[A-RP] Orden des Silberschildes

Hallöchen,
das Konzept sagt mir sehr zu, da ich seit geraumer Zeit überlege wieder ins RP zu hüpfen und eine Heilerin (Priesterin) zu basteln. Doch eine Sache ist mir aufgefallen, die ich nicht ganz verstehe, vielleicht kann man mir ja weiterhelfen:
Zur Aufnahme: "Lichtgeschmiedete Draenei (im Einzelfall)

Warum nur im Einzelfall und warum keine normalen Draenei? Ich verstehe wenn man sagt, dass die Lichtgeschmiedeten zu mächtig sind und theoretisch alle unter der Fuchtel von Turalyon stehen. Ich hab’ vor einer Ewigkeit mal gehört, dass die behuften Anhänger der Allianz als ERP- Rasse betrachtet werden und man sie deshalb lieber meidet, was ich echt schade finde. Je mehr Farben und Formen man hat, desto würziger wird der Eintopf doch am Ende.

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Huhu!

Um das Missverständnis kurz auszuräumen.

Lichtgeschmiedete, wie auch normale Draenei, können sich grundsätzlich auch dem Orden anschließen.

Der „Einzelfall“ bezieht sich lediglich darauf, dass es zwischen (Lichtgeschmiedeten) Draenei und Menschen nun mal einige unterschiedliche, aber gewiss nicht gegensätzliche, Details im Glauben gibt. Im Fall der Lichtgeschmiedeten ist es natürlich auch immer die Frage, wie bringt man seine Zugehörigkeit zur Armee des Lichts mit unserem Orden unter einen Hut. Wir versuchen derzeit ja auch in diese Richtungen Kontakte zu knüpfen.

Wenn deine Draenei also Kontakt zu uns sucht, immer gerne! Wir würden uns freuen, dich auf unserem Discord begrüßen zu dürfen.

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Hey, danke für die flotte Antwort. Ich werde mir wohl noch ein paar Tage den Kopf zerbrechen, ob ich zu WoW zurückkehre. Ich hab die letzten zwei Tage etwas herumprobieren können und mit 9.2 in den Startlöchern könnte das ein passender Anlass sein.
Wenn ich mich in die Schuhe eines Lichtwirkers steigen möchte, werde ich mich definitiv melden. :slight_smile:

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Gnollüberfall am Lehen
Hunger … Gier … einfache Motive für noch einfachere Kreaturen. „Menschenfetzer“, der Anführer des Rotprankenstammes trieb seine Jäger voran. Die feinen Nasen der Gnolle hatten Beute gewittert und es war bereits zu lange her, dass sein Stamm sich an frischem Menschenfleisch laben konnte. Der Winter war hart, selbst für die pelzigen Kreaturen und leere Mägen nichts, das ein Stammesführer lange dulden konnte. Eine glückliche Fügung, dass einer seiner Späher nun eine Menschensiedlung gefunden hatte, die frei von garstigen, gerüsteten Kriegern und donnernden Büchsen war. Ein rascher Erfolg, kein lästiges Geplänkel oder die Notwendigkeit für grausame Hinterhalte, auch wenn es gerade Letzteres war, für das „Menschenfetzers“ Herz besonders schlug. Heute sollten seine Gnolle jagen und fressen … und an ihrem Ziel wartete ein Festmahl, reif zur blutigen Ernte …

Ehre dem Licht und der Allianz Oberleutnant Kesper,

ich unterrichte Euch hiermit darüber, dass es vor knapp einer Woche auf dem Lehen um den Silberturm zu einem Überfall durch einen Gnollstamm kam. Die Kreaturen haben einen Hof überfallen und Gefangene genommen. In Erfüllung meiner Lehnspflicht gegenüber seiner Majestät habe ich meine Ordensgeschwister entsandt, um die Gefahr für das Lehen zu bannen und die Gefangenen zu befreien.

Wir konnten das Lager, des sich auf Wanderschaft befindlichen Stammes ausfindig machen und angreifen. Seid versichert, dass den Gnollen ein gerechtes Urteil gesprochen und die Gefahr, die von dem Stamm ausging, mit Feuer und Schwert gebannt wurde. Die überlebenden Bauern wurden befreit.

Bei der Durchsuchung des Stammeslagers fanden wir folgende Gegenstände, die die Gnolle von Soldaten der Sturmwinder Armee erbeutet haben. Der schlechte Zustand der Waffen lässt vermuten, dass sich diese bereits seit einiger Zeit im Besitz der Kreaturen befanden.

  • Eine hochwertige Zweihandaxt mit Sturmwinder Prägung und einem am Stiel eingravierten Regimentssymbol (XI) und darunterliegendem Wappen, das einen sich aufbäumenden Greifen mit übergeordnetem Turnierkragen zeigt
  • drei Armeeschwerter und vier Einhandäxte aus Armeebeständen

Gemäß meiner Pflicht gegenüber der Krone wird das Eigentum seiner Majestät in den kommenden Tagen an Euch überstellt.

Mit großem Bedauern muss ich Euch in diesem Zusammenhang auch mitteilen, dass wir Erkennungsmarken von Soldaten verschiedener Regimenter gefunden haben. Folgende Brüder und Schwestern im Lichte sind den Gnollen zum Opfer gefallen:

  • Oberfeldwebel von Greifenstein, STXI-3773
  • Obergefreiter Rankenhauer, STXI-1421
  • Gefreiter Glade, STXI-4281
  • Feldwebel Makesch, STXIV-9813
  • Gefreiter Neumeier, STXVI-4362

Um den Gefallenen die letzte Ehre zu erweisen und ihren Seelen den Segen des Lichts zukommen zu lassen, biete ich euch die Unterstützung meines Ordens bei für die Bestattung an.

Die Finsternis weicht, wo immer Glaube und Mut kraftvoll sind!

Gez.
Sir Earic Aritage
Ordensmeister
Orden des silbernen Schilds

Geschichten der Ordensmitglieder

Dorothee

Da war sie wieder in ihrem Gefängnis.

Sie spürte sein Gewicht auf ihren Schultern und an ihrem Torso. Die Brustplatte wog schwer auf Leib und Seele. Sie hatte das feierliche Ornat der Priesterin gegen eine praktischere Gewandung getauscht. Automatisch marschierte sie in Formation mit ihren Brüdern und Schwestern, ohne wirklich auf den Pfad vor sich zu achten, die alten Gewohnheiten hatten sie noch nicht verlassen. Dichtes Gebüsch und gedrungene Baumformationen säumte die Ränder ihres Blickfeldes und markierte so den verschlungenen Trampelpfad, welcher in Richtung der alten Ruine führte, wo die Gnolle ihr Winterlager errichtet hatten. In ihrem Inneren kam sie sich töricht vor, war es doch abzusehen das sie irgendwann wieder in Rüstung in den Kampf ziehen wird, es war die Mission des Ordens und sie hatte ernsthaft geglaubt das sie nie wieder in den Kampf ziehen muss? Die Naivität schmerzte mehr, als das Gewicht der Rüstung. Erst der von Schmerz und Qual durchzogene Schrei im dunklen Wald vor ihnen riss sie aus ihren Gedanken zurück. Das Selbstmitleid über ihre gegenwärtige Situation war wie weggeblasen und kalte Entschlossenheit keimte in der Priesterin auf. Reflexartig griff sie zum Brecheisen, welches an ihrem Gürtel baumelte, sie war bereit.

Celestina

Die Ruhe vor dem Sturm

Celestina stürmte hinter ihren Schwestern in den Turm des Ordens, sie wusste zu dieser Zeit noch nicht was sie erwarten würde, doch war sie sich sicher, dass sie Earic nicht hätte holen lassen, wäre es nicht wichtig. Als sie neben Vyneth und Dorothee zum Stehen kam konnte sie sehen, dass Earic, Anarion und Valerie schon anwesend waren, auch sah sie einen Jungen der in eine Decke gehüllt bei ihnen saß. Der Junge sah mitgenommen aus, er war bleich und sie konnte Schrammen, Dreck und Blut an ihm ausmachen. Zusammen mit dem Zittern deutete für die Paladin alles auf einen Schock hin, doch was war dem Jungen geschehen? Celestina brauchte nicht lange auf eine Antwort warten, denn Earic ergriff das Wort und erzählte den Anwesenden von dem Gnollangriff. Diese widerlichen Kreaturen hatten ein Gehöft im Lehen des Ordens überfallen und einige der dort lebenden Menschen verschleppt. Als die Paladin dem Bericht lauschte konnte sie spüren wie etwas in ihr erwachte, etwas das sie nur allzu gut kannte, es war ihr Zorn, jene unbändige Bestie, die sie immer mit sich trug. Oft hatte sie sich ihr gebeugt und oft hatte sie dank ihr jene beschützen können, die ihr wichtig waren. Doch hier war nicht die Zeit für Feuer und Zorn und so zwang sie sich ruhig zu bleiben, als sie sich die grausamen Details anhörte. Sie kämpfte während er restlichen Besprechung einen inneren Kampf, um nicht los zu stürmen und Feuer und Vergeltung zu den Gnollen zu tragen. Als Earic ihr das Kommando über die Mission gab, kamen alte Routinen in Gang und sie begann sich ihrer Ausbildung als Offizier zu besinnen und arbeitet so gegen den Zorn an. Doch war es nur ein oberflächlicher Erfolg, denn tief in ihr begann sich die die Bestie bereits auf das Unweigerliche vorzubereiten, jenen Moment in dem Celestina ihrem Zorn erliegen würde und sie diesen wieder einmal entfesseln würde.

Gegen Ende der Besprechung traf auch Kylian ein, er wurde kurz und bündig informiert und die Gruppe konnte aufbrechen, um den Gnollen die Gerechtigkeit des Lichts zu bringen. Der Weg durch den nächtlichen Wald war angespannt und niemand sprach ein Wort. Valerie leistet gute Arbeit als Spitze der Gruppe und führte sie auf schnellen Pfaden zu ihrem Ziel. Einige hundert Meter vor ihrem Ziel hielt die Gruppe und Valerie ging voraus um die Gnolle auszuspähen. Der Rest der Gruppe bleib zurück und wartet ab. Dorothees Gebete spendet Celestina zumindest einen kurzen Moment der Ruhe in dem Sturm, der in ihr tobte und danach schrie entfesselt zu werden. Als Valerie zurückkehrte und all die Details berichtete, die sie gesehen hatte, war Celestina sicher, der Tag war wieder einmal gekommen. Heute Nacht würde sie ihrem Zorn erneut nachgeben, doch noch kämpfte sie dagegen an, es war ein stiller Kampf, von außen nicht zu sehen, außer von jenen die wussten was bevor steht, noch war nicht die Zeit Wut und Tod, noch brauchten die anderen ihre Führung. Die Gruppe schlich sich weiter an, bis man das Lager der Gnolle sehen konnte, der Wind trug die schreie ihrer Opfer zu der Gruppe und jeder Einzelne von ihnen war erfüllt von Verachtung, Abscheu und Hass auf jene Kreaturen, die dort vor ihnen lagerten. Den meisten Ordensgeschwistern konnte man ansehen, was sie fühlten, auch Celestina konnte es nicht völlig verbergen, doch die Schrecken, die sie im Krieg erlebt hatte, machten es ihr leichter es auszublenden. Nach einer letzten, kurzen Besprechung war es soweit und es würde beginnen. Zu diesem Zeitpunkt kochte es bereits in Celestina und ihr Wille war kurz davor zu brechen und dem Zorn nachzugeben, sie kämpfte, sie wusste sie musste nicht mehr lange Stand halten, nur noch einen Augenblick, dann würde sie nachgeben können, dann würde sie in Zorn und Wut aufgehen und mit Feuer und Schwert die Vergeltung des Lichts und den Tod zu den Gnollen tragen.

Sie würde einmal mehr zeigen warum sie in der Legion den Beinamen ‚die Blutige‘ getragen hatte.

Valerie

Valerie schien sich immer mehr an ihre Form zu gewöhnen und es schien sie nicht mehr zu stören. Auch wenn sie damit in Sturmwind ein wenig zu fremdeln begann. Heute war sie ausgezogen, um jagen zu gehen, erfolgreich erlegte sie zwei Hasen und begab sich zurück zum Turm. Als sie Sir Aritage begrüßte, bemerkte sie ein kleines Häufchen Elend, welches zitterte. Sir Aritage bat sie dem jungen Mann etwas Warmes zu trinken zu machen. Sie bemerkte, dass er mitgenommen war, sie wusste was zu tun war: heiße Schokolade und Schokokekse. Das half oft zumindest, einen ein wenig zu beruhigen. So setzte sie in einen kleinen Kessel Milch auf und begann die Schokolade ein zu rühren. Mit heißer Schokolade und Keksen machte sie sich zurück. Sie stellte ihm beides hin und war zufrieden, dass es ihm schmeckte. Ein größeres Kompliment gab es für eine Köchin nicht. Dennoch beunruhigte sie, was wohl geschehen war.

Nach der Erläuterung des Ordensmeister und der Freigabe von Sir Pentaghast sich zu wandeln schulterte sie Köcher und Bogen. Ihr Auftrag war klar, die Gegend aus zu kundschaften und auf Fallen zu achten. Die Wälder wurden immer mehr zu ihrer Umgebung, weniger die Stadt wie es einst war. Lag es mit daran, dass auch ihr inneres Tier mehr die Ruhe suchte? Nach einen vorsichtigen Heranpirschen und Beobachten entdeckte sie die Fallen. Als Sie bemerkte was es für Fallen waren und was sie bewirkten, murmelte sie zu sich: „Gewiefte Biester.“ Sie pirschte sich an den Boden gepresst heran. Durch das ganze Geäst und Gebüsch im Fell hätte man sie wohl für eine Waldhexe oder einen Druiden halten können. Murrend zog sie es sich aus dem Fell. Doch was sie im Lager sah brachte das Blut der Worgen in Wallung. Muskeln spannten sich an und sie hob die Lefzen und presste die Zähne aufeinander. Die ganzen Leichen und wie diese Biester Menschen häuten war für sie unerträglich. Es erinnerte sie an die Kreaturen im Dunkelwald, ihrer Heimat. Schnell wandte sie sich ab um Sir Pentaghast Bericht zu erstatten.

Vyneth

Wer mit dem Feuer spielt, kann sich daran auch verbrennen.
Es war ein gewöhnlicher Nachmittag, der Tag neigte sich zu Ende während sich Vyneth mit Schwester Dorothee und Schwester Celestina in Sturmwind unterhielt, ein Bote trat an Schwester Dorothee heran, er übermittelte eine Botschaft: „Alle Brüder und Schwestern sollen umgehend zum Silberturm zurückkehren, ein Notfall!“ So lautete die Botschaft, welche Schwester Dorothee weiterleitete. Umgehend setzten die drei Schwestern sich in Bewegung, sie rannten regelrecht durch Sturmwinds Straßen, Vyneth und Dorothee nahmen den Esel, Celestina ihr Ross, getroffen wurde sich vor den Stadttoren. Ohne große Umschweife ritten die Drei so schnell wie sie nur konnten durch den Elwynn zum Ordenssitz, dort angekommen empfang sie bereits der Sir Aritage, Magister Azurschimmer, Schwester Valerie und ein in eine Wolldecke gewickelten vor Schreck, leichenblasser Junge, nur wenige Jahre jünger als Vyneth selbst. Er schien verstört und geängstigt zu sein, die Worte des Ordensmeisters folgten sogleich. Ein Gnollangriff mit Entführung von Hofbewohnern und Plünderung war die Ursache. Es wurde ein Plan geschmiedet, um den Gnollen entgegenzutreten, die Hofbewohner zu retten und Vergeltung zu üben an diesen Bestien. Vyneth hatte zwar über Gnolle gelesen und Bilder in Büchern über diese Kreaturen gesehen, doch einem Gnoll stand sie in ihrem Leben noch nie gegenüber. Tausende Gedanken schossen ihr durch den Kopf, Unsicherheit, ein wenig Angst und brennende Wut und Zorn waren im Inbegriff, die junge Habelfe zu übermannen. Lediglich die Worte von Dorothee boten ihrem Gefühlschaos Einhalt, als diese sagte, Vyn solle ruhig bleiben und einen kühlen Kopf bewahren.

Als der Plan geschmiedet war, brachen die Ordensgeschwister auf, ein Stück mit den Reittieren, dann aber ging es auf Abwege durch das Unterholz des Waldes. Die Stimmung war getränkt vor Anspannung, Abneigung und Hass gegenüber den Gnollen, je näher sie dem Lager kamen, umso deutlicher konnte man die Schmerzens- und Schreckensschreie der Hofbewohner vernehmen, das Gelächter der Gnolle und den Gestank von verderbendem Fleisch. Vyneth hatte große Mühe sich in Zaum zu halten, sie versuchte den Weg über trotz der Beschwerlichkeiten ruhig zu bleiben, es fiel ihr nicht einfach, doch wusste sie das sie mit diesen Gefühlen nicht alleine war, nur mehr wenige Augenblicke dann wird der Kampf eröffnet. Schwester Celestina war die Kommando habende, sie eröffnete auch den Kampf und stürmte unerschrocken voran. Vyneth hingegen war im Augenblick es Kampfbeginns wie angewurzelt, jetzt wurde es ernst, jetzt hieß es keinen Fehler zu machen, jetzt war die Zeit gekommen um die angestaute Wut, den Zorn und den Hass an den Gnollen raus zu lassen. Der Kampfschrei der tapferen Paladin beflügelte den Mut der Halbelfe, heute wird sie ihren ersten richtigen Kampf bestreiten an der Seite ihrer Ordensgeschwister.

So verunsichert Vyneth auch war, nach dem ersten Treffer mit einem Feuerball sah sie, wie ihr Ziel in Flammen aufging, wie Fell und Haut zu schmelzen begannen und wie dieser Gnoll wortwörtlich die Hölle durchlebte. Ein breites Grinsen zeichnete ihre Gesichtszüge, so viel Schaden durch nur einen Feuerball, Vyneth war selbst überrascht davon und wurde nur noch mehr angeheizt. Ohne Zurückhaltung zeigte sie was in ihr steckt, mit einem jeden besiegten Gegner wuchs ihre Freude am Leid der Gnolle, der Macht welche sie entfesselte. Sie war wortwörtlich Feuer und Flamme, es gefiel ihr der Macht freien Lauf zu lassen und damit ihre Ordensgeschwister zu unterstützen, immer mehr und mehr wuchs das Verlangen nach noch mächtigeren Angriffen. Vyneth übernahm sich maßlos, sie ging bis ans äußerste Ende ihrer Kräfte und letztendlich verbrannte sie sich an den eigenen Flammen während eines Machtrausches. „Ich habe mit dem Feuer gespielt und habe mich daran verbrannt.“ - Vyneth Morgenschwur, einige Tage nach dem ersten Kampf

Impressionen vom Plot
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Impressionen vom Plot

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Besten Dank dafür Athrog. ^^

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Die Priesterin wirft einige Links in die Opferschale des T3 Support

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Die in der Messe verwendeten Texte

Eröffnungsgebet von Schwester Schwarzwasser

Segne mich, Heiliges Licht, wenn mir die Arbeit leicht von der Hand geht, wenn die Vorhaben gelingen, die Probleme gelöst werden, damit ich nicht vergesse, dass du die Quelle meiner Kraft bist.

Segne mich, Heiliges Licht, wenn ich müde und erschöpft bin, wenn Sorgen auf mir lasten, Schwierigkeiten sich türmen, damit ich meine Grenzen annehme und alle Hoffnung auf dich setze.

Segne mich, Heiliges Licht, wo mein Wort und mein Lachen andre stärken, wo mein Tun aufrichtet, hilft, damit die Menschen durch mich hindurch dich erkennen.

Segne mich, Heiliges Licht, wo ich Hilferufe und Not übersehen habe, wo Leid mich nicht berührte, damit ich mein Versagen erkenne und daraus lerne.

Segne mich, Heiliges Licht und lass mich Segen sein für andere.

Predigt von Schwester Dorothee

Die Tugenden des Lichts lehren uns Respekt, Geduld und Mitgefühl. Ihre Lektionen sind immer wieder Gegenstand intensiver Debatten, in denen es um Auslegung und praktische Anwendung geht. Was ist richtig und was ist falsch? Je nach Kontext kann diese Frage von einer einfachen Person nicht beantwortet werden. Ist dies verwerflich? Keineswegs. Dafür gibt es uns, die Priester und Paladine der Kirche des heiligen Lichts, wir bieten Rat und Führung in Augenblicken der Verwirrung. Doch ist unser Wissen um die Tugenden und ihre Lektionen grenzenlos? Nein, auch wir haben unsere Grenzen. Ist dies verwerflich? Keineswegs. Die Schöpfung Azeroths ist Fehlbar und das ist gut so.

Uther Lightbringer, erster Paladin des Ordens der silbernen Hand, einer der größten Helden der Menschheit, ein Leuchtfeuer für unzählige Generationen junger Novizen. Es ist unbestreitbar, dass er einer der tugendhaftesten Streiter für das Gute war. Doch auch er war fehlbar, tut das seinem Ruhm einen Abbruch? Ist es ein Makel auf seinem Harnisch? Nein – denn dies zeigt uns, auch er war ein einfacher Mensch, der über sich selbst hinauswachsen konnte. Es macht ihn für uns nahbar, es macht ihn zu einem von uns. Was war sein Fehler? Fairerweise, es war nicht der seine allein, er war lediglich die ausführende Hand. Es war ein Fehler im System, ein Fehler der Kirche. Vor Jahren hing man dem Irrglauben an, es obliege uns Sterblichen darüber zu urteilen zu können, wer im Glanz des Lichts wandeln dürfe und wer nicht. Tirion Fordring hat ein Verbrechen begangen und verdiente dafür eine Strafe. Er verteidigte einen Orc und verhalf ihm zur Flucht, obwohl die Bestie in ein Internierungslager der Allianz gehörte. Es steht außer Frage, dass, dass Vorgehen der Allianz nachvollziehbar und richtig war. Auf ihn wurde durch Uthers Hand die „Exkommunikation“ angewandt, ein Ritual, welches die Verbindung des Einzelnen mit dem Licht trennt. Jahre später sollte eben dieser exkommunizierte Paladin zeigen, dass er immer noch einer der größten Streiter des Lichts war, mit dem mächtigsten Artefakt des Lichts in der Hand, befreite er Azeroth vom Joch des Lichkönigs, Arthas Menethil. Eine Tat, die für sich spricht und keiner weiteren Erklärung bedarf.

Dies liegt nun Jahre zurück und wir haben uns weiterentwickelt, die Kirche hat sich weiterentwickelt. Dies war uns nur möglich, in dem dieser Fehler begangen wurde. Hätte es den Fall um Tirion Fordring nicht gegeben, würden wir vielleicht immer noch diesem wahnwitzigen Irrglauben anhängen. Wir hätten nicht die Chance gehabt, uns zu verbessern und unser Verständnis der Tugenden zu schärfen. Und wie es mit der Kirche ist, ist es auch mit ihren Anhängern, sie unterliegen dem Gesetz der Fehlbarkeit. Denn Fehler müssen gemacht werden, um an ihnen zu wachsen. Doch dafür müssen sie zuerst einmal akzeptiert werden und dies ist eine weitere Herausforderung, die das Leben für uns bereithält. Das eigene Ego in seine Schranken zu weisen, sich zu seinen Fehlern zu bekennen und Verantwortung für sie zu übernehmen. Ist das Bewusstsein für die eigenen Fehler geschaffen und das eigene Ego bezwungen muss man sich jedoch der nächsten Herausforderung stellen, der Buße - dem Beheben des Fehlers.

Jeder Fehler ist eine Lektion, die gelernt werden will. Die Buße ist das Verinnerlichen dieser Lektion. Es gibt viele Wege, um Buße zu tun, viele gehen den materiellen Weg und tun Buße über Zahlungen und Gegenstände von Wert. Andere suchen Buße in ihren Taten, verschreiben sich dem Dienst am Allgemeinwohl oder begeben sich auf eine beschwerliche Reise, um Buße zu tun und hoffen so, mit ihren Fehlern abschließen zu können. Die Buße soll es anderen und auch sich selbst erleichtern, sich für begangene Fehler vergeben zu können. Dies ist ihre Aufgabe, nicht mehr und nicht weniger.

Viele forderten vor Jahren Fordrings Kopf für seine Tat, doch die Gnade des Lichts ist grenzenlos, niemand kann sich ihr entziehen. Er wurde für sein Verbrechen verbannt und erhielt so eine zweite Chance, eine Chance auf Vergebung. Vergebung, die er sich verdiente, in dem er an vorderster Front der Manifestation des Todes die Stirn bot und obsiegte. Macht es den Leuten einfach euch zu vergeben, verdient euch die Vergebung, sie ist ein Geschenk, aber seid auch bereit dieses Geschenk zu machen.

Denn auch wir sind nicht perfekt, ein Diener des Lichts strebt nach Perfektion, doch sie allein liegt im Licht selbst und ist unerreichbar für uns auf Azeroth.

Schwester Morgenschwurs Worte

in jeder der ehrlich zu sich selbst ist, erkennt, dass er Fehler begangen hat, manche größer, manche kleiner. Wir alle machen Fehler, doch ist es nie zu spät sich diese einzugestehen und daran zu arbeiten. Ich selbst habe so einige Fehler, manche schlimmer als andere.
Meine Fehler sind Teil von mir, sie machen mich zu der Person, welche ich bin, einige der meinen Fehler sind einfacher zu beheben als andere, manche benötigen nur einen kurzen Behebungsprozess, andere kann ich nur Schritt für Schritt abarbeiten.
Nicht immer fällt es mir leicht, besonders in schwereren Zeiten in welchen viel Stress herrscht, aber weiß ich, wenn ich nachgebe und meine Fehler erneut begehe entferne ich mich mit einem jeden mal weiter von meinem Ziel Verantwortung dafür zu übernehmen und mich zu bessern. Doch gibt es etwas das mir hilft und vielleicht auch dem Einen oder Andern der hier Anwesenden, sprecht mit einer oder mehreren Vertrauten über die Fehler, setzt sie in Kenntnis, setzt ein Zeichen, das ihr euch bessern wollt und gebt eben jenen Personen ein Versprechen dafür nun Verantwortung zu übernehmen und das ihr euch nun bessert.
Es mag banal klingen, doch kann ein aufrichtig gemeintes Versprechen an eine Person, welche einem nahesteht mehr bewirken als ein Versprechen oder die bloße Aussage zu sich selbst sich zu bessern.
Zum ab Schluss möchte ich euch noch folgende Worte auf den Weg mit geben; Wer von Veränderung spricht, ohne zum Handeln bereit zu sein, wird nie imstande sein eben jene herbeizuführen.

Ordensmeister Aritages Worte

Buße beginnt mit einem Eingeständnis der Schuld und erst durch diesen Schritt, kann der lange Prozess der Reinigung beginnen. Um dies zu unterstützen, bieten wir, beginnend mit dieser Messe, weitere Möglichkeiten. So hat zum einen jeder und jede Gläubige, die sich heute hier versammelt haben, die Möglichkeit, bei einem unserer Ordensgeschwister ein kleines, geweihtes Stück Pergament zu holen.

Auf diesem, könnt Ihr eine Last vermerken, die Euch schwer auf der Seele liegt. Dann tragt es mit Euch, als ständige Erinnerung, nicht nur an Eure Fehlerhaftigkeit, sondern auch daran, dass Euch dennoch die Möglichkeit geschenkt wird, aus vergangener Schuld zu lernen, daran zu wachsen und Vergebung zu erbitten. Gelingt es Euch schließlich, Abbitte zu leisten, verbrennt Ihr das Pergament bei einem Gebet.

Weil der Weg der Buße ein schwieriger ist, bieten wir, vom Orden des Silberschildes in ungefähr vier Wochen auch noch einen weiteren Weg, wieder inneren Frieden und Vergebung zu finden. Eine Pilgerreise zu Uthers Grabmal. Es wird ein schwieriger und fordernder Weg, doch einer, an dessen Ziel für jeden etwas sehr Wertvolles wartet.

Jeder ist einladen, uns auf diese Pilgerreise zu begleiten, ungeachtet von Rang und Namen oder der Schwere der Bürde, die man sich selbst auferlegt hat. Vor dem Licht sind wir gleich und als eine Gemeinschaft wollen wir auch losziehen. Wer bereit ist, diesen schweren Weg anzutreten, ob als einfacher Pilger oder dem Schutz der Pilger verschriebener Streiter, kann sich bei jedem unserer Ordensmitglieder melden.

Der Orden des Silberschildes bedankt sich bei den vielen Teilnehmern und für das schöne Spiel, das im Nachgang zur Zeremonie noch entstanden ist!

Wir freuen uns auf das nächste mal! :o)

Lichtle mit euch und so!

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#Bilder-Upload-Hilfe

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Eh? Wieviele Leute muss man eigentlich noch in der Kathedrale beinahe zu Tode abstechen bis diese Religion aufhört?!

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Oh und weil ich es vergessen habe… erst jetzt…
Herzlichen Dank Alvana. ^^

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Ordens-Aprilscherz 2022

BEKANNTMACHUNG

Nichts ist so beständig wie der Wandel!

Was weisere Männer schon erkannten, soll nun auch für den Orden der neue Weg werden. Fehlentscheidungen wurden getroffen, fehlgeleitete Gedanken erkannt.

Es ist Zeit, einer neuen Zukunft entgegen zu blicken und die Vergangenheit zu Grabe zu tragen. So freut und ehrt es uns, unsere neue Zielsetzung zu verkünden, über die wir gereinigtem Herzens, hochprozentiger Überzeugung und frei unnötiger Kompromisse entschieden haben.

Der „Orden des Silberschildes“ wird alte Vorbehalte abstreifen und seiner Vorbildfunktion bewusst, als Grenzüberschreiter voran gehen. Von heute an, sind unsere Tore Mitgliedern der Horde nicht nur weit geöffnet. Nein, unsere Hände werden auch helfend all jenen entgegen gestreckt, deren Leben von Gewalt, Schuld und schwerer Bürde aus den Fugen geraten ist.

Wir leben die „zweite Chance“ und so sehen wir es auch als unsere Pflicht, vor allem den Verlassenen endlich wieder die Rückkehr in ihr altes Leben zu ermöglichen und Frieden zu finden, indem sie ihr Leben durch unsere Hilfe wieder innerhalb derer aufnehmen können, zu denen sie wirklich gehören.

Auch wenn wir wissen, dass es schwierig ist.
Probleme erwarten und bereit sind, diese zu lösen.
Risiken in Kauf nehmen und willkommen heißen.
Immer gibt es Hürden, die überwunden werden müssen.
Lassen wir nicht zu, dass alter Groll neue Wunden reißt!

Alle müssen zusammenhalten.
Predigten alleine reichen nicht.
Reden schwingen und leere Versprechungen ebenso wenig.
Irgendwer muss den ersten Schritt gehen.
Lasst uns gemeinsam anpacken und handeln!

Den Beginn dieser neuen Ära läutet ein großes Konklave in Lordaeron ein, zu dem jede lichttreue Seele, lebend wie untot, frei oder in den Klauen des Schattens, eingeladen ist.

Stehen wir zusammen. Licht und Schatten sind am Ende nur zwei Seiten der selben Medaille.

Für die Gemeinschaft!

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In Sturmwind und der näheren Umgebung lassen sich neue Aushänge des Ordens finden.

Pilgerreise des Ordens

Schuld kann schwer auf den eigenen Schultern lasten und eine Bürde darstellen, die man lange mit sich herumschleppt. Sich diesen Fehlern zu stellen beginnt mit dem Eingeständnis der eigenen Schuld und Fehlbarkeit. Erst dann kann der Prozess der Buße und damit auch der Reinigung beginnen.

Um diese Entwicklung zu unterstützen, Akzeptanz der Reue und die Möglichkeit zur Vergebung zu bieten, lädt der Orden des Silberschildes am Ende dieses Monats zu einer mehrwöchigen Pilgerreise zu Uthers Grabmal ein.

Auf dieser beschwerlichen und fordernden Reise, angetreten ohne den Luxus teurer Güter oder edler Kutschen, sondern in einfacher Pilgerrobe und Pilgerstab, ermöglicht der Weg selbst die innere Einkehr, bis am Abschluss der Reise die Konfrontation mit der eigenen Schuld und auch die Chance zur Buße warten.

Wir ziehen als Gemeinschaft der Gleichen los. Ungeachtet von Rang und Namen oder auch der Last der getragenen Bürde stellt die Pilgerreise nicht nur eine Herausforderung, sondern auch die Aufforderung zur Zusammenarbeit dar. Fernab der körperlichen Anstrengungen, wird es aber auch Gelegenheit zu geistiger Förderung geben, da der Pilgerweg an mehreren, historisch relevanten Punkten vorbei führt und die Mitglieder des Ordens diese Gelegenheit für moralische Lektionen ergreifen werden.

Eine Ausnahme gibt es für die Reise, denn es besteht auch die Möglichkeit, sich dem Schutz der Pilger zu verschreiben und den Weg als gerüsteter Wächter zu Fuß oder zu Pferde zu bestreiten. Der sicheren Reise und Ankunft sowie Rückkehr der Pilger verschrieben.

Wer bereit ist, diesen schweren Weg anzutreten kann sich bei jedem unserer Ordensmitglieder melden.

OOC-Information

Zeitrahmen: Start Freitag, 29. April - Ende ca. 14. Mai

Es handelt sich um eine, durch eine Spielleitung begleitete, Reise.

Neben IC-Programmpunkten an festgelegten Zielen, wird es kleine Events und Abenteuer geben und da die Spielleitung auch mal einen freien Tag braucht, ebenso Gelegenheit für freies Spiel.

Die OOC-Koordination läuft über unser Gildendiscord.

Ja, da steht absichtlich keine IC-Vorgabe zum gewählten Schuhwerk.

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Wenn man mit diesen Paladinen und Priestern spielt wird einen manches Licht aufgehen.

Nicht zu vergessen dass sie wunderbare Kreuzzüge Pilgerreisen machen.

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Der kleine Orden blickt auf ein paar bewegte Wochen zurück.

In der Praxis Hyperlicht herrscht weiterhin reger Betrieb. Die kleine Praxis- und Apothekenkombination bietet nicht nur Hilfe bei gesundheitlichen Beschwerden, sondern in ihrer Funktion als Ordenshaus auch eine belebte Anlaufstelle für geistige Belange. Besucher sind weiterhin herzlich willkommen und Pieky Hyperlicht hat auch für jene, denen das Schicksal übel mitgespielt hat tröstende Worte und eine helfende Hand bereit. Auch Geschäftspartnern ist die tüchtige Gnomin weiterhin nicht abgeneigt.


Im Mai trat der Orden gemeinsam mit Freunden und interessierten Pilgern die einmonatige Reise zu Uthers Grabmal an. Die fordernde Strecke bot den Pilgern nicht nur neue Eindrücke, sondern auch die Chance, neue Freundschaften zu formen und voneinander zu lernen. Auch die Gelegenheit zur spirituellen Schulung und Reinigung wurde genutzt.


Im Pavillon hinter der Kathedrale lud Ordensmeister Sir Aritage zur ersten Silberschild-Gesprächsrunde. Unter der Moderation des Paladins führten die Besucher einen interessanten Diskurs zur Tugend „Respekt“. Die Gesprächsrunden werden auch zukünftig fortgesetzt und weiterhin für Interesse geöffnet bleiben.

Plotgeschehen:
Auf der „Tafel der Gesuche“ finden sich für Ordensmitglieder wie auch Verbündete Aufträge und Hilfsgesuche an den Orden.

"Aufruhr im Dämmerwald" - erledigt

Aufruhr im Dämmerwald. Worgen? Nein! Untote? Nein! Was dann? Seltsames passiert im Dämmerwald, vor ein paar Tagen entdeckte die Wache von Dunkelhain unweit der Tore zwei Wegelagerer des verfluchten Waldes, übel zugerichtet, gefesselt an einen toten Worgen. Und nicht nur das, immer mehr häufen sich Sichtungen von seltsamen Todesfällen unter den Monstern des Dämmerwalds und seltsamen Schatten in den Bäumen um Dunkelhain herum. Die Nachtwache sendet einen Hilferuf zu den tapferen Recken des Silberschildes. Es wird Zeit, dass die Streiter des Lichts…nun…Licht ins Dunkel bringen


Vermisste Forscherin

Den Orden erreicht das Hilfegesuch von Corporal Hendrik Südhammer, einem ehemaligen Weggefährten Dorothees und Earics. Dessen Frau Rebecca, eine Archäologin, die in jüngster Zeit einige Rückschläge in ihrer Arbeit erlitten hat, ließ sich für einen zweifelhaften Auftrag in Tiefenheim anheuern.

Soweit es der Corporal rekonstruieren konnte, begleitete sie eine Gruppe Abenteurer, die einen vermissten Gegenstand aus dem Wrack eines dort abgestürzten Kanonenbootes bergen sollten. Sie trat die Reise an, während Südhammer selbst noch im Fronteinsatz war und ließ ihren Gatten über die Details im Unklaren. Nun ist jener seit einer Woche zurückgekehrt, konnte bisher aber weder seine Frau noch deren vermeintlichen Auftraggeber kontaktieren und ausfindig machen. Es gelang ihm aber, die Magierin, eine Helixia Glimmerfunken, die für die Gruppe das Portal nach Tiefenheim geöffnet hat, zu erreichen. Jene konnte die Abreise Rebeccas in Begleitung vier weiterer Personen bestätigen, für eine Rückreise nannte sie sich aber nicht zuständig.

Da es sich um eine privat finanzierte Reise handelt, sind Südhammer die Hände gebunden, weder kann er auf militärische Ressourcen zurückgreifen, noch sich selbst auf die Suche begeben. Dafür vertraut er auf die Hilfe des Ordens …

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Ein wenig Zeit ist vergangen und der Orden bleibt weiterhin fleißig.

Der Hilferuf eines alten Freundes führte die Ordensmitglieder auf unkonventionellem Weg nach Tiefenheim. Dort gelang es den Lichtdienern, die Aktivitäten eines kleinen Kultes aufzudecken und diesem – wenngleich mit großem Opfer – das Handwerk zu legen. Die Verbindung des Kultes zu einer sehr fragwürdigen, LIZENSIERTEN Portalmagierin öffnete Tür und Tor für tiefere Zusammenarbeit mit dem Magiersanktum Sturmwind sowie Einheit X.

Die Zeit für Erholung blieb überschaubar, denn alsbald stand für die Gläubigen eine Übungseinheit mit dem Schwerpunkt: „Überleben in der Wildnis“ auf dem Programm, die als Grundstein für weitere, auch praktische, Lektionen dient. Gerüchten zu Folge stehen diese Ausbildungen auch interessierten Externen offen.

Weiterhin werden eifrig neue Kontakte geknüpft und auch die Vorräte und vorhandene Ausrüstung im Silberturm durch Neuanschaffungen bei „Allerhand Abenteuerbedarf“ sowie dem Sanitätshaus „Ad Vitam“ erweitert.

Um auch die spirituelle Arbeit nicht zu vernachlässigen brachte der Orden ein kleines Gebetsbuch heraus, das sowohl im Ordenshaus als auch in naher Zukunft über das Skriptorium in Sturmwind zu erwerben ist.

Die Praxis Hyperlicht steht als Apotheke und Praxis den Sturmwinder Bewohnern weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.

Zu einem besonderen Zusammentreffen kam es Ende des Monats, als der Hilferuf eines Forscherliga-Mitarbeiters eine Gesandtschaft des Ordens in die Sümpfe des Elends führte. Dort galt es das Schicksal einer vermissten Forschergruppe zu klären, die dort auf der Jagd nach einem verschollen geglaubten Artefakt waren. Innerhalb eines alten Trolltempels und verfolgt von reanimierten Skeletten, stieß die kleine Gruppe auf Vertreter des „Dunklen Klerus“, die es auf ihrer Suche nach dem Relikt ebenfalls in den Tempel gezogen hatte. Ein gemeinsamer Gegner zwang die ungleichen Gruppen zu einem brüchigen Waffenstillstand, der jedoch auch nur so lange anhielt, bis jemand das Artefakt in den Händen hielt …

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Die Jagd nach dem Artefakt
Endlich eine konkrete Spur und doch so überraschend, dass sie so weit reisen mussten. Nachdem sie mit Fallschirmen über dem Gebirgspass der Totenwinde abgesprungen waren, erwies sich der Weg in die Sümpfe des Elends als unproblematisch. Dort angekommen, richteten sich die Verlassenen sporadisch ein. Glücklicherweise konnten sie die Ausrüstung vor Banditen schützen. Der Tempel, in dem das Artefakt schließlich vermutet wurde, zeigte sich voller untoter Trolle und einiger Fallen. Das erste Tor erforderte ein Blutopfer, welches den Dunklen Klerus zunächst vor eine unlösbare Aufgabe stellte. Da am Vortag aber bereits fremde Handelsschiffe der Allianz gesichtet wurden, vermutete der Exekutor schnell die Pilger, die sie bereits verfolgten, als zusätzliche Partei, die dort ankommen würde. So lauerten sie schließlich versteckt im Tempel und warteten, bis der Orden des Silberschilds das Tor öffnen würde. Sie schafften dies auch bereits nach kurzer Zeit, doch gerade als Maladan den Befehl geben wollte, sich diesen Zugang zu Nutze zu machen, brach eine fremdartige untote Hölle über beide Gemeinschaften herein und so blieb den Verlassenen nichts Anderes übrig, als dieses unheilige Bündnis einzugehen. Ungern gab er es zu, aber Sagosh musste feststellen, dass der Orden erstaunlich viel Selbstdisziplin gegenüber der Provokationen des Klerus zeigte. Dennoch profitieren auch sie von diesem Bündnis und so handelten sie vielleicht auch schlicht in Vorsicht.
Letztendlich konnte in einen spannenden letzten Kampf das Artefakt, augenscheinlich eine schlichte, goldene Schale, in Besitz genommen werden. Doch gerade, als ein Portalzauber die Verlassene fortbringen sollte, griff offenbar der Orden ein, das Artefakt zerbrach und es konnte nur eine Hälfte der Scheibe ergattert werden. Sollte der Orden des Silberschilds den Tempel überlebt haben, waren sie mutmaßlich im Besitz der anderen Hälfte und damit ein weiteres Treffen beider Parteien unvermeidbar…

OOC: Im Namen des Klerus, möchte ich mich an dieser Stelle nochmal ausdrücklich für den gemeinsam (Kurz-)Plot bedanken und vor allem auch für die tolle Spielleitung. Vielen Dank und vielleicht bis bald :grin:

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