[A-RP] Zehnte Wachkompanie/Einheit X

[A-RP] Zehnte Wachkompanie/Einheit X

Ehre der Krone!

Nein, hier wird weder eine Weltneuheit noch eine bahnbrechende Erfindung angekündigt. Das Prinzip einer Wachgilde in Sturmwind ist vermutlich so alt wie das Spiel selbst, doch würde ich den geneigten Leser gerne noch einen Moment länger fesseln.

Viele werden an dieser Stelle sagen „Aha, noch eine Wachgilde.“ Und den Thread schließen. Doch denjenigen, die es nicht tun, will ich hiermit eröffnen, was uns von anderen Wachgilden unterscheidet.

1. Das IC

„Was soll man hier groß anders machen?“ wird sich der ein oder andere wohl fragen. Doch anhand von einem Beispiel lässt sich zeigen, was man hier anders machen kann:

Kommunikation!

Wie kommuniziert die landläufig bekannte Wache mit ihren Kameraden? Ahja, sie greift sich das post-moderne Funkgerät vom Gürtel, emotet oftmals nicht mal, dass (und wenn doch, was) sie spricht und binnen zwei Minuten steht die ganze Truppe vor einem.
Das ist weder sinnvoll, noch ist es fair gegenüber dem ‚Gegenspieler‘. Schauen wir uns die „Gnomcorder“, die Blizzard uns zeigt, doch einmal an:

Mannsgroße Hauptgeräte, selbst die ‚kleinen‘ Geräte haben die Größe eines Rucksacks. Wenn man also wirklich einen Gnomcorder zum Einsatz mit sich führen will, dann stellt man dafür einen Funker ab, der mit diesem Kasten auf dem Rücken läuft.

Die Lösung? Rufhörner. Auch keine neue Erfindung, aber sinnvoll. Zwar hallt es in Sturmwind etwas, jedoch kann man im /yell immer noch eine grobe Richtung angeben: „/y <Das Horn der Stadtwache ertönt aus Richtung des Zwergendistrikts.>“ Wer gute Ohren hat, kann sicher über einen Whisper noch etwas genauere Informationen erhalten.

Ihr wollt noch ein Beispiel? Dann nehmen wir… das Verliesspiel!
Jeder, der mit einem Charakter, selbst für ein paar Stunden schonmal im Verlies saß, weiß, wie langweilig es dort wird. Man wird hingebracht, man wird durchsucht, man wird vielleicht noch befragt. Dann dreht sich die Wache um und verlässt das Verlies. Daran lässt sich per se nicht direkt etwas ändern, da immer noch etwas anderes für den Soldaten ansteht. Ehe jener jedoch zum Wachbüro zurückkehrt und dort Däumchen dreht, möchten wir eher sehen, dass ein Insasse, der Lust auf Spiel hat, auch bespielt wird. Das kann ein Gespräch sein, das kann eine Essensausgabe sein, das kann ein Besuch sein. Für den Fall, dass die Wachspieler allesamt beschäftigt sind, findet man immer noch eine Alternative (Whisper, InGame-Community). Aber keinesfalls soll sich der Insasse alleingelassen fühlen. RP ist ein Miteinander, kein Gegeneinander. Das führt uns dann auch…

2. Das OOC

…zum OOC. Niemand ist perfekt. Der stinknormale Wachsoldat Karl-Heinz Müller hat keine Ahnung von Magie. Kann einen Ghul nicht von einem Todesritter unterscheiden. Und daher sind wir, IC wie OOC, für Kooperationen mit anderen Gilden offen. Nicht nur, um eine Expertenmeinung wie in oben genannten Beispielen einzuholen, nein. Auch, um gemeinsame Übungen (andere Wach- oder Militär-Gilden) oder gar Plots als Gegenspieler (Untergrund-Gilden) zu organisieren. Wir sind dabei auch durchaus zu Kompromissen bereit. Es ist, wie bereits gesagt, immer noch ein Miteinander, kein Gegeneinander.

Memento moriendum esse! (= Bedenke dass du sterblich bist!)
Soll heißen: Bleibt auf dem Teppich. Wir sind keine Super-Assasinen, von Meister Shaw und dem SI:7 persönlich ausgebildet. Wir sind einfach (Wach-)Soldaten, mit mehr oder eben weniger Erfahrung. Niemand weiß alles, sieht alles, hört alles. Niemand kann alles. Wir haben ein Interesse daran, realistische, also keine übermächtigen Charaktere, auszuspielen.
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Wie sieht also das Rollenspiel in der Praxis aus?

Wir sind, was wir sind. Wachen in Sturmwind. Wachen auf Rundgang. Wachen, die Wache stehen. Wachen, die Übungen durchführen. Als Grundlage und gewissermaßen als Leitfaden für unser Tun werden die Gesetzte herangezogen, wie sie vor Jahren in einer Kooperation (ZWR, Sanktum, Gossenläufer) erarbeitet wurden und im Wiki zu finden sind.
Unsere Absicht ist es nicht, das RP von anderen zu zerstören oder ihnen unseren Willen aufzuzwingen. Wir spielen als Teil dessen, was Blizzard vorgibt: Als Stadtwache. Nicht mehr und nicht weniger. Auf Rundgang werden Wachen die Bürger ansprechen, das ist gewollt und richtig so. Darauf folgt in der Regel eine kurze Konversation. Wurde nichts verdächtiges bemerkt, zieht die Wache wieder ihrer Wege.

Wird dabei jedoch jemand auffällig und wirft uns beim Versuch der Festnahme dann bspw. an den Kopf, der Charakter sei ein wichtiger Plotcharakter, weicht somit allem aus und dürfe nicht ins Verlies gehen, so werden Konsequenzen gezogen. Erst wird ein klärendes Gespräch gesucht, ehe auch mal die unbeliebte Igno-Funktion in Kraft tritt: Wir gehen weiter, als wäre nichts geschehen. Für uns ist der Vorfall dann entweder nicht-existent oder der Charakter im Verlies gelandet. Aber das heißt nicht, dass wir Konsequenzen nur nach außen hin fordern. Wachsoldaten sind selbst angehalten, Konsequenzen zu tragen. In der Stadt kann man leicht ins Fadenkreuz einer Untergrund-Gilde geraten. Verletzungen oder Tod des Charakters sind daher eine mögliche Konsequenz, die man als Wachspieler in Kauf nehmen muss.
~~

Ja, okay. Ich interessiere mich dafür. Was nun?

Als Gilde, die eine gewisse repräsentative Funktion ausübt, haben wir vermutlich mehr Regeln, die den Beitritt erschweren, als manch andere Gilde. Niemand wird 24/7 online sein können, das erwartet auch niemand. Wer also zwei, drei Tage die Woche für ein paar Stunden Zeit für die Gilde erübrigen kann, hat die erste Voraussetzung schon einmal erfüllt. Ist man mal im Urlaub oder krank, kann dies im Forum mitgeteilt werden, dann droht auch kein Rauswurf. Wer jedoch vorgibt, im Urlaub zu sein und dann täglich auf einem anderen Charakter online ist, den erwartet wohl ein Gespräch.

Unsere Haupt-RP-Zeit liegt spätnachmittags und abends. Wer also nur eine Stunde am Nachmittag online sein kann, ist bei uns wohl an der falschen Adresse.

Des Weiteren setzen wir ein paar Grundeigenschaften voraus, die man mitbringen sollte:

  • Grundlegende Lorekenntnisse
  • Konsequenzbereitschaft
  • Respektvolles Verhalten, intern und extern
  • Keine gänzlichen Rollenspiel-Anfänger
  • Ihr seid der deutschen Sprache in Schriftform mächtig
  • Ihr seid bereit, auch Zeit neben dem Spiel (Forum) zu investieren
    ~~

Wie sieht es mit Klassen- und Rassenbeschränkungen aus?

An Engineklassen können für den Regeldienst aufgenommen werden:

  • Krieger
  • Paladin
  • Jäger
  • Schamane
  • Schurke
  • Mönch
  • Druide

Ebenso für limitierte Sonderrollen:

  • Priester
  • Magier

Weder Todesritter noch Dämonenjäger finden hier einen Platz.

Folgende Rassen werden eher aufgenommen:

  • Menschen (jedweder Herkunft)
  • Halb-/Hochelfen
  • Zwerge

Folgende Rassen werden eher unwahrscheinlich aufgenommen:

  • Nachtelfen
  • Leerenelfen
  • Gnome

Folgende Rassen werden nicht aufgenommen:

  • Pandaren
  • Draenei

Es ist hinzuzufügen, dass es mitunter zu Bewerbungsstops für Fremdrassen kommen kann. In Sturmwind, einer Stadt der Menschen, sollte das Gros einer Wacheinheit aus Menschen bestehen.
~~

Wie sieht es mit Rängen und Beförderungen aus?

Wir nutzen das Stadtwachen-Rangsystem, obwohl es vom Engine-Rangsystem abweicht. Es ist mit aktuellen Gilden kompatibler, man hat eher einen Vergleichswert.

Rekrut -> Gefreiter -> Obergefreiter -> Hauptgefreiter -> Unteroffizier -> Feldwebel -> Hauptfeldwebel -> Leutnant

Beförderungen müssen sich durch Dienst und Leistungen verdient werden und werden nicht im Wochentakt erfolgen. Die Standard-Rekrutenzeit liegt zwischen drei und fünf Wochen.

Bringt ein Charakter beim Gildenbeitritt bereits einen militärischen Rang mit, so wird jener individuell besprochen. Je nach Wissensstand des Charakters und des Spielers kann jener Rang herabgesetzt werden, um das Wissen für einen Wachspieler aufzufrischen.

Ich will mitmachen!/Ich will ein Vergehen melden!

Wir sind im Geschäft „Der Silberschild“ in der Altstadt beheimatet. Die Wahl fiel auf diesen Ort, weil er neben zwei Stockwerken und Sturmwind-Schilden an den Wänden auch eine angenehme Altstadtlage bietet, somit einen Unterschied zum sonstig als Wachhaus bespielten Rathaus. Ist die Wachstube besetzt, steht ein Plüschelekk mit Informationen zum Wachhaus davor.

Ansonsten: Sprich uns auf einem Rundgang an oder besuche unser Gildenforum!

https://wachkompanie-sturmwind.enjin.com/forum


An der Außenseite des Wachhauses befindet sich, neben eines Sturmwind-Banners, ein Anschlagbrett, an welchem folgender Aushang zu finden ist:

Ehre der Krone, Bürger!

Auf der Suche nach einer spannenden und abwechslungsreichen Anstellung innerhalb der Stadt? Keine Berührungsängste zu fremden Völkern, jedoch den Willen und die Entschlossenheit, deinem Land mit Kopf und Schwert zu dienen?

Bewirb’ dich noch heute als Stadtwache und repräsentiere die Farben und Werte der Krone in der Stadt seiner Majestät!

gez. Lt. Leonid Kesper,
Zehnte Wachkompanie

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Je mehr Wachen, desto besser! Dann haben die kriminellen auch mal Wiedersacher!

Aber frage:

Wieso schließt ihr euch nicht alle einfach zusammen :x ?

Aber dennoch gut geschrieben :slight_smile:

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Ohoh! Ich habe meinen Personalausweis erst frisch beantragt. Hoffentlich komme ich nicht in die Kontrolle, wo ich mich dann nicht ausweisen kann. Schlimmer noch, wenn der Wachmann zusätzlich noch ein garstiger Vrykul ist! bibber

Spaß beiseite. Finde ich immer gut, wenn es mehr Wachen in der Stadt gibt. :slight_smile:

Ohne da jetzt interne Erfahrungen zu haben und als jemand, der sich die Frage in der Vergangenheit ebenfalls stellte, mutmaße ich mal, dass es eben von Wache zu Wache doch kleine Unterschiede gibt, die schon ausreichen könnten (Bsp: Handhabungen Gnomecorder / Rufhorn). Dann kommt natürlich noch hinzu, wer mit wem kann und wer nicht, sowie ein unterschiedlich geführtes (wach)Gildenklima. So von Beobachtungen der letzten Jahre (da kann ich ja schon fast ein Jahrzehnt sagen), kennt sich der harte Kern der Wach-Rp’ler ja untereinander, haben in vielen Fällen auch in der gleichen Gilde agiert. Nun hat dies eben zu Szenarien geführt, wieso man sich eben aufgrund von verschiedenen Ansichten und Einstellungen zu gewissen Handhabungen voneinander distanziert.

Ist aber wie gesagt nur meine These, ohne irgendetwas Handfestes zu besitzen.

BtT: Wie es auch sein mag, finde ich es gut, dass eben unter den einzelnen Wachgilden ein Netzwerk besteht. Für mehr Wachen in der Stadt!

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Shantalle wirft dem Leutnant ein verschmitztes Luftküsschen zu. :cherry_blossom::heartpulse:

Bestäubende Grüße
Ein miserabel salutierender Frühling

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Begrüße das sehr! :slight_smile:
Bin auf das Rollenspiel und die Außenwirkung gespannt, gerade auf die Aldor hat man es mit dem Wachen-Rp nicht einfach gute Leute zu finden und vorallem Stand zu finden in der Rp-Gemeinschaft.
Ich wende mich die Tage mal IC an euch.
Viel Glück!

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Im Silberschild hat mal meine Lieblingswachgilde gehaust… Viel Erfolg euch!

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Das vielleicht nicht. Aber serienmäßig mit Riesennwuchs.

Diese Frage ist mehr als berechtigt. Es würde die Kommunikation und die Zusammenarbeit immens erleichtern, würden alle Wachspieler in einer Gilde zusammenarbeiten. Dies ist, aufgrund unterschiedlicher Auffassungen vom Wach-RP, jedoch nicht ohne Weiteres möglich.
Dazu kommt bedauerlicherweise das von Henderson angesprochene “Wer mit wem kann und wer nicht”. Ich bin der Überzeugung, dass man über kleine Meinungsverschiedenheiten auch mal hinwegsehen können sollte, um sie in Ruhe zu besprechen, mögliche Streitpunkte beizulegen; diese Überzeugung teilt auf der Aldor aber leider nicht jeder.

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Viel Erfolg eurer Gilde und wirklich sehr schön geschrieben und viel Mühe gegeben.

Einziges Manko wie ich persönlich empfinde… nicht so anfängerfreundlich wie ich las sowie Deutschkenntnisse. ich verstehe, dass man seriös rüberkommen mag, aber das hat einen fahlen Geschmack irgendwo.

das ist dir in der Tat gelungen. Ich lese normal nicht so lange Beiträge durch aber bei dir ging es bis zum Ende mit Interesse.

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Nun, dann mag ich es umformulieren: Ab und an sind Fehler in Ordnung. Man sollte nur keinen Krampf beim Lesen bekommen. Daher sollten Deutschkenntnisse ausreichend vorhanden sein.

Was die Neulinge betrifft:
Es ist erfahrungsgemäß schwer, den Wachalltag zu schmeißen und nebenbei noch Neulinge an die Hand zu nehmen. Daher sollte man ein wenig RP-Erfahrung mitbringen, jene muss jedoch nicht aus dem Bereich des Militär- oder Wach-RP sein. Daher auch “keine gänzlichen Rollenspiel-Anfänger”.

Dann redet doch miteinander, jeder Stellt die gleiche Anzahl an Führungsrollen und man klärt seine Meinungsverschiedenheiten im RP.
Sowas fördert auch das RP als das Schlachtfeld dann in OOC gezanke zu verlagern.

Sowas nennt man Demokratie :smiley:

Wen man kooperiert, hat man mehr Manpower als wen jeder sein eigenes Süppchen kocht.

Aber ich möchte nicht zu weit ins Offtopic und drücke euch die Daumen für euer Projekt.

Wir sehn uns sicher mal :wink:

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Ich finde es hört sich sehr gut an, was ihr da vor habt. Wir freuen uns mit Sicherheit auf ein schönes Zusammenspiel und immerhin sind wir ja…beinahe Nachbarn! In der Gasse finden auch sicherlich keine krummen Dinger statt. Nein, nein…

Viel Erfolg und bis bald im RP. :slight_smile:

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Von Rekruten und Fischbrötchen (Post vom 08.03.)

“Ich bin der Ansicht, dass das, was hier verkauft wird, einem Geschmackstest unterzogen werden sollte. Ich melde mich freiwillig dafür!” klang es in seinen Ohren nach. Ein Moment, in welchem man sich am Liebsten die Hand vor die Stirn schlagen wollte, doch auch Rekruten mussten erst eingearbeitet werden. Mit der Gewissheit, dass der Rekrut daraus gelernt hatte, ließ Leonid sich den Tag nochmal durch den Kopf gehen:
Eine Rechtsfrage wurde beigelegt, ein Rekrutierungsgespräch abgehalten. Was war noch geschehen? Achja. Die Einführung. Der neue Rekrut schien sich gut in der Stadt zurechtzufinden. Wie gut er sich im Dienst zurechtfindet, wird die Zeit zeigen müssen.
Der Mann schlägt das Wachbuch zu und steht vom Stuhl auf, geht aus dem Büro. Er trinkt seinen bereits kalten Tee aus und stellt die Tasse in die Kochecke, ehe er sich zur Umkleide wendet. Den Großteil des Tages war er auf den Beinen und in der Stadt gewesen, man war immerhin Stadtwache und kein Gebäudeschutz. Er hatte sich eine kleine Ruhepause verdient.
Aus dem Wachhaus getreten, schlingt der Mann seinen Mantel enger um sich. Die Nächte in Sturmwind waren, vor allem im Winter, immer noch kalt. Ebenso kalt war der Weg zur Kaserne. Wohnraum in Sturmwind war ebenso knapp wie teuer.


Morgenroutine (Post vom 12.03.)

Als der Mann sich in seinem Bett aufsetzte, war von der Sonne noch nicht einmal ein ferner Schimmer zu erkennen. Der Schlafraum in der Kaserne indess war bereits zur Hälfte geleert. Diejenigen, die in jenem noch verblieben waren, würden mit den ersten Sonnenstrahlen geweckt.
Nachdem er sich umgezogen hatte, verließ der Mann die Kaserne. Gemeinsam mit einem halben Dutzend anderer frühwacher Soldaten folgte ein Fitnessprogramm, bestehend aus mehreren Runden Lauf durch die Altstadt und körperlichen Übungen.
Nach einem ausreichenden Armeefrühstück zieht es die Soldaten erneut vor die Tür, dieses Mal lediglich in den Innenhof der Kaserne. Ob Stadtwache oder Frontsoldat, jeder Soldat des Reichs muss kämpfen können. Er muss wissen, was der Vorgesetzte von ihm erwartete, wenn jener Befehle bellte. So werden nun, inzwischen in Kampfmontur, Formationen geübt. Es ging nicht nur darum, zu wissen, wie die Formation aussieht. Es geht darum, sie auch bilden zu können.

Und so üben die Soldaten im Innenhof, unter Anleitung des Leutnants Kesper, den Schwertkampf, den Schildkampf, das Formation stehen und zum Abschluss noch das Laufen in Formation. Und dabei darf dann gleich jeder, der in der Altstadt wohnt, Geschäfte tätigt oder einfach nur anwesend ist, zuschauen, da der Weg mehrmals quer durch die Altstadt führt. Die Hauptstraße entlang, durch Seitengassen, auch mal scharfe Ecken werden mitgenommen.

Nach Beendigung der Formationsübungen löst sich die Gruppe wieder auf: Die Soldaten gehen essen und dann ihrem gewohntes Tageswerk nach. Die in der Stadt anwesenden Frontsoldaten besprechen ihre Einsätze oder üben gar weiter. Die Soldaten der Stadtwache gehen indess zum Wachbüro und auf Rundgang durch die gesamte Stadt.

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Ich glaube diese Vorstellung ist zu utopisch gedacht. Es ist ja ein guter Ansatz, wenn die unterschiedlichen Wachgilden miteinander ein Netzwerk haben.

BtT: Für mehr Wachen! Und Zwerge im Wachdienst machen mir Angst, oder Respekt? Irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit.

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Elf ist immer besser als Zehn. Das wollte ich nur mal gesagt haben. :wink:

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Der beste Konzil auf die Aldor meldet sich zum Dienst. < Salutiert >

Ahoy Leute und auf dat wir viele von den Kielknutschern festnehmen werden!

Gruß, Paddy :wink:

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Selbst das ist noch recht utopisch. Ich bin für viele Formen der Kooperation offen. Ich könnte mir auch ein Unterforum in einem der Wachforen vorstellen, wo die jeweilige Gilde und andere Wachgilden per Sonderrang rankommen. Oder ein gemeinsamer Verlieschat/eine gemeinsame Verliescommunity. Das wäre Zusammenarbeit.
Aktuell wird mir jegliche Form der Kooperation seitens der Gildenleitungen anderer Wachgilden in Sturmwind verwehrt. Warum? Weil sie, wie oben angedeutet, nicht bereit sind, Differenzen, deren Grund (der zudem oft noch im IC-Spiel lag) teils über ein Jahr herliegt, beizulegen.
Das Grüßen auf der Straße gehört zum guten Ton unter Soldaten. Nicht nur Wachsoldaten, auch Frontsoldaten in Uniform bzw. grüßende Frontsoldaten werden gegrüßt. Doch auch hier finden wir wieder oftmals Ablehnung seitens der Gildenleitung.

Ich habe einfach meinen größten Spaß daran, einen Wachsoldaten den Vorschriften, aber auch seinen moralischen Bedenken getreu auszuspielen und dabei den in Sturmwind agierenden RPlern RP zu bieten. Diesen Spaß kann ich gegenwärtig nur haben, wenn ich eine eigene Gilde gründe. Dabei wird auch hier wieder einer der Grundsätze des Rollenspiels vergessen:
Das ist ein Miteinander, kein Gegeneinander. Ich spiele ooc mit einer Untergrund-Gilde, nicht gegen sie (IC ist es in gewisser Weise natürlich ein gegen sie).

Und um das noch abschließend klarzustellen: Ich habe absolut keine Probleme ooc mit anderen Wachgilden oder ihren Mitgliedern. Ich stoße lediglich bei den Gildenleitungen auf Mauern des Schweigens. Und das finde ich wirklich, wirklich schade, irgendwo aber auch erbärmlich. Man sollte davon ausgehen können, dass hinter Gildenleitungen größerer Gilden irgendwo halbwegs erwachsene Menschen sitzen, mit denen man vernünftig reden kann. Das ist leider nicht immer der Fall.

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Erwachsen ungleich gewachsen… in jeglicher Hinsicht, wie ich denke.

Wie angespannt die Lage unter den verschiedenen Wachgilden ist, durfte ich heute auch erfahren, als ich im Gespräch mit einem Wachpersonal einen Namen einer anderen Wachperson erwähnte und an dieser Stelle gleich das RP mit mir abgebrochen wurde, mit Nennung von Gründen die für Differenzen zwischen diesen beiden Personen sorgte. Ich fands irgendwie unangemessen wie sehr ich als Außenstehender angegiftet wurde, ohne vorhersehen zu können, dass diese Personen sich scheinbar OOC gehörig nicht riechen können.

Schade eigentlich, da ich gestern auch einen OOC Plausch mit dem Untergrund hatte, wo eben auch gesagt wurde, dass es toll wäre, würde es deutlicher in Erscheinung tretende Gegenspieler geben, damit das RP zwischen beiden Seiten floriert.

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Ich finde es wunderbar, wie sachlich du bleibst.

Ich streite nicht ab, dass an manchen Anschuldigungen ein gewisser Teil Wahrheit dran ist. Jedoch denke ich, dass du übertreibst. Und zwar immens. Weil ein Char ist, wie er ist, heißt das nicht, dass alle Chars so sind.

Was du beschreibst, sind Vorfälle, die zum Teil Jahre herliegen. Menschen ändern sich.

Ich wollte hier lediglich mehr Zusammenarbeit im IC erreichen. Wir müssen uns weder treffen noch sonstwas. Wir spielen. Und du scheinst zu übersehen, dass das ein Spiel ist. Ein Multiplayer, kein Singeplayer. Doch gut: Ich lasse dich in Ruhe. Auf kosten möglichen RPs, was man anderen Leuten bieten kann.

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