[A-RP] Das Skriptorium 📖

Als das Ladenschild an diesem Donnerstage vor die TĂŒre gestellt wurde, welches die heutige Öffnung zur achten Abenstunde signalisiert, fanden sich darunter ebenso wie gewohnt angehangen die NeuzugĂ€nge im Sortiment der Schreibstube.

Anders als sonst ĂŒblich, ist zudem ein kleiner Vermerkt angebracht:

Heute fĂŒr euch in Vertretung der noch nicht zurĂŒckgekehrten Schreiber der Stube: Shui

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Leitfaden der Ersten Hilfe

Ein Leitfaden fĂŒr erste medizinische Maßnahmen ohne Besitz von Gelehrtenwissen der Medizin oder heilender KrĂ€fte. Von Dr. med. Horatio Enderwelt, niedergeschrieben durch Novizin Thayra Weyden.


Von Dr. med. Horatio Enderwelt im Januar 631 K.C.
Niedergeschrieben von Novizin Thayra Weyden anlÀsslich eines Erste-Hilfe-Kurses.

Über den Arzt:

Dr. med. Horatio Enderwelt kommt aus Stratholme und hatte ursprĂŒnglich an der Medizin gar kein Interesse. Das Heilerhaus hatte er auf Grund von GerĂŒchten sogar gemieden.

Eines Tag traf er in der NÀhe eine hochschwangere, in den Wehen liegende Frau, die dringend medizinische Hilfe brauchte. Verunsichert, was zu tun war, brachte er die Frau ins Heilerhaus. Selbst unter Schock kam er mit dem Personal ins GesprÀch, sah das Baby und lernte das Heilerhaus aus einer anderen Perspektive kennen und beschloss, dort in die Lehre zu gehen.

Mittlerweile ist der Doktor schon lange in seiner Berufung tĂ€tig, bietet GesprĂ€che fĂŒr Medizininteressenten an und auch Untersuchungsbesuche können vereinbart werden. Musterungen oder Erste-Hilfe-Kurse fallen ebenso in sein Gebiet. Bald wird der Doktor erneut Vater – Einen herzlichen GlĂŒckwunsch an dieser Stelle an die Familie.

Weiterlesen »

von Horatio Enderwelt, Thayra Weyden


OOC - Direktlinks:

â–Č ZurĂŒck nach oben
3 Likes

Als das Ladenschild an diesem Donnerstage vor die TĂŒre gestellt wurde, welches die heutige Öffnung zur achten Abenstunde signalisiert, fanden sich darunter ebenso wie gewohnt angehangen die NeuzugĂ€nge im Sortiment der Schreibstube.

Passanten am Donnerstag der vergangenen Woche mögen es womöglich bereits bemerkt haben: Nach einer gut einen Monat lang andauernden lehrreichen und spannenden Reise zur Heimat der Pandaren - Pandaria, erfreuen wir, die Schreiber der Stube uns bester Gesundheit zurĂŒck im heimischen Sturmwind und hoffen, dass auch Euch in dieser Zeit der Segen des Wohlbefindens erhalten blieb. Die Aufbereitung von Schriftfunden dauert noch an. Doch bedeutet dies nicht dass Literaturliebhaber deswegen auf Neuerscheinungen verzichten mĂŒssten, folgen wie die Woche zuvor bereits die wertvollen Einreichungen heimischer Autorinnen und Autoren, die uns wĂ€hrend der Dauer der Reise erreichten.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Tödliche Reisen - Überleben im Dschungel

Ein vom Autor selbst als Doku-Thriller beschriebene erster Teil und auf wahren Gegebenheiten beruhende NacherzĂ€hlung an Erlebnissen einer Reise in die sĂŒdlichsten Regionen der Östlichen Königreiche. Verfasst durch Bob Manboo.


Kapitel I – Die Ankunft

Viele Versuche scheiterten in ihm vorzudringen und ihn zu erkunden. So abweisend bewuchert der dichteste Urwald eine wilde Berglandschaft. Er ist von tiefen Schluchten,hohen WasserfĂ€llen und reißenden BĂ€chen durchsetzt. Pro Jahr gehen hier mehr als 3 Meter Regen nieder, weshalb die Gegend regelmĂ€ĂŸig von Überschwemmungen und Erdrutschen heimgesucht wird. Die Schlammlöcher könnten sogar einen Menschen bei lebendigem Leibe verschlingen. Im Unterholz lauern tödliche Giftschlangen und Jaguare. Dornen bohren sich in Kleider und Fleisch, selbst erfahrene, mit Macheten und SĂ€gen ausgerĂŒstete Forscher mĂŒssen damit rechnen an einem brutalen zehn Stunden Tag bestenfalls einige Kilometer gut zu machen. Aber nicht nur natĂŒrliche Gefahren erschweren das Erkunden des Schlingendorntals. Der sĂŒdliche Teil des Landes wird die höchste Mordrate der östlichen Königreiche nach gesagt und vier FĂŒnftel aller Schmuggelware wird durch die Beutebucht geschleust. Weite Teile des Landes werden von brutalen Kartellen beherrscht.

Ich saß in einem Konferenzraum der GaststĂ€tte “Papa Bepo” in der Hafenstadt Beutebucht und nahm an einer Einsatzbesprechung teil. Schon in wenigen Tagen sollte unser Team per Fußmarsch in ein unerforschtes Tal tief in den Bergen des Schlingendorn. Unser Ziel war das Ufer eines namenlosen Bergbachs, damit wir dort mitten im Wald, allein auf uns gestellt ein primitives Camp errichteten. Das sollte unser Basislager sein von dem aus wir etwas erkunden wĂŒrden, dass wir fĂŒr die Ruinen einer bislang unbekannten Stadt hielten. Unser offizieller Auftrag bestand darin die Ruinen zu vermessen und zu kartografieren. Mögliche FundstĂŒcke an unseren Förderer zu ĂŒberliefern.

Keiner von uns hatte eine Vorstellung davon was uns erwartete – im tiefen Urwald und in einer Wildnis, die seit Generationen kein zivilisierter Fuß mehr betreten hatte. Am Kopfende unseres Tisches stand der Einsatzleiter der Expedition. Ein pensionierter Soldat namens Edward Hallington, den alle nur Eddy nannten. Als frĂŒherer angehöriger eines Elitetrupps und Feldwebel des Sturmwinder MilitĂ€r war Eddy ein Experte fĂŒr Urwald EinsĂ€tze.

Zur Einleitung erklĂ€rte er uns seine Aufgabe sei ganz einfach – er solle uns lebendig nach Hause bringen. Er ließ kein Zweifel daran aufkommen, dass sein Team von ehemaligen Soldaten das Sagen haben, solange wir in der Wildnis waren. Die Expedition war eine quasi militĂ€rische Operation und wir, die eigentlichen Teilnehmer eingeschlossen hatten seinen Anweisungen ohne Widerworte folge zu leisten. Es war das erste Mal das alle Expeditions-Teilnehmer:ein Kartograf, ein Experte fĂŒr Sprengstoff. Zwei Geologen, einen ArchĂ€ologen und meine Wenigkeit als Experte der Linguistik zur Übersetzung von alten Schriften zusammen kamen. Eine bunt zusammen gewĂŒrfelte Truppe und bis jetzt im unterschiedlichen Maße in Kontakt zur Wildnis gekommen.

Noch ehe wir ĂŒberhaupt einen Fuß in den Urwald setzten mussten wir schon auf der Hut sein denn Beutebucht kann eine gefĂ€hrliche Stadt sein und wird von einer brutalen Kartellbande beherrscht. Wir durften niemanden verraten wofĂŒr wir ins Kap gekommen waren – nicht in Hörweite von Angestellten der GaststĂ€tte ĂŒber das Projekt sprechen.

Dann ging Eddy zu den Gefahren des Urwalds ĂŒber – ganz oben auf der Liste der Gefahren standen die Giftschlangen, allen voran die Lanzenotter die in Kalimdor als “Gelbbart” bezeichnet wird. Dieses Reptil ist in dieser Welt fĂŒr viele TodesfĂ€lle verantwortlich – mehr als jede andere Schlangenart. Sie kommt nachts aus ihrem Versteck und wird von Leuten und AktivitĂ€ten angelockt. Sie ist aggressiv, reizbar und unglaublich schnell. Mit ihren GiftzĂ€hnen durchschlĂ€gt sie den dicksten Lederstiefel und speiht ihr Gift mehr als zwei Meter weit. Oft zuckt ihr Kopf nach oben und schlĂ€gt ĂŒber dem Knie ins Bein. Ihr Gift wirkt tödlich. Wer nicht sofort an Hirnblutungen stirbt erliegt spĂ€ter einer Blutvergiftung.

Wer nicht die sofortige Hilfe eines Heilkundigen bekommt und wider erwarten doch ĂŒberlebt den muss oft das Bein amputiert werden, weil das Gift eine Nekrose bewirkt. Verstohlen blickte ich in die Runde, die heitere Stimmung des Nachmittags als wir mit einem Bier in der Hand am Pier gesessen hatten war verflogen.

Als nĂ€chstes kam Eddy auf die sechsbeinigen KrankheitstrĂ€ger denen wir begegnen wĂŒrden, zum Beispiel SandmĂŒcken,Milben,Wanzen oder Skorpione dessen Stich so schmerzhaft seien soll wie eine Schusswunde.Er mahnte uns nie und unter gar keinen UmstĂ€nden sollte sich irgendjemand von uns einfallen lassen sich allein vom Camp oder im Urwald von der Gruppe zu entfernen. Bei jeder Exkursion waren wir angehalten einen Rucksack mit einer NotfallausrĂŒstung. Proviant, Wasser, Kleidung, Messer, Streichhölzer und einen Regenmantel dabei zu haben fĂŒr den Fall das wir uns verirrten und eine Nacht im Schutze eines tropfenden Baumstamms verbringen mussten.

Weiterlesen »

von Bob Manboo

Folgende Werke haben zuletzt eine Aktualisierung ihres Inhaltes und/oder Aufmachung erfahren.



OOC - Direktlinks:

â–Č ZurĂŒck nach oben
6 Likes

Als das Ladenschild an diesem Donnerstage vor die TĂŒre gestellt wurde, welches die heutige Öffnung zur achten Abenstunde signalisiert, fanden sich darunter ebenso wie gewohnt angehangen die NeuzugĂ€nge im Sortiment der Schreibstube.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Der Ackerbauer und der Mönch

Die Lösung zu einem pandarischen RĂ€tsel: ‚Was verfĂŒgt ĂŒber den Mut eines Tigers, die Weisheit eines Adlers und die StĂ€rke eines Ochsen?‘


Als einst ein junger Landarbeiter das Pech hatte, sein Zimmer in der Herberge mit einem alten Mönch teilen zu mĂŒssen, sprach dieser von morgen bis abends nur ĂŒber Philosophie und Wissenschaft. Seiner eigenen Monologe bald mĂŒde schlug der Mönch schließlich eine Herausforderung des Verstandes vor.

Allerdings zeigte der Landarbeiter so lange kein Interesse, bis der Mönch schließlich vorschlug: “Ich gebe Euch 50 GoldmĂŒnzen fĂŒr jede Eurer Fragen, die ich nicht beantworten kann. Aber ich bekomme 5 GoldmĂŒnzen fĂŒr jede Frage, die IHR mir nicht beantworten könnt.“

Der Landarbeiter nahm an.

Weiterlesen »

Der alte Ri und die Millionen Seelen

Eine Geschichte ĂŒber zwei pandarische Freunde aus HalbhĂŒgel auf Pandaria, die ĂŒber die Echtheit ihres eigenen Seins sinnieren.


SpĂ€t eines Herbstabends saßen zwei Freunde auf der Veranda hinter dem Gasthaus ‘Zur Faulen RĂŒbe’. Unter ihnen schlummerte der ruhige Bauernort HalbhĂŒgel. Die mitternĂ€chtliche Luft fĂŒhlte sich kĂŒhl an. DĂŒnne Nebelschwaden hatten begonnen, die grĂŒne HĂŒgellandschaft des Tals unterhalb der Veranda mit Tau zu benetzen, und der Turm der Kaiserlichen Kornkammer ragte als dunkler Schatten unter dem funkelnden Gewölbe des Sternenhimmels ĂŒber ihnen empor.

Nach einem Abend mit gutem Essen und mehreren Stunden, in denen sie die einheimischen KrÀuter geraucht hatten, waren die beiden Freunde nachdenklich gestimmt.

Plötzlich stellte Zhi – der JĂŒngere und Unruhigere der beiden – eine prekĂ€re Frage: “Was, wenn nichts hiervon echt ist?”

Weiterlesen »

Der aufstrebende VerrÀter

Eine geschichtliche Abhandlung ĂŒber Illidan Sturmgrimm dem VerrĂ€ter, in Folge der Zerstörung des Hyjal.


Als die Legion das Eschental erstĂŒrmte, wurde Illidan nach zehntausend Jahren der Gefangenschaft aus seinem GefĂ€ngnis im GrabhĂŒgel befreit. Er versuchte zwar, seine Kameraden zu beschwichtigen, nahm jedoch alsbald seine wahre Gestalt wieder an und verleibte sich die Energie eines mĂ€chtigen Hexenmeisterartefakts ein, das “SchĂ€del des Gul’dan” hieß.

Damit entwickelte Illidan dĂ€monische Eigenschaften und eine dramatisch gewaltigere Macht. Überdies wurden ihm ein Teil von Gul’dans alten Erinnerungen zuteil – speziell die an das Grabmal des Sargeras, dem Inselverlies, in dem sich GerĂŒchten zufolge die Überreste des Dunklen Titanen Sargeras befinden sollten.

Illidan, der vor Macht brodelte und wieder frei durch die Welt streifen konnte, suchte nach seinem eigenen Platz im großen Plan des Lebens. Doch dann wandte sich Kil’jaeden an Illidan und machte ihm ein Angebot, das er nicht ausschlagen konnte. Kil’jaeden war zwar wĂŒtend ĂŒber Archimondes Niederlage am Hyjal, doch stand sein Rachdurst hinter wichtigeren Dingen an.

Weiterlesen »

Der General und die Grummel

Eine Geschichte ĂŒber den General und einem Grummel, die der Frage nachgehen, wer des GlĂŒckes Schmied wahrlich ist.


Vor vielen Generationen stand ein Shado-Pan-General in der Erwartung des Mantisschwarms auf der SchlangenrĂŒckenmauer, als ein junger Grummel ihm seine letzten VorrĂ€te brachte und ihn fragte, wie die Schlacht ausgehen wĂŒrde.

“Wenn das GlĂŒck so will, werden wir siegen,” sagte der General, wĂ€hrend er den Horizont absuchte.

Mit diesen Dingen kannte sich der Grummel aus. “Das GlĂŒck ist sehr wĂ€hlerisch! Woher soll man wissen, was es will?“, fragte er.

Weiterlesen »

Die Natur des Friedens

Eine pandarische Weisheit, wie sie als eine von vielen durch die Mönche des Jadeschlangentempels gelehrt wird.


Der Frieden ist wie ein Fluss. Manchmal fließt er ĂŒber weite Strecken ruhig und gemĂ€chlich vor sich hin. Manchmal muss er gegen das Land ankĂ€mpfen und sich in Stromschnellen einen Weg durch Fels bahnen, um zu seinem Ziel zu gelangen.

Weiterlesen »

allesamt von einem anonymen Autor (Ingame-Buch von Blizzard)


Die BĂŒrden des Shaohao

Die Legende des letzten Kaisers aus Pandaria. Wiedergegeben und niedergebracht durch das Kloster des Mönchs Felandrius.


Die Geschichte des letzten Kaisers

Vor 10.000 Jahren waren alle Kontinente AzerothÂŽs noch Eins. Und es heißt, dass alle FlĂŒsse der Welt einst an einem magischen Ort zusammentrafen.

Dieser Ort war das uralte Kaiserreich Pandaria.

Verborgen in den fruchtbarsten aller FlusstÀler am Ende der Welt.

Seht der letzte Kaiser am Tage seiner Krönung. Sein Name war Shaohao.

Der junge Shaohao war zum Kaiser geboren und ihm mangelte an nichts.

Der ganze Reichtum PandariaÂŽs stand ihm zur VerfĂŒgung. Alle Kaiser Pandaria beginnen ihre Herrschaft in dem sie den Rat der Jinyu Ältesten einholen.

Man sagte, dass die Jinyu mit den FlĂŒssen sprechen, und so das FlĂŒstern der Zukunft im PlĂ€tschern der Wellen hören konnten.

Der große Wassersprecher schloss die Augen und lauschte den FlĂŒssen.

Er fragte nach dem langen Leben und dem blĂŒhenden Reich des Kaisers, doch die Antwort war erschĂŒtternd.

Der weise alte Jinyu sah ein fernes Land, ein Königreich der Elfen ĂŒbermĂŒtig in ihrer Arroganz. Er sah eine Feuergrube, einen riesigen Schlund der unermessliche Schrecken barg.

Zahllose DĂ€monen drohten in Azeroth einzufallen, das Land zu zerreißen und alles zu verderben was sie berĂŒhrten.

Selbst wenn die DĂ€monen besiegt wĂŒrden, wĂ€re die Welt auf ewig zerrissen, die Kontinente auf ewig zerschmettert.

Kaiser Shaohao sah unglÀubig wie benommen vom Schrecken seiner Vision der Wassersprecher war.

“Was habt ihr gesehen”. fragte Shaohao. “Ein langes Leben? Ein blĂŒhendes Reich?” Doch die Zukunft hielt weder noch fĂŒr den letzten Kaiser der Pandaren bereit.

Weiterlesen »

von einem anonymen Autor (Ingame-Buch von Blizzard),
niedergeschrieben durch Felandrius und seinem Kloster

Erweitertes Studium – Band 2: Grundlagen gegen Fluchmagie

Eine erweiterte Auflage des zweiten Bandes einer arkanmagischen Schriftreihe von Reigam Rerebauz zum Thema Fluchmagie und Wege dieser vorzubeugen oder entgegen zu wirken.

:shield: Dieses Werk ist in seiner Ausgabe nur eingeschrÀnkten Personenkreisen zugÀnglich! :shield:


Bannen, Behandeln, Brechen.

FlĂŒche, VerwĂŒnschungen und Verhexungen sind ein perfides Mittel von Anwendern obskurer Magien und MĂ€chte, um Feinden, Gegnern oder auch nur unfreundlich gegenĂŒber eingestellten Personen das Leben zu erschweren oder auch auf sehr grausame Arten und Weisen zu nehmen.

Mit der Wiederaufnahme Kul Tiras’ in den Verbund der Allianz sind jĂŒngst auch das Wirken des “Herzbannzirkels”, einer Organisation von “Hexen”, zu berĂŒcksichtigen, neben Nutzern von Teufelsmagie wie auch Leerenenergie und trollischem Voodoo.

Ein anstĂ€ndiger Nutzer des Arkanen wird kaum selbst auf FlĂŒche zurĂŒckgreifen, gehört jedoch deren Aufhebung, Umkehr bis hin zur Bannung (grundsĂ€tzlich auch als “Fluchbrechen” bezeichnet) zum grundlegenden Wissen eines jeden fĂ€higen Magiers, der sich auf die Schule der Bannmagie spezialisiert hat.

Weiterlesen »

von Reigam Rerebauz

Khaz Modan – Gnomeregan

Der dritte Band der vierten Reihe an ReisefĂŒhrern von Aiden Barlow. In diesem Buch werden die Gefahren und SehenswĂŒrdigkeiten von Gnomeregan erörtert. Das einstige Zentrum aller Gnome in Khaz Modan.


Es gibt viele Orte auf Azeroth, die fĂŒr die Reiselustigen und Abenteuerinteressierten einen teils lĂ€ngeren und intensiveren, teils aber auch nur kurzen Blick wert sein könnten. Dieses Buch ist inzwischen das sechzehnte der bereits mit BĂŒchern ĂŒber das Königreich Sturmwind, die sĂŒdlich befindlichen Gefilde der Östlichen Königreiche sowie die Regionen um den Schwarzfels herum begonnenen Reihe von ReisefĂŒhrern, in welchen ich einzelne LĂ€ndereien und Regionen nĂ€her beschreibe. In diesem dritten Buch des vierten Bandes behandele ich einen ganz besonderen Ort im Westen der Schneelandschaften von Dun Morogh: Die Stadt Gnomeregan. Wie zuvor bereits die Werke ĂŒber die Schwarzfelsregionen entstand auch dieses hier nicht in Einzelarbeit, sondern mit UnterstĂŒtzung lokaler Ortskundige.

Bereits im vorigen Werk, welches die Schnee- und Eisidyllen von Dun Morogh behandelte, ging ich grob auf Neu-TĂŒftlerstadt und Gnomeregan ein. So fĂŒhrt die Straße von Kharanos nach Westen durch einen mit Mechanik und Technologie erbauten Torbogen samt sich durch die Technik angetriebenem, kontinuierlich drehendem Zahnrad, welches wohl an die Höhe der Stadttore Sturmwinds heranreicht, in Richtung der gnomischen Enklave. FĂŒhrt vorbei an den HĂŒgeln und Höhlen, die die Eistrolle der FrostmĂ€hnen bewohnen. Vorbei am meist zugefrorenen Eiswellensee und schließlich nach BrĂ€uhall.

BrĂ€uhall ist eine kleine Zeltstadt am See und noch vor Neu-TĂŒftlerstadt. Gleichwohl können von hier aus die EntlĂŒftungsschĂ€chte von Gnomeregan, gleichwohl mit dem Arsenal und dem verseuchten Flugplatz, beobachtet und erspĂ€ht werden. Es handelt sich immer noch um eine Sicherheits- und Schutzzone, die nicht von jedermann betreten werden kann und darf. Zum Einen zur Wahrung der Vertraulichkeit und zum Anderen selbstredend auch zum Selbstschutz. BrĂ€uhall dient auch als Umschlagplatz fĂŒr Material und MannstĂ€rke von Eisenschmiede und Gnomeregan, ist jedoch nicht weiter wichtig.

Von BrĂ€uhall aus fĂŒhrt der Weg am toxischen Flugplatz vorbei bis Neu-TĂŒftlerstadt. Einst ging Gnomeregan an die Troggs verloren, doch Hochkönig Gelbin Mekkadrill baute kurz vor dem Kataklysmus eine Streitmacht auf, um die Stadt zurĂŒckzugewinnen. Die Koalition hatte zwar Erfolg, doch zĂŒndete der wahnsinnige Lepragnom Thermadraht eine Bombe, die Gnomeregan erneut und weiterhin verseuchte. Die erneute Strahlungsexposition gelangte ĂŒber die gewaltigen EntlĂŒftungsschĂ€chte auch an die OberflĂ€che, wo der bestehende Flug- und Materialplatz verseucht und verstrahlt wurde. Erneut wurden die Gnome gezwungen, ihr Tun vor Ort auf das Nötigste zu begrenzen.

Weiterlesen »

von Aiden Barlow


OOC - Direktlinks:

â–Č ZurĂŒck nach oben

OOC-Anmerkung: Symbol-Legende

:shield: - BĂŒcher, die (IC) nur durch einen bestimmten Personenkreis erwerbar sind, begrĂŒndet durch die Natur ihres Inhaltes.

OOC-Anmerkungen zu BĂŒchern anonymer Autoren

Das Buch „Der aufstrebende VerrĂ€ter“ entstammen dem Fundus des Charakters Nuras, der dieses Werk auf seinen Reisen erlangte und der Stube vermacht hat.

Die BĂŒcher „Der Ackerbauer und der Mönch“, „Der alte Ri und die Millionen Seelen“, " Der General und die Grummel", „Die Natur des Friedens“ und „Die BĂŒrden des Shaohao“ sind Schriften die aus der Handelsreise nach Pandaria entammen.

An dieser Stelle unser herzlichster Dank an die Reisegruppe um Elisabetha „Lillie“ Le Faye, Mirynna und Olaf Lahnstein, Yao-Ting FlussblĂŒte, Gillian Wakefield, Rosann Doe, Felandrius, Malachit, Charmee, Vanrielle Dar’nell und all den Spielern anderer Charaktere, die wir im Rahmen dieser Reise auf Pandaria antreffen durften.

4 Likes

Als das Ladenschild an diesem Donnerstage vor die TĂŒre gestellt wurde, kĂŒndigt es anders als sonst offenbar nicht die baldige Öffnung der Stube an. Anstelle dessen, scheint sie heute wohl geschlossen zu bleiben.

Heute geschlossen


Aufgrund unvorhergesehener UmstĂ€nde, muss das Skriptorium heute leider geschlossen bleiben. FĂŒr alle Literaturliebhaber mit einem spezifischen Anliegen stehen wir jedoch wie eh und je auch gerne nach Terminvereinbarung oder spontan beim Antreffen vor Ort zur VerfĂŒgung. Kommende Woche wird die Stube wieder zu gewohnten Zeiten öffnen.

Wir bitten aufgrund etwaiger daraus resultierenden Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Enestress, Schreiberin des Skriptoriums

â–Č ZurĂŒck nach oben

OOC: Der nĂ€chste Termin fĂŒr Laufkundschaft

2022-05-05T18:00:00Z

2 Likes

Als das Ladenschild an diesem Donnerstage vor die TĂŒre gestellt wurde, welches die heutige Öffnung zur achten Abenstunde signalisiert, fanden sich darunter ebenso wie gewohnt angehangen die NeuzugĂ€nge im Sortiment der Schreibstube.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Geschichten einer Abenteurerin – Band 10 - An’arkhana – Der Kopf der Kultisten

Das zehnte Buch einer Reihe von NacherzĂ€hlungen zu den Erlebnissen von Kari Sha’thar. Dieses Buch trĂ€gt den Titel: „An’arkhana - Der Kopf der Kultisten“.


Prolog

Was bisher geschah:

Ich hatte mich einer militĂ€rischen Einheit der Allianz angeschlossen, den An’arkhana, die gerade UnterstĂŒzung bei einer Mission gesucht hatten. Einfache HĂ€ndler waren im Brachland zwischen der Nordwacht und der Ehrenwacht spurlos verschwunden. Es gab nur einen Hinweis, nĂ€mlich dass die EntfĂŒhrer Fel-Magie nutzen. Und genau dieser Umstand war es, der die An’arkhana handeln ließ. Wir spielten also auch HĂ€ndler, ließen uns ĂŒberfallen, neutralisierten die Angreifer und folgten ihrer Spur bis ins Eschental. Dort fanden wir ein Kultistenlager und störten sie gerade in dem Moment, als sie ihre AusrĂŒstung durch ein Portal in ein anderes Land transportieren wollten. Wir hielten sie auf, kĂ€mpften gegen einige Zauberer und einer Projektion eines DĂ€mons. Diese konnten wir nur durch das Schließen des Portals stoppen. Wir sammelten Hinweise, um die Spur der Kultisten und der verschwundenen HĂ€ndler weiter verfolgen zu können.

Weiterlesen »

von Kari Sha’thar

Mit Stab, Wissen und Spitzhut - Eine modische Historie

Eine Abhandlung mit geschichtlichen BezĂŒgen ĂŒber die traditionellen Gewandungen eines Magiers der Allianz. Verfasst durch Magus Phoebe Roscoe.


Magier, Arkanisten, Zauberweber – so unterschiedlich unsere Herangehensweisen an das Arkane, unsere Auffassung von Moral und Richtigkeit im Umgang mit den magischen KrĂ€ften sein mag, so sind wir doch durch eines geeint; dem klassischen Auftritt eines Magiers.

Magier zu sein geht ĂŒber den einfachen Titel hinaus. Es sollte nicht nur auf Papier geschrieben stehen, was man ist, sondern anhand einer strikten Kleiderordnung erkennbar sein. Denn Magie fordert Respekt und Respekt erhĂ€lt man nicht, wenn man sich kleidet wie ein Barbar oder ein gewöhnlicher, mittelstĂ€ndiger BĂŒrger.

Ausschnitt aus Kleidertraditionen alter Tage,
Kapitel 7 „Der Magier“

Stab, Robe und Hut

Nun ist die Frage, was einen Magier wirklich auszeichnet, wenn es um die Wahl seiner Kleider geht. Wie zuvor schon erwĂ€hnt, ist unsereins keines, dass sich mit schwerer RĂŒstung schmĂŒckt. Nicht einmal, die als Kampfmagier zu bezeichneten EinsatzgĂ€nger sollten an schweres Gewicht und behindernde Motorik gebunden sein. Drum ging einst einher, dass feiner Stoff die ideale Bekleidung eines Magiers darstellt. Lange, wallende Roben und spitze HĂŒte zĂ€hlten, zur Glanzzeit der magischen Gesellschaft, als modisch schick! Der Einfachheit und der Beschaffenheit dieser Kleidung geschuldet, hat sich schnell das Bild eines huttragenden, wallrobigen, StabfĂŒhrers etabliert: Das Gesellschaftsbild eines Magiers.

Weiterlesen »

von Phoebe Roscoe

Stundengebet fĂŒr Priester des Lichts

Eine Sammlung von Gebeten die vermutlich aus dem Gebiet des ehemaligen Lordaeron stammen. Verfasst durch Hochinquisitor Lorenas Lesias von Hohnwind, ein vermeintliches Mitglied des Scharlachroten Kreuzzugs. Beinhaltet Holzstichen der GebrĂŒder Cohrn.


Die folgenden Gebete, deren genauen Ursprung nicht in GÀnze geklÀrt ist, entstammen dem Kerngebiet des ehemaligen Königreich Lordaeron. Als Autor nennt sich selbst Hochinquisitor Lorenas Lesias von Hohnwind, aus dem Kontext der Schrift entnommen, ein vermutliches Mitglied des Scharlachroten Kreuzzugs.

Dieses Material ist fĂŒr die Verwendung als Studienmaterial vorgesehen und darf unter keinen UmstĂ€nden ohne den Kontext dieser Einleitung weiter verbreitet werden. Die durch diese Gebetsammlung verbreiteten Ansichten stehen teilweise oder in GĂ€nze im Widerspruch zu den innerhalb der Allianz gĂŒltigen Ansichten der Kirche des heiligen Lichts.


Das Stundengebet fĂŒr Priester des Lichts in dritter Auflage von Hochinquisitor Lorenas Lesias von Hohnwind mit Holzstichen der GebrĂŒder Cohrn aus dem Zyklus „Leben und Hoffnung Lordaeron“.

Vorwort des Verfassers

BrĂŒder und Schwestern im Glauben, dieses Buch soll Euch als Anleitung dienen und Heil bringen, Besinnung und Licht an allen Tagen Eures Lebens. Wenn Ihr die folgenden Gebete gewissenhaft und voller Inbrunst betet, dann wird Euch kein Unheil widerfahren, nicht im Kampfe fĂŒr das Licht und nicht im Tode fĂŒr den Glauben, denn die Erlösung wird Euch gewiss sein, am Tage Eures großen Opfers fĂŒr die glorreiche Sache unseres Kreuzzuges.

In der Disziplin fĂŒr die Hingabe zum Licht werden Euch diese Schriften begleiten, durch Euer ganzes priesterliches Wirken. Welchen Tag wir auch schreiben, welcher Monat oder welche Jahreszeit vorherrscht, es wird ab dem heutigen Tage Eure Pflicht sein, die Gebete zu Ehren des Lichtes immer wieder neu zu zelebrieren – auf dass die Ehre und der Ruhm des Lichtes glanzvoll auf uns herab strahle.

Mit der EinfĂŒhrung dieser Texte verfĂŒgt die Geistlichkeit des Kreuzzuges, dass ab sofort alle Schriften der vermeintlichen Kirche des Lichtes, welches ihren verdammenswerten Sitz in der schattenhaften Stadt Sturmwind hat, zu verwerfen und dem Feuer zu ĂŒbergeben. Die sogenannten Kleriker dieser besagten Amtskirche haben sich von den wahren Werten des Lichtes abgewandt und sich damit der unwiderruflichen Verdammnis ausgeliefert, die alle ihre GlĂ€ubigen befallen wird, so keiner ihnen Einhalt gebietet. Die vorherige Einheit mit der Kirche des Lichtes in Sturmwind wird mit dem erscheinen dieser und weiterer Schriften nicht nur in Frage gestellt, sondern sie wird als aufgelöst betrachtet.

Die neuen, ketzerischen Lehren der Emporkömmlinge werden aufs schÀrfste verurteilt und finden keinerlei Beachtung in der wahren Kirche des Kreuzzuges, der einzigen Kirche des Lichtes der ganzen Welt.

Das Licht schĂŒtze uns alle Tage, auf das wir Lordaeron die Freiheit schenken!

Lorenas Lesias von Hohnwind
Hochinquisitor des Scharlachroten Kreuzzuges

Weiterlesen »

von Lorenas Lesias von Hohnwind


OOC - Direktlinks:

â–Č ZurĂŒck nach oben

OOC-Anmerkung: Symbol-Legende

:shield: - BĂŒcher, die (IC) nur durch einen bestimmten Personenkreis erwerbar sind, begrĂŒndet durch die Natur ihres Inhaltes.

3 Likes

Als das Ladenschild an diesem Donnerstage vor die TĂŒre gestellt wurde, kĂŒndigt es anders als sonst offenbar nicht die baldige Öffnung der Stube an. Anstelle dessen, scheint sie heute wohl geschlossen zu bleiben.

Heute geschlossen


Aufgrund unvorhergesehener UmstĂ€nde, muss das Skriptorium heute leider geschlossen bleiben. FĂŒr alle Literaturliebhaber mit einem spezifischen Anliegen stehen wir jedoch wie eh und je auch gerne nach Terminvereinbarung oder spontan beim Antreffen vor Ort zur VerfĂŒgung.

Ausweichend wird die Stube zudem am sechsten Tage dieser Woche zur gewohnten Tageszeit öffnen.

Wir bitten aufgrund etwaiger daraus resultierenden Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Enestress, Schreiberin des Skriptoriums

Dennoch fanden sich darunter wie gewohnt angehangen die NeuzugĂ€nge und Änderungen im Sortiment der Schreibstube.

Folgende Werke haben zuletzt eine Aktualisierung ihres Inhaltes und/oder Aufmachung erfahren.


â–Č ZurĂŒck nach oben

OOC: Ausweichtermin

2022-05-21T18:00:00Z

6 Likes

Als das Ladenschild an diesem Donnerstage vor die TĂŒre gestellt wurde, welches die heutige Öffnung zur achten Abendstunde signalisiert, finden sich zudem einige Verlautbarungen der Stube darunter.

Einmal mehr kĂŒndigt der Sommer sich in Azeroth an und damit einher geht auch die AnkĂŒndigung der alljĂ€hrlich wiederkehrenden und erwarteten Wollmesse der Hohenwacht. Da auch in diesem Jahr das Skriptorium erneut diesem ersehnten Fest beiwohnen wird, möchten wir Passanten wie Besucher der Stube herzlichst dazu einladen es uns gleich zu tun.

Darunter angehangen ist ein Vermerkt zu jenem Ereignis.

Die 10. Wollmesse


Wann: 2022-07-11T17:00:00Z → 2022-07-16T22:00:00Z
Wo: Burg Hohenwacht in der Mark Hohenwacht

Des Weiteren freuen wir uns vermerken zu können, dass das Werk „Erweitertes Studium - Band 2: Grundlagen gegen Fluchmagie“ von Reigam Rerebauz nach der letztmalig wiederkehrenden und in Zusammenarbeit mit dem Magiersanktum Sturmwind stattfindenden Fachschriften-Evaluierung nicht lĂ€nger mehr als in der Ausgabe auf bestimmten Personenkreis begrenzt eingestuft zu sehen ist und somit durch jeden BĂŒrger der Allianz ohne Vorlage von Referenzen erworben werden darf.

Enestress, Schreiberin des Skriptoriums

Darunter wie gewohnt angehangen die NeuzugĂ€nge und Änderungen im Sortiment der Schreibstube.

Folgende Werke haben zuletzt eine Aktualisierung ihres Inhaltes und/oder Aufmachung erfahren.


OOC zu "Gesetze Sturmwinds"

Inhaltlich hat sich an den Gesetzen nichts geÀndert, hat sich auch nichts an der Jahe alten Template in letzter Zeit getan (Eigeninterpretationen bestimmter Gilden ausgenommen).

Aufgrund ihrer Stellung als unangefochtene Nummer 1 der meistverkauften BĂŒcher im RP und wiederkehrender MissverstĂ€ndnisse ĂŒber die GĂŒltigkeit der Gesezte im Alltags-RP, sah ich mich gezwungen das TRP3 Item um einen entsprechenden Hinweistext wie er auf Projektseite und Wiki zu finden ist zu ergĂ€nzen.

Davon abgesehen erfuhren die Gesezte einiges an Nacharbeiten bezĂŒglich der Formatierung auf der Wiki, Projektseite und im TRP3-Item.


â–Č ZurĂŒck nach oben
1 Like

Anders als sonst dieses mal bereits das Ladenschild am Vorabend vor die TĂŒre gestellt, signalisiert es dennoch die gewohnte Öffnungszeit zur achten Abenstunde am kommenden Donnerstag. Wie gewohnt fanden sich darunter ebenso angehangen die NeuzugĂ€nge im Sortiment der Schreibstube.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Gimpelweise & andere Verse

Ein Sammelband an gedichteten Versen. Verfasst durch Mystikerin Tenaar.


Vorwort

Es ist fraglich, ob ein solch kleines BĂŒchelchen ĂŒberhaupt ein Vorwort benötigt. Ein paar Worte möchte ich dennoch verlieren.

Bezogen auf Lyrik wĂŒrde ich mich selbst maximal als passable Amateurin bezeichnen; das Attribut ‚gut‘, welches mir bisweilen gegeben wurde, lehne ich daher (wenn auch dankbar) ab. Ich hoffe aber, dass meine kleinen Versuche, mit denen ich nach dem greife, was sich Kunst nennt, zumindest ein wenig unterhalten können.

Aufmerksame Leser werden feststellen, dass die Version der „Gimpelweise“, welche in dieser Ausgabe zu finden ist, am Ende in zwei Versen nicht mit der zuerst veröffentlichten ĂŒbereinstimmt. Ich habe dieses Gedicht an einer Stelle fĂŒr diese Ausgabe ĂŒberarbeitet, um einen Fehler im Reimschema zu korrigieren. In der „Gimpelweise“, und all diesen anderen kleinen Werken, bemĂŒhe ich mich darum, meine Liebe zur Natur zum Ausdruck zu bringen. Ob mir dies gelingt sei den Lesern ĂŒberlassen. In diesem Sinne lasse ich diese Produkte auf eine unvorbereitete Öffentlichkeit los und danke allen, welche eine Winzigkeit an Freude aus ihnen ziehen.

Mystikerin Tenaar

Spaziergedanken

Der Stein, er liegt am Wegesrand;
Gesehen hast du sicher viel-
Wo kommst du her? Wer bracht’ dich hier?
Als hÀtte eine Zauberhand
Zur Ruhe dich gebettet dort,
Im Grase, wo die Blumen blĂŒh’n.
Wie kamst du nur zum tiefen Land?
Entsprangst du einem hohen Berg-
Gewesen einst ein großer Fels?
Bist kleiner jetzt als meine Hand-
Die Zeit, sie hat geschmirgelt dich,
So macht sie uns doch alle gleich.
Ist Mutter von dem feinen Sand,
Der bröckelt ab von deinem Haupt
Und mit dem Wind in Ferne reist.
ErzÀhlst dann mir was dir bekannt;
Du wandernd Zeuge, grau und alt,
Mit leichtem Funkeln in dem Licht:
“Gebirge wandeln sich zum Strand.”

Weiterlesen »

von Tenaar

Sargeras und der Verrat

Eine geschichtliche Abhandlung ĂŒber den Werdegang des großen Übels.


Mit der Zeit fanden dĂ€monische Wesen aus dem Wirbelnden Nether ihren Weg in die Welt der Titanen und das Pantheon gab seinem grĂ¶ĂŸten Krieger, Sargeras, den Auftrag, das Reich an vorderster Front zu verteidigen. Sargeras, ein edler Riese aus gegossener Bronze, erledigte seine Pflichten zahllose Jahrtausende lang. Er suchte und vernichtete diese DĂ€monen, wo immer er sie finden konnte.

Sargeras’ fast grenzenlose Macht reichte zwar aus, um die wimmelnden DĂ€monen in den Großen Dunklen Weiten mit Leichtigkeit zu besiegen, doch die Verderbnis und das alles verschlingende Böse dieser Kreaturen beunruhigten ihn zutiefst. Da der große Titan unfĂ€hig war, dieses Maß an Verworfenheit und Bösartigkeit auch nur zu erfassen, verfiel er langsam in eine tiefe Depression. Doch trotz seines zunehmenden Unbehagens befreite Sargeras das Universum von den DĂ€monenwesen, indem er sie in einem Winkel des Wirbelnden Nethers einsperrte.

WĂ€hrend seine Verwirrung und sein Elend schlimmer wurden, war Sargeras gezwungen, sich mit einer besonders hinterhĂ€ltigen Gruppe auseinanderzusetzen, die darauf aus war, die Ordnung der Titanen zu stören: die Nathrezim. Dieses finstere Volk vampirischer DĂ€monen (auch als Schreckenslords bekannt) eroberte eine Anzahl bewohnter Welten, indem sie von ihren Bewohnern Besitz ergriffen und sie dem Schatten zufĂŒhrten.

Die hinterhĂ€ltigen, rĂ€nkeschmiedenden Schreckenslords hetzten ganze Nationen gegeneinander auf, indem sie durch ihre Manipulationen gedankenlosen Hass und Misstrauen erzeugten. Sargeras besiegte die Nathrezim mĂŒhelos, doch ihre Verderbnis beeinflusste ihn zutiefst.

Der edle Sargeras wurde mit der Verzweiflung und den Zweifeln nicht mehr fertig, die seine Sinne ĂŒberwĂ€ltigten. Er verlor nicht nur den Glauben an seine Mission, sondern auch an die Vision der Titanen von einem geordneten Universum. Schließlich kam er zu der Überzeugung, dass allein schon die Vorstellung von Ordnung töricht und Chaos sowie Verworfenheit die einzigen absoluten Konstanten im dunklen, einsamen Universum seien.

Weiterlesen »

von einem anonymen Autor (Ingame-Buch von Blizzard)

Die Zwillingsimperien

Eine geschichtliche Abhandlung ĂŒber die großen Troll-Imperien der FrĂŒhzeit Azeroths. Wie auch der vermuteten Abstammung der Kaldorei.


Vor rund 16.000 Jahren (lange bevor die Nachtelfen törichterweise den Zorn der Brennenden Legion beschworen) herrschten die Trolle ĂŒber den grĂ¶ĂŸten Teil von Kalimdor (das damals noch ein einziger Kontinent war). Es gab zwei Trollreiche, das Reich der Gurubashi im sĂŒdöstlichen Dschungel und das Reich Amani in den zentralen WĂ€ldern.

Es gab kleinere StĂ€mme, die weit im Norden lebten (in der Region, die wir als Nordend kennen). Die StĂ€mme grĂŒndeten eine kleine Nation, die Gundrak hieß, aber nie GrĂ¶ĂŸe oder Wohlstand der sĂŒdlichen Reiche erlangte.

Die Reiche Gurubashi und Amani hegten keine Sympathien fĂŒreinander, fĂŒhrten aber selten Krieg. Zu jener Zeit war ein drittes Reich ihr grĂ¶ĂŸter gemeinsamer Feind – die Zivilisation Azj’Aqir. Die Aqir waren intelligente Insektoiden, die die LĂ€nder weit im Westen beherrschten. Diese intelligenten Insektoiden waren enorm expansionistisch und unglaublich böse. Zwanghaft wollten die Aqir alles Leben, ausgenommen Insekten, von den Feldern Kalimdors tilgen.

Weiterlesen »

von einem anonymen Autor (Ingame-Buch von Blizzard)


OOC - Direktlinks:

â–Č ZurĂŒck nach oben

OOC-Anmerkungen zu BĂŒchern anonymer Autoren

Die BĂŒcher „Sargeras und der Verrat“ und „Die Zwillingsimperien“ entstammen dem Fundus des Characters Nuras, der diese Werke auf seinen Reisen erlangte und der Stube vermacht hat.

6 Likes

Seit Wochenbeginn findet sich ein neuer Anschlag am schwarzen Brett vor der Stube.

Diese Woche geschlossen


Aufgrund der in dieser Woche stattfindenden Magiermesse, wie auch der zeitgleich ausgetragenen TĂŒftlermesse samt Wettbewerb, bleibt das Skriptorium diese Woche geschlossen um den Schreibern der Stube Gelegenheit zu geben jenen Ereignissen beizuwohnen.

Ab kommender Woche freuen wir uns erneut Euch in der Stube zur gewohnten Zeit willkommen zu heißen. Oder womöglich auch auf ein erfreuliches Wiedersehen auf besagten Ereignissen.

Enestress, Schreiberin des Skriptoriums

â–Č ZurĂŒck nach oben

OOC

Kein Ausweichtermin. Ab dem 2022-06-23T18:00:00Z öffnet die Stube wieder regulĂ€r wie jede Woche (Öffnungen werden nur gesondert angekĂŒndigt, wenn Neuheiten im Sortiment zu verzeichnen sind).

5 Likes

Als das Ladenschild an diesem Donnerstage vor die TĂŒre gestellt wurde, welches die heutige Öffnung zur achten Abenstunde signalisiert, fanden sich darunter ebenso wie gewohnt angehangen die NeuzugĂ€nge im Sortiment der Schreibstube.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Geschichten einer Abenteurerin – Band 11 – An’arkhana - In den Höhlen des Teufelswaldes

Das elfte Buch einer Reihe von NacherzĂ€hlungen zu den Erlebnissen von Kari Sha’thar. Dieses Buch trĂ€gt den Titel: „An’arkhana - In den Höhlen des Teufelswaldes“.


Prolog

Es gab GerĂŒchte und Hinweise. Und ja, schon wieder ĂŒber Kultisten. Die schienen in letzter Zeit ĂŒberhand zu nehmen, wie mir schien. Beinahe alles hatte mit irgendwelchen Kultisten zu tun. Diese GerĂŒchte und die Hinweise, die wir von den zuvor gefangen genommenen Kultisten (siehe vorherigem Band) bekommen hatten, handelten von einer Gruppe im Teufelswald. Im Norden dieses Gebietes sollten sich Höhlen befinden, in denen sie sich herumtrieben. Die hiesigen Druiden hatten bereits ihre Last mit der dort befindlichen Natur, gegen Kultisten, die irgendwelche finsteren PlĂ€ne hatten, waren sie schlicht nicht vorbereitet. Und so wurde das wieder ein Auftrag fĂŒr die An’arkhana, die sich dort einmal umsehen sollte.

Kapitel 1 – Erster Besuch

Es war nur ein kleiner Teil der Einheit an diesem Unternehmen beteiligt. Neben mir und der Alchemistin war da noch Zauberer, der scheinbar mal seinen gemĂŒtlichen Sessel gegen einen echten Einsatz tauschen wollte. Fand ich recht bemerkenswert, immerhin hielt er sich ja sonst gerne vornehm im Hintergrund.

Die Erkundung des Gebiets war nicht besonders schwer. Den Teufelswald als Wald zu bezeichnen war eine Beleidigung fĂŒr jeden anderen Wald. Halb abgestorbene, verkĂŒmmerte BĂ€ume, grĂŒnlich schimmernde Seen und alles roch nach Verwesung und Moder. Fußspuren waren in diesem Bereich einfach zu finden und sie fĂŒhrten uns direkt zu einer Höhle.

NatĂŒrlich erkundeten wir besagte Höhle und fanden ziemlich schnell raus, dass sie nicht nur recht klein, sondern auch leer war. Oder fast leer. An einer Stelle fanden wir halb im Boden vergraben eine Art Talisman, basierend auf satyrischem Handwerk. Wie sich herausstellte, befand sich im Inneren noch eine Projektion, doch das Gesagte war völlig unverstĂ€ndlich. Als wir die Höhle schließlich verlassen wollten, hörten wir vom Eingang her Stimmen und versteckten uns. Drei Gestalten nĂ€herten sich uns, gekleidet wie typische Kultisten. Ein Gnom, eine Hochelfe und ein Ork.Wir versteckten uns und legten fĂŒr die Drei einen Hinterhalt. Alchemistin schnappte sich den Gnom, der ein StĂŒck vorgelaufen war, drĂŒckte ihm ein Tuch getrĂ€nkt mit Aether ins Gesicht und wartete ab. Es dauert nicht lange, bis der kleine Kerl einschlief. Ich warf eine Aetherphiole auf die beiden Anderen. Die Hochelfe sank fast augenblicklich zusammen, was den Ork veranlasste kurz zu lachen, bevor er selbst das Gas zu spĂŒren bekam. Doch er war groß und massig, er steckte einiges weg, daher fiel er nicht um, sondern begann zum Ausgang zu rennen. Ich knurrte genervt, nahm zwei tiefe AtemzĂŒge, um hinter der GrĂŒnhaut her zu rennen und dabei die Luft anzuhalten. Ich wollte schließlich nicht selbst meine eigene Medizin zu kosten bekommen.

Weiterlesen »

von Kari Sha’thar

Handbuch der WÀchter des Löwen

Ein Handbuch welches durch die Königsgarde Sturmwinds an potentielle AnwÀrter ausgegeben wird. Verfasst durch die WÀchter des Löwen.


Ehre dem König, Ehre der Allianz

Wir, die Garde seiner MajestÀt des Königs von Sturmwind, WÀchter des Löwen, möchten uns hier etwas vorstellen.

Unser Hauptaugenmerk liegt natĂŒrlich auf den Schutz unseres Königs und wir versehen unseren Dienst in der Burg zu Sturmwind. Wir sind ĂŒberall dort, wo unser König ist, wohin uns seine Worte befehligen.

Auch unsere Reihen wurden durch die letzten Ereignisse stark geschmÀlert und vielleicht wecken wir hiermit Euer Interesse, der Garde beizutreten.

Welche Kriterien solltet Ihr aber mitbringen fĂŒr diese Einheit?

  • Ihr seid ein Mensch.
  • LoyalitĂ€t dem Königshaus gegenĂŒber und LoyalitĂ€t gegenĂŒber der Allianz.
  • Bereitschaft Euer Leben zu geben fĂŒr den König.
  • Mindestens die Grundregeln des MilitĂ€rs kennt.
  • Korrekten Auftreten, innerhalb und außerhalb des Dienstes.
  • Das Beherrschen Eurer Waffe, Eurer Profession. Bereitschaft, Befehle zu befolgen. Das Tragen einer DienstrĂŒstung.
  • Ihr gehört keiner fanatischen Organisation an oder pflegt Umgang mit zwielichtigen Personen.
  • Ihr seid in keinem BĂŒndnis mit anderen Organisationen oder als Vasall verpflichtet.

Weiterlesen »

von den WÀchtern des Löwen

Orden des Blutigen Adler

Ein Buch ĂŒber die GrĂŒndung und Ziele des Blutigen Adler. Niedergeschrieben von Ulranis Lichtschwinge.


Die Überreste Lordaerons

Ideologie und Ziele

Die Existenz der “Blutigen Adler” wie sich die Mitglieder so schön nennen, ist seit Anbeginn des Dritten Krieges wĂ€hrend des Falls Lordaeron bekannt. Sie wurden neben den anderen Heiligen Orden wie der Scharlachrote Kreuzzug und der ArgentumdĂ€mmerung gebilligt, um der Wachsenden Armee der Geißel entgegenzuwirken und Lordaeron zu schĂŒtzen.

Zusammen in Laufe der Zeit begannen die Mitglieder an eine Macht zu glauben, den Frieden im Königreich zu sichern, doch Ihr Glaube zum Licht Ă€nderte sich mit der Entdeckung eines Artefakts: “Der Rote Kristall“.

Die Spekulationen begannen, dass alle Glaubenskenntnisse wahrscheinlich falsch sind. Dies fĂŒhrte dazu, dass einige eine agnostische Sicht sich auferlegten, wĂ€hrend ein anderer Teil deistisch blieb, die an ein höheres Wesen glaubten, das verschiedene Namen inne hat. Beide behaupteten öffentlich den Weg des Lichts zu gehen um die UnterstĂŒtzung der Kirche und des Königreiches nicht zu verlieren.

Andere Mitglieder des Blutigen Adler, wie Thomas Raufels, waren zutiefst religiös zum Licht und glaubten, dass das Artefakt vom Licht selbst abstamme um die Untoten zu bekĂ€mpfen. Sogar Edwin Lichtschmied glaubte fest daran, dass das Licht ihnen das Artefakt schenkte um das Königreich Lordaeron neu aufleben zu lassen. Noch inbrĂŒnstiger GlĂ€ubige wie Gadriel Horus glaubten sogar dass die Blutigen Adler alleine dem Gebot des Lichtes unterstanden.

Andere wiederrum, wie Robert zu Weissfeld glaubte an einen Heiligen. Überzeugt von der segnenden Macht durch der Nennung Seiner innherhalber vollfĂŒhrter Ritualen.

Weiterlesen »

von Ulranis Lichtschwinge

Folgende Werke haben zuletzt eine Aktualisierung ihres Inhaltes und/oder Aufmachung erfahren.



OOC - Direktlinks:

â–Č ZurĂŒck nach oben
4 Likes

Wohl nur wenig verwunderlich fĂŒr jene, die der Anschlagtafel des Skriptoriums gelegentlich einen Blick schenken, findet sich an diesem Tage ein schlichter Aushang an dieser wieder der besagt, dass die Stube heute nicht öffnen wird. Bedacht dennoch ĂŒber diese Abweichung von den ĂŒblichen Zeiten zu informieren.

Diese Woche geschlossen


Die Schreiber der Stube sind zur Wollmesse aufgebrochen. Wir wĂŒnschen allen daheim gebliebenen wunderbare Sommertage in diesem siebten Monat des Jahres. Wir werden ab kommender Woche wieder wie gewohnt öffnen.

Enestress, Schreiberin des Skriptoriums

â–Č ZurĂŒck nach oben
6 Likes

Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die TĂŒre der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fanden sich darunter diesmalig ebenso die NeuzugĂ€nge im Sortiment der Schreibstube angehangen.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Eins

Ein Kinderbuch ĂŒber das sanfte Gleichgewicht aus JĂ€gern und Gejagten in der Natur. Verfasst durch Viviella Federschleier, im Auftrag von Baronin Margot van Houndvill.


Im Auftrag von Baronin Margot van Houndvill.

‱ ‱ ‱ ‱ ‱ ‱

Der Wald der Harmonie

Fleckchen war ein kleiner Hase im Wald der Harmonie. Fleckchen wunderte sich oft, warum der Wald diesen Namen trug: Denn der Wald war nicht immer freundlich und gut. Er selber hatte seinen Namen zurecht: Er hatte ein schneeweißes Fell mit einem einzigen, braunen Fleck auf der Stirn.

Seine Eltern erhoben sogar oft ihre schneeweißen Hasenpfötchen und erinnerten Fleckchen an die Gefahren im Wald.

Sobald er ein Rascheln im GebĂŒsch hörte, sollte er nach Hause laufen:
Es könnte ein gefÀhrlicher Wolf im Busch sein.

Sobald die Vöglein aufhörten zu zwitschern, sollte er nach Hause laufen:
Es könnte ein gefÀhrlicher Falke in der Luft sein.

Sobald es dunkel wurde, sollte er nach Hause laufen:
Es könnte etwas GefÀhrliches in der Dunkelheit jagen.

Manchmal wĂŒnschte sich Fleckchen, dass alle gefĂ€hrlichen Tiere verschwinden wĂŒrden. Als Fleckchen dies einmal zu seiner Mama sagte, erhob diese wie immer ihre Pfote und sagte: “Ach, Fleckchen. Ich kann dich verstehen – doch der Wald braucht alle Lebewesen.”

Überzeugt war Fleckchen nicht. Gelegentlich verschwand ein Hase, und Fleckchen wusste, was mit ihnen geschehen sein könnte. Und er mochte diesen Gedanken ganz und gar nicht.

Eines Abends war Fleckchen besonders lange draußen – noch mitten in der Nacht. Fleckchen mochte die Sterne, und so beschloss er dieses Mal den weisen Rat von Mama Hase zu ignorieren, und saß draußen vor dem Bau. Er sah in den Himmel – und eine Sternschnuppe.

Da rief Fleckchen aus: “Eine Sternschnuppe! Ich darf mir etwas wĂŒnschen! Ich wĂŒnsche mir, dass alle jagenden Tiere verschwinden – alle FĂŒchse und Wölfe, alle Marder und Falken, alle BĂ€ren und Eulen!”

Als Fleckchen sich dies wĂŒnschte, wurde er mĂŒde – und er ging in den Bau, um zu schlafen. Eingekuschelt zwischen Mama Hase, die gerade BabyhĂ€schen in sich trug, Papa Hase, und seinem Geschwisterchen BlĂŒmchen.

Als Fleckchen am nĂ€chsten Morgen aufwachte, spĂŒrte er, dass etwas draußen passiert war. Es gab ein Gezwitscher von vielen Vögeln, das Rufen der Hirsche und das Blöken von Wildschafen.

Als Fleckchen nach draußen hoppelte, hörte er bereits, was alle Tiere riefen: “Die JĂ€ger sind weg! Die JĂ€ger sind weg!”

Offenbar war Fleckchens Wunsch in ErfĂŒllung gegangen – und nun konnte endlich Harmonie im Wald herrschen.

Fleckchen musste endlich nicht mehr aufpassen, er spielte den ganzen Tag und bis tief in die Nacht, und er fraß so viel Gras wie schon sein ganzes Leben nicht, und alle taten es ihm gleich.

Weiterlesen »

von Viviella Federschleier, Margot van Houndvill

Gebetsbuch des Ordens des Silberschildes

Eine Sammlung von an das Licht gerichteten Gebeten fĂŒr alle Lebenslagen, verfasst durch den Orden des Silberschildes.


Eine Sammlung von
erbaulichen Gebeten fĂŒr
alle Lebenslagen


Gelebter Glaube

Bringt das Licht

Lasst uns das Licht bringen,
wo Finsternis herrscht.
Lasst uns das Licht bringen,
wo der Tod regiert.
Lasst uns das Licht bringen,
Wo der Weg versperrt ist.
Lasst uns das Licht bringen,
Wo die Richtung nicht mehr stimmt.
Lasst uns das Licht bringen,
wo das Licht der Hoffnung erloschen ist.

‱ ‱ ‱ ‱ ‱ ‱

Meine Gaben

Ein Auge wurde mir gegeben,
damit ich erkenne, wenn jemand leidet.
Ein Ohr wurde mir gegeben,
damit ich höre, wenn jemand schreit.
Eine Hand wurde mir gegeben,
damit ich helfe, wenn mich jemand braucht.

Ein Auge wurde mir gegeben,
damit ich die Wahrheit sehe.
Ein Ohr wurde mir gegeben,
damit ich die LĂŒge erkenne.
Eine Hand wurde mir gegeben,
damit ich fĂŒr das kĂ€mpfen kann,
was mir heilig ist.

‱ ‱ ‱ ‱ ‱ ‱

Weiterlesen »

vom Orden des Silberschildes

Geschichten einer Abenteurerin – Band 12 – Auf der Jagd nach dem verlorenem Szepter

Das zwölfte Buch einer Reihe von NacherzĂ€hlungen zu den Erlebnissen von Kari Sha’thar. Dieses Buch trĂ€gt den Titel: „Auf der Jagd nach dem verlorenem Szepter - Dorf mit magischen Potential“.


Prolog

Hierbei handelt es sich um eine grĂ¶ĂŸere Operation, bei der die An’arkhana beteiligt war. Vor einiger Zeit hatte eine Zauberin der Verlassenen sich von der Horde losgesagt, ein Blutrubinszepter gestohlen und sich mit ein paar VerbĂŒndeten in Richtung Pandaria aufgemacht, von woher das Szepter ursprĂŒnglich stammte. Die Vermutung, dass die Verlassene mehr ĂŒber das Szepter und deren Funktionsweise herausfinden wollte, lag nahe, insbesondere nachdem sie eine Bibliothek in Pandaria ĂŒberfallen hatte. Nun wurde sie in den Dschungeln der SĂ€ureblattkĂŒste vermutet. Das Oberkommando der Allianz befand die Zauberin und ihre PlĂ€ne als zu gefĂ€hrlich, als sie gewĂ€hren zu lassen und sendete eine kleine Gruppe aus, das Szepter sicherzustellen und die Zauberin auszuschalten. ZusĂ€tzlich zu den An’arkhana gehörten noch Einheiten der LöwenbrĂŒcks und Söldner der roten Phiole. Außerdem wurden auch noch ein paar freie Söldner angeworben.

Wie eingangs erwĂ€hnt, war dies eine grĂ¶ĂŸere Operation und wĂŒrde auch mehrere Tage dauern, je nachdem, wie schnell wir das Versteck der Untoten finden konnten. Wir segelten also, nachdem sich alle Leute eingefunden hatten, los nach Pandaria. Die Reise verlief ruhig, erst auf halbem Weg kam ein Gewitter nahe, aber das umschifften wir, so dass die Fahrt doch recht ereignislos verlief.

Kapitel 1 – An Land!

Das an Land gehen wurde wie eine große MilitĂ€raktion zelebriert. Es war nicht bekannt, ob wir erwartet wurden, eigentlich hofften wir das, denn uns wurde eingeschĂ€rft, möglichst keine Aufmerksamkeit zu erregen. Wieso wir dann so umstĂ€ndlich an Land gingen, war mir nicht bekannt, da ich bei der Planung nicht zugegen gewesen war. Im Grunde sah es so aus: Wir sollten in zwei Wellen anlanden. Zuerst eine kleine Einheit mit SpĂ€hern, die die Gegend erkunden und schon einmal einen Lagerplatz suchen sollten. Dann wĂŒrde der Rest der Einheiten ĂŒbersetzen, also die mit der schweren RĂŒstung und die Zauberer, die sich ungern Robe und Finger schmutzig machten. Die Taktik fand ich an sich nicht verkehrt, allerdings nur sinnvoll, wenn man es mit einem Gegner zu tun bekam, der einen auch erwartet. Da wir aber auf anfĂ€ngliche Heimlichkeit setzten, fand ich das Vorgehen etwas ĂŒbertrieben. Aber gut, manchmal kann ĂŒbertriebene Vorsicht auch sinnvoll sein.

Ich wurde, wie erwartet, den SpĂ€hern zugeteilt, die angefĂŒhrt von der Stummen, wie ich die Kaldorei nannte, die vermutlich nur eine genau abgezĂ€hlte Anzahl an Wörter pro Tag zu VerfĂŒgung hatte, das erste Boot bestiegen und gen Land segelten. TatsĂ€chlich konnte das Schiff, mit dem wir nach Pandaria gesegelt waren, sich dem Land nicht allzu weit nĂ€hern, da es vor der KĂŒste zahllose Untiefen gab. Und wir wollten ja am Ende alle wieder nach Hause kommen.

Weiterlesen »

von Kari Sha’thar

Geschichten einer Abenteurerin – Band 13 – Auf der Jagd nach dem verlorenem Szepter

Das dreizehnte Buch einer Reihe von NacherzĂ€hlungen zu den Erlebnissen von Kari Sha’thar. Dieses Buch trĂ€gt den Titel: „Auf der Jagd nach dem verlorenem Szepter - Tempel des Grauens“.


Prolog

Die An’arkhana fĂŒhrte eine grĂ¶ĂŸere Operation in Pandaria durch, genauer gesagt in den Dschungeln der SĂ€ureblattkĂŒste. Sie war zusammen mit einigen anderen Einheiten und diversen freien Söldnern aufgebrochen, eine untote Hexe zu besiegen, die mit einem bösartigen Szepter Unheil stiften wollte. Die Horde war nicht in der Lage, ihre ehemalige Untergebene zur Rechenschaft zu ziehen, daher musste es die Allianz tun.

Wir landeten also an der KĂŒste des Dschungels und schlugen unser Lager auf. Nach einer etwas unruhigen Nacht zogen wir das Lager um, in ein kleines Fischerdorf der Pandaren. Gleichzeitig wurden einige SpĂ€her, darunter auch ich, ausgeschickt, mehr ĂŒber das Pandarendorf im Inneren des Landes herauszufinden. Was wir dort fanden, war nicht besonders erfreulich. Wir kamen zurĂŒck und erstatteten Bericht.

Von den Fischern erfuhren wir, dass sie seit einiger Zeit keinen Kontakt mehr zu einem in der NĂ€he befindlichen Tempel hatten, der auf einer Insel thronte. Das war ungewöhnlich und fĂŒr uns ein Hinweis, dort einmal nach dem Rechten zu sehen. Hierzu wurden wieder ein paar SpĂ€her hingeschickt und ich sollte diesen Auftrag anfĂŒhren. Gleichzeitig wurde ein Kundschafter aus dem Fischerdorf vermisst und eine zweite Gruppe machte sich auf, diesen zu suchen. Der Rest der Einheiten blieben im Dorf und errichteten Verteidigungen.

Kapitel 1 – Die Reise zum Tempel

Wir hatten ein Beiboot von unserem Schiff bekommen, mit dem wir nach Pandaria gesegelt waren. Mit an Bord war zu meinem Erstaunen Überheblich, dann noch Jade, eine Pandarenfrau, mit einem gefĂ€hrlich aussehenden Stab, dessen Ende mit einem spitz zulaufenden Jadestein bestĂŒckt war und MĂ€dchen, eine sehr junge Menschenfrau, die nur spĂ€rlich ausgerĂŒstet und mit einem Stab bewaffnet war. Nicht unbedingt die Bewaffnung, die ich fĂŒr eine anstĂ€ndige Mission mitnehmen wĂŒrde. Aber gut, ich war nur die AnfĂŒhrerin dieser Mission, kein KindermĂ€dchen.

Die Überfahrt zur Insel des Tempels verlief ruhig. Die Sonne brannte und schon bald war ich froh, nicht zu dicke Kleidung angezogen zu haben, sonst hĂ€tte ich vermutlich noch einen Hitzschlag erlitten. Als wir endlich am Strand angekommen waren, zogen wir das Boot weiter den Hang hinauf, damit es spĂ€ter noch da war und nicht hinaus aufs Meer gespĂŒlt wurde. Der Dschungel, der auf dieser Insel war, bot uns vor der sengenden Sonne immerhin ein wenig Schatten, auch wenn wir die Insektenplage wieder als Tausch hatten. Wir marschierten durch den Dschungel und nach kurzer Zeit schimmerte zwischen den BĂ€umen das weiße Mauerwerk vom Tempel hindurch. Wir nĂ€herten uns dem Bauwerk vorsichtig, das sich als gewaltiges GebĂ€udekomplex mit umzĂ€unten Innenhof entpuppte. Als wir uns dem Tor nĂ€herten, hörten wir Stimmen, die aber sehr fremdartig klangen. Ich gab zu verstehen, dass die Anderen stehen bleiben sollten und schlich mich nach vorne. Hinter einer ĂŒbergroßen Wurzel beobachtete ich zwei der kleinen, blauen Sauroks, die anscheinend vor dem Tor Wache hielten, diese Arbeit aber nicht sehr gut verrichteten, denn sie stritten sich heftig und achteten nicht auf ihre Umgebung. Die Anwesenheit dieser zwei Echsen ließ böses ahnen. Ich machte mich auf den RĂŒckweg und berichtete meinen GefĂ€hrten von meiner Beobachtung. Jades entsetzter Blick konnte ich gut verstehen. Wenn Sauroks den Tempel bewachten, dann musste etwas wirklich Übles vorgefallen sein. Ich hoffte zwar, dass es den Pandaren-Mönchen gut ging, aber ich hatte starke Zweifel. Wir brauchten jedoch Gewissheit und dazu mussten wir den Tempel betreten. Ich bedeutete also Jade, mir zum Tor zu folgen, damit wir zu Zweit die Wachen ausschalten konnten.

Weiterlesen »

von Kari Sha’thar


OOC - Direktlinks:

â–Č ZurĂŒck nach oben
5 Likes

Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die TĂŒre der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fanden sich darunter einmal mehr die NeuzugĂ€nge im Sortiment der Schreibstube angehangen.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Geschichten einer Abenteurerin – Band 14 – Auf der Jagd nach dem verlorenem Szepter

Das vierzehnte Buch einer Reihe von NacherzĂ€hlungen zu den Erlebnissen von Kari Sha’thar. Dieses Buch trĂ€gt den Titel: „Auf der Jagd nach dem verlorenem Szepter - Mysteriöse Ruinen“.


Prolog

Die An’arkhana fĂŒhrte eine grĂ¶ĂŸere Operation in Pandaria durch, genauer gesagt in den Dschungeln der SĂ€ureblattkĂŒste. Sie war zusammen mit einigen anderen Einheiten und diversen freien Söldnern aufgebrochen, eine untote Hexe zu besiegen, die mit einem bösartigen Szepter Unheil stiften wollte. Die Horde war nicht in der Lage, ihre ehemalige Untergebene zur Rechenschaft zu ziehen, daher musste es die Allianz tun.

Wir landeten also an der KĂŒste des Dschungels und schlugen unser Lager auf. Nach einer etwas unruhigen Nacht zogen wir das Lager um, in ein kleines Fischerdorf der Pandaren. Gleichzeitig wurden einige SpĂ€her, darunter auch ich, ausgeschickt, mehr ĂŒber das Pandarendorf im Inneren des Landes herauszufinden. Was wir dort fanden, war nicht besonders erfreulich. Wir kamen zurĂŒck und erstatteten Bericht.

Von den Fischern erfuhren wir, dass sie seit einiger Zeit keinen Kontakt mehr zu einem in der NĂ€he befindlichen Tempel hatten, der auf einer Insel thronte. Das war ungewöhnlich und fĂŒr uns ein Hinweis, dort einmal nach dem Rechten zu sehen. Hierzu wurden wieder ein paar SpĂ€her hingeschickt und ich sollte diesen Auftrag anfĂŒhren. Gleichzeitig wurde ein Kundschafter aus dem Fischerdorf vermisst und eine zweite Gruppe machte sich auf, diesen zu suchen. Der Rest der Einheiten blieben im Dorf und errichteten Verteidigungen.

Die Kunde vom Tempel war alles andere als erfreulich. Im Tempelhof trieben sich Sauroks um und im Keller des GebĂ€udes waren unglaubliche GrĂ€ueltaten verrichtet worden. Wir hatten die Schuldigen – ebenso wie ĂŒberlebende Mönche – nicht finden können, denn wir wurden von einer Horde Untoter vertrieben.

Der Trupp, der nach dem vermissten Kundschafter Ausschau gehalten hatte, kam mit eben diesem zurĂŒck und hatte noch eine weitere Pandarin gerettet. Sie hatten gegen einen Untoten und einigen Sauroks gekĂ€mpft und dabei erfahren, dass sich niemand bei den alten Ruinen blicken lassen sollte, die noch aus der Zeit der Mogu stammten.

Die Truppe, die im Fischerdorf geblieben war, hatte auch ein paar Dinge erlebt. Sie waren von einigen Sauroks ĂŒberfallen worden und hatten dem Angriff standgehalten.

Wie es aussah, spitzte sich die Lage doch allmÀhlich zu.

Kapitel 1 – Ein verbotener Ort ist die Aufforderung eines Abenteurers dorthin zu gehen

Nach meinem Bericht ĂŒber den Tempel war klar, wo die Aufgabe der PlattentrĂ€ger und Zauberer lag. Sie wĂŒrden als geballte Einheit auf die Insel ĂŒbersetzen und die Sauroks und was auch immer sich unter dem Tempel befand, aufspĂŒren und vernichten. Die ErwĂ€hnung der Ruinen und vor allem das Verbot, dorthin zu gehen, machten aber auch neugierig. Und verbotene Orte waren doch genau das, wohin es einen Abenteurer hinzog, oder?

Es wurde also noch eine kleine Truppe ausgesucht, die sich den Ruinen annahmen. Messer sollte diese Einheit anfĂŒhren und ich hatte vor, mir das nicht entgehen zu lassen.

WĂ€hrend die ganzen EisenmĂ€nner und KuttentrĂ€ger sich also in die Boote begaben, um zur Insel zu gelangen, machten wir uns auf, durch den Dschungel zu den Ruinen zu gehen. Mit dabei waren neben Messer und mir noch Brille, eine Menschenfrau, die Gewehr, Pistole und Schwert trug und doch anscheinend nicht gut sehen konnte – da sie eine ĂŒbergroße Brille auf der Nase hatte. Außerdem waren noch die Alchimistin aus meiner Einheit dabei, Illusionist, ein menschlicher Zauberer, der sich fĂŒr die, aus meiner Sicht, mĂ€chtigste Form der Magie entschieden hatte, der Illusion und NebellĂ€uferin, eine blinde, kleine Menschenfrau, um der stĂ€ndig Nebel wallte und die anscheinend mit diesem Nebel sehen, oder fĂŒhlen, oder beides konnte. Sie war mir schon ein klein wenig unheimlich.

Weiterlesen »

von Kari Sha’thar

Geschichten einer Abenteurerin – Band 15 – Auf der Jagd nach dem verlorenem Szepter

Das fĂŒnfzehnte Buch einer Reihe von NacherzĂ€hlungen zu den Erlebnissen von Kari Sha’thar. Dieses Buch trĂ€gt den Titel: „Auf der Jagd nach dem verlorenem Szepter - Sturm auf das befestigte Dorf“.


Prolog

Die An’arkhana fĂŒhrte eine grĂ¶ĂŸere Operation in Pandaria durch, genauer gesagt in den Dschungeln der SĂ€ureblattkĂŒste. Sie war zusammen mit einigen anderen Einheiten und diversen freien Söldnern aufgebrochen, eine untote Hexe zu besiegen, die mit einem bösartigen Szepter Unheil stiften wollte. Die Horde war nicht in der Lage, ihre ehemalige Untergebene zur Rechenschaft zu ziehen, daher musste es die Allianz tun.

Nachdem wir an Land gegangen waren und unser Lager in einem kleinen Fischerdorf aufgeschlagen hatten, fĂŒhrten wir mehrere EinsĂ€tze durch, um die Machenschaften unserer Widersacherin zu beenden. Als Letztes hatten wir eine Mogu-Ruine untersucht und die dort befindlichen feindlichen KrĂ€fte besiegt. Am Ende kamen wir mit erbeuteten Unterlagen zum Lager zurĂŒck. Auch die gleichzeitig durchgefĂŒhrte Operation am Tempel, der von massenhaft Sauroks und noch einigen grausameren Dingen besetzt war, war erfolgreich. Die siegreichen Kameraden konnten einige wirklich schaurige Geschichten ĂŒber Dinge erzĂ€hlen, die eigentlich nicht hĂ€tten leben dĂŒrfen.

Doch jetzt gab es nur noch das befestigte Dorf, dass wir zu Anfangs untersucht hatten und an den Runen, die uns den Weg versperrten, gescheitert waren. Hier musste sich die untote Hexe versteckt halten. Daher rĂŒckte schließlich das gesamte Lager aus, um die letzte Schlacht zu schlagen. Jetzt galt es, eine widerliche Hexe zu besiegen und wir waren alle hoch motiviert.

Kapitel 1 – Der Weg hinein

Der Plan war recht simpel. Wir wĂŒrden mit geballter Macht auf das Dorf zu rĂŒcken, welches durch eine stabile Stadtmauer geschĂŒtzt war und wĂ€hrend der Großteil unserer Streitmacht die Aufmerksamkeit auf sich zog, sollte eine kleine Einheit in das Dorf eindringen, dort das Tor der Stadtmauer öffnen und – wenn möglich – den Ort der Hexe suchen, an dem sie sich verkrochen hatte. Ich wurde zur AnfĂŒhrerin dieser kleinen, wackeren Truppe ernannt. Mit dabei war selbstverstĂ€ndlich Messer – es hĂ€tte mich schon schwer verwundert, wenn sie sich das hĂ€tte entgehen lassen – EchsenschlĂ€chter, Brille, Illusionist, die Stumme und fĂŒr mich neu Brummkopf. Wie der Name schon sagte, war Brummkopf kein Kerl von großer Fröhlichkeit, sondern eher das Gegenteil. Brummig, aber nicht unbedingt das sympathische wie bei BrummbĂ€r und ein Experte in Sachen Schwarzsehen. Ohne ihm zu Nahe treten zu wollen, war Raffinesse jedenfalls keins seiner bestechenden Eigenschaften. Aber trotz allem war ich mit meiner Truppe zufrieden, es waren Leute, mit denen ich selbst DĂ€monen Feuer unter dem Hintern machen wĂŒrde.

Zur Vorbereitung fĂŒr den Angriff zĂ€hlte es auch, die Kanonen unseres Schiffes, mit dem wir hergekommen waren, mit magischen Zeichen zu versehen, damit diese dann auf das Schlachtfeld teleportiert werden konnten. Die Idee fand ich an sich gut, nicht so gut fand ich, dass die Kanonen schon benutzt werden sollten, wĂ€hrend wir uns im Dorf befanden. Ich hoffte, dass wir da keinen QuerschlĂ€ger abbekommen wĂŒrden.

Als das Dorf schließlich in Sicht kam, versammelte ich meine Leute um mich, um einen Plan zu schmieden, doch der große Tross hatte keine Muße und stampfte einfach weiter stumpf auf die verteidigte Stellung zu, alles auf dem Weg platt walzend. Uns blieb also keine Wahl, es hieß improvisieren. Wir wichen zur linken Flanke aus, denn dort hatte ich einen Berg ausgemacht, der ĂŒber die Dorfmauern ragte. Vielleicht hatten wir von dort einen guten Überblick und konnten eine Stelle finden, von der aus wir in das Dorf gelangen konnten, ohne zu viel Aufsehen zu erregen. Wir kĂ€mpften uns also voran und der LĂ€rm unserer Kameraden blieb hinter uns zurĂŒck. Da bemerkten wir vor uns Bewegungen und wir gingen in Deckung. Eine kleine Einheit Sauroks kam uns entgegen. Sie wollten vermutlich den angreifenden Truppen in die Flanke fallen. Kurz war ich versucht, die Gruppe aus dem Hinterhalt zu erledigen, aber es stand zu viel auf dem Spiel. Wir mussten das Tor öffnen, ohne unsere UnterstĂŒtzung wĂŒrde der Plan scheitern. Wenn wir uns jetzt hier in kleine Gefechte verzettelten, wer weiß schon, ob wir dann noch rechtzeitig ins Dorf kommen.

Ich gab also den Befehl, die Sauroks an uns vorbeiziehen zu lassen und gleichzeitig Illusionist den Befehl, einen seiner Spiegelbilder zu beschwören und zu unseren Kameraden zu schicken, um diese vorzuwarnen. Dann gingen wir weiter. Wir mĂŒhten uns auf den Berg hoch und fanden eine perfekte Stelle, von der aus man ĂŒber das gesamte Dorf blicken konnte. Messer gab mir ihr Fernrohr und ich nutzte es, um das Dorf genauer in Augenschein zu nehmen. Direkt hinter dem Tor hatte sich eine beachtliche Truppe bereit gemacht, aus dem Dorf zu stĂŒrmen. Noch war das Tor geschlossen, aber dahinter stapelten sich regelrecht die Sauroks und zwei Golems. Wie wir bei dieser Überzahl das Tor aufbekommen sollten, war mir im Moment schleierhaft, aber ich schob das Problem beiseite. Damit wĂŒrde ich mich beschĂ€ftigen, wenn es so weit war.

Ich beobachtete weiter das Dorf. Ein Haus war da besonders interessant, denn ich konnte beobachten, wie zwei Pandaren, beide ziemlich abgemagert, heraus geschleift wurden. Was dann mit ihnen geschah, möchte ich hier besser nicht schreiben, es war jedenfalls alles andere als ein angenehmer Anblick und ein wirklich grausamer Tod. Ich knurrte wĂŒtend, konnte aber in diesem Moment nichts tun. Ich merkte mir das Haus jedoch, denn ich war mir sehr sicher, dass die Zwei nicht die letzten Gefangenen waren. Und ich wĂŒrde nicht eher das Dorf verlassen, bis ich nicht alle Pandaren befreit hatte. Das schwor ich mir in diesem Moment.

Weiterlesen »

von Kari Sha’thar

Eine Schwarzfischgeschichte – Band 1

Das erste Buch einer Reihe von NacherzĂ€hlungen zu den Erlebnissen der Schwarzfischen und ihrem Schiff ‚Die Leichte Brise‘, verfasst durch Kari Sha’thar. Dieses Buch trĂ€gt den Titel: „Die KapitĂ€nin erzĂ€hlt - Nordend“.


Die KapitĂ€nin erzĂ€hlt – Nordend

Prolog

Kurz zu meiner Person: Ich heiße Setsun Sato oder genau genommen eher KapitĂ€n Setsun Sato. Denn ich bin jene Frau, welche die KapitĂ€nin der Schwarzfische ist. Jene Mannschaft, die ihr Schiff und ihre Heimat, Die leichte Brise, einmal die Woche fĂŒr Fremde öffnet, um sie fĂŒr einen geselligen und lustigen Schiffstavernenabend einzuladen. Oder vielleicht kennt man uns auch von den unzĂ€hligen MĂ€rkten oder anderen Veranstaltungen, bei denen wir Speisen und GetrĂ€nke ausschenken.

Viele Leute denken, man wĂ€re bereits immer KapitĂ€n gewesen. Als wĂ€re man regelrecht mit dieser WĂŒrde geboren worden. Vielleicht trifft das bei einigen Leuten zu, bei mir hingegen war das nicht der Fall. Ich hatte eigentlich nie wirklich etwas mit der Seefahrt am Hut, vielmehr liebte ich den Wald mit seinen schattigen PlĂ€tzen und dem lieblichen Vogelgesang.

Doch, wie so oft, kommt es im Leben anders, als man denkt.

Das Schicksal wollte es, dass ich einst auf einem Schiff landete, das Die leichte Brise genannt wurde, damals noch unter einem anderen KapitĂ€n. Es war interessant, was gĂ€nzlich anderes, als ich bisher kannte und ich hatte das ĂŒberwĂ€ltigende GefĂŒhl von Freiheit. Es war mein erster richtiger Kontakt mit der Seefahrt, abgesehen von den paar einfachen Überfahrten, die ich als Gast auf fremden Schiffen vorher gemacht hatte.

Doch es war noch zu frĂŒh fĂŒr mich und die Schwarzfische. Damals musste ich noch zu mir selbst finden und so trennten sich erst einmal die Wege zwischen mir und den Fischen.

Ich probierte andere Dinge aus, hauptsĂ€chlich Handel. Eine Taverne namens – Zur schwarzen KrĂ€he – nannte ich kurze Zeit meins. Danach war es ein Spielzeugladen. Doch alle diese Dinge fĂŒllten mich nicht aus. Die Freiheit, die ich einst auf der Leichten Brise erlebt hatte, zog mich wieder in den Bann. Und so schloss ich mich schließlich doch den Schwarzfischen an und erlebte eine spannende und erfĂŒllende Zeit. Ich bewĂ€hrte mich, stieg in der Hierarchie immer weiter auf und wurde letztendlich die KapitĂ€nin. Dieses Amt und diese Ehre fĂŒlle ich nun seit bereits zwei, bald schon drei Jahren aus und bin es immer noch nicht leid, im Gegenteil, ich habe endlich meine Bestimmung gefunden. Sicher, am Anfang war es schon ein wenig holprig und mache Tasse liegt nun auf dem Scherbenfriedhof, aber am Ende legte sich der Sturm und wir fuhren in ruhigere GewĂ€sser.

Mein Ziel ist es, den Schwarzfischen eine Heimat zu schenken, nicht einfach nur einen Arbeitsplatz in der Gastronomie. FĂŒr alle jene, die denken, sie seien alleine, oder ohne Ziel, gibt es in der Mannschaft Platz. Eine Mannschaft, deren wichtigstes Ziel der Zusammenhalt ist. Denn ohne Zusammenhalt könnten wir niemals durch Sturm und hohe See segeln, könnten wir niemals die Ufer fremder LĂ€nder ansteuern und den dortigen Gefahren trotzen.

Wir stehen zusammen, wir sind eine Mannschaft, denn wir sind die Schwarzfische!

Anmerkung:

Ich werde in meinen Geschichten weder die Namen meiner Mannschaftskameraden erwĂ€hnen, noch die Außenstehender. Man möge dies mir verzeihen, denn möglicherweise möchte der eine oder die eine nicht genannt werden und so entgehe ich möglichen Beschwerden. Außerdem geht es hier um die Mannschaft als Ganzes und nicht um einzelne Individuen. Ich danke dem lieben Leser fĂŒr das VerstĂ€ndnis.

Aufgeschrieben wurden die Geschichten von Kari Sha’thar.

Kapitel 1 – Am Anfang war eine Reise

Es war einmal eine Mannschaft
 so wĂŒrde jedes MĂ€rchen anfangen, aber hier möchte ich nicht von einer erfundenen Geschichte berichten, sondern von einer wahrhaft erlebten. Am Anfang war eine Reise. Eine Reise nach Nordend. Warum, möchte der geneigte Leser gerne wissen? Nun, ganz einfach, weil ein Freund der Mannschaft uns fragte. Der Auftrag war einfach. Wir sollten ihn und seine Reisegruppe nach Nordend bringen. Das klingt zunĂ€chst einmal recht einfach, doch wir reden hier von Nordend. Eine Gegend, die nicht ungefĂ€hrlich ist, eine Gegend, in der es – in jetziger Zeit sogar noch hĂ€ufiger – GerĂŒchte gab ĂŒber unheimliche Wesen und Begegnungen.

Doch das schreckte die Mannschaft nicht und so setzten wir die Segel gen Norden. Die Überfahrt selbst war gar nicht das Problem, Probleme kamen erst, als wir an Land gehen, oder besser, die Reisegruppe an Land bringen wollten. Das Dorf, in dem wir anlegten, sah schon nicht sehr einladend aus. Zur Sicherheit ließ ich die Kanonen besetzen und feuerbereit machen, eine ganz normale Sicherheitsvorkehrung. Aber auch das Dorf hatte Kanonen, die die ganze Zeit auf uns gerichtet waren. Kein angenehmes GefĂŒhl.

Zuerst einmal passierte nichts. Wir legten an und die Reisegesellschaft stieg aus. Wir wechselten gerade noch ein paar warme Worte, als das Gerede von einem Schatten aufkam. Die Mannschaft blickte sich nervös um, doch da war nichts. Genau in diesem Moment ertönte ein ohrenbetÀubendes Grollen. Wir zuckten vor Schreck alle zusammen und dann erschien er. Ein riesiger Frostwyrm.

Weiterlesen »

von Setsun Sato, Kari Sha’thar

Folgende Werke haben zuletzt eine Aktualisierung ihres Inhaltes und/oder Aufmachung erfahren.



OOC - Direktlinks:

â–Č ZurĂŒck nach oben
5 Likes

Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die TĂŒre der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fanden sich darunter wie nicht selten gesehen die NeuzugĂ€nge im Sortiment der Schreibstube angehangen.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Das Arkanwissenschaftliche Auge

Eine fachliche Abhandlung von Thayra Weyden zu dem Thema wie wichtig angeborenes Talent und die frĂŒhe Entwicklung eines Wesens im Umgang mit den arkanen KrĂ€ften ist.


Einleitung

Die Weltanschauung ist individuell und wird von unserem Umfeld geprĂ€gt. Bereits in frĂŒhen Jahren entscheidet sich, welche Informationen wir wie verarbeiten. Dies wird grĂ¶ĂŸtenteils von unserem Miteinander gelenkt und passiv gelehrt. Jemand, der mit LichtglĂ€ubigen aufwĂ€chst, wird einen hohen Stellenwert des Lichtglaubens entwickeln, da sein Umfeld diesen Stellenwert und die PrioritĂ€t darauf weitertrĂ€gt und sich im Unterbewusstsein eine Einstellung aufbaut, wie Informationen verarbeitet werden und in welchen Kontext diese gesetzt werden.

So wird die Philosophie, die Bedeutung im Kleinen schon frĂŒh mitgegeben.

Das Kind eines Magiers, die Bewohner Dalarans, Elfen als Volk sind der Magie sehr nahe und dies von Geburt an. Sie leben mit der PrÀsenz der Magie, imitieren ihre Vorbilder und erlernen ein Bewusstsein der Materie allein durch die stetige und unentwegte PrÀsenz.

Kleine unscheinbare Bemerkungen nehmen diese Personen auf und es verankert sich zu einem Konstrukt des Bewusstseins, ein Bewusstsein, welches dazu fĂŒhrt, dass ein sogenanntes arkanwissenschaftliches Auge auf die Gegebenheiten geworfen wird.

Je nach Kontakt, individueller Förderung und anderer Parameter sowie auch bewusste Schulung durch Lehre wird diese Denkweise, Denkprozess und diese Art der Aufnahme weiter gepflegt.

Weiterlesen »

von Thayra Weyden

Das Leben des Yao-Ting FlussblĂŒte

Eine ErzĂ€hlung von Yao-Ting FlussblĂŒte ĂŒber sein Leben und den Erfahrungen und Lektionen, die er im Laufe dieses erlangte. Niedergeschrieben, um jenen die Hoffnung zu geben, die glauben alles verloren zu haben.


Vorwort durch die Schreiber

Bei den folgenden Zeilen handelt es sich um eine bestmögliche wortwörtliche Wiedergabe einer ErzĂ€hlung von Yao-Ting FlussblĂŒte ĂŒber sein eigenes Leben. Die Zeilen sind nur an wenigen Stellen so weit angepasst worden, um der Schriftform den nötigen Kontext zu geben, der ihr ohne der nonverbalen Stilmittel einer mĂŒndlichen Wiedergabe fĂŒr das volle VerstĂ€ndnis der ErzĂ€hlung andernfalls fehlen wĂŒrde.


Das Leben des Yao-Ting FlussblĂŒte

Nun, wo fange ich am besten an 


Alles fing damit an, dass ich als Sohn einer Bauernfamilie im Tal der Vier Winde groß geworden bin. Meine Mutter war Köchin, mein Vater Bauer 
 meine zwei BrĂŒder ebenso und meine Schwester kam erst drei Jahre spĂ€ter dazu. Als ich alt genug war, nahm mein Vater mich immer wieder mit aufs Feld und brachte mir bei, die Felder zu bestellen und zu sĂ€en. Viele Jahre lang habe ich diese Arbeit gemacht. Und es war mein Leben damals, aber leicht war es nicht, wir hatten viel Konkurrenz durch die grĂ¶ĂŸeren Bauern im Tal. Aber wir kamen immer gut ĂŒber die Runden als wir auf dem Markt verkauft haben.

Es ging viele Jahre gut. Wir konnten am Ende unseren Hof erweitern und ein wenig ausbauen, aber das hielt nicht lange. An einem Tag sollte ich zum HalbhĂŒgelmarkt gehen und dort etwas abholen – war nicht viel, nur neue Samen fĂŒr die Felder. Allerdings war die Stimmung insgesamt an dem Tag schon seltsam, auch auf dem Markt. Das war in der Zeit als Horde und Allianz in Pandaria ankamen.

Ich ging also nach dem Einkauf zurĂŒck nach Hause, nur um in der Ferne zu sehen, wie der SchlangenrĂŒcken nahe unseres Dorfes zerstört war und die Mantis ausschwĂ€rmten und dieses Sha in den Boden sickerte.

Mit Panik bin ich dann nach Hause gerannt, durch die Mengen an panischen BĂŒrgern und den Shado-Pan die vor Ort kĂ€mpften. Aber 
 als ich Zuhause ankam, war es schon zu spĂ€t. Die Mantis hatten unsere Farm zerstört und das Sha hatte sich bereits in unseren Feldern ausgebreitet. Ich dachte, ich kann zumindest meine Eltern retten, aber alle waren bereits tot.

Mein Zuhause war weg, meine Familie tot und ich hatte keine weiteren Verwandten mehr, bei denen ich unterkommen konnte. Was sollte ich tun, wo sollte ich hin? Ich hatte panische Angst, aber wusste ich, ich darf mich dieser Angst nicht hingeben.

Ich erfuhr erst spĂ€ter, dass diese Angst hĂ€tte mein Ende sein können, da ich hörte, dass die Mantis durch das Sha der Angst ausschwĂ€rmten. Aber ohne Zuhause bin ich geflĂŒchtet. Erst zur Brauerei SturmbrĂ€u wo ich mich einige Wochen lang zwischen den Kisten und FĂ€ssern versteckte und mich von Obst aus jenen Kisten und Wasser aus den FlĂŒssen ernĂ€hrte.

Aber eines Tages musste ich weiter 


Weiterlesen »

von Yao-Ting FlussblĂŒte

OOC - Direktlinks:

â–Č ZurĂŒck nach oben
2 Likes

Diese Woche mag man einen Anschlag an dem Schwarzen Brett der Stube vorfinden, der nahe legt, dass zum ĂŒblichen Tage in der Woche kein herausgestelltes Ladenschild man vorfinden wird.

Diese Woche geschlossen


Aufgrund unvorhergesehener UmstÀnde bleibt das Skriptorium diese Woche leider geschlossen. Kommende Woche wird die Stube wieder zu gewohnten Zeiten öffnen.

Wir bitten aufgrund etwaiger daraus resultierenden Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Enestress, Schreiberin des Skriptoriums

â–Č ZurĂŒck nach oben

OOC: Der nĂ€chste Termin fĂŒr Laufkundschaft

2022-09-08T18:00:00Z

2 Likes

In gewohnter Manier, wie an einem jeden Donnerstag, findet auch an diesen Tagen das Ladenschild des Skriptoriums seinen Platz vor den Stufen der Stube, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren. Doch bereits seit einer Weile vermisst, mögen an diesem Tage gar auch die NeuzugĂ€nge der vergangenen Wochen sich einem geneigten Passanten auf dem Platz vor dem Verlies prĂ€sentieren.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Geschichten einer Abenteurerin – Band 16 – An’arkhana – Azsunas dunkle Seite

Das sechzehnte Buch einer Reihe von NacherzĂ€hlungen zu den Erlebnissen von Kari Sha’thar. Dieses Buch trĂ€gt den Titel: „An’arkhana - Azsunas dunkle Seite“.


Prolog

Vor einiger Zeit hatte die An’arkhana einige Kultisten im Teufelswald gejagt. Dabei war jedoch die RĂ€delsfĂŒhrerin durch ein Portal entkommen, nicht bevor ich sie noch am Oberarm erwischt hatte. Ihre Helfershelfer konnten wir erledigen, doch sie selbst war fĂŒr eine Weile unauffindbar. Doch das sollte sich Ă€ndern. Wir hatten den sicheren Hinweis erhalten, dass sie sich in Azsuna aufhalten sollte. Einen genauen Ort hatten wir nicht, nur eine ungefĂ€hre Richtung. Aber das störte uns nicht. Wir wĂŒrden das Versteck dieser Kultisten noch finden. Ich hatte immerhin noch eine Rechnung mit ihr zu begleichen.

Da wir mit grĂ¶ĂŸerem Widerstand rechneten, als beim letzten Mal, heuerten wir noch Söldner an. Zu meiner Freude waren es Messer, eine Ă€ußerst fĂ€hige Abenteurerin, mit der ich bereits einige Abenteuer in Pandaria erlebt habe, und Grummel, ihr Partner oder Freund. So genau habe ich bisher ihre Beziehung nicht verstanden, aber das ist ja auch ihre Sache. Grummel ist ein großer Mensch mit schwerer RĂŒstung, Schild und Schwert. Also genau das, was bisher in der Einheit immer gefehlt hatte. Und Grummel war – wie der Name ja schon sagte – recht grummelig.

Zu den zwei Söldner gesellte sich auch noch der Kalte, ein Ren’dorei, den ich noch von den Falkenklingen her kannte und der dort immer recht kalt und unnahbar gewesen war. Obwohl er ein großer, breiter Kerl war, bestand seine Bewaffnung dann doch eher aus kleinen Klingen. Aber immerhin war er noch einer, hinter dem man sich gut verstecken konnte, um dann aus dem Schatten heraus zuschlagen zu können. Wie sich herausstellte, hatte er sich etwas verĂ€ndert, war zwar immer noch ziemlich brummig, aber nicht mehr so kalt wie frĂŒher. Aber dazu spĂ€ter mehr. Von der Einheit selbst waren der Zauberer, die Alchimistin und ich mit dabei, die Anderen hatten anderes zu tun.

Wir machten uns also in Richtung Azsuna auf, um der Hexe ein fĂŒr allemal den Gar auszumachen.

Kapitel 1 – Ein verregneter Tag

Die Ankunft in Azsuna war alles andere als schön oder strahlend. Ich hatte von den ErzĂ€hlungen her etwas anderes erwartet, aber vielleicht befanden wir uns auch einfach nur in der miesen Ecke des Landstrichs. Dunkle Wolken hingen am Himmel und vertrieben jeden Gedanken an Sonnenschein. Es regnete und das nicht zu knapp. Ich war innerhalb von Augenblicken klatschnass und blickte mich verdrossen um. Nicht nur der Himmel war fĂŒr die Laune abtrĂ€glich, auch die Gegend war alles andere als schön. Sie bestand zum großen Teil aus kahlen Felsen und riesigen PfĂŒtzen, in denen es verdĂ€chtig blubberte. Kein Ort, den ich mit dem Namen Azsuna in Verbindung gebracht hatte. Aber es war, wie es war und ließ sich auch nicht Ă€ndern.

Wie zu erwarten, schickte Zauberer mich und Messer als SpĂ€her nach vorne. Wir sollten die Gegend auskundschaften und so marschierten wir los. An der ersten großen PfĂŒtze, die man nicht so einfach ĂŒberqueren konnte, trennten wir uns und suchten jeder fĂŒr sich einen Weg in Richtung eines nahen Felsens, von dem aus wir eine gute Übersicht auf das umliegende Land hĂ€tten. Mein Weg war recht ereignislos, abgesehen von der NĂ€sse und dem kurzen StĂŒck am Ende, bei dem ich klettern musste. Dann aber stand ich auf der Erhöhung und sah in der Ferne Rauch. Der war auch mit bloßem Auge zu erkennen und so feucht wie es hier war, konnte das Feuer nur von intelligentem Leben entzĂŒndet worden sein. Oder sagen wir von halbwegs intelligentem Leben, denn niemand, der nicht entdeckt werden wollte, wĂŒrde solch verrĂ€terische Zeichen fĂŒr jeden sichtbar hinterlassen. Ich blickte mich weiter um, aber von Messer gab es keine Spur. Ich wurde bereits etwas nervös, als sie dann doch endlich auftauchte. Sie hatte eine Höhle am Fuße des Felsens entdeckt und zumindest einmal einen Blick riskiert. Sie hatte es sich aber verkniffen, die Höhle alleine auszukundschaften. Das war fĂŒr eine Abenteurerin schon eine wirkliche Leistung, ich wĂŒsste nicht, ob ich an ihrer Stelle hĂ€tte widerstehen können. Mithilfe ihres Fernrohrs konnten wir dann in Richtung des Rauchs auch ein paar Einzelheiten erkennen. Oder besser: eine Wache mit einer hölzernen Maske. Ein weiteres Indiz, das wir auf der richtigen Spur waren, hatten wir doch in der vorherigen Mission erfahren, dass MĂ€nner mit Masken eine höhere Stelle im Kult einnahmen. Eine Annahme, die sich spĂ€ter als falsch herausstellte, aber dazu nachher mehr.

Es war Zeit, die Anderen zu holen.

Weiterlesen »

Geschichten einer Abenteurerin – Band 17 – KapitĂ€nin Spottdrossel – In den HĂ€nden der Piraten

Das siebzehnte Buch einer Reihe von NacherzĂ€hlungen zu den Erlebnissen von Kari Sha’thar. Dieses Buch trĂ€gt den Titel: „KapitĂ€nin Spottdrossel - In den HĂ€nden der Piraten“.


Prolog

Dank einer glĂŒcklichen FĂŒgung bekam ich von einem Freund ein Boot geschenkt und da gerade bei meiner Einheit der An’arkhana eher wenig los war, denn die Herrschaften hatten sich fĂŒr die Forschung zurĂŒckgezogen, entschloss ich mich, diese Chance zu nutzen und zur See zu fahren. Nun sollte sich der geehrte Leser unter dem Boot kein großes Schiff mit mehreren Masten vorstellen, sondern eben ein kleines, gemĂŒtliches Boot, gerade groß genug, um vier Personen aufzunehmen und eine Überfahrt nach Kul’tiras zu ermöglichen, jedoch keinesfalls auf einen anderen Kontinent. Ich hatte also keine Möglichkeit, die Geheimnisse des berĂŒchtigten Piraten Weißbart zu erkunden, aber immerhin ein GefĂ€hrt, mit dem man gemĂŒtlich an der KĂŒste entlang schippern und vielleicht hier und da das ein oder andere Abenteuer erleben konnte. TatsĂ€chlich meldeten sich mehrere Leute bei mir, die gerne mit auf Abenteuer gezogen wĂ€ren, aber ich entschied mich, die erste Fahrt alleine zu meistern. Meine SegelkĂŒnste waren alles andere als gut, hatte ich bisher doch nur eine recht kurze EinfĂŒhrung in die Seefahrt erhalten, aber wer nicht wagt, der hat bereits verloren.

Mein Schiff hatte ich auf den Namen Sturmtanz, zu Ehren meiner Familie, getauft und nannte mich selbst KapitĂ€nin Spottdrossel, solange ich mich auf meinem Boot befand. Wieso gerade dieser Name höre ich bereits den geneigten Leser fragen? TatsĂ€chlich gibt es dazu eine Geschichte, doch die ist so lange, dass sie ein eigenes Buch wĂŒrde fĂŒllen. Daher hier eine sehr knappe Kurzversion.

Ich kannte die Schwarzfische schon, da war ihre jetzige KapitĂ€nin nicht nur noch keine KapitĂ€nin, sondern noch nicht einmal Bestandteil der Mannschaft. Damals waren die Schwarzfische noch keine redlichen HĂ€ndler, sondern machten noch krumme GeschĂ€fte und ich kam mit ihnen durch einen Auftrag in Kontakt. Da, wie wohl mittlerweile bekannt ist, ich mir kaum Namen merken kann, hatte ich auch den damaligen Mitgliedern Spitznamen verpasst. Das gefiel einem Schwarzfisch nicht, der mich wohl Ă€rgern wollte und nannte mich Spottdrossel. Ich fand die Bezeichnung jedoch gar nicht anstĂ¶ĂŸig, sondern irgendwie sĂŒĂŸ und behielt den Namen im Hinterkopf. Einige Zeit spĂ€ter hatte ich fĂŒr die Falkenklingen einen kleinen Auftrag, in dem es darum ging, einen HĂ€ndler am Hafen einzuwickeln. Dieser hatte Schmuggelgut und ich sollte ihn dazu bringen, mir dieses Zeug zu verkaufen, damit wir herausfanden, wo er sein Versteck hatte. Ich musste also improvisieren und mir in aller Eile einen Namen aus den Fingern saugen, denn mit meinem eigenen Namen wollte ich mich gewiss nicht vorstellen. Genau in dem Moment kam mir der Spitzname ins GedĂ€chtnis und KapitĂ€nin Spottdrossel war geboren, die zusammen mit ihrem SchlĂ€gertyp Deko, dem HĂ€ndler einen Besuch abstattet und die Waren fĂŒr ihr Schiff benötigte. Übrigens regte sich damals der etwas tumbe Deko tierisch auf, als geistloser SchlĂ€ger dargestellt zu werden, obwohl er genau das war. Manche können halt der Wahrheit nichts in Auge sehen.

Der Auftrag war am Ende ein voller Erfolg, der HĂ€ndler fiel darauf rein und die Schmuggelware konnte sichergestellt werden. Damals schwor ich mir, wenn ich jemals ein Schiff bekommen wĂŒrde, ich wĂŒrde als KapitĂ€nin Spottdrossel in die Geschichten eingehen. Und daher der Name.

Kapitel 1 – Eine Seefahrt, die ist
 abenteuerlich

Es war ein sonniger Tag, als ich schließlich in mein neues Boot stieg, das Segel hisste und schließlich aus dem Hafen steuerte. Ich hatte mir viele Gedanken gemacht, wohin ich als Erstes steuern sollte und mich am Ende fĂŒr den SĂŒden entschieden. Nicht weil dich dachte, er wĂ€re so viel spannender als andere Gegenden, sondern weil ich so immer in der NĂ€he des Festlandes bleiben konnte. Die erste Überfahrt zu einer der großen Inseln wollte ich mir fĂŒr spĂ€ter aufheben, wenn ich mehr Ahnung und GefĂŒhl fĂŒr das Segeln und das Meer hatte.

Und so ging es los, das Wetter war gut, das Wasser ruhig, alles gute Aussichten auf einen schönen Segelausflug. Halt nur nicht sehr abenteuerlich. Das schreckte mich jedoch nicht, es genĂŒgte mir anfangs einfach nur, ĂŒber das Meer zu gleiten, das war Abenteuer genug.

Dank des gĂŒnstigen Windes und der Wendigkeit des Bootes kam ich gut voran. Am Abend jedoch machte ich einen Stopp, fuhr nĂ€her an die KĂŒste heran, nahm das Segel herunter und warf den Anker. Im Dunkeln zu fahren war alles andere als einfach und auch nicht ganz ungefĂ€hrlich. Außerdem wĂŒrde ich so kaum Schlaf bekommen, also wieso sollte ich mich jetzt schon quĂ€len?

Ich legte mich also hin und trÀumte von spannenden Abenteuern, als ich etwas unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde.

Weiterlesen »

von Kari Sha’thar

Eine Poesie von Licht

Ein Band ĂŒber das Licht. Teil einer Buchserie der Lyrik von Margot van Houndvill.


Eine Definition von Licht, in einem Kontext, der fĂŒr manch einen klar und fĂŒr ein anderen unklar erscheinen kann.

Die Welt voller Tassen und Becher

Ein uralter Schrank, von Rissen und Moos geplagt – Steht er da, so unvollkommen und doch wunderschön anzusehen. Da sind sie, dicht an dicht gerĂŒckt – In dieser Welt, voller Tassen und Becher.

Eine Tasse, gleicht nicht dem Becher. Und manchmal, da unterscheiden sie sich bloß von einer einzigen Kerbe auf dem wunderschönen Porzellan. Was hat der andere, was ich nicht habe? Ist es die StĂ€rke eines Bechers, die ich nicht besitzen kann?

So sanftmĂŒtig und sanft, wie eine Großmutter nur sein kann – Pflegt die Tassen, die Becher nicht. Warum kann das wohl nur so sein? Zuerst polieren, zurĂŒck in den Schrank. Vielleicht gar ein neues PlĂ€tzchen, mit einer anderen Aussicht noch nebenan?

Ach, wie schön es auf der ersten oder zweiten Ebene des Schrankes auch sein möge – So sind es doch die Ungleichheiten, die wir viel mehr schĂ€tzen. NatĂŒrlich, weiß die Ă€ltere Dame, was hier nun passiert. Ist der Ă€ltere Herr, gleich an ihrer Seite. Es ist der Schatten, der gerne mal, den Moment auskostet – Und die Dunkelheit herbei beschwört.

Was nimmt sich die Dunkelheit als NĂ€chstes vor? Welches PorzellanstĂŒck wird eine weitere Kerbe erhalten? Was ist es, was die Großmutter und der Großvater da denn ĂŒberhaupt tun?

Weiterlesen »

Eine Poesie von Schmerz

Ein Band ĂŒber den Schmerz. Teil einer Buchserie der Lyrik von Margot van Houndvill.


Eine Definition von Schmerz, in einem Kontext, der fĂŒr manch einen klar und fĂŒr ein anderen unklar erscheinen kann.

Der Schmerz, der in einem ruht

An einem Bach, in der NĂ€he des Waldes, da stand ich. Gewusst, dass ich ĂŒber den Fluss komme. Meine Beine, wie Metall, sie schlugen und schrien – Ich habe es nicht vernommen. Der erste Schritt ins kalte Nass, ein Schauer durchzog den Nacken – Trieb mich nieder, auf die Knie.

Es war der Schmerz, der zu mir spricht. Diesen Schmerz, den werde ich nie vergessen. Es war mein Schmerz – Schmerz, der in einem ruht – In jedem von uns. Wir verweilen, wir leben und wir weinen. Irgendwann, da steht jeder an diesem Ufer, des nahen Waldes. Gehen wir hinĂŒber? – Oder bleiben wir stehen. Das andere Ufer, sieht so schwierig aus – So verblasst, so vom dichten Nebel durchzogen. Wir kommen nicht weiter – Wir hoffen auf eine helfende Hand – Wir starren, aber so verbissen auf das andere Ufer, dass wir nichts davon erkennen.

Wie grausam es doch ist, schreien wir – Unverbitterlich. Voller Zorn – Alle anderen können einfach so ĂŒber das Ufer, aber wir – Wir bleiben hier stehen. Dieses andere Ufer, es kann so schön sein – Man hört GelĂ€chter, man hört den Spaß. Die Freude, die Liebe – Und das pure GlĂŒck.

Aber wir verschließen, voller Neid und Zorn – Wollen nichts davon hören, und dennoch wĂŒnschen wir uns das, was wir nicht kriegen können.

Weiterlesen »

Eine Poesie von Sehnsucht

Ein Band ĂŒber die Sehnsucht. Teil einer Buchserie der Lyrik von Margot van Houndvill.


Eine Definition von Sehnsucht, in einem Kontext, der fĂŒr manch einen klar und fĂŒr ein anderen unklar erscheinen kann.

Sehnsucht, die wie Feuer lodert

Ein dunkler Raum, mit einem Kamin – Da sitzt diese Frau vor. Mit einem aufgeschlagenen Buch und einer Feder in der Hand – Es ist gerade so schwer: Diese Sehnsucht, die wie im Feuer lodern mag.

Man möchte das Buch fĂŒllen, verliert sich in Erinnerungen. Was wĂ€ren wir nun gewesen, wĂ€re man dieser Sucht verfallen? Die Augen schließen sich – Ein brennender Stich durchzieht das Herz, ganz heimlich.

Nein, nein – Kehren wir zur RealitĂ€t zurĂŒck. Wo ist es gewesen, was uns entzĂŒckt? Ein Blick durch den dunklen Raum, man sucht und findet einfach nicht. Die Seiten vom Buch weiterhin leer und trostlos. Ach, wie einfach es doch wĂ€re, dieses Buch zu schließen.

TrĂ€nen, sie fĂŒllen die Augen – Im nĂ€chsten Moment der leise Schrei, aus der kleinsten Ecke des Herzens. Verzweifelt und verloren, was wĂ€re ich nun, wĂ€rst du bei mir? Da versucht der Verstand einzugreifen – Gar das Buch fortzuwerfen. In den lodernden Kamin – Wo es erlischt und verbrennt.

Jeder Atemzug – Der Körper, er schmerzt. Man will aufhören, kann es aber nicht. Das Herz verliert sich – Wie ein StĂŒck Stein, das versucht aus eigener Kraft den Ort zu wechseln. Vergeblich, versuchen wir uns zu bewegen. Aber das Brennen, es hört nicht auf. Bis wir uns endlich eingestehen: Es ist das Verlangen, das in uns schreit.

Weiterlesen »

Eine Poesie von Zeit

Ein Band ĂŒber die Zeit. Teil einer Buchserie der Lyrik von Margot van Houndvill.


Eine Definition von Zeit, in einem Kontext, der fĂŒr manch einen klar und fĂŒr ein anderen unklar erscheinen kann.

Die Zeit, die wir teilen

Da stand das kleine MenschenmĂ€dchen einfach im Wegesrand. ErblĂŒhte dort, eine wunderschöne Rose, in einer prĂ€chtigen Farbe des roten Blutes. Sie beugte sich herunter, schnupperte an ihr – Ach, wie schön, dachte sie. Aber so schnell diese Rose auch erblĂŒhte, so war sie bereits am Verwelken.

Mit Trauer starrte man unerbittlich auf diese wunderschöne Rose. Schnell noch den letzten Wassertropfen besorgen, noch das kleine Bisschen, genießen, was sich da eröffnet. Die Zeit, die wir teilen – Verging, so schnell wie ein Blatt im Wind.

Das kleine MĂ€dchen erhob sich, versuchte weiter zu gehen, aber sie schaute immer wieder zurĂŒck, zu der wunderschönen Rose, die dort nicht mehr blĂŒhte. Wimmernd und verzweifelt, war es bereits Nacht geworden.

Ein letzter Blick zurĂŒck dachte sich das kleine Etwas. Aber so dunkel, wie es war, konnte sie kaum etwas erkennen. Es verschwand, das StĂŒck, von dem Wunderschönen, das sie sah.

Weiterlesen »

von Margot van Houndvill

Risiken der ungenauen Wirkweise eines Zaubers

Eine fachliche Abhandlung von Thayra Weyden zu dem Thema der Risiken von ungenau oder laienhaft gewirkter Magie, mit Verweisen auf fachliterarische Niederschriften von Verabeth von Wittenberg.


Fachliteratur vom 25ten Mai 361 K.C. – Thayra Weyden

Um einen Zauber zu wirken, ist Grundvoraussetzung, die Parameter und Komponenten eines Zaubers zu kennen. Diese Parameter sind prÀzise in der Matrix des Zaubers festgelegt.

Der Fluss des Manas ist oberflĂ€chlich betrachtet mit einem Kreislauf zu vergleichen. Das kanalisierte Ley wird in die Matrix geleitet und durch die Parameter, welche in der Matrix festgelegt sind in den Zauber umgewandelt, welcher den gewĂŒnschten Effekt erzielt.

Nur durch den prĂ€zisen Fluss des Leys, den eingewobenen Komponenten des Zaubers, welche den Zauber spezifizieren, kann der Effekt, der gewĂŒnscht ist auftreten.

Um den Zauber zu wirken, ist lediglich notwendig, die Bestandteile und den Matrixaufbau zu kennen. Nicht jedoch, sie auch zu verstehen. Doch ist ein Verstehen der Matrix wĂŒnschenswert, wenn es daran geht, einen Zauber zu verfeinern oder auch auf die situativen Gegebenheiten anzupassen. So kommt es zu Abwandlungen, Schwierigkeitsstufen, auch genannt Zauberzirkel, MĂ€ĂŸigung des Energieaufwandes.

Insgesamt wird Raum fĂŒr diverse EventualitĂ€ten gegeben, wie folglich erlĂ€utert wird.

Merkmale von Matrizen

Der Kreislauf des Manas ist entscheidend fĂŒr das Resultat des Gewirkten. Mit PrĂ€zision wird das Ley durch die Matrix geleitet und nach erfolgreichem Durchlaufen jener auch wieder hinaus. Der Kreislauf wird geschlossen. Man unterscheidet hierbei zwischen einer geschlossenen Matrix und einer mannigfachen Matrix.

Bei der geschlossenen Matrix wird der Kreislauf geschlossen und ein Effekt ausgelöst, wie beispielsweise einen Feuerball hervorzurufen. Die nicht verbrauchte Energie wird beim Auslösen des Effektes kontrolliert abgetragen und die Matrix verschwindet.

Von einer mannigfachen Matrix sprechen wir, wenn eine Matrix wiederholt von Ley durchzogen wird, um einen Effekt nicht nur einmalig auszulösen, sondern bestehend zu halten. Mannigfache Matrizen finden wir daher bei lÀnger andauernden Zaubern wie einen Schutzzauber. Die Energie kann durch spezifische Parameter der Matrix gleich wieder den Kreislauf wiederholen. Ein weiterer Leyfluss, welcher den Ausgleich zur verbrauchten Energie schafft, ist jedoch vonnöten, auch wenn die Matrix nicht neu gebildet werden muss und einige Fehlerquellen ausgeschlossen werden können.

FĂŒr den Anwender werden daraus auch Unterscheidungen zwischen Spontanzauber, kanalisierten Zaubern oder Konzentrationszaubern möglich.

Weiterlesen »

von Thayra Weyden

TrÀume im Mondlicht

Eine romantische Kurzgeschichte der Kaldorei, verfasst durch Loriande Federblatt.


Bei dieser Ausgabe handelt es sich um eine handschriftliche Festeinband-Abschrift des 3-Kupfer Romans: “TrĂ€ume im Mondlicht” von Loriande Federblatt, die als Archiv-, Zier- oder Sammler-Ausgabe anzusehen ist.

Die originale ‘3-Kupfer’-Fassung kann auf Wunsch zu niedrigeren Gesamtpreis direkt ĂŒber die Autorin dieses Werkes bezogen werden.

TrÀume im Mondlicht

Heute Nacht wird sie kommen.
Heute Nacht ganz sicher.

Ephne zog die kĂŒhle Luft der Nacht in ihre Lungen, spĂŒrte, wie die enge lederne RĂŒstung sich mit leisem Knarzen an Riemen und Schnallen dehnte. Sie mochte das leise FlĂŒstern ihrer Kleidung, mochte die vertrauten GerĂ€usche, die ihr auch in der Ferne ein StĂŒck Heimat vermittelten.

Fremd waren diese WĂ€lder, vertraut in Natur, doch nicht in Erinnerung.

Ephnes Herz begann aufgeregt zu schlagen, als 


 ihre schwach glimmenden Augen eine Bewegung wahrnahmen.
Dunkle Schatten schmiegten sich an die BaumstÀmme und den Waldboden, verborgen selbst vor ihrem nachtsehenden Blick so manches Detail.

Zwischen ihnen glommen gleich silberner BĂ€nder LĂŒcken, wo etwas Licht des strahlenden Mondes seinen Weg hinab gefunden hatte. Durch einen dieser kĂŒhl erleuchteten Streifen hatte sie die hochgewachsene Silhouette gefunden, die sich in ruhigen Bewegungen beinahe lautlos durch den dichten Wald bewegte.

Da war sie wieder, die rÀtselhafte Elfe. Vier Tage war es her, da Ephne sie in der Ferne erspÀht hatte, eine Woche seit sie den Berichten gefolgt war.

Diese hatten erzĂ€hlt von einer weißhaarigen Kaldorei, die sich fernab von Außenposten und ihresgleichen hier aufhalten sollte, eine potenziell verlorene Schwester, die es galt wiederzufinden. Und seit dem Blick aus der Ferne wollte sie sie wiederfinden, erfahren, was es mit ihr auf sich hatte.

Nun sah Ephne sie zum ersten Mal nÀher, spÀhte auf die wilde Schönheit, die sich mit der Ruhe und Sicherheit einer Raubkatze zwischen den BÀumen bewegte.

FĂŒr den Anwender werden daraus auch Unterscheidungen zwischen Spontanzauber, kanalisierten Zaubern oder Konzentrationszaubern möglich.

Weiterlesen »

von Loriande Federblatt

Wie ich versuchte, der Stadt zu entkommen – Band 1

Der erste Band einer ErzĂ€hlung von Leyni Samtpfote ĂŒber ihr Leben in Sturmwind und ihre Versuche der Eintönigkeit des bĂŒrgerlichen Alltages zu entkommen.


„Ähm ja, wie fange ich an 
 mit meinem Namen, das klingt gut.”

Mein Name ist Leyni Samtpfote. Ich dachte, ich fange das Schreiben an, Zeit habe ich hier in dieser Stadt mehr als genug.

Raus gehen, die Welt erkunden, haben mir meine Großeltern immer gesagt. Ja, das tat ich. Ich stieg mit meinen liebsten Sachen auf das Schiff nach Sturmwind, Krötchen immer an meiner Seite.

Und so sitze ich nun hier, am Sturmwindsee. Seit zwölf Monden bin ich inzwischen hier in dieser Stadt. Viel gutes, einiges schlechtes habe ich erlebt. Das schlimme ist aber, ich hÀnge hier immer noch fest.

Diese dicken Mauern und GebÀude scheinen eine magische Anziehungskraft auf ihre Bewohner zu haben. Oft habe ich versucht den ein oder anderen vor die Mauern der Stadt zu bekommen, erfolglos, bis auf kleinere Abenteuer die nicht erwÀhnenswert sind.

Langsam frage ich mich, wie ich so naiv sein konnte, zu glauben, ich wĂŒrde irgendwas verĂ€ndern, irgendwen dazu bewegen, mit mir zu kommen. Ferne LĂ€nder, Abenteuer erleben, das war mein Ziel. Und jetzt? Sitze ich am Sturmwindsee und schreibe diese Zeilen mit einem Stift in mein Notizbuch.

Schreiben, ja, ich sollte einfach schreiben.

Weiterlesen »

Wie ich versuchte, der Stadt zu entkommen – Band 2

Der zweite Band einer ErzĂ€hlung von Leyni Samtpfote ĂŒber ihr Leben in Sturmwind und ihre Versuche der Eintönigkeit des bĂŒrgerlichen Alltages zu entkommen.


Die Vögel weckten mich an diesem Morgen. Ich öffnete die Augen, sah mich um und musste lachen. War ich doch wirklich mitten auf der Mauer am Pavillion am See eingeschlafen. Hastig blickte ich zu meinen Notizen. Sie lagen zum GlĂŒck noch neben mir.

„Ein Versuch ist es doch Wert“ las ich meine letzten Zeilen noch einmal.

„He, und was ist, wenn mein Versuch schon lĂ€ngst begonnen hat“ nuschelte ich mir selbst zu.

Ich griff wieder zum Stift und schrieb einfach weiter. Genug Seiten in meinem Notizblock hatte ich immerhin.

Ich nenne es, wie ich der Stadt entkommen bin. Oder so Àhnlich.

An diesem Morgen saß ich auf einer Kiste, nahe dem Hafen. Ich starrte vor mich her, beĂ€ugte beilĂ€ufig die Bewohner der Stadt, die an mir vorbeiliefen, wirklich interessieren taten sie mich aber nicht. Ich glaube, ich dachte nichts, starrte einfach nur.

„Was sitzt du denn da so alleine?“, sprach mich plötzlich eine bekannte Stimme von der Seite an. Direkt musste ich schmunzeln, erkannte ich ihn doch sofort. „He Zeski“ begrĂŒĂŸte ich ihn und tapste von der Kiste zu ihm.

„Pass auf, ich hab eine Karte, frisch erstanden, willst du mit mir den Schreckensschreiter finden?“ grinste er mich an. Was ein Kauz, schoss mir direkt in den Kopf, ein MĂ€rchenerzĂ€hler. Schreckensschreiter, ja klar, dachte ich mir. Und wieder war er da. Laut, deutlich, alles kribbelte.

Mein Funken.

„Aber sowas von“ grinste ich breit zurĂŒck.

Weiterlesen »

von Leyni Samtpfote

Folgende Werke haben zuletzt eine Aktualisierung ihres Inhaltes und/oder Aufmachung erfahren.



OOC - Direktlinks:


Darunter angebracht, erspĂ€ht man zwei weitere AnschlĂ€ge. Sie bewerben weder das Skriptorium, noch die Werke von Autoren, die im hiesigen Archiv vertreten scheinen. Hatte jemand anderes sie angebracht? Möglich, doch wer den Blick in die Stube wagt, wird ebenso erspĂ€hen, dass weitere Exemplare von jenen fĂŒr die Mitnahme durch Besucher gestapelt bereitliegen auf dem nahen Beistelltisch neben der Pforte. Direkt unterhalb der bekannten Bonbon-Schale, welche auch heut randvoll gefĂŒllt mit den Leckereien der Zuckerfee schien.

Ingame-Kontakt: SchmendrĂ­ck

Ingame-Kontakt: Valiana


Da das Phasing dieser Tage in Sturmwind etwas unberechenbar ist, stehen die Auslagen dieser Woche, wie die oben gesehenen Auslagen von Dritten, heute im Forum, sodass Passanten keine Gruppe erfragen mĂŒssen, nur um die wöchentlichen AushĂ€nge der Stube im Elekk-Flag lesen zu können.

â–Č ZurĂŒck nach oben
3 Likes