[A-RP] ūüć∑ Gut L√∂wenbr√ľck

Inhalt:                       Konzept| Spielbereiche | Bewerbung | Projekte
Fraktion:                  Allianz
Schwerpunkte:       Milit√§r, Alltag, Handel, aktuelle Ereignisse (Plots, Events, Turniere)
V√∂lker:                       Menschen, Zwerge, Gnome, Hochelfen, Worgen
Klassen:                     Alles au√üer ausgespielte Todesritter/D√§monenj√§ger
Spielort:                     IC: Wald von Elwynn | OOC: Herdweiler, Westliche Pestl√§nder
Ansprechpartner:   Riordan, Seoni, Beoric


Discord:                      Auf Anfrage
Aldor-Wiki:                Die L√∂wenbr√ľcks

Das Gut L√∂wenbr√ľck ist ein seit Juni 2020 existierendes Gildenprojekt, das die Adelsfamilie L√∂wenbr√ľck und deren Rittergut im Wald von Elwynn bespielt.

Begonnen als blo√ües Hintergrundkonzept f√ľr die Charaktere Riordan, Beoric und Tavinna entwickelte sich das Projekt im Rollenspiel zu einer aktiven, serverweit verkn√ľpften Gilde und wuchs √ľber die blo√üe Saga der L√∂wenbr√ľcks hinaus. Nun sind wir ein eingespieltes Team an begeisterten Rollenspielern, die eine gr√∂√üere gemeinsame Geschichte erz√§hlen wollen.


Beim Gut L√∂wenbr√ľck handelt es sich um ein Rollenspielkonzept, das ein ritterliches Weingut im Wald von Elwynn bespielt. Das Land wird von der Familie L√∂wenbr√ľck verwaltet und umfasst das Rittergut, sowie die umliegenden Felder und H√∂fe, die sich der Gutsleitung unterordnen.

Die L√∂wenbr√ľcks sind ein junges, niederes Adelshaus mit verh√§ltnism√§√üig kleinen L√§ndereien. Erst seit drei Generationen geh√∂ren sie dem Adelsstand an und erwarben Titel und Landesverwaltung als Lohn f√ľr eine Heldentat des Familiengr√ľnders w√§hrend des Gurubashikriegs.

Fokus des gemeinsamen Spiels ist das Weingut im nord√∂stlichen Wald von Elwynn und die Geschichten der dort ans√§ssigen Charaktere. Neben den typischen Herausforderungen, die der Alltag in einer Fantasywelt mit sich bringt, widmen wir uns auch dem Lichtrollenspiel, dem Spiel zwischen Ritter und Knappen, sowie dem Handelsspiel. Turniere, Gro√üplots und Events sind ebenso Teil unseres Rollenspiels, da sich die Familie L√∂wenbr√ľck als Teil der Ritterschaft von Sturmwind verpflichtet sieht, dem Waffenruf der Allianz zu folgen und auf Tourneys f√ľr die Ehre der Krone und des Hauses zu streiten.

Uns ist es kein Anliegen, das Rad neu zu erfinden und es ist uns durchaus bewusst, dass es Adelsgilden auf dem Server in H√ľlle und F√ľlle gibt. Vielmehr wollen wir uns nahtlos im Spielteppich des Servers einbringen, Kontakte kn√ľpfen, und Spielangebote schaffen, die das K√∂nigreich Sturmwind beleben sollen. Ein besonderer Schwerpunkt ist f√ľr uns nicht nur die Geschicke der Adelsfamilie zu lenken, sondern gerade auch die Geschichten des gesamten Haushalts zu erz√§hlen: Vom Wachtmeister bis zur einfachen Magd. Aus diesem Grund bauen wir auf eine flache Hierarchie und ein breit gef√§chertes Spielangebot, das die unterschiedlichsten Konzepte und Powerlevel abdecken soll.


Adel:                    Politisches Rollenspiel, Landverwaltung, Diplomatie
Ritter:                  Turniere, Knappenausbildung
Kampf:                Teilnahme an Gro√üplots, Training, kleinere Kampfplots
Handel:               Bespielen eines Ladens, Handwerks-RP
Licht:                   Messen, Priesterausbildung, Paladin-RP
Alltag:                 Sozial-RP, Feste & Feiern, Gutsleben


Da wir in der Vergangenheit ein gro√ües Wachstum erfahren haben und unsere Spielergruppe eine Gr√∂√üe erreicht hat, die f√ľr uns alle soetwas wie ein "sweet spot" ist, haben wir uns gemeinsam entschieden, dass wir Gildenmitglieder nur noch durch IC-Kontakt bei uns aufnehmen und von Fall zu Fall entscheiden. Das hei√üt, dass sich ein Charakter nicht als f√ľr das Konzept erstellter "Auftragscharakter" pr√§sentieren sollte, sondern als eigenst√§ndiges Individuum mit Motiven, Zielen und W√ľnschen, die gerne √ľber das Gildenspiel hinausgehen d√ľrfen.

Keineswegs verlangen wir eine große Reihe an bereits bestehenden Kontakten. Es soll aber ein umfangreiches IC-Beschnuppern erfolgen, wo man einerseits das Gildenleben IC und andererseits auch die Spieler OOC etwas besser kennen lernt, um zu schauen, ob die Chemie stimmt.

F√ľr das Zusammenspiel an sich ist keine Gildenmitgliedschaft notwendig. Als kleiner Spot au√üerhalb von Sturmwind wissen wir, dass es Eigeninitiative und Kooperation √ľber Gildengrenzen hinweg bedarf, um das Rollenspiel zu erhalten. Aus diesem Grund freuen wir uns √ľber Kontakte und gilden√ľbergreifende Plots, von denen wir in der Vergangenheit schon einige abschlie√üen konnten. Spiel im Umkreis des Konzeptes als Gast, Besucher oder Freund - vielleicht sogar als Gegner! - ist jederzeit m√∂glich. Hierzu gen√ľgt eine kurze Kontaktaufnahme mit einem der Ansprechpartner.


Im Verlauf der Zeit haben sich einige Projekte herausgebildet, die den Gildenalltag bereichern und unter der Schirmherrschaft einzelner Mitglieder stehen.

Gutsladen "Die Goldene Rebe"

Die Goldene Rebe ist ein im Sturmwinder Handelsdistrikt ansässiger Laden, der gleichzeitig als Geschäftszentrale in der Allianzhauptstadt dient. Nicht nur können hier Wein und landwirtschaftliche Erzeugnisse aus dem Gutsbetrieb erworben werden, es ist auch die beste Möglichkeit, uns im Rollenspiel-Hub Sturmwind zu erreichen und geschäftliche Angelegenheiten zu besprechen.

Forenlink: Die Goldene Rebe
Ansprechpartner: Beoric, Bernwehr, Riordan

Das Haus Wogengold

Das Haus Wogengold ist ein tirassisches Haus des niederen Adels, das sich auf die Produktion von Salz und dessen Vertrieb spezialisiert hat. Durch die Hochzeit zwischen Seoni und Riordan mit dem Haus L√∂wenbr√ľck verbunden, arbeiten die Familien im Bereich des Handels und der Logistik zusammen.

Aldor-Wiki: Haus Wogengold
Ansprechpartner: Seoni

Doktor Camilla Goldwacht

Durch die Ereignisse rund um die Gei√üel unter das Kommando von K√ľrassier Riordan in den Elwynn versetzt und √ľberdies als Leibarzt eingestellt, k√ľmmert sich Doktor Goldwacht um das k√∂rperliche und seelische Wohl der Gutsbewohner. Sie leiht ihr offenes Ohr und ihren Medizinkoffer jedoch auch √ľber die Gutsgrenzen hinaus, indem sie die gesch√§ftlichen und diplomatischen Angelegenheiten von Haus Goldwacht f√ľhrt, das sich auf die Herstellung von Pharmazeutika und den Anbau von Getreide versteht. Durch ihr medizisches Wissen, insbesondere im Hinblick auf Allgemeinmedizin und Geburtshilfe, steht sie auch einer gewissen Zahl au√üenstehender Patienten mit fachm√§nnischem Rat zur Seite.

Ansprechpartner: Cámilla, Camílla

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Biegt man beim Verlassen des Handelsdistrikts Richtung Magierviertel scharf links ab, so kommt man an einer Reihe H√§user vorbei, die ein eigent√ľmliches Bild abgeben: Der altert√ľmliche Baustil, der noch auf den Gurubashi-Krieg zur√ľckgehen mag, verbunden mit j√ľngeren Bauelementen, ergibt ein generationen√ľberspannendes Mosaik aus blauem Dach, frischem Balkwerk und altem, best√§ndigem Mauerfundament. Direkt an der Stadtmauer Sturmwinds, die schon des √Ėfteren von Trollen, Orcs und marodierenden Drachenaspekten in die Knie gezwungen wurde, erscheint dieser bunte Mix schon weniger verwunderlich.

Der Gutsladen schmiegt sich, etwas krumm und schief von den vielen Reparaturen der vergangenen Jahrzehnte, wie ein alter, sich ausruhender Gro√üvater an die wei√üen Steine der Stadtmauer. Die gro√üen Fenster des oberen Stocks sind die Augen; leuchtend vor Gesch√§ftst√ľchtigkeit und dekoriert mit saisonalen Blumen. Die rundliche T√ľr, dunkel und beh√§big, sieht ein wenig aus, wie ein verwundert ge√∂ffneter Mund und stet zumeist offen. Linker Hand baumelt ein Monster von Ladenschild, bedruckt mit der Flasche und - vor allem - der goldenen Rebe, die dem Laden seinen Namen verleiht.

Das alte Parkett des Bodens knarzt beim Betreten. Fr√∂hliche, gesch√§ftige Stimmen summen durch die Luft. Es duftet nach altem Holz, frischem Obst, gebackenem Brot und herzhaftem Fleisch. Dunkle Regale scheinen sich unter der Last von Flaschen und Gl√§schen zu biegen, funkelndes dunkles und helles Glas steht in Reih und Glied, zeigt dem Kunden die Prunkr√ľstung aus Rot und Wei√ü, Ros√© und Orange, bedruckt mit der goldenen Rebe. Ein uralter, von Kerben vernarbter Tresen spannt sich auf der vom Eingang aus rechten Seite. Im hinteren Bereich der Theke kuscheln sich dicke Holzf√§sser aneinander. Auf einem Tablett daneben stehen frisch gewaschene, noch etwas nach Zitrone duftende Weingl√§ser, bauchig und d√ľnn. Die Theke hinter dem Verkaufstresen ist gut best√ľckt mit Gew√ľrzen, Messerblock und einem gewaltigem Brett aus Olivenholz, meist sauber, aber auch des √Ėfteren √ľbers√§ht von Brotkr√ľmeln, √Ėlspritzern und anderen Anzeichen auf das Men√ľ des Tages.

Unter einer Glasglocke, besch√ľtzt vor Fliegen und naschs√ľchtigen Bienchen liegen sie: Die Knappen-Happen. Kleine Br√∂tchen, handtellergro√ü, belegt mit wechselnden K√∂stlichkeiten. Gaumenaufr√§umer, Zungenresetter f√ľr die wahre Attraktion des Ladens: Wein, Wein, Wein.

In K√∂rben sind √Ąpfel und Trauben platziert, blitzen im D√§mmerschein der Kerzenlampen wie mit Speck eingerieben und verstr√∂men einen so verf√ľhrerisch-fruchtigen Duft, dass bei einem Betreten des Ladens zur Abendstunde meist schon fast nichts mehr √ľbrig ist. Ein schwerer, s√ľ√ülicher Geruch geht von den Rosinen- und Sultaninens√§cken aus, die nebst Eisenschaufel auf dem rechten, der T√ľr am n√§chsten gelegenen, Teil des Tresens stehen.

F√ľr einige Sekunden wirkt es wie eine kleine, eigene Welt inmitten der gesch√§ftigen Hauptstadt des Menschenk√∂nigreichs. Eine Oase der Ruhe, wo die Zeit noch langsam flie√üt, wo alles etwas √§lter ist, gereifter. Beh√§biger, vielleicht. Dann durchbricht eine Stimme die Atmosph√§re der lauten Ruhe, des langsamen Flei√ües:
‚ÄěWillkommen bei der ‚ÄěGoldenen Rebe‚Äú. Was darf es heute sein?‚Äú

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Eine gepflegte Pranke ergriff das Schild, auf dem in gro√üen, geschwungenen Lettern ‚ÄěGeschlossen‚Äú stand. F√ľr einen Moment wurde es in H√§nden behalten, schlie√ülich abgenommen, als sich der Mann in den Laden drehte.
‚ÄěNoch f√ľnf Stunden, dann muss hier alles blitzblank sein!‚Äú, donnerte es in einer Stimme, die vermutlich selbst mit einem Fl√ľstern die Dachbalken zum Beben bringen w√ľrde. Das Schild kam umgedreht zur√ľck an seinen Platz und verk√ľndete nun beschwingt ‚ÄěF√ľr die Sommersaison ge√∂ffnet. 19te Stunde!‚Äú
Nur wenig später fand ein weiteres Schild seinen Platz neben dem ersten.
"Knappen-Happen heute:

  • Gesalzene Butter und Steinhauersalami
  • Sturmsang-Ziegenk√§se mit Mildenhall-Honig und der goldenen Rebe
  • Forellencreme aus hauseigener Zucht und Kapern
    Saisonale Weine und fl√ľssige Kostbarkeiten im Angebot."

Zufrieden mit sich selbst lehnte sich der gewaltige Mann im Stuhl hinter dem Tresen zur√ľck. Seine Arbeit war bereits getan.

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Irgendwo auf einer Terrasse hoch √ľber den D√§chern der Stadt‚Ķ

Eine elegante Frauenhand greift zum Weinglas, in dem letzte Sonnenstrahlen hellen Wein zum Schimmern bringen. Die Dame, zu der die Hand geh√∂rt, wei√ü es noch nicht, doch: Der Schluck Dessertwein, den sie gleich ihrem Gaumen g√∂nnen wird, wird √ľberhaupt nicht zur Forellencr√©me passen.
Es wird sie aber nicht k√ľmmern. Nein, die Frau wird zufrieden √ľber die h√ľbsch zurechtgemachten H√§ppchen auf dem polierten Silbertablett sehen und in sich hineinl√§cheln, tats√§chlich froh dar√ľber, dass ihr Gast leider keine Zeit f√ľr den Imbiss aufbringen konnte. ‚ÄěDie Arbeit‚Äú, sie ‚Äěm√ľsse schon verstehen‚Äú, est√§teihmjawirklichleid, etc.pp.
Die Dame versteht. Nat√ľrlich versteht sie, nat√ľrlich vergibt sie. So ist sie erzogen, so ist sie ausgebildet, so ist es ihre Aufgabe. Und hin und wieder, ja manchmal, da hat die Duldsamkeit, jene vielgepriesene Damentugend, doch auch ihre Vorteile.
Zum Beispiel jetzt, wo sie der Lady Anne ein volles Tablett Knappenhappen und eine ganze Flasche Dessertwein nur f√ľr sich selbst verschafft hat.
Milady nimmt also mit spitzen Fingern eines der H√§ppchen, schiebt es zwischen die akkurat geschminkten Lippen und l√§sst erneut jenen Laut h√∂ren, der nicht in die √Ėffentlichkeit geh√∂rt. Wie schon gesagt: Noch wei√ü sie nicht, dass Forelle und Dessertwein einander am Gaumen verpr√ľgeln werden.

‚ÄěKnappenhappen.‚Äú murmelt die Frau leise und dann kichert sie wie ihr drei Jahrzehnte j√ľngeres Selbst.
‚ÄěWie h√ľbsch.‚Äú

[OOC] Ein ganz wunderbares Pl√§tzchen ist diese ‚ÄěGoldene Rebe‚Äú, herzlichen Dank. :slight_smile:

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‚ÄěIhr seid ausgew√§hlt worden um die W√§gen und Waren des Hauses auf dem Zug ins Hochland zu sichern.‚Äú Die dunklen, harten Augen der Frau wandern √ľber die Reihe der M√§nner die vor ihr Aufstellung genommen haben. Wie fast immer tr√§gt sie ihre schwere R√ľstung ohne die die wenigsten ihrer M√§nner sie je gesehen hatten.
Niemand antwortet. Sie nickt sacht, mehr zu sich selbst als sonst etwas. ‚ÄěIch erwarte vorbildliches Verhalten von jedem von euch. Ihr seid der starke rechte Arm unseres Hauses. Ihr seid sein Schild und ihr seid sein Schwert.‚Äú
Die Antwort erklingt wie aus einem Mund. ‚ÄěJa, Frau Wachtmeister‚Äú
Ein kleines L√§cheln schiebt sich auf die sonst steinernen Z√ľge. Sie hatte richtig gew√§hlt.
‚ÄěWegtreten‚Äú Wie ein Mann wird die rechte Faust vor die Brust geschlagen bevor die M√§nner sich der Reihe nach entfernen.
Das Licht wusste, es war nicht leicht gewesen dem Pöbel Disziplin nahe zu bringen.
Das Licht wusste auch, dass dieser Umstand das Erreichen des Zieles nur um so bedeutsamer gemacht hatte.

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Wer sich diese Woche zum Gutsladen verirrt, findet diesen leer und dunkel vor. Ein Schild wurde aufgestellt, auf dem geschrieben steht:

"Da sich unsere Belegschaft auf der Wollmesse im Arathihochland befindet, bleibt ‚ÄěDie Goldene Rebe‚Äú am 25.06. geschlossen!


OOC: Wer trotzdem Wein will und zufällig im Norden herumgurkt, soll sich nicht scheuen, uns morgen während des Trinkwettbewerbs anzusprechen. Wir haben ein paar Extrakisten eingepackt :wink:

Und falls ihr uns zeigen wolllt, wie gut ihr bechern könnt, macht doch einfach mit!

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Obwohl sie sich nicht viel aus solchen Wettbewerben machte, fand die Waldl√§uferin am Ende doch noch Vergn√ľgen darin, ihre F√§higkeiten in einem Wettkampf mit andern Sch√ľtzen zu messen. Dass sie den Bogensch√ľtzen-Wettbewerb der 8. Wollmesse von Hohenwacht am Ende, trotz eines schmerzenden Handgelenkes auch noch gewinnen w√ľrde, war zwar abzusehen, aber dennoch √ľberraschend. Schliesslich war sie, was die Erfahrung mit dem Bogen betrifft, allen anderen um Jahrzehnte voraus. B√∂se Zungen k√∂nnten das als unfairen Vorteil bezeichnen, dennoch wurde ihre Anmeldung angenommen.

Der darauffolgende Abend sollte ein kurzweiliger werden. Die Anstrengungen forderten ihren Tribut und liessen die Hochelfe fr√ľher als erwartet ins Bett fallen. Zu gerne h√§tte sie sich die Auff√ľhrung mit ihren Lieben angesehen, doch ihr Handgelenk pochte im Rhythmus ihres Herzschlages als h√§tte es ein Eigenleben entwickelt. Obwohl Ihr Stolz es ihr nicht eingestehen wollte, so musste sie sich ihre Hand von Bruder Bernwehr ansehen lassen. Bestimmt war es nichts Schlimmes aber sicher war sicher.

Sie freute sich auf Ihr Zuhause. Im Gut kannte sie jeden Stein, jeden Busch und noch viel wichtiger, jede Wache. Die neuen Wachpläne schrieben sich nicht von alleine und in Gedanken wusste sie schon genau in welche Schicht sie ihre Männer stecken sollte und mit welchen sie noch ein ernstes Wort sprechen musste. Disziplin und voller Einsatz, das forderte sie von allen ihrer Männer, so auch von ihr.
Schliesslich musste man ein Vorbild sein, wie damals in Quel’Thalas.

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Hallo ihr Trunkebolde! :wine_glass:

Nach einer ereignisreichen und erfolgreichen Woche bei der hochl√§ndischen Wollmesse kehrt das Gut L√∂wenbr√ľck am Dienstag offiziell wieder in seine Heimat zur√ľck, wo es sich erst einmal eineinhalb Wochen lang auszuruhen und zu verschnaufen gilt, bis wir uns auf den Weg nach Cordberg machen, um dort an der Siegesfeier teilzunehmen. Insofern gibt es ein paar Neuerungen.

Wir haben endlich einen festen Ort, den wir bespielen!

Lange hat es gedauert, bis wir einen Ort gefunden haben und viele Gespr√§che wurden gef√ľhrt. Nun haben wir uns aber an einem kleinen √Ėrtchen eingenistet und wollen diesen gerne mit euch teilen: Ab sofort findet man uns OOC in den Westlichen Pestl√§ndern beim Felsteinfeld und bei der Dalson‚Äôs Farm. IC sind wir im nord√∂stlichem Wald von Elwynn angesiedelt. (Weitere IC Informationen sind auf unserer Wikiseite zu finden!)
Orientierungshilfe: https://i.imgur.com/Ivo4ypN.png

Wir freuen uns sehr √ľber Besuch und auch spontanes RP. Sollten wir einmal nicht aufzufinden sein, aber gemeinsames Spiel gesucht werden, kann man uns gerne auch per IG Brief kontaktieren und einen Termin vereinbaren.

Der Gutsladen

Der Gutsladen am 09. Juli bleibt ebenfalls geschlossen. Das hei√üt aber nicht, dass ihr unsere G√ľter nicht erwerben k√∂nnt, denn wir sind das Wochenende √ľber auf der Siegesfeier v. Cordberg mit unseren Waren vertreten!
Derzeit √ľberlegen wir noch bzgl. eines g√ľnstigeren Termins als den Donnerstag herum, dar√ľber halten wir euch aber noch auf den Laufenden.

Die Organisation

Wir haben nun endlich eine konkrete Gildenorganisation und konnten unsere R√§nge festigen. Die Gilde hat nun, nach einigen Testl√§ufen, Hand und Fu√ü bekommen und freut sich √ľber Zuwachs.

Gesuche

Weiterhin freuen wir uns aber √ľber jegliche Form von gesch√§ftlicher und politischer Zusammenarbeit mit Handelsh√§usern, Tavernen, Gasth√∂fen und dergleichen. Auch richten wir gerne Weinverkostungen, Trinkwettbewerbe und Gelage f√ľr etwaige Feste aus.

Ein Dank an alle, die auf der Wollmesse auf unser Konzept eingegangen sind, sich am Trinkwettbewerb beteiligt haben und uns geholfen haben, dass unser kleines Herzensprojekt seinen Weg ins RP gefunden hat. wirft mit Trauben

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Ausnahmsweise war es ganz genau so gekommen, wie es ihr versprochen wurde. Sie stand in einem gem√ľtlichen Zimmer, an einem Fenster, dessen helle Vorh√§nge der Nachtwind gef√§llig nach innen bauschte. Hinter ihr war Nina, die flei√üige Gutsmagd, gerade dabei, der Schreibtischlampe eine Extraportion √Ėl zu g√∂nnen, Miladys Wunsch nach Licht zu n√§chtlicher Stunde nachkommend. Drau√üen vor dem Fenster erstreckte sich eine fremde, mittern√§chtliche Welt. Mondsilbern leuchtende Weinberge, √ľppig bewachsen mit Rebst√∂cken, die wie brave Soldaten aneinandergereiht nur darauf warteten, zum rechten Zeitpunkt und Befehl ihres Herren ausgehoben und zur kulinarischen Schlagkraft geformt zu werden.

Lady Anne biss sich bei dem Gedankengang schmunzelnd auf die Unterlippe und schrieb ihn mit unsichtbarer Feder in jenes geistige Notizb√ľchlein, in dem sie seit Jahren immer wieder Beobachtungen und Formulierungen festhielt, ohne je etwas damit anzufangen. Es war nicht die einzige Ressource im Leben der Edlen, mit der diese nie wirklich etwas angefangen hatte und als dieser Gedanke als n√§chstes in ihren Kopf sprang, verzog Milady misslich den trotz der so sp√§ten Stunde immer noch akkurat im dunklen Beerenton geschminkten Mund.

Die Magd hatte sich verabschiedet. Lady Anne war nun alleine. Alleine mit dem Ausblick auf die Weinberge, einem Schreibtisch und einem Buch mit leeren Seiten. F√ľr einen Moment versp√ľrte sie den Anflug von Furcht, jene unbegreifliche Angst, die einen immer von hinten anspringt, wenn man gerade im Begriff ist, etwas zu tun, dass das eigene Leben unwiderbringlich ver√§ndern w√ľrde. Sie k√∂nnte das leere Buch auch einfach nicht aufschlagen, nicht zum F√ľller greifen und einfach weiter in gem√§chlicher, aber t√∂dlicher Eint√∂nigkeit vor sich hin leben.
Es war genau dieser Moment, in dem sich die Erinnerung an den vergangenen Abend meldete wie ein insistierender Finger, der sich in Miladys Seite stippte um sie zu gemahnen, doch bitte gerade zu stehen. Die Erinnerung an Stimmen. Gutm√ľtiger Bass in w√ľrdigem Alter. Der launige Tenor verschmitzter Ehrhaftigkeit. Heller Klang jungen Vertrauens.
‚ÄěAm Weinstock der Freundschaft reifen beharrlich die stolzesten Trauben. M√∂ge der daraus gekelterte Wein viele Jahre reifen, erf√ľllt vom Wohlgeschmack gemeinsamer Erinnerung.‚Äú

Milady straffte sich und hob das aristokratische Kinn. Mit einem f√ľr diese Stunde eher unangebrachten Elan setzte sie sich an den kleinen Sekret√§r, schlug das leere Buch auf und griff zur Feder‚Ķ

"Hochverehrte Leserschaft!

Haben Sie sich je gefragt, was denn w√§re, wenn man all die Was-W√§re-Wenns des Lebens zu Tatsachen wandeln k√∂nnte? Wenn man zum Beispiel nicht nur davon tr√§umen w√ľrde, die Welt in B√ľchern, Geschichten und Liedern zu bereisen, sondern tats√§chlich anfinge, Schritt vor Schritt zu setzen und sich diese Welt in all ihrer Wirklichkeit vor die eigenen Augen zu holen? Ein unm√∂gliches Unterfangen, h√∂re ich bereits den Widerspruch - aber was w√§re, wenn es doch ginge? Wie denn, wohin denn, worauf muss ich denn achten, h√∂re ich allseits und sage darauf:

Packen Sie ein, steigen Sie auf, willkommen, liebe Leser, zu ‚ÄöLady Annes Reisejournal‚Äė, dem praktischen und kurzweiligen Handbuch f√ľr all jene, die noch nie auf Reisen waren - von einer, die noch nie auf Reisen war‚Ķ"

Anne Elise Morley setzte den F√ľller ab und kaute so nachdenklich an dessen Ende, wie es ihr als M√§dchen eigentlich rigoros abtrainiert wurde. Sie hatte doch tats√§chlich ein Vorwort geschrieben. Mit einem Kribbeln im Nacken und etwas mehr als nur ein wenig schockiert von sich selber schaute sie hinaus in den Weinberg und sammelte sich, ehe die Tinte wieder auf die leeren Seiten flie√üen durfte.

"Kapitel Eins - Gut L√∂wenbr√ľck im Elwynn

Unsere Reise, werte Leserschaft, beginnt mit Forellencréme…"

[OOC] Eine Textwand f√ľr ganz reizende Leute, die mit ihrem herzlichen Rollenspiel eine sch√∂ne Entwicklung angesto√üen haben. Prost!

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Sommerliche Sonnenstrahlen schienen durch das Buntglasfenster im Foyer des Gutshauses. Das Bordeaux des Teppichbodens war √ľbers√§t von gr√ľnen und lilafarbenen Tupfern. Riordan stand auf dem Treppenabsatz wie ein Paladin am Tag seiner Weihe, Heiligenschein und alles.

Es war ein eigenartiges Gef√ľhl, f√ľr eine Reise keine Zeit einplanen zu m√ľssen. Vorbereitungen, ja. Waren verpacken, Waren z√§hlen, die Wache mit ihrem √ľblichen ‚ÄěDer Herr ist nicht Zuhause‚Äú-Befehlen ausstatten (mit denen sie eigentlich immer ausgestattet waren, denn Sir Barath war letztens eigentlich nie Zuhause, aber ‚Ķ Details ‚Ķ), auch das erforderte M√ľhe. Aber die Reise an sich? Magie.
Nicht: Durch Lordaeron, durch unwirtliches Gel√§nde. Die Chance, einen Ort zu sehen, an dem er nicht nur zweimal gek√§mpft hatte, sondern den er auch in seinen Jugendjahren mit stolzgeschwellter Brust Heimat genannt hatte. War er gl√ľcklich, dass er sich mit derlei Emotionen nicht herumschlagen musste, oder war das dumpfe Ziehen in seiner Brust Traurigkeit dar√ľber, dass er seine alte Heimat wieder einmal verpasste? Oder vielleicht sogar Eifersucht, dass Cordberg, ausgerechnet Cordberg, wieder zum Leben erweckt war. Cordberg. Nicht Stratholme.

Riordan schritt die Treppe herunter und fasste sich ein Herz. Zwei der Hausm√§dchen, zu denen er gerade noch gesprochen hatte, stie√üen die T√ľr f√ľr ihn auf. Er l√§chelte. Stickige Sommerluft und die Ger√§usche von Arbeitern fluteten in das Gutshaus, als er hinaustrat und sich blinzelnd dem Tag stellte. Auf dem Vorplatz waren Karren dabei, beladen zu werden. Bottiche wurden von einer Seite zur anderen gerollt, und Beoric tanzte auf den Wellen der sozialen Interaktion wie ein korpulenter Wasserschreiter √ľber einen See. Unbehelligt, lauthals lachend, der Schnurrbart bebend. Ein Naturtalent.

Als Riordan sich dem Get√ľmmel n√§herte, hoben sich ihm K√∂pfe entgegen und gr√ľ√üten ihn. R√ľcken strafften sich, man sprach laut, deutlich und h√∂flich. Der Ritter schaute sich um. Er folgte mit dem Blick klirrenden Kisten, S√§cken und allerlei anderen Materialien f√ľr den Laden. W√§hrend er durch die gesch√§ftige Meute pfl√ľgte, n√§herte er sich Beoric, der einen Arm ausstreckte und seine Pranke auf Riordans Schulter niederfahren lie√ü.

‚ÄěEs scheint, die Vorbereitungen f√ľr heute Abend laufen gut‚Äú, kommentierte Riordan, w√§hrend er schmunzelnd betrachtete, wie Jessika, die Tochter seines Gutsverwalters, sich auf eine Kiste sinken lie√ü und Varren, ihr Mann, quer √ľber den Platz wuselte, um ihr einen Becher Wasser aufzudr√§ngen.

‚ÄěHabt Ihr etwas Anderes erwartet, junger Sir?‚Äú, brummte Beoric, der dem Blick des Ritters gefolgt war, zun√§chst mit einer Falte auf der Stirn, dann mit einem undeutbaren L√§cheln. Er schien einen Moment von innen heraus zu strahlen.

Riordan lie√ü einen verneinenden Sozialgrunzer ert√∂nen und verschr√§nkte die H√§nde hinter dem R√ľcken.

‚ÄěLordaeron, huh?‚Äú
‚ÄěLordaeron.‚Äú

Mehr musste nicht gesagt werden.


OOC: Wie schon zuvor angek√ľndigt, √∂ffnet der Gutsladen heute nicht, daf√ľr sind wir aber auf der Siegesfeier von Cordberg! Wir handeln gerne mit allem, was der Wald von Elwynn und unser Gut zu bieten haben. Perfekte Gelegenheit, um sich f√ľr die hei√üe Jahreszeit mit Wei√üwein, S√ľ√üwein, einem leckeren Cidre oder sogar Eiswein einzudecken! :wink:

Wir freuen uns auf euch! pappt den Thread oben an
:wine_glass:

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Einige Tage waren nun schon seit der R√ľckreise vergangen, und noch immer hatte sie nicht auf den Brief geantwortet, den Lady Lorath ihr hatte zukommen lassen. Gut, sie k√∂nnte es auf die Nachwirkungen der R√ľckreise schieben, aber das war es nicht. Nein. Viel mehr war es die Tatsache, dass Tavinna noch immer nicht begreifen konnte, was alles geschehen war. Ihr Blick wanderte zu dem S√ľ√üigkeitenkorb, den sie von der Zuckerfee bekommen hatte. Eine Bonbont√ľte lag daneben, ebenso wie eine Schachtel mit Pralinen. Der Blick wanderte weiter zu einem kleinen K√§stchen, dessen Inhalt sie sich f√ľr besondere Gelegenheiten aufheben w√ľrde. So viele Erinnerungen, so viel Neues‚Ķ
Sie hatte wieder viele neue Personen getroffen und kennen gelernt, von denen einige mit der Zeit vielleicht gute Freunde werden w√ľrden. Lady Lorath war eine von ihnen. Sie hatte die Gespr√§che mit ihr durchaus genossen, die Frau ging respektvoll mit ihr um, ohne ihren eigenen Stand zu vergessen. Beinahe kam es dem Knappen vor, als w√§re dies die Mutter, die sie vor so langer Zeit verloren hatte‚Ķ Aber nur Beinahe. Und es gab noch so viele andere Dinge!
Der Stand des Gutes war ein voller Erfolg. Die Anwesenden waren begeistert von den Produkten des Gutes, insbesondere der Rotwein schien es den Leuten angetan zu haben. Es war so viel losgewesen, dass der Knappe Sir Riordan L√∂wenbr√ľcks einen gro√üteil des Buhurts verpasst hatte. Eine Tatsache, die sie noch immer bedauerte. Aber es lie√ü sich nicht √§ndern, und sie war sich vorher bereits bewusst gewesen, dass die M√∂glichkeit bestand, dass sie w√§hrend des Buhurts w√ľrde aushelfen m√ľssen.
Au√üerdem war da noch ihr eigener Wettbewerb. Der Blick von Tavinna glitt wieder zu dem Korb voller S√ľ√üigkeiten. Ihr Siegerpreis. Noch immer schien es ihr unwirklich. Von acht Teilnehmern hatte sie sich durchgesetzt und den Holzhackwettbewerb gewonnen, den Titel mit nach Gut L√∂wenbr√ľck genommen. Zerhacker von Cordberg. Nun, gew√∂hnungsbed√ľrftig. Und Fremd. Als w√§re es ein Traum. Aber das war es nicht.
Und dann… Dann war da noch Lancelyn.
Rasch schob sie den Gedanken an den jungen Adeligen bei Seite, ehe sie sich wieder auf den Brief konzentrierte. Nur, um von einem Zettel abgelenkt zu werden. ‚Äě√Ėffnungszeiten Gutsladen‚Äú stand dort. Und der n√§chste Termin. Bald war es wieder soweit.


OOC: Bald ist es wieder so weit!
Der Gutsladen hat wieder geöffnet!

Donnerstag, 23.07.2020, ab 19:00 Uhr k√∂nnt ihr in unserem Gutsladen in Sturmwind Weine, S√§fte und Knappenhappen erstehen, sowie Fisch (Forelle) und ein paar daraus erzeugte G√ľter.

Knappenhappen diese Woche sind:
Bruschetta - der Klassiker, fruchtige Tomate, mildes Basilikum, sanft abgerundet mit √Ėl, auf einer knusprig ger√∂steten Scheibe Ciabatta.
Grillpaprika-Schafsk√§se - fein gew√ľrfelt, gut gemisch und dann rauf auf das Ciabatta - Frisch aus dem Ofen!
Beerentraum - Wenn Himbeeren, Erdbeeren und Stachelbeeren sich treffen und zummen mit Marzipanw√ľrfeln auf einem Bett aus Ciabatta ausruhen.

Wir freuen uns auf Euch!
~ Tavinna Veritera, Knappe von Sir Riordan II. L√∂wenbr√ľck

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Drau√üen: Musik. Der tiefe Bass ihres Vaters, brummend wie ein ganzer Schwarm gem√ľtlicher Hummeln. Tavinnas glockenhelle M√§dchenstimme, eifrig, freundlich. Und ein Haufen fremder Stimmen, die sie nicht einordnen konnte. Jessika sch√ľrzte die Lippen und starrte das Fass an, das da vor ihr in der Abf√ľllkammer stand. Sie warf einen pr√ľfenden Blick auf die umgedrehten Flaschen, die im Wasserdampf steril wurden, dann auf die Flasche in ihrer Hand, die sich mit goldener Fl√ľssigkeit f√ľllte.
Warum hatte sie Abf√ľll-und K√ľchendienst?! Das war nicht gerecht! Hier in der Umgebung der K√ľhlkammer war es angenehm temperiert, sicher. Und sie sa√ü direkt an der Quelle zu den Knappenhappen, das war auch ganz nett. Aber ‚Ķ die G√§ste, der Weinverkauf, die Verkostung ‚Ķ
Jessika seufzte und holte einen Korken, den sie mit dem davor vorgesehehen Holzh√§mmerchen in die Flasche haute. Vielleicht etwas energischer als n√∂tig. Die Flasche kam zum Rest, der auf dem Tisch stand und darauf wartete, in m√ľhsamer Handarbeit beleimt und etikettiert zu werden.
Irgendjemand lachte vorne im Laden. Jessika schnaubte und griff nach der n√§chsten Flasche. Wenn das so weiterging, w√ľrde sie ihnen einfach nach Schlie√üung die ganzen Knappenhappen wegessen, HA!


Im Namen der ganzen Gilde: JA SEID’S IHR NARRISCH?!

Vielen Dank an alle, die uns gestern im Gutsladen besucht haben. Es war teilweise soviel los, dass wir nur noch rotiert sind und der Wein nur so durch die Gegend flog. Wir hatten alle kräftig viel Spaß und hoffen auf viele weitere solcher Abende! :heart:

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SIMMER!

√Ąhem. Ja, nun. Was habt ihr auch einen so sympathischen Laden. Ihr grauenhaft netten Leute, ihr. Bah.
#sorrynotsorry

Vielen Dank, schnell wieder, ja? <3

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Jasmina ging in die oberen R√§ume des Gutshauses. Von dem wunderbaren Abendessen doch einigerma√üen schl√§frig blickte sie auf einen langen und durchweg angenehmen Abend zur√ľck. Der Empfang durch die Gutsbewohner war freundlich und die Gastfreundschaft sorgte daf√ľr, das sich alle recht schnell wohl zu f√ľhlen schienen.

Nachdem sie sich f√ľr die Nacht fertig gemacht hatte, √∂ffnete sie das Fenster und genoss einen Moment die Sommernachtsluft. Im Mondlicht konnte man die nahen Weinberge noch erahnen und √ľber allem lag eine friedliche Ruhe, als z√∂ge die Zeit hier langsamer vorbei.

Recht zufrieden wandte sie sich um und gesellte sich zu ihrem Verlobten ins Bett. Auch er schien den Abend in guter Gesellschaft bei einem Austausch mit dem Hausherren zum Abschluss gebracht zu haben. Am n√§chsten Morgen w√ľrde man sich zusammen finden und die Formalit√§ten f√ľr den Abschluss des Gesch√§fts abwickeln. Zun√§chst nur eine kleine Lieferung an Weinen aber wenn es Anklang fand‚Ķwer wei√ü. Noch einmal zogen ihren Gedanken den Verlauf des Abends nach. Es war sch√∂n, erneut die Gesellschaft der Erzmagierin Liyaniel genossen zu haben und ihres Gef√§hrten Sir Alrik und auch da hatte sich ein kleines Gesch√§ft ergeben, das man vielleicht gemeinsam w√ľrde angehen k√∂nnen.

So hing sie ihren Gedanken nach und lauschte den Ger√§uschen der Nacht, ob das gleichm√§√üige Schnorcheln von der Erzmagierin nebenan kam oder doch von einer besonders tief zirpenden Grille w√ľrde wohl f√ľr immer ein Mysterium bleiben, bald darauf aber schlief sie ein und verbrachte eine recht erholsame Nacht. Am n√§chsten Morgen wurde dann, wie geplant, der Vertrag unterschrieben und nach einer kurzen Verabschiedung brach die kleine Truppe wieder auf, beladen mit einem Wagen voller sorgsam deklarierter Kisten und ein paar sch√∂nen Erinnerungen mehr.

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rennt schnell in den Thread

Der Gutsladen √∂ffnet heute aufgrund eines kritischen Falls von RL seine T√ľren nicht!

Wir bitten die kurzfristige Nachricht zu entschuldigen und √ľberlegen, n√§chste Woche einen Alternativtermin anzubieten!

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Vorsichtig, vorsichtig. Es musste alles perfekt sein. Sonst w√ľrde Jessika ihn wieder ansehen, wie das eine Mal, wo er den Happen restlos aufgegessen hatte. Und das konnte sein altes Herz nicht verkraften. Eine zitternde Hand brachte das runde Parfait immer weiter √ľber die ebenfalls runde Hippe. Sie mussten exakt aufeinander zu liegen kommen. Da war seine Familie perfektionistisch. Musste man auch sein. Fand er.

Beoric fischte ein Taschentuch aus seiner Hosentasche und tupfte sich vorsichtig die Stirn ab. Trotz der angenehmen K√ľhle im Lagerraum schwitzte er wie ein Eber. Das Wetter war nicht eben freundlich. Nur noch ein St√ľck. Da! Es war perfekt! Es sa√ü wie‚Ķein Betrunkener auf der Hafenmauer. Der nur noch sp√§rlich wei√übehaarte Kopf ruckte herum. Links rechts. Waren Zeugen anwesend? Nein? Gut.

Auf dem Weg nach oben, um den Laden durchzul√ľften und zu putzen beruhigte sich Beoric mit dem Gedanken, dass niemand jemals diese Schande zu Gesicht bekommen w√ľrde. Alle Beweise wurden soeben vernichtet.

Ein h√ľbsch aufgemachtes Schild aus Holz wird ins Fenster des Gutsladens gehangen.

Die Knappen-Happen diese Woche:

  • Klecks Kr√§uterquark mit Gurkenw√ľrfelchen und Meersalz, serviert auf krossem Ciabatta.

  • Scharfe Wildsalami auf Paprika-P√Ęt√©, serviert auf Fladenbrot nach Mystikerin Tenaars Rezept, garniert mit einer winzigen Menge Zitronenmelisse.

  • Karamell-Parfait auf einer leicht salzigen Erdnuss-Karamell Hippe, garniert mit goldenen L√∂wenbr√ľcker Tr√§ubchen.

  • Dazu gibt es Ros√© und Cidre im Glas diese Woche zum halben Preis!

OOC: Hallo ihr lieben Freunde des Weins und des guten Lebens.

Es ist mir eine Freude darauf hinweisen zu k√∂nnen, dass der Gildenthread ein Facelift bekommen hat, da Riordan sich ein wenig in die Formatierung hinein gearbeitet hat. Dank einer Vielzahl an Terminen die letzten Wochen war die √Ėffnung des Gutsladens leider ein wenig unregelm√§√üig, aber jetzt sind wir wieder f√ľr alle trockenen Kehlen und schwatzw√ľtigen M√§uler da. Wir freuen uns!
Der Gutsladen öffnet Donnerstag, 13.08., um 19 Uhr.

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Dieses Mal nur ein wenig ooc:
Denkt an unser Erntedankfest!

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Es lag ein Sirren in der Luft. Hitzeschlieren machten es unm√∂glich Einzelheiten oder gar Personen um das Gutshaus zu erkennen. Ein leichter Wind kam auf, aus Richtung der versengten Lande, trocken, hei√ü, bewegte die stehende Luft f√ľr einen Moment. Gleich darauf kehrte die Schwere in die Landschaft zur√ľck. Der Geruch von trockener Erde und ein wenig Asche war allgegenw√§rtig, hier oben. Wenn man die Augen zusammenkniff und sich anstrengte, konnte man in der Ferne den Pass in Richtung Rotkamm erblicken. Ein wei√üer Wurm, mit blauen R√ľckenstacheln, qu√§lte sich zwischen den B√§umen hindurch. Eine Reiterpatrouille.

Ein gutm√ľtiger, manche w√ľrden gar sagen dummer, Blick richtete sich auf die prallen Trauben an den Rebst√∂cken. Der Kies knirschte unter einem Paar schwerer Stiefel. Die schwielige Hand eines Mannes, verkrustet mit getrocknetem Schlamm streckte sich nach einer der Fr√ľchte aus und zupfte sie vorsichtig von der Rebe. Leicht gr√ľnliches Gold. Glitzernd wie eine Perle im Licht der Sonne. Eine bis unter das letzte Fruchth√§utchen gef√ľllte Perle voller fl√ľssigem und leckerem Gold.

Das röhrende Brummen einer Hummel durchbrach das feine Gelächter und die Rufe, die vom Gut in die höchsten Ausläufer der Weinberge vordrangen. Das pelzige Tier klang wie ein winziger Gyrocopter mit Startschwierigkeiten.

‚ÄěWas machst‚Äėn hier oben?‚Äú, erhob der Mann die Stimme mit besorgtem Unterton. Die Traube verschwand, wurde zwischen Z√§hnen zermahlen. Die Hummel hingegen, dieser winzige B√§r in der Bienenwelt, vorsichtig vom Blatt in die Hand man√∂vriert.

‚ÄěHier gibt‚Äės nix f√ľr dich, kleiner Freund. Komm, ich bringe dich nach unten.‚Äú

Die Stimmen aus Richtung des Gutes schwollen an, wie ein Wasserfall, dem man sich langsam n√§herte. Es war voll. Die Erntehelfer trafen langsam aber sicher ein, wurden eingewiesen, bekamen Unterk√ľnfte zugewiesen. Nicht nur die Weinberge vibrierten vor Leben. Auch das Gut lebte auf, als w√ľrden die alten, vom Feuer gek√ľssten, Steine durchatmen. Die Hummel wurde mit einer Untertasse voller Zuckerwasser auf einem der Begrenzungsp√∂ller der Pferdekoppel gelassen.

‚ÄěGuot. Gehn wir‚Äės an.‚Äú

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Ein glei√üender Strahl Sonnenlicht fr√§ste sich durch die nicht ganz zugezogenen Vorh√§nge des Gutsladens. Langsam bahnte er sich seinen Weg √ľber mehrere, vollgeschriebene Seiten Pergament, verfing sich f√ľr einen Moment im verschlossenen Tintenf√§sschen. Gl√§nzende Funken tanzten durch den Raum, bis einer davon sich in den buschigen, ergrauten Brauen des rundlichen Verwalters des Ladens niederlie√ü. Es folgte Zucken, bei dem sich die Braue bewegte wie eine pl√ľschige Raupe auf einem Blatt. Das sich anschlie√üende Niesen lief Gefahr einen lokal sehr begrenzten Kataklysmus auszul√∂sen. In jedem Fall machte das Tintenfass einen vergn√ľglichen H√ľpfer und einen ganz und gar nicht vergn√ľglichen Tintenfleck auf dem Holz des Schreibtischs.

Der Mann blinzelte mehrfach, bis die Neuronen langsam alle befeuert waren und die sich anbahnende Katastrophe bemerkten. Rasch brachten die Pranken die Schriftst√ľcke in Sicherheit. Das Handtuch, ewiger Begleiter Beorics, wurde als Tintenschwamm missbraucht, um weiteren Schaden zu verhindern.

Beoric, grummelig und unausgeschlafen, mit Haaren wie ein explodierter Handfeger, pappt ein mit h√ľbschen Bl√ľmchen verziertes Schild ins Fenster des Gutsladens. Darauf steht folgendes:

Die Knappen-Happen diese Woche:

  • Forellenrogen auf w√ľrzigem Dun-Morogh K√§se, auf krossem Ciabatta

  • Gezupftes Eberfleisch, sanft geschmort, auf Zwiebelkonfit√ľre, serviert auf krossem Ciabatta

  • Zimtige Apfelst√ľckchen auf s√ľ√üem Brot, warm oder kalt

Ooc Teil: Wegen mangelnder Zeit an den anderen Terminen √∂ffnet der Gutsladen diese Woche am Dienstag, 01.09, um 19 Uhr. Wir freuen uns darauf euch verw√∂hnen und umsorgen zu d√ľrfen!

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Allm√§hlich hatte sich der √§ltliche Priester hier auf dem Gut eingelebt, als er an diesem Morgen seinen Spaziergang durch die Weinfelder t√§tigte. Wie immer begleitete ihn sein Stab, den er wie einen treuen Freund Schritt f√ľr Schritt mit sich f√ľhrte. Ein Hut mit weiter Krempe auf dem etwas licht werdenden, stahlgrauen Haupt - Eine Tabakpfeife mit f√ľrchterlich langem Holm im Mund, spazierte er mit aller Ruhe dieser Welt durch die Natur. Wann immer ihm Arbeiter entgegenkamen nickte er gr√ľ√üend. Wann immer er t√ľchtige Leute auf den Feldern sah breitete sich ein sachtes L√§cheln auf den eher spr√∂den Lippen aus.

Es war nicht schwer auszumachen, dass Maternus sich hier wohlf√ľhlte. Schon innerhalb der L√§ndereien seines Ordens hatte er die Natur genossen und sich den einfachen Dingen des Lebens gewidmet. Er war kein Freund von Tand und Gold und Aufwand und Prunk. Nein, er genoss das zwitschern der V√∂gel in den B√§umen, das Rauschen des Windes durch die Felder und er bildete sich ein das nahe Wasser rauschen h√∂ren zu k√∂nnen.

Als er seinen Weg eine Weile auf einem matschigen Pfad fortf√ľhrte, stie√ü er auf eine Gruppe Arbeiter, die um einen festgefahrenen Karren herumstanden und sich abm√ľhten, den Karren, dessen Rad in einer sumpfigen Pf√ľtze steckte, fortzubewegen. Kopfsch√ľtteln. Resignation. Da ging nichts mehr. Maternus gr√ľ√üte die Arbeiter mit einem respektvollen Nicken und einer segnenden Geste. Die Pfeife in den Mundwinkel geklemmt, sprach er: ‚ÄěLasst mich euch helfen, Freunde.‚Äú und schritt zur Tat.

Der ach so wertvolle Priesterstab diente ihm als Hebel, als er diesen mit einem kr√§ftigen Ruck unter den festgefahrenen Reifen rammte und den Arbeitern zunickte. ‚ÄěZugleich - hau ruck!‚Äú, rief er, stemmte sein Gewicht auf das andere Ende des Stabes, w√§hrend die Arbeiter anrannten, um gemeinsam gegen den Karren zu dr√ľcken. Es holperte, es polterte. Dann war der Karren befreit. Unter einem kr√§ftigen ‚ÄöKnack‚Äė brach der Priesterstab, als der nun freigesetzte Karren diesen schlicht √ľberrollte. Immerhin musste Maternus ausweichen, um nicht vom Arbeitsger√§t √ľberfahren zu werden.

Schockierte Blicke der Arbeiter. Hatten sie mit ihrer Kraft gerade die Insignie eines Geistlichen zerst√∂rt? Es schien nicht als k√ľmmerte es Maternus. Er sah zufrieden auf das gemeinsame Werk, sah zu den Arbeitern und nickte ihnen gutm√ľtig zu. ‚ÄěBeharrlichkeit schafft Kraft und Reslutat, Br√ľder und Schwestern.‚Äú, √§u√üerte er abschlie√üend. ‚ÄěAber Herr, wir haben euren Stab zerbrochen.‚Äú, entgegnete einer der Arbeiter. Maternus hob die Brauen und begann zu schmunzeln. ‚ÄěJa? Habt ihr noch nie eine Harke zerbrochen? Nutz sich ein Korb, in dem Fr√ľchte gesammelt werden nicht ab? Auch ich bin ein einfacher Arbeiter in den Weinbergen des Lichtes. Und wenn ich euch helfen konnte, dann habe ich und dieser Stecken seinen Zweck erf√ľllt.‚Äú Maternus schmunzelte vielsagend. ‚ÄěVielleicht hatte ich ihn auch einfach zu viel.‚Äú, erg√§nze er, wandte sich in Richtung des weiterf√ľhrenden Weges und ging mit zufriedenem Gesichtsausdruck weiter.

Einige der Arbeiter sahen dem ältlichen Priester einen Moment nach, nickten dankend, winkten und ließen ihre Lippen von einem Lächeln erobern. Maternus, nun ohne Stab, nahm einen tiefen Zug aus der Pfeife mit dem urigen Kraut, entließ den Qualm in die Weite und begann eine langsame, an die Heimat erinnernde Melodie zu summen…

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