selbst Dunkelheit und Kälte brachte. Beinahe unmerklich, versteckt tief in ihm war jedoch eine Stimme, die anderes behauptete. Er hatte doch nicht bis jetzt überlebt, um sich mit Selbstzweifeln zu Fall zu bringen. Oder etwa doch?

Heyo, Leute. Wie jeden Montag sind wir auch heute aktiv. Wir freuen uns über jeglichen Besuch, auch wenn er nicht lange bleiben möchte.
Wir suchen außerdem weitere Interessierte für unseren Plot (siehe Infos dazu oben), den wir sicherlich in den kommenden Wochen beginnen werden.

mithilfe der Edit-Funktion spricht hier
euer Gendric

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Blutiges Treibgut

Die kalte Gischt preschte unbarmherzig gegen die scharfen Klippen am Rande des kleinen Dörfchens. Das Meer war heute Nacht besonders unruhig und der aufgezogene Sturm hämmerte die Wellen wie die Faustschläge eines Mönchs gen des erodierenden Steins. In der Ferne blitzte der über den Nachthimmel huschende Lichtstrahl des Witterfrontleuchtturms ähnlich eines Suchscheinwerfers auf der Jagd nach Gyrokoptern auf und durchbrach die feuchte Dunkelheit.

Inmitten dieser düsteren Szenerie stand der Wirt, das alte Fass in beiden Armen und den Blick aufs Meer gerichtet. Hinter ihm glühte ein eisblaues Augenpaar zwischen den vernagelten Tavernenfenstern hindurch. In der Taverne konnte man das kaum verständliche Gemurre und Gemurmel eines Mannes vernehmen, der von den Ereignissen der jüngsten Vergangenheit so schwer gezeichnet war wie der Gasthausbetreiber selbst. Im Obergeschoss dieser Zuflucht windete sich eine Frau in unruhigem Schlaf und auf der anderen Seite des dunklen Waldes waren zwei Geschwister gerade dabei heftig über die Verteilung von Saatgut zu diskutieren. Aber das waren nicht die einzigen Seelen die sich in das vergessene Königriech verirrt hatten.

So langsam erwachte die Halbinsel wieder zu neuem Leben. So langsam begann ein neues Kapitel für den von den Meisten seines ursprünglichen Volkes zurückgelassenen Landstrich. Kein zu Hoffnungsvolles oder gar Rosiges aber dafür ein Solches welches die Beharrlichkeit und den Atem seiner Akteure auf die Probe stellen würde…

Als das Fass die Klippen hinunter stürzte, ergoss sich der blutige Inhalt in die tobenden Wellen. Es folgte kein Donnerschlag, kein magischer Blitz, nicht ein mal ein Echo, das die Leylinien entlang fuhr. Was alle erwartet hatten, traf nicht ein. Im Gemisch aus Meeres- und Aderwasser trieben lediglich die hölzernen Überreste des am Fels zerborstenen Behältnisses.

Der Rest der Nacht verlief wie es zu erwarten war. Angespannt und dennoch frei von grausigen Begebenheiten. Ein paar Stunden später machte sich die frostige Besitzerin der kälte strahlenden Augen auf den Weg zu ihrer bescheidenen Unterkunft.

Der verregneten Straße folgend, glitt ihr Blick wieder und wieder die Klippen entlang ins Meer. Suchend, flehend, in der Hoffnung dass dieses Ritual doch noch funktioniert habe. Und das hatte es. Etwas antwortete. Als sich ein gehörnter Schädel, erfüllt von grünem Leuchten, aus dem Meer erhob, tauschten dieser und die kleine Totengräberin ein bestätigendes Nicken aus.

„Das zweite Siegel wurde gebrochen…“

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IC-Informationen für den 05.10

Graue Wolken ziehen über Sturmsiel hinweg, allerdings tragen sie keinen Regen. Dafür bläst die ein oder andere Windböe unheilvoll über das Land hinweg.

Ein beschriebenes Blatt Papier mit folgendem Inhalt geistert, durch den Wind beschwingt, durch das einsame Sturmsiel. Wer mag es nur verfasst haben?

Der Mond über Gilneas
Scheint über Sturmsiel und mich.
Sodass wir flanieren, und den Strand nicht verlieren
Neben tosender See.

Der Mond über Gilneas
Scheint als wir schwärmen
Von einem Traum oder zwei, vollkommen frei
Während die Flut einkehrt.

Horch dem Lied des lächelnden Meers
Horch dem Klang’ schmatzender Gischt
Hör den Applaus der donnernden Wellen
Nach jedem Lied an den Mond.

Ich sagte Mond über Gilneas
Du weißt worauf wir warten
Ein bisschen Freiheit, ein kleiner Friede
An Sturmsiels Strand

Ja, ich sagte Mond über Gilneas
Du weißt worauf wir warten
Ein bisschen Freiheit, ein kleiner Friede
An Sturmsiels Strand

(Original: Moon over Miami)(umgedichtet)

Schon wieder Montag. Schon wieder Rollenspiel!
Die Zuflucht vom Pfeifenden Kessel lädt mal wieder ein. Wie in den von Wispel und mir beschriebenen Geschichten gibt es momentan das ein oder andere Problemchen in Sturmsiel und heute Abend möchte ich das gerne weiter vertiefen.

Ich bin kein Freund von Eigenlob, aber ich bin der Meinung, dass wir ein spannendes Setting abseits von Plots und sonstigen Events bieten. Ich würde mich freuen, wenn jemand vorbeischaut. :+1:

Ich freue mich aufs Rollenspiel!
Gendric

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IC-Informationen für den 12.10

Eine unheilige Ruhe hängt über Sturmsiel. Selbst der Wind scheint still zu sein, obwohl natürlich Wolken abendlich den Himmel verhüllen. Das Dorf selbst ist wie ausgestorben und aus dem Kamin der Taverne drängen nur spärlich bestellte Rauchschwaden.

Heho, liebe Leute.
Mir ist gerade aufgefallen, dass ich den wöchentlichen Post zum montäglichen Rollenspiel vollkommen vergessen hatte. Dies sei damit nachgeholt. :smiley:

Heute um 20 Uhr öffnen die Pforten. (wenn man klopft und vertrauenswürdig genug ist jedenfalls)
Ein nervöser Wirt wartet dann gespannt auf verirrte Seelen, die sich an dem Wenigen das er noch bieten kann, zum nächsten Tag zehren können.

Bis dann
Gendric

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